Schweiz

Blonay VD: Schwerer Arbeitsunfall – Mann (26) von umstürzendem Bohrgerät tödlich getroffen

Am Dienstag, 4. Februar 2025, wurde die Zentrale der Waadtländer Polizei (CVP) am Morgen über einen Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Blonay informiert. Ein 26-jähriger Mann verstarb, nachdem er von einer Baumaschine erfasst wurde. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

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Zürich ZH: 29-jähriger Algerier nach Serie von Autoeinbrüchen verhaftet

In der Nacht auf Dienstag (4.2.2025) hat die Kantonspolizei Zürich einen mutmasslichen Fahrzeugeinbrecher verhaftet. Gegen 1 Uhr entdeckten zwei Polizisten im Rahmen einer Patrouillentätigkeit an der Winzerstrasse in Zürich ein Auto, bei dem die Warnblinkanlage aktiviert war.

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Schweizer Armee: Panzerbesatzungen treten in Deutschland zum Wettkampf an

Ab Donnerstag, 6. Februar 2025, nimmt die Schweizer Armee mit rund 20 Armeeangehörigen und 2 Kampfpanzern Leopard 2 am internationalen Panzerwettkampf in Grafenwöhr, Deutschland, teil. Es geht darum, sich mit befreundeten Nationen auszutauschen, von deren Erfahrungen zu profitieren und so die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

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Thayngen SH: Traktor mit gravierenden Sicherheitsmängeln stillgelegt

Am Montagmorgen (03.02.2025) haben Mitarbeitende der Schaffhauser Polizei bei einer Kontrolle einen deutschen Verkehrsteilnehmer angehalten, dessen Traktor und Anhänger erhebliche Mängel aufwiesen. Der Fahrzeuglenker wird sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Verkehrsabteilung, verantworten müssen.

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A2 Belchentunnel/Eptingen BL: Baggerbrand führt zu stundenlanger Sperrung

Eptingen BL / A2 Belchentunnel. Am Montagabend, 3. Februar 2025, kurz nach 20.00 Uhr, geriet auf einer Baustelle im Belchentunnel ein Bagger in Brand. Aufgrund der Löscharbeiten mussten beide Tunnelröhren gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

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Kanton Wallis: Bauarbeiten am Simplontunnel – Fahrplanänderungen und Zugausfälle bis 2028

Die SBB saniert in den nächsten vier Jahren den Simplontunnel. Die erste Bauetappe startet anfangs Februar und wirkt sich insbesondere auf den Fahrplan des BLS-Autoverlads zwischen Brig und Iselle aus. Regioexpress-Züge zwischen Brig und Domodossola verkehren mehrheitlich fahrplanmässig.

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Münchenstein BL: Bauarbeiten an Birsbrücken – Bahnstrecke Basel SBB gesperrt

Aufgrund von Bauarbeiten für den Ersatz der Birsbrücken in Münchenstein ist die Strecke zwischen Basel SBB und Münchenstein zwischen 8. Februar und 2. März 2025 an zwei Wochenenden und während sechs weiteren Nächten gesperrt. Während der Sperren fallen die Züge der Linien IC51 und S3 zwischen Basel SBB und Münchenstein aus. Es verkehren Bahnersatzbusse.

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Krisen souverän meistern: Cortesi & Häseli veröffentlichen Buch zur Krisenkommunikation

Marco Cortesi bringt neuen Leitfaden für verschiedene Formen der Krise heraus: In kritischen Momenten souverän agieren – das ist eine Kunst für sich allein. Gerade wenn es darum geht, Krisensituationen zu entschärfen oder sogar in Chancen zu verwandelt, sind praktische Tipps und Strategien wertvoller denn je. Ob ersten Reaktion oder langfristiges Reputationsmanagement: Das Expertenduo Marco Cortesi und Stefan Häseli widmet sich in einem neuen Praxisbuch der Krisenkommunikation und zeigt Strategien für mehr Glaubwürdigkeit, Transparenz und Vertrauen.

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Bern BE: Mann mit Baseballschläger ignoriert Polizei – Destabilisierungsgerät eingesetzt

Am Montagabend ist der Kantonspolizei Bern in Bern bei der Patrouillentätigkeit ein Mann aufgefallen, der mit einem Baseballschläger unterwegs war und sich auffällig verhielt. Der Mann widersetzte sich in der Folge der Kontrolle. Dabei musste das Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.

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Rapperswil SG: Schwerer Sturz auf Autobahnausfahrt – 62-Jähriger stirbt im Spital

Am Samstag (01.02.2025), kurz nach 13 Uhr, ist ein 62-jähriger Mann vor der Ausfahrt Rapperswil auf der Autobahn A15 mit seinem Roller verunfallt (>>Polizei.news berichtete>>).  Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Am darauffolgenden Montag ist der Mann im Spital verstorben. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach wie vor Zeugen.

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Rupperswil AG: Sri-Lanker wegen Mordes an Ehefrau (47) angeklagt – 17 Jahre Haft gefordert

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat die Untersuchung im Tötungsdelikt vom Februar 2023 in Rupperswil abgeschlossen. Sie wirft dem Beschuldigten vor, seine damals 47-jährige Frau am gemeinsamen Arbeitsort getötet zu haben (>>Polizei.news berichtete<<).

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Sempach-Station LU: Brand auf Balkon – Polizei ermittelt unbeaufsichtigte Kerze als Ursache

Am frühen Sonntagmorgen (2. Februar 2025, kurz vor 02:00 Uhr) brach auf dem Balkon einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Sempach-Station ein Feuer aus. Die Polizei und die Feuerwehr Neuenkirch Hellbühl haben die Bewohner vorsorglich evakuiert und das Feuer gelöscht.

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Tuggen SZ: 17-jährige Motorradfahrerin bei Kollision mit Auto schwer verletzt

Am Montagabend, 3. Februar 2025, fuhr eine 17-jährige Motorradlenkerin um 19 Uhr auf der St. Gallerstrasse von Tuggen in Richtung Grynau. Gleichzeitig bog eine 54-jährige Frau mit ihrem PW von der Autobahnausfahrt Tuggen nach links in die St. Gallerstrasse ein.

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Bülach ZH: Brandstiftung aufgeklärt – Jugendliche (13, 14) aus drei Nationen verhaftet

Beim Brand des Dachstocks eines leerstehenden Mehrfamilienhauses in Bülach ist am Freitagnachmittag (10.01.2025) ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand (>>Polizei.news berichtete<<). Die Brandursache konnte ermittelt und vier Jugendliche festgenommen werden.

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Wettingen AG: Einbruch in Recycling-Betrieb – Täter flieht zu Fuss über Autobahn

In der Nacht auf Dienstag wurde bei einem Recycling-Betrieb ein Einbruch festgestellt. Die Täterschaft floh über den Wildschutzzaun und überquerte dabei unbesonnen die Autobahn, was äusserst gefährlich war. Nur mit viel Glück kam es zu keiner Kollision.

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Schutz & Rettung Zürich: Einsätze mit Kindern – kleine Patienten, grosse Emotionen (Video)

"Kleine Patienten, grosse Emotionen". Nebst den besonderen äusseren Umständen bei Einsätzen mit Kindern gibt es auch medizinisch teils grosse Unterschiede. Zwei unserer Rettungssanitäterinnen nehmen die Hörer in der neuen Podcast-Folge zu denjenigen Einsätzen mit, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind.

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Schweiz: Sicher unterwegs – Tipps für den Transport von Haustieren im Auto

Ob ein Hund oder eine Katze im Auto als Ladung gesichert oder gar angurtet werden muss, oder ob der Transport auf dem Rücksitz zulässig ist, das sind Fragen, die nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Eines vorneweg: Sie entscheiden als Fahrzeuglenkerin oder als Fahrzeuglenker, ob und wie ein Haustier im Fahrgastraum gesichert werden muss.

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Bilten GL: Stau führt zu Crash – drei Fahrzeuge in Auffahrunfall auf der A3 verwickelt

Am Montag, 03. Februar 2025, ca. 07.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 von Bilten Richtung Reichenburg, bei der Abzweigung Richtung Rapperswil einen Auffahrunfall zwischen drei Personenwagen. Nachdem der vorderste Personenwagen infolge hohem Verkehrsaufkommen auf der Ausfahrt Richtung Rapperswil anhalten musste, gelang dieses Manöver dem nächst und übernächst folgenden Personenwagen nicht mehr rechtzeitig.

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Kanton Zug: Polizei fasst 25 Einbrecher – Täter aus sieben Ländern (u.a. Algerien und Marokko)

Nach Einbrüchen in Wohn- und Geschäftshäuser sowie Diebstählen aus Fahrzeugen konnte die Zuger Polizei in den vergangenen Wochen insgesamt 25 Tatverdächtige festnehmen. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Personen aus sieben verschiedenen Ländern.

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Solothurn SO: Sicherheitstests in vier Tunneln – Verkehrseinschränkungen

In den Tunneln zwischen Lengnau und Luterbach werden die kürzlich erneuerten Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen getestet. Dazu gehören Beleuchtung, Lüftung sowie elektronische Signalanlagen. Konkret handelt es sich um die Tunnel Witi, Lüsslingen, Spitalhof und Birchi.

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Davos GR: WEF vorbei, Armee verabschiedet sich aus dem Assistenzdienst

Das 55. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist seit Freitag zu Ende. Tausende Teilnehmende und Medienschaffende sind abgereist. In der Bündner Bergstadt kommt langsam der Alltag wieder zurück. Gleiches gilt auch schon bald für die Armeeangehörigen im Assistenzdienst. In wenigen Tagen heisst es: ab nach Hause. Auch Cuminaivel verabschiedet sich.

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Solothurn SO: Striktes Drohnenverbot im 300-Meter-Radius von Einsatzorten

Offenbar bestehen immer noch gewisse Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen (Drohnen) an einem Einsatzort. Wir möchten Sie auf die gültige Rechtslage im Kanton Solothurn hinweisen. Nachfolgend einkopiert der entsprechende Paragraph, welcher den Einsatz von Drohnen an einem Ereignisort im Kanton Solothurn regelt.

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Müllheim TG: Nächtlicher Ausflug – Pferd spaziert allein zur Tankstelle

Mitten in der Nacht zum Montag meldete uns eine Frau aus Müllheim, dass ein Pferd frei auf der Strasse herumspaziere! Der Vierbeiner war offenbar zu einem Boxenstopp unterwegs – unsere Einsatzkräfte fanden ihn auf der Strasse in Richtung der Agrola-Tankstelle laufend.

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Mühlau AG: Junglenker (22) verliert Kontrolle – Opel überschlägt sich nach Kollision

Bei einer seitlich-frontalen Kollision musste die Luzernerstrasse in Mühlau für ein paar Stunden gesperrt werden. Zwei Personen verletzten sich leicht. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

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Degersheim SG: Einbrecher schlagen zweimal an der Hörenstrasse zu – Bargeld gestohlen

In der Zeit zwischen Freitag- und Sonntagmorgen (02.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser an der Hörenstrasse eingebrochen. Sie stahl Bargeld von noch unbekanntem Wert. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert aacFranken.

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Sevelen SG: Geldautomat in die Luft gesprengt – Täter flüchten zu Fuss über Wildzaun

Am Montag (03.02.2025), kurz nach 01:30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Geldautomaten bei der Raststätte Rheintal Ost an der Autobahn A13 aufgesprengt. Danach flüchtete sie, wobei unklar ist, ob Bargeld erbeutet wurde. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Rega: 20'000 Einsätze im Jahr 2024 – Tägliche Rettungen in der Schweiz und weltweit

Die Dienste der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega waren auch im Jahr 2024 sehr gefragt. Die Einsatzzentrale organisierte rund 20'000 Einsätze. Im Durchschnitt halfen die Rega-Crews 35 Patientinnen und Patienten pro Tag: Die Rettungshelikopter der Rega transportierten etwas weniger Personen als im Vorjahr, die Ambulanzjets hingegen etwas mehr.

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Winkel ZH: Tragischer Unfall – Junglenker erfasst Frau (84) tödlich, Begleiter (75) verletzt

Bei der Kollision mit einem Personenwagen sind am Sonntagabend (2.2.2025) in Winkel eine Fussgängerin tödlich und ein Fussgänger unbestimmt verletzt worden. Kurz nach 18.30 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Breitistrasse Richtung Bachenbülach.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.