Feiern? Ja… ABER mit den richtigen Verhaltensweisen!
Party geplant? Du willst sie in vollen Zügen geniessen? Super… aber ist dein Körper auch bereit dafür?
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (26.2.2025) in Eglisau eine illegale Indoor-Hanfplantage mit rund 6'000 Pflanzen ausgehoben.
Fünf Personen, die mutmasslich mit dem Betrieb der Anlage in Zusammenhang stehen, wurden festgenommen.
In diesen Tagen erhalten rund 1'000 Schweizer Armeeangehörige den Marschbefehl für ihren jährlichen Wiederholungskurs.
Anders als sonst werden sie vom 14. April bis 9. Mai 2025 ihren Dienst auf dem österreichischen Truppenübungsplatz Allentsteig leisten.
2024 haben die Angehörigen der Schweizer Armee 5,56 Millionen Diensttage geleistet; das sind rund 205’000 Tage mehr als 2023. 249'947 Diensttage wurden im Rahmen von Einsätzen und Unterstützungsleistungen erbracht.
Die Truppenaufwände belaufen sich auf 201,3 Millionen Franken.
In einem Mehrfamilienhaus in Trimbach ist am Donnerstagmorgen ein Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Die Polizei konnte die mutmassliche Täterin vor Ort festnehmen. Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Ein Grossaufgebot an Rettungskräften war am Mittwochabend im Einsatz, da es in einem Einfamilienhaus zu einem Brand kam.
Inzwischen wurde eine verstorbene Person gefunden. Die Arbeiten vor Ort dauern noch an.
Der Start in die Fasnacht am Schmutzigen Donnerstag ist im Kanton Luzern positiv verlaufen. Die diversen Tagwachen und Fasnachtsanlässe im gesamten Kantonsgebiet verliefen friedlich und unfallfrei.
Auch die Tagwache in der Stadt Luzern und der Umzug am Nachmittag verliefen ohne nennenswerte Probleme.
Bei Neuendorf hat am Donnerstagmittag ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Das Auto kollidierte dann mit mehreren Bäumen. Der Lenker wurde in ein Spital gebracht.
In der Stadt Zug ist am 18. Februar 2025 ein Kind auf dem Schulweg von einem bislang unbekannten Mann angesprochen worden.
Über die Ansprache hinaus ist es zu keinen Handlungen des Mannes gekommen.
In Seewen hat sich am Donnerstagmorgen, 27. Februar 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet, bei welchem sich der Fahrzeuglenker tödliche Verletzungen zugezogen hat.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Unfallhergang, zur Unfallursache und zur Identität des Verunfallten aufgenommen.
Mit dem Schmutzigen Donnerstag beginnt in der Stadt St.Gallen die St.Galler Fasnacht.
Die Stadtpolizei St.Gallen wird während der Fasnachtstage verstärkt präsent sein.
Im Bereich des Baseltor-Kreisels in Solothurn ist am Mittwochabend, 26. Februar 2025, ein Fussgänger durch drei derzeit unbekannte Männer beraubt worden.
Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Ob bei der Auffahrt auf die Autobahn, im Umgang mit Rettungsfahrzeugen oder in alltäglichen Verkehrssituationen – jede und jeder sollte die geltenden Verkehrsregeln einhalten, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.
In diesem Beitrag beantworten wir einige Fragen aus der Bevölkerung rund um den Strassenverkehr.
Am Mittwochnachmittag ist die Bernstrasse in Oberönz mit Speiseöl verunreinigt worden. Aufgrund der Verunreinigung kam es zu Selbstunfällen.
Die Strasse war mehrere Stunden eingeschränkt befahrbar. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Mittwochnachmittag, 27. Februar 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei mutmassliche Einbrecherinnen im Kreis 11 fest, die sie auf frischer Tat ertappt hatten.
Um 17.15 Uhr alarmierte eine Anwohnerin der Oberwiesenstrasse die Stadtpolizei Zürich, nachdem sie beobachtet hatte, wie zwei Mädchen über einen Balkon in eine Wohnung eingestiegen waren.
Gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf überquert die A1 auf zwei Brücken das Worblental. Diese Brücken werden von 2023 bis 2025 umfassend saniert.
Nach der Winterpause starten die Arbeiten Anfang März in die letzte Bausaison. Für das Einrichten der Baustelle kommt es zu einzelnen Verkehrseinschränkungen.
Liebesbetrug im Internet verursacht nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch emotionales Leid. Meist agieren die Kriminellen professionell und aus dem Ausland.
Anfang März starten die Schweizerische Kriminalprävention und die kantonalen und städtischen Polizeikorps die Kampagne "Romance Scam. Wahre Liebe kostet nicht", um Opfer zu schützen und um das Delikt für Kriminelle zu erschweren.
Am Mittwochabend ist in Inwil ein Autofahrer auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Der Lenker war alkoholisiert. Er wurde beim Unfall leicht verletzt.
Von Montag, 3. März 2025, 10 Uhr, bis voraussichtlich Donnerstag, 30. April 2026, ist die Rötelstrasse im Abschnitt Lägernstrasse bis Bucheggstrasse durchgehend in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts via Rotbuchstrasse und Schaffhauserplatz.
In der Nacht auf Donnerstag (27.02.2025), kurz nach 1 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Sporteinrichtung an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie stahl einen Tresor und Sportequipment. Während der Flucht vor der Polizei verlor sie einen Teil des Deliktsguts. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.
Am Mittwochabend (26.02.2025), um 20:30 Uhr, ist es in einem Restaurant an der Bahnhofstrasse zu einem Brand gekommen.
Das Feuer, welches mutmasslich von einer unbeaufsichtigten Kerze ausging, griff auf die Büroeinrichtung über und breitete sich weiter aus. Es entstand Sachschaden von rund hunderttausend Franken.
Das Lenkrad loslassen und das Auto fährt auf der Autobahn von selbst. Das ist ab dem 1. März möglich, wenn man ein Auto mit einem genehmigten und aktivierten Autobahnpiloten hat.
Vorerst haben die Hersteller noch keine Bewilligung für die Schweiz beantragt. Das heisst, am 1. März ist noch kein Fahrzeug bedingt automatisiert unterwegs.
Ein markanter Wetterumschwung steht bevor: Während es in den Föhngebieten der Ost- und Zentralschweiz tagsüber noch trocken bleibt, setzen in vielen Regionen Niederschläge ein. Die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht teils unter 1000 Meter. Zudem sorgt stürmischer Wind in den Alpen für Verwehungen. Am Mittwoch folgt eine langsame Wetterberuhigung mit ersten sonnigen Abschnitten.
Die ersten Schritte sind gemacht: Das erste Schnuppern und die ersten Eindrücke in der Feuerwehrwelt sind geschafft!
Unsere motivierten Anwärterinnen und Anwärter der Milizfeuerwehr im Zug 4 in Nidau haben die interne Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
In den vergangenen Tagen sind bei uns vermehrt Meldungen über Betrugsversuche im Zusammenhang mit Kleinanzeigenportalen eingegangen.
Dabei versuchen die Betrüger beim vermeintlichen Kauf von Waren an die Kreditkartendaten oder E-Banking-Logins der Verkäufer zu kommen.
Wir wünschen euch tolle Fasnachtstage!
Auch wenn es bei uns den einen oder anderen Fasnächtler im Korps gibt, sind wir auch die nächsten Tage für euch da und sorgen für Ordnung und Sicherheit!
Heute gegen 16:00 Uhr war ein Autofahrer auf der J18 von Montfaucon in Richtung St-Brais unterwegs.
Aus bislang ungeklärten Gründen geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden leichten Sattelschlepper.
Am Dienstag ist auf der Calancastrasse ein Automobilist mit einer Stützmauer kollidiert.
Er musste zur Kontrolle in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Am Dienstagabend, 25. Februar 2025, kam es auf der Frauenfelderstrasse auf einem Fussgängerstreifen zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die junge Frau erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden.
Gestern Abend trainierten die Feuerwehr der Stadt Solothurn und Feuerwehr Biberist zusammen mit den Höhenrettungsfahrzeugen den Einsatz dieser Spezialgeräten in der Altstadt Solothurn.
Es ist wichtig, wenn jede Sekunde zählt, dass die Handgriffe sitzen.
Morgen ist es soweit – die "Binggis" laufen endlich wieder durch die Innenstadt und feiern die Schulfasnacht!
Auf allen Basler Polizeiposten oder morgen auf dem Münsterplatz können besondere Fasnachts-Badges gratis abgeholt werden!
Eine Studie des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) beleuchtet die Hintergründe von Tötungsdelikten mit Schusswaffen im häuslichen Bereich in der Schweiz. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 über die Ergebnisse informiert. Die Untersuchung zeigt, dass es sich bei den Tatpersonen fast ausschliesslich um Männer handelt, mehrheitlich sind es Schweizer im Alter von über 60 Jahren. Besonders gefähr-det sind Schweizer Frauen der gleichen Altersgruppe. Zudem zeigt die Studie, dass Informationen zu Legalität und Herkunft der Schusswaffen oft fehlen.
Schusswaffen spielen bei Tötungsdelikten in der Schweiz eine wichtige Rolle. Während der Gebrauch von Schusswaffen bei Tötungsdelikten in den letzten drei Jahrzehnten insgesamt zurückgegangen ist, fiel der Rückgang im häuslichen Bereich deutlich geringer aus. Die Studie im Auftrag des EBG analysiert die Hintergründe dieser Tötungsdelikte mit Schusswaffen in der Schweiz.
Der Chef der Armee hat sich entschieden, von seinem Amt per Ende 2025 zurückzutreten.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 vom Rücktritt Kenntnis genommen.
Betrügerische E-Mails versprechen kostenlose Handys von Swisscom – nur Versandkosten seien fällig.
Hinter diesem verlockenden Angebot verbirgt sich eine ausgeklügelte Phishing-Attacke, die darauf abzielt, an Kreditkartendaten zu gelangen.
Am Freitagabend, 21. Februar 2025, nahm die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer fest, die in zwei voneinander unabhängigen Fällen mit Drogen gedealt haben sollen.
Insgesamt wurden 280 Ecstasy Pillen, rund 4 Kilogramm Cannabis und diverses Drogenzubehör sichergestellt.
Am Mittwoch, 26. Februar 2025, ca. 08.30 Uhr, ereignete sich an der Unteren Schwärzistrasse in Weesen, beim Erstellen einer Hangsicherung mittels sogenannten Legosteinen ein Hangrutsch.
Die abrutschende Erdmasse erfasste zwei davor stehende Personen, einen Arbeiter sowie den Bauherrn, und deckte diese teilweise zu.
Ein überladenes Auto auf dem Weg nach Marokko wurde am Dienstagmorgen (25.02.2025) bei einer Kontrolle am Zoll in Thayngen gestoppt und zurückgewiesen.
Neben einer Gewichtsüberschreitung von rund 18% waren auch zahlreiche ungesicherte Gegenstände auf dem Dach des Autos.
Am Dienstag (26.02.2025), kurz vor 16:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 33-jährigen Autofahrer angehalten, nachdem er auf der Autobahn A3 zwischen Zürich und Chur mehrere Verkehrsdelikte begangen hatte.
Unter anderem überholte er mit massiv überhöhter Geschwindigkeit ein angeschriebenes Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei St.Gallen. Die Polizisten stuften den Mann als fahrunfähig ein.
Am Dienstag (25.02.2025), kurz nach 16 Uhr, ist es an der Rheinstrasse zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Dabei wurde die Täterschaft von einer Bewohnerin überrascht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (25.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere und durchsuchte die Kellerräumlichkeiten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.