Am Mittwochabend fiel eine Lenkerin aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise auf. Die Fahrzeuglenkerin konnte angehalten werden.
Die Atemalkohlprobe zeigte ein positives Resultat.
Am Mittwochnachmittag ist in Emmen ein Autofahrer gegen ein parkiertes Auto gefahren.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr er weiter. Der Fahrzeuglenker konnte angehalten werden. Die Atemalkohlprobe zeigte ein positives Resultat.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, ist es in Waldstatt zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am Mittwoch (05.02.2025) ist es auf der Zürcher Strasse aufgrund einer Vortrittsmissachtung zur Kollision zwischen einem Auto und einem Bus gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Der 144-Song von Gölä, Schwiizergoofe und Pilot Jürg Fleischmann: Der Schweizer Rockstar Gölä, Pilot Jürg Fleischmann und das erfolgreichste Schweizer Kindermusikprojekt die Schwiizergoofe, haben sich für ein ganz besonderes Projekt zusammengetan: den 144-Song.
Ein fetziger Ohrwurm mit einer ganz wichtigen Botschaft, die uns alle betrifft– jede/r kann Leben retten!
Verkehr im Chablais während der Rückreise vom Skifahren: Die Polizei ruft zur Einhaltung der Verkehrsregeln auf.
Der besonders dichte Verkehr auf der Rückfahrt von den Skiwochenenden verleitet einige Autofahrer im Chablais dazu, auf Strassen zu fahren, die für den Verkehr gesperrt sind, in der Hoffnung, dem Stau zu entgehen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt ergänzt ihre Polizeileitung mit drei neuen Hauptabteilungsleitern.
Der 59-jährige Markus Sennhauser wird die Hauptabteilung Verkehr leiten, der 49-jährige Beda Lüthi übernimmt die Hauptabteilung Planung + Einsatz und der ebenfalls 49-jährige Pascal Geiger die Hauptabteilung Sicherheitspolizei.
Wie viel wiegt eine komplette Polizeiuniform?
Funkgerät, Schutzweste, Waffengurt & mehr – das gesamte Equipment bringt ordentlich Gewicht auf die Waage.
#ZahlderWoche: "Halber Tacho" – so lautet die Faustregel für den Mindestabstand im Strassenverkehr.
Das bedeutet: Die Hälfte der Geschwindigkeit in km/h ergibt die empfohlene Entfernung in Metern zum vorderen Fahrzeug.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt zieht eine erste Bilanz der Anfang Dezember 2024 gestarteten Aktion gegen den Drogenhandel im Kleinbasel.
Die koordinierte Aktion zeigt eine positive Wirkung und wurde von der Bevölkerung gut aufgenommen.
Zwischen Freitagabend (24.01.2025) und Sonntagmorgen (26.01.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen fünf Personen angezeigt.
Diese hatten mit ihren Autos unnötigen Lärm verursacht.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, fand im Kanton Uri der jährliche Sirenentest statt.
Um 13.30 Uhr löste die kantonale Alarmstelle das Zeichen "Allgemeiner Alarm" auf allen stationären Sirenen im Kanton Uri aus.
Am Dienstag (28.01.2025) kam es auf der St.Leonhard-Strasse aufgrund einer Vortrittsmissachtung zu einer Kollision mit mehreren betroffenen Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Im Jahr 2024 fanden im Kanton Basel-Stadt insgesamt 326 Demonstrationen, Standkundgebungen und Mahnwachen statt (2023: 242). Bewilligungen gingen im vergangenen Jahr für 260 Kundgebungen ein (Vorjahr 186), während die Kundgebungen ohne eingegangenes Bewilligungsgesuch nur leicht zugenommen haben (von 56 im Vorjahr auf 66).
Zum dritten Mal veröffentlicht die Kantonspolizei Basel-Stadt auch eine vollständige Liste aller polizeilich bekannten Kundgebungen.
Auf einer Baustelle ist ein Arbeiter von einem Baustellenfahrzeug erfasst worden.
Mit erheblichen Beinverletzungen wurde der Mann in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Wahnsinn, welche Szene eine Kollegin oder ein Kollege zwischen 1970 und 1990 festgehalten hat: Einsatzkräfte klettern auf einem halb zerstörten Dach eines brennenden Hauses, um den Brand zu löschen.
Auch unsere Partnerorganisationen geben immer vollen Einsatz – solche Szenen sind mit den heutigen Sicherheitsvorschriften jedoch nicht mehr vorstellbar.
Die Air Zermatt schreibt Geschichte: Am Dienstagmittag absolvierte das Walliser Helikopter-Unternehmen erfolgreich seinen 60'000. Rettungseinsatz.
Eine Zahl, die weit mehr bedeutet als nur Einsätze – sie steht für Pioniergeist, Professionalität und unzählige gerettete Leben.
Die Autobahn A4 zwischen Kleinandelfingen und Winterthur-Nord wird auf vier Fahrstreifen mit definitiver Richtungstrennung und Pannenstreifen ausgebaut.
Ab dem 9. Februar 2025 finden als Vorbereitungsarbeiten an vier Sonntagvormittagen Rodungen entlang den Fahrbahnen statt.
Am Donnerstagabend, 05. Februar 2025, ca. 20.30 Uhr, fuhr eine 84-jährige Lenkerin eines Personenwagens vom Urnerboden Richtung Linthal.
Vor den letzten zwei Kurven vor Linthal, bei der sogenannten Gräbliruus, wurde die Lenkerin von auf der Strasse liegenden Steinen überrascht.
Am Mittwoch (05.02.2025), kurz vor 15:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Liegenschaft an der Aeulistrasse erhalten.
Im freistehenden Mehrfamilienhaus mit Restaurant war aus bislang unbekannten Gründen ein Brand ausgebrochen.
Phishing ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet.
Kriminelle versuchen, mit gefälschten E-Mails oder SMS persönliche Daten zu stehlen – dazu gehören Passwörter, Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Online-Konten.
Heute haben in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests "Allgemeiner Alarm" und "Wasseralarm" stattgefunden.
Das Amt für Militär und Zivilschutz hat eine Erstauswertung der Sirenentests in Graubünden vorgenommen.
Am Mittwochvormittag, 5. Februar 2025, kurz vor 11 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Baselstrasse in Münchenstein BL einen Selbstunfall.
Beim Unfall wurde niemand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, gegen 13:15 Uhr wurde die Centrale Neuchâteloise d'Urgence (CNU) über den Notruf 118 über Flammen auf dem Dach eines Wohnhauses an der Rue de l'Abbaye in Travers informiert.
Rund 20 freiwillige Feuerwehrleute aus Couvet sowie 18 Berufsfeuerwehrleute aus Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds rückten mit mehreren Einsatzfahrzeugen aus.
Am Mittwochnachmittag, 5. Februar 2025, kurz vor 15:30 Uhr, kam es auf der Eisenbahnstrasse in Einsiedeln zu einem Verkehrsunfall mit zwei involvierten Personenwagen.
Eine 94-jährige Autolenkerin fuhr von der Benzigerstrasse in die Eisenbahnstrasse, wo es zur Kollision mit einem talwärts fahrenden PW kam.
In der ganzen Schweiz hat heute Nachmittag der Sirenentest stattgefunden.
Der Kanton Zürich kann ein positives Fazit ziehen: 99 Prozent der angesteuerten Sirenen haben einwandfrei funktioniert.
Am Mittwoch, 05. Februar 2025, wurde in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt.
Im Kanton Basel-Landschaft sind zurzeit 3 von den 150 Sirenen wegen Umbauarbeiten ausser Betrieb gesetzt.
In den vergangenen Tagen sind in Wilchingen und Trasadingen mehrere Einbrüche verübt worden.
Die Schaffhauser Polizei ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen jederzeit unter 117 zu melden und verweist auf die Präventionskampagne "Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch".
Heute hat der alljährliche Sirenentest stattgefunden.
Dieser dient dazu, die Systembereitschaft der Sirenen für den Ernstfall zu überprüfen. Im Kanton Nidwalden fällt ein erstes Fazit positiv aus.
Am Mittwoch, 05. Februar 2025, ca. 07.50 Uhr, fuhr eine 18-jährige Fahrzeuglenkerin von Bilten her auf der Linth-Escherstrasse Richtung Niederurnen.
Sie verlor in der Linkskurve bei der Abzweigung Bilten-Dorf die Beherrschung über ihr Fahrzeug.
Am Dienstag, 04. Februar 2025, ca. 18.15 Uhr, wollte ein 22-jähriger Fahrzeuglenker in Niederurnen, auf der Badstrasse nach links in die Brunnernstrasse abbiegen,.
Dabei schnitt er die Kurve und kollidierte dadurch mit dem Pfosten der Verkehrsinsel.
Am Dienstagnachmittag ist ein Auto in Wengi bei Büren mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Beim Online-Shopping locken immer mehr vermeintliche Schweizer Internetshops mit besonders günstigen Preisen.
Doch oft verbirgt sich dahinter entweder ein betrügerischer Web-Store oder das legale, aber unter Umständen problematische Geschäftsmodell "Dropshipping".
Bei der Polizei sind oft schnelle Reaktionen gefragt. Nicht nur vor Ort im Einsatz, sondern auch im digitalen Raum.
Unser Jugenddienst hat - dank täglichem Monitoring - solche Entwicklungen wie die Paracetamol-Challenge auf dem Radar und spricht mit den Kids darüber.
Die Stadt muss dringend die alten Wasserleitungen und Abwasserkanäle in der Bellerivestrasse reparieren.
In den letzten Jahren kam es wiederholt zu Leitungsbrüchen und in der Folge zu hohen Sachschäden an öffentlicher und privater Infrastruktur.
Am Dienstag, 4. Februar 2025, führte ein Verkehrsunfall in Immensee um 17.30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.
Ein 16-jähriger Jugendlicher fuhr mit einem Traktor samt Anhänger auf der Artherstrasse von Immensee herkommend in Richtung Küssnacht.
Am Dienstag, 4. Februar 2025, musste die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi kurz vor 17.30 Uhr an die Vogelneststrasse in Schindellegi ausrücken, da ein Feuer in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen war.
Die Feuerwehr konnte den Brandherd rasch lokalisieren und die Flammen löschen.
Dürfen wir vorstellen? Unser neuster tierischer Zugang Ace.
Die belgische Schäferhündin absolviert zurzeit ihre ersten Trainings, damit sie nach zirka zweieinhalb Jahren als Schutzhündin in den Einsatz kann.
Seit letztem Donnerstag, 30. Januar 2025, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Münchenstein, Muttenz, Lausen und Ettingen insgesamt fünf mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen.
Sie werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht und aus Fahrzeugen Gegenstände gestohlen zu haben.
Am Dienstag, 4. Februar 2025, war eine Autofahrerin auf der Hauptstrasse von Bourrignon in Richtung Develier unterwegs.
Kurz nach der Örtlichkeit „La Ventolière“ verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Felsen am rechten Strassenrand.
Am Dienstagabend, 4. Februar 2025, gegen 19:20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A16 bei Bassecourt ein Verkehrsunfall.
Eine Autofahrerin, die aus Glovelier kam, verliess die Autobahn an der Ausfahrt Bassecourt.
Der TCS wurde auserkoren, um die gesamtschweizerische Präventions- und Sensibilisierungskampagne zur Verbesserung der Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf dem Schulweg für die Jahre 2025 bis 2027 durchzuführen.
Sein Konzept überzeugte den Fonds für Verkehrssicherheit in einem strengen Auswahlverfahren.
Zwischen Sonntagabend und Dienstagabend (04.02.2025) ist es zu vier Einbrüchen gekommen. Die Täterschaften brachen in Liegenschaften in Oberbüren, Henau, Müselbach und Rorschacherberg ein.
Es wurde Deliktsgut von noch unbekanntem Wert gestohlen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am heutigen Dienstag, 04.02.2025, ca. 11:15 Uhr, ereignete sich im Schneesportgebiet Elm ein Unfall mit Verletzungsfolge.
Eine 59-jährige Skifahrerin war entlang der roten Piste "Pleus" unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.