Schweiz

Schweizer Armee: OSZE-Inspektoren überprüfen militärische Aktivitäten

Auf Ersuchen von Dänemark und mit Zustimmung der Schweiz trifft am 18. März 2025 eine vierköpfige Inspektionsgruppe zu einer Inspektion im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Schweiz ein. Die Inspektion durch Dänemark findet in der Ost- und Südschweiz statt. Sie dauert maximal 48 Stunden und wird spätestens am 20. März 2025 beendet sein.

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Stadtpolizei Winterthur: Anzeigenschalter ab 24. März wieder zu normalen Zeiten geöffnet

Die Stadtpolizei Winterthur hat ab Montag wieder normale Schalteröffnungszeiten. Personelle Engpässe zwangen die Stadtpolizei Winterthur, die Öffnungszeiten des Anzeigenschalters ab Oktober 2024 vorübergehend anzupassen. Ab 24. März 2025 ist der Schalter wieder normal geöffnet.

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Menznau LU: Lkw-Unfall auf Wolhuserstrasse – CHF 100'000 Schaden, Lenker im Spital

Am Samstagmorgen (15. März 2025, kurz vor 09:50 Uhr) kam auf der Wolhuserstrasse (Gebiet Tutenseeweg) ein Lenker mit seinem Sattelmotorfahrzeug von der Strasse ab. Die Luzerner Polizei geht davon aus, dass der Lenker ein gesundheitliches Problem hatte.

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Kriens LU: Auto prallt auf Postauto – Lenkerin verletzt, 10'000 Franken Schaden

Am Sonntagmittag (16. März 2025, 12:00 Uhr) ereignete sich ein Auffahrunfall auf der Luzernerstrasse in Kriens. Eine Lenkerin fuhr mit ihrem Auto in das Heck eines Postautos, nachdem dieses vor einem Fussgängersteifen abgebremst hatte.

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Trendfahrzeuge im Strassenverkehr – Tipps der Kapo St. Gallen, was Sie beachten sollten

Trendfahrzeuge wie E-Scooter sind sehr beliebt. Die Fahrzeuge bieten eine umweltfreundliche und praktische Alternative zum Auto und ermöglichen eine flexible Fortbewegung in der Stadt. Doch trotz ihrer Vorteile gibt es gesetzliche Vorschriften, die beachtet werden müssen, um sicher unterwegs zu sein. Tipps und Regelungen zum Umgang mit den Trendfahrzeugen hat Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen im folgenden Ratgeber zusammengestellt.

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Luzern: Kanton fördert Schutzmassnahmen für Minderheiten mit finanziellen Beiträgen

Der Kanton Luzern setzt sich für den Schutz von Minderheiten ein und schafft klare Regeln für die finanzielle Unterstützung bei Sicherheitsmassnahmen. Die neue Verordnung legt fest, unter welchen Bedingungen Schutzmassnahmen gegen gewaltsame Angriffe mitfinanziert werden.

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Buchs SG: Autofahrer flüchtet nach Unfall mit E-Bike – Polizei sucht Zeugen

Am Dienstag (18.03.2025), um 4:05 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen. Der 56-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer oder die Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die Angaben zum weissen Fluchtauto machen können.

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Hoffeld SG: 22-Jähriger kracht betrunken ins Wiesenbord – Führerausweis entzogen

Am Montag (17.03.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Hoffeldstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Trotz des Unfalls fuhr der 22-jährige Fahrer mit seinem Auto weiter in Richtung Degersheim. Das Auto konnte anschliessend durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden. Der 22-Jährige war in angetrunkenem Zustand unterwegs.

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Lütisburg SG: 68-Jähriger prallt mit Auto in Scheune – Kuh muss eingeschläfert werden

Am Montag (17.03.2025), kurz vor 11:30 Uhr, ist ein Auto von der Langenainstrasse abgekommen und in eine Scheune geprallt. Der 68-jährige Fahrer wurde durch den Aufprall eher schwer verletzt. Eine Kuh, welche sich in der Scheune befand, musste geborgen und durch einen Tierarzt vor Ort eingeschläfert werden.

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Appenzell AI: Weniger Unfälle, aber mehr Alkohol- und Drogenfahrten im Jahr 2024

Erneuter Rückgang der Verkehrsunfälle bei zeitgleich starkem Anstieg der Anzahl Verkehrsunfälle wegen Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln: Im Jahr 2024 wurden im Kanton Appenzell Innerrhoden 82 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 12%.

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Chez-Le-Bart NE: Tod des Joggers (19) geklärt

Am 13. März 2025 kam ein 19-jähriger Jogger auf einem Nebenweg in Chez-Le-Bart/NE ums Leben (>>Polizei.news berichtete<<). Aus zu dem Zeitpunkt ungeklärten Gründen geriet er unter ein Fahrzeug, das gerade aus einem Privatgrundstück fuhr. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen, die vom Zentrum für Rechtsmedizin der Universität Lausanne (CURML) durchgeführt wurden, liefern jetzt wichtige Erkenntnisse über die Umstände des Todes.

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Neuchâtel NE: Auffahrunfall im Stadt-Tunnel – Bernerin (24) kollidiert mit abbremsendem Auto

Am Montag, 17. März 2025, um 17:25 Uhr, ereignete sich in Neuchâtel ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 24-jährige Autofahrerin aus dem Kanton Bern war auf der ARN5 in den Tunneln unter der Stadt, in Richtung Chaussée Lausanne, unterwegs.

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A8/Erschwanden BE: Helikopter-Holzerei führt zu Tagessperrungen im März

An der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Raum Erschwanden eine Sicherheitsholzerei durchgeführt. Aufgrund derxxxxxxxxxxxxxxxxxxxTopografie erfolgt die Entnahme der Bäume stehend mit dem Helikopter. Dafür wird die A8 während dreier Tage tagsüber gesperrt. Sie bleibt für den Pendlerverkehr morgens und abends für einige Stunden geöffnet.

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Pfäffikon SZ: Schwerer Unfall – E-Bikefahrer (44) nach Kollision hospitalisiert

Am Montag, 17. März 2025, kam es um 08.20 Uhr beim Abzweiger Churerstrasse / Alte Landstrasse in Pfäffikon zu einer Kollision zwischen einem 44-jährigen E-Bikefahrer und einer 33-jährigen Autolenkerin. Der E-Bikefahrer wurde beim Unfall erheblich verletzt und in ein Spital überführt.

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Hurden SZ: Notbremsung verhindert Kollision – Lastwagenladung durchschlägt Anhänger

Am Montagmorgen, 17. März 2025, kam es um 08.30 Uhr auf dem Seedamm in Hurden beinahe zu einer Kollision zwischen einem Sattelschlepper und einem PW. Eine 30-jährige Frau fuhr mit ihrem Lastwagen von Rapperswil in Richtung Pfäffikon.

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Kanton Jura: Cyberdelikte jetzt online melden – ePolice erweitert Angebot

Bürgerinnen und Bürger des Kantons Jura können ab sofort über die nationale Plattform ePolice bestimmte Cyberdelikte online anzeigen – einfach, sicher und kostenlos. Diese Neuerung ergänzt das bestehende Angebot für Online-Anzeigen und erleichtert den Zugang zu polizeilichen Diensten.

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Wettingen AG: 20-Jähriger flüchtet mit gestohlenem Porsche und verunfallt

Auf der Flucht vor der Polizei verunfallte ein junger Mann in Wettingen mit einem entwendeten Auto. Während seine vier Mitfahrer unversehrt blieben, wurde der Lenker verletzt ins Spital gebracht. Am Sportwagen entstand grosser Schaden.

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Welschenrohr SO: Sattelmotorfahrzeug brennt komplett aus – Strassensperrung nötig

Am Montagmorgen ist auf der Hauptstrasse in Welschenrohr ein Sattelmotorfahrzeug vollständig ausgebrannt. Die Hauptstrasse zwischen Welschenrohr und Herbetswil musste in beiden Fahrtrichtungen für zirka 1 Stunde gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund.

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Rettungshelikopter: Rega setzt erstmals Airbus H145 D3 bei Rettungseinsätzen ein

Zum ersten Mal stand am Wochenende ein Rettungshelikopter der neuen Rega-Flotte vom Typ Airbus H145 D3 für Patientinnen und Patienten im Einsatz. Die ersten Einsätze für die neue Maschine liessen nicht lange auf sich warten. Bis Ende 2026 wird die Rega im Rahmen ihrer Flottenerneuerung die gesamte Flotte mit 21 Rettungshelikoptern dieses neuen Typs ersetzen.

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Rorschach SG: 48-Jähriger kollidiert mit Verkehrsinseln – Führerausweis entzogen

Am Sonntag (16.03.2025), um 20:20 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Danach entfernte sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 48-jährigen Mann als Fahrer des Autos ausfindig machen.

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Les Breuleux JU: Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit – Rettungskräfte im Einsatz

Auf der Hauptstrasse zwischen Les Breuleux und dem Weiler „Le Roselet“ kam es zu einem Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin war in Richtung Le Roselet unterwegs, als sie kurz nach der Ortsausfahrt von Les Breuleux in einer Linkskurve aufgrund unangepasster Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.

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Sempach LU: 17-jähriger Algerier nach Autoaufbrüchen von Diensthund Iago gestellt

Am frühen Montagmorgen hat die Luzerner Polizei in Sempach einen mutmasslichen Dieb festgenommen. Der 17-jährige Jugendliche aus Algerien stieg am frühen Montagmorgen (17. März 2025, vor 01:30 Uhr) in zwei parkierte, mutmasslich unverschlossene Autos in der Stadt Sempach und durchsuchte diese.

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A1/Züberwangen SG: Fahrunfähiger Lenker (21) kollidiert mit Verkehrstafeln

Am Montag (17.03.2025), kurz nach 01:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte einen 21-jährigen Mann als fahrunfähig ein.

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Dietfurt SG: 34-jährige Autofahrerin prallt gegen Kandelaber – Sachschaden und zwei Verletzte

Am Sonntag (16.03.2025), kurz vor 16 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die Fahrzeuginsassen, eine 34-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann, wurden dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

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Felben-Wellhausen TG: Polizei fasst 33-jährigen Marokkaner nach Diebstählen aus Autos

Nach Diebstählen aus Autos hat die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag in Felben-Wellhausen einen Tatverdächtigen festgenommen. Kurz nach 9 Uhr ging über den Polizeinotruf 117 die Meldung ein, dass ein Unbekannter an der Bühlstrasse kontrolliere, ob Fahrzeuge unverschlossen seien.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.