Im Brandschutt des zerstörten Einfamilienhauses fanden die Einsatzkräfte am frühen Freitagabend eine zweite Leiche.
Die Ursache für die Explosion bleibt weiter unklar.
Kühle Temperaturen, kräftige Bise und zäher Hochnebel bestimmen den Start in den März
Während es in den Bergen und im Süden freundlicher wird, bleibt die Alpennordseite am Samstag unter einer Hochnebeldecke gefangen. Erst am Nachmittag gibt es stellenweise Auflockerungen. Die Bise frischt weiter auf und verstärkt das winterliche Gefühl. Am Sonntag zeigt sich vermehrt die Sonne, doch der Hochnebel hält sich an den Voralpen hartnäckig.
Alpennordseite, Deutschschweiz & Nord- und Mittelbünden
Am Freitagmittag (28.02.2025), kurz vor 13:00 Uhr, wollten uniformierte Polizisten der Schaffhauser Polizei zwei Männer auf dem Bahnhofareal in der Stadt Schaffhausen wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz kontrollieren.
Einer der beiden Männer entzog sich durch Flucht vor dieser Polizeikontrolle, konnte aber kurze Zeit später festgenommen werden. Dabei zog er sich Verletzungen zu. Die zweite Person liess sich widerstandslos verhaften.
Ein Blick in die Funkzentrale 1951: Jeder Handgriff muss sitzen – telefonieren, koordinieren, unterschreiben – und das am besten alles gleichzeitig.
Ein klarer Kopf kann Leben retten.
Seit dem 25. Februar 2025 wird Jean-Christophe B. aus Genf vermisst.
Der 52-Jährige verliess mittags seine Unterkunft und wurde seither nicht mehr gesehen.
Am späteren Donnerstagnachmittag (27.02.2025) hat sich in Ramsen ein Alleinunfall mit einem Lieferwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Unfalllieferwagen musste mit Sachschaden von der Unfallstelle abtransportiert werden.
Ein Sicherheitsassistent der Kantonspolizei Graubünden übernimmt vielfältige Aufgaben – dazu gehören auch regelmässige Parkplatzkontrollen.
Dabei wird überprüft, ob Fahrzeuge vorschriftsgemäss parkiert sind und die geltenden Bestimmungen eingehalten werden.
Am Freitagabend, 28. Februar 2025, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der es offenbar zu Schussabgaben kam.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich gibt mit diesem Bild einen Einblick in die Geschichte ihrer Polizeikaserne.
Es zeigt den modernisierten Speisesaal nach dem Umbau im Jahr 1960.
Ab heute werden neue Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei auf Basels Strassen unterwegs sein.
Die seit vielen Jahren eingesetzten Patrouillenfahrzeuge der Marke VW, Modell T, werden durch neue Mercedes eVito ersetzt und die Motorradflotte der Verkehrspolizei wird durch elektrisch betriebene Motorräder ergänzt.
Beim Wettlauf mit der Polizei geben die Schwiizergoofe alles – doch die beiden Polizisten sind unschlagbar und laufen als Erste ins Ziel.
Atemlos bleibt die Kindergruppe stehen, während eines der Mädchen beeindruckt sagt: „Sie sind die Schnellste!“
Wir sind uns noch nicht sicher, ob der Himmel oder das Auto schöner ist.
Mit diesem wunderschönen Schnappschuss eines Verkehrspolizisten auf seiner Tour wünschen wir euch einen erfolgreichen Freitag.
Am Freitag (28.02.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Treuackerstrasse zu einem Brand gekommen. Ein 71-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt angetroffen.
Die Umstände, unter denen er sich verletzte, sowie die genaue Brandursache sind Gegenstand laufender Abklärungen. Der Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei dauert zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Fasnacht 2025 – Feiern mit Verantwortung!
Die fünfte Jahreszeit ist da – Zeit für bunte Verkleidungen, Guggenmusik und jede Menge Spass! Doch eins ist klar: Wer trinkt, fährt nicht!
Endlich Freitag! Wir wünschen euch ein entspanntes Wochenende – und denkt daran: Wer mit angepasster Geschwindigkeit fährt, kommt sicherer und stressfreier ans Ziel.
Hier die aktuellen >>Standorte der semistationären Messanlagen<<.
Fidi 2025 – Unser Polizeihund Pätty im Fasnachtsfieber!
Gestern war es wieder so weit – die legendäre Basler Schulfasnacht hat die Strassen der Innenstadt mit über 13'000 Binggis zum Beben gebracht!
Am Freitag, 28. Februar 2025, gegen 9:45 Uhr, ereignete sich auf der Route de Bussy in der Gemeinde Payerne ein Verkehrsunfall zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Personenwagen.
Die Fahrerin des Personenwagens wurde schwer verletzt und mit der REGA ins Krankenhaus geflogen. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am vergangenen Mittwoch hat ein Lieferwagenlenker in Oberönz einen Teil seiner Ladung verloren, worauf es zu drei Folgeunfällen gekommen ist.
Der Lieferwagen hat nach dem Vorfall die Unfallstelle verlassen. Dank Zeugenmeldungen konnte er ermittelt und angehalten werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (28.2.2025) im gesamten Kanton Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt.
Im Fokus standen vor allem Unaufmerksamkeit und Ablenkung.
Im Bereich Gersagstrasse/Sonnenhofmatte in Emmenbrücke ist am Donnerstagabend ein Mann von drei Unbekannten tätlich angegangen worden.
Der 69-Jährige wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst 144 nachträglich ins Spital gefahren werden. Die Täterschaft flüchtete in unbekannte Richtung. Die Luzerner Polizei such Zeugen.
Am Donnerstagmorgen (27.02.2025) stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bei einer Kontrolle am Grenzübergang in Thayngen eine Fahrzeugkombination fest, bei der zwei Bremsseile am Sachentransportanhänger gerissen waren.
Weiter konnten Diskrepanzen bei der Fahrerlaubnis des Chauffeurs festgestellt werden.
Die Zuger Polizei hat einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, welcher auf der Autobahn mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der 18-Jährige muss sich für seine Schnellfahrt bei der Staatsanwaltschaft verantworten.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Lohn-Ammannsegg kam es in der Nacht auf Freitag, 28. Februar 2025, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Eine Person wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Auf der Autobahn A5 bei Grenchen und der A1 bei Deitingen kam es am Donnerstagabend, 27. Februar 2025, zu zwei Selbstunfällen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Als Unfallursache steht bei beiden Ereignissen "Sekundenschlaf" im Vordergrund.
Am Freitagmorgen, 28. Februar 2025, erbeutete ein Mann bei einem Raub auf die Postfiliale in Zürich-Höngg mehrere hundert Franken Bargeld.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am frühen Donnerstagabend, 27. Februar 2025, ist es in Reute zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker hat sich dabei leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
In den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag (27.02.2025) sowie von Donnerstag auf Freitag (28.02.2025), hat die Kantonspolizei St.Gallen Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden vier alkoholisierte Fahrer und ein fahrunfähiger Verkehrsteilnehmer angehalten.
Hochnebel, Bise und kühle Temperaturen – Wetterumschwung am Wochenende
Während sich am Freitag vielerorts die Sonne zeigt, hält sich in einigen Regionen der Hochnebel zäh. In den Bergen bleibt es kühl, und die Schneefallgrenze liegt um 700 Meter. Der Samstag bringt in der Deutschschweiz verbreitet Hochnebel, in den Alpen und im Süden setzt sich zeitweise die Sonne durch.
In der Freitagnacht (28.02.2025), kurz nach 2 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zwischen Buchs und Oberriet zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 32-jährige Unfallverursacher liess sein Auto nach dem Unfall unbeleuchtet auf der Fahrbahn stehen und entfernte sich von der Unfallstelle.
Wenig später prallte ein 51-jähriger Mann mit seinem Auto in das stehende Auto. Der 51-jährige Mann und seine Mitfahrerin wurden durch den Unfall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über hunderttausend Franken.
In der Nacht auf Donnerstag (27.02.2025), gegen 1 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Metzgergasse eingebrochen.
Sie drang gewaltsam durch eine Glas-Schiebetür in das Restaurant ein und stahl Bargeld, Elektronikgeräte und Lebensmittel im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstag (27.02.2025), zwischen 7 und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Erdgeschosswohnung an der Höhenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Wohnung und durchsuchte diverse Behältnisse.
Bei einer nächtlichen Grosskontrolle gingen der Kantonspolizei Aargau vier Männer ins Netz, die illegal in der Schweiz weilten.
Zudem besteht der Verdacht, dass sie auf Einbruchstour waren. Darüber hinaus zog die Polizei etliche Fahrzeuglenker wegen sonstiger Verstösse aus dem Verkehr.
Am Donnerstag (27. Februar 2025, ca. 19:15 Uhr) befuhr ein Autofahrer bei der Einfahrt Emmen-Süd die Autobahn A2 in Richtung Süden.
Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte mit einem Auto, welches auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr.
Ein Autofahrer bog am Donnerstagabend (27. Februar 2025, ca. 20:15 Uhr) in Rickenbach von der Schützenhausstrasse in die Menzikerstrasse ein.
Dabei kollidierte er mit einem Auto, welches bereits auf der Menzikerstrasse fuhr.
Mitte März beginnen die diesjährigen Bauarbeiten im Erhaltungsprojekt Sissach–Eptingen.
Der Rastplatz Sonnenberg muss während der Einrichtung der Baustelle gesperrt werden.
Durch einen Telefonanruf abgelenkt, prallte ein junger Automobilist heftig gegen einen Inselschutzpfosten und ein Verkehrssignal.
Während er unverletzt blieb, entstand beträchtlicher Schaden.
In einem nicht betriebssicheren Zustand, überladen und mit Schräglage fuhr ein Lieferwagenlenker auf der Autobahn. Das Fahrzeug wurde gestoppt und stillgelegt.
Am Mittwochmorgen (26. Februar 2025) kurz vor 09:00 Uhr, fiel einer Patrouille der Verkehrspolizei auf der Autobahn A4, zwischen Rotkreuz und Cham, ein Lieferwagen auf, der in massiver Schräglage unterwegs war.
Das Bau- und Verkehrsdepartement treibt die Vorbereitungen für die Fasnacht 2025 voran.
800 Absperrgitter sowie 470 provisorische Signale und Wegweiser werden aufgestellt.
Anfang August letzten Jahres ist es in Langenthal in einer Wohnung zu einem Küchenbrand gekommen. Eine Person wurde verletzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen. Ein menschliches Verschulden führte zum Brand.
Gestern (27.02.2025), um ca. 07.55 Uhr, kam es in Alpnachstad, auf der Autostrasse A8, in Fahrtrichtung Luzern, zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Durch den Verkehrsunfall wurde eine Person leicht verletzt.
Der Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg setzen die Rheinbrücke Montlingen-Koblach umfassend instand.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Juni 2026.
Nach dem Erfolg des Lernprogramms gegen Häusliche Gewalt entwickelten die Bewährungs- und Vollzugsdienste des Kantons Zürich das Lernprogramm "DoLaS – Deliktorientiertes Lernprogramm für angepasstes Sexualverhalten".
Das Lernprogramm PoG senkt das Risiko für einen Rückfall um 80 Prozent.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.