Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag in Frauenfeld und Matzingen zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 21 Uhr hielt eine Patrouille der Regionalpolizei an der Maurerstrasse in Frauenfeld einen Autofahrer an, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (01.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant am Bohl eingebrochen.
Sie verschaffte sich über den Seiteneingang gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Der Saal des Restaurants Löwen war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Gemeinde Meilen lud zur Feier des 100. Todestags von General Ulrich Wille ein – einer zentralen Persönlichkeit der Schweizer Militärgeschichte.
Am 31. Januar 2025 jährte sich der Todestag von General Ulrich Wille zum hundertsten Mal. Als Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs (1914 – 1918) prägte er massgeblich die Verteidigungsstrategie des Landes. Unter seiner Führung gelang es der Schweiz, ihre Neutralität zu wahren und sich gegenüber den kriegführenden Mächten klar abzugrenzen. Sein Einfluss ist bis heute spürbar.
In den Wintermonaten führt die Kantonspolizei Thurgau gezielte Fahrzeug- und Beleuchtungskontrollen an den Sekundarschulen des Kantons durch.
Die Verkehrsinstruktoren prüfen dabei die Fahrräder der Jugendlichen auf ihre Verkehrssicherheit und machen auf gesetzlich vorgeschriebene Ausrüstungen aufmerksam.
Am Sonntagmorgen wurde durch einen Brand ein Mehrfamilienhaus in Brunnen zerstört. Die Bewohner konnten die Wohnungen selbständig verlassen. Vier Personen mussten sich in Spitalpflege begeben.
Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist zur Zeit unklar.
Am Sonntagmorgen hat sich in Kandersteg ein Autolenker einer Polizeikontrolle entzogen. Bei der Nachfahrt durch das Kandertal wurden massiv überhöhte Geschwindigkeiten und mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.
Der 37-jährige Lenker konnte schliesslich in Reichenbach im Kandertal angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag, den 1. Februar 2025, kurz nach 23:00 Uhr, kam es auf der Stanserstrasse in Buochs zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person musste hospitalisiert werden. Eine Atemalkoholprobe bei einem der Autofahrer ergab einen Wert von über 1 mg/l.
Am 01.02.2025, um 15.00 Uhr, wurde eine 43-jährige Frau im Hinterhof einer Liegenschaft an der Reinacherstrasse bei einer Auseinandersetzung verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Zwischen Samstag und Sonntag (02.02.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei Verkehrsteilnehmende aus dem Verkehr gezogen, die fahrunfähig oder alkoholisiert unterwegs waren.
In Gams kam es aufgrund Fahrunfähigkeit zu einem Verkehrsunfall. In St.Gallen wurde ein Mann wegen Hinderung einer Amtshandlung zur Anzeige gebracht.
Am frühen Sonntagmorgen, 2. Februar 2025, überschlug sich im Kreis 11 ein Auto bei einem Selbstunfall.
Dabei wurden drei Personen erheblich verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Ebenfalls kurz nach 4 Uhr wurde ein 47-jähriger Autofahrer kontrolliert.
Er war fahrunfähig unterwegs und musste eine Blut- und Urinprobe sowie seinen Führerausweis abgeben.
In St. Gallen wurde kurz nach 4 Uhr ein 43-jähriger Autofahrer kontrolliert.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Auch in St.Gallen aufgefallen war ein 42-Jähriger auf einem E-Scooter.
Er wurde um 03:30 Uhr angehalten und wies bei der anschliessenden Atemalkoholprobe einen Wert von über 0.5mg/l auf.
Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
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Kurz nach 21 Uhr kontrollierte eine Patrouille eine 39-jährige Frau in ihrem Auto.
Es stellte sich heraus, dass sie mit einem Führerausweisentzug belegt und in fahrunfähigem Zustand unterwegs war.
Kurz vor 19 Uhr hielt eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit einen 59-jährigen Mann mit seinem Auto an.
Bei der anschliessenden Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen stellte sich heraus, dass der 59-Jährige alkoholisiert unterwegs war.
Am 30. Januar 2025 war ein ganz besonderer Tag für die Feuerwehr Solothurn!
Wir durften an der Einschulung und der Übergabe des neuen kantonalen ULF bei der Feumotech teilnehmen.
Ein 55-jähriger Mann war kurz nach 13:30 Uhr mit seinem Auto von Haag Richtung Gams unterwegs.
Dabei kam er auf Höhe Ara Simmiwinkel mit seinem Auto von der Strasse ab, worauf das Auto in eine Böschung prallte und dort zum Stillstand kam.
Am Samstag (01.02.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 62-jähriger Mann wurde schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Vor einem Zebrastreifen verwechselte ein Automobilist die Bremse mit dem Gaspedal, beschleunigte und donnerte in ein Verkaufsgeschäft.
Zwei Personen wurden verletzt.
Am Samstagnachmittag (01.02.2025) hat in einer Tiefgarage in der Stadt Schaffhausen ein Auto gebrannt.
Zwei Personen mussten zwecks Kontrolluntersuchen ins Spital gebracht werden. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Samstag, den 1. Februar 2025, gegen 14:10 Uhr, war ein 12-jähriger Junge aus Hauterive mit seinem Fahrrad auf der Route de Beaumont in Richtung Neuchâtel unterwegs.
Auf Höhe des Gebäudes Nr. 1 verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte.
Zwei für die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Armee zentrale Projekte sind auf Kurs: Mit der Neuen Digitalisierungsplattform (NDP) der Armee wird eine sichere Betriebsplattform geschaffen, mit C2Air wird das Führungs- und Kommunikationssystem der Luftwaffe modernisiert, das auf dieser sicheren Plattform betrieben werden wird.
Aktuell arbeitet die Gruppe Verteidigung an rund 160 Grossprojekten, welche allesamt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen. Zwei zentrale Pfeiler davon sind die Projekte NDP und C2Air.
"Ethical Considerations for Future Warfare – Challenges across the Military Life Cycle" – gemäss diesem Leitthema fand die Jahreskonferenz der IMTA (International Military Testing Association) in Sydney statt.
Die Veranstaltung gilt als der bedeutendste internationale Anlass im Bereich der Militärpsychologie. Die Konferenz bot eine wesentliche Plattform, um aktuelle Themen und Entwicklungen in diesem Fachbereich zu diskutieren. Auch die Schweiz war mit der MILAK gut vertreten.
Bei einem Arbeitsunfall ist am Samstagmittag (1.2.2025) in Neerach ein Mann schwer verletzt worden.
Am Samstagvormittag waren ein zwei Männer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Häckselarbeiten beschäftigt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag (31.1.2025) in Zusammenarbeit mit Kommunalpolizeien an mehreren Örtlichkeiten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt und Verkehrsteilnehmende auf ihre Fahrfähigkeit überprüft.
An mehreren Örtlichkeiten stellten die Polizistinnen und Polizisten am Freitag zehn Automobilisten und einen Rollerlenker fest, die ihre Fahrzeuge in nichtfahrfähigem Zustand lenkten.
In der Nacht auf Samstag, 01. Februar 2025, ist es in der Industrie Au in Bühler zu Einbrüchen in mehrere Gewerbebetriebe gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld.
Heute Morgen musste die Kantonspolizei in Schwarzsee wegen einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrzeugen ausrücken.
Vier Personen wurden verletzt und in ein Spital gebracht. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Samstag, dem 1. Februar 2025, um 10:25 Uhr, kam es an der Kreuzung der Rue de la Fusion mit der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Beifahrerin wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Krankenhaus von La Chaux-de-Fonds gebracht.
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In Wangen bei Olten haben Unbekannte in der Nacht auf Samstag, 1. Februar 2025, Feuerwerkskörper in Richtung der dortigen Moschee gezündet und Steine gegen die Fassade geworfen.
Eine Fensterscheibe wurde dadurch beschädigt. Die Polizei sucht zur Ermittlung der Täterschaft Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend (31.1.2024) in Höri drei Kriminaltouristen verhaftet.
Anlässlich einer gezielten Polizeikontrolle gegen Einbruchskriminalität fiel den Kantonspolizisten gegen 17 Uhr ein ausländisches Fahrzeug, besetzt mit drei Männern auf.
Einfacher, schneller, digitaler! Gute Neuigkeiten für alle, die eine Eintages-Kurzbewilligung für die Zufahrt in die Innenstadt brauchen:
Ab Montag, 3. Februar 2025 muss die Bewilligung nicht mehr ausgedruckt im Fahrzeug hinterlegt werden!
Unbekannte Täterschaft brach in der Nacht auf Samstag, 01. Februar 2025, am Kirchweg in Glarus in ein Restaurant ein.
Vermutlich mit einer Eisenstange zerbrach die Täterschaft das in die Eingangstür eingelassene Fenster und verschaffte sich so Zugang zum Gebäude.
Um die Qualität und die Sicherheit unserer Strassen zu gewährleisten, erinnern wir alle Verkehrsteilnehmden daran, die obligatorische Schweizer Autobahnvignette zu nutzen.
Ab heute (01.02.2025) benötigen Fahrzeuge, die auf Schweizer Nationalstrassen unterwegs sind, eine für das Jahr 2025 gültige Vignette.
Am Freitagmittag kam es auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Neunkirch, vor der Hemingkurve, zu einem Überholmanöver eines Personenwagens, welches einen Unfall zur Folge hatte.
Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu diesem Überholmanöver geben können, sich zu melden.
"Sicher unterwegs" gilt auch für die Polizistinnen und Polizisten der Kapo Solothurn.
Regelmässig absolvieren sie Trainings und Prüfungen und bilden sich auf diese Weise laufend weiter.
Am Freitag (31.01.2025), zwischen 14 und 16 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in das Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Bernhardswiesstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Haus und begab sich in den Keller.
Am Freitag (31.01.2025), kurz vor 20 Uhr, ist eine Scheune an der Oberen Wart in Brand geraten.
Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.