Dank einer Meldung aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn am Samstagabend, 15. März 2025, in Zuchwil einen mutmasslichen Dieb anhalten.
Dieser steht in Verdacht, einen Einbruchdiebstahl in ein Verkaufsgeschäft begangen zu haben. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Eine Polizeipatrouille wollte am Dienstagabend eine schwarze Audi Limousine kontrollieren. Diese flüchtete daraufhin und konnte nicht mehr angehalten werden.
Auf der Flucht kam es zu einem waghalsigen Überholmanöver. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen kam der Fahrer eines Personenwagens von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Gartenzaun.
Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Lenker zog sich leichte Verletzungen zu. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Sonntag (16.03.2025), kurz vor 02:30 Uhr, ist es auf der Höhe Verzweigung Reichenburg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Die Stadtpolizei Solothurn bietet eine spannende berufliche Herausforderung für alle, die sich für Sicherheit und Ordnung engagieren möchten.
Gesucht werden motivierte Menschen, die in einem familiären Team arbeiten und rund um die Uhr für die Bevölkerung da sein wollen.
Hüntwangen: Eröffnung des Polizeipostens Rafzerfeld!
Herzlichen Dank an Matthias Hauser, Gemeindepräsident, Daniel Wäfler & Romaine Rogenmoser aus dem Kantonsrat, Kommandant Marius Weyermann sowie der zahlreich erschienenen Bevölkerung für den tollen Empfang!
Die Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich umrahmte die feierliche Eröffnung des neuen Polizeipostens Rafzerfeld der Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH in Hüntwangen musikalisch.
Zahlreiche politische Vertreter aus der Region waren vor Ort, ebenso wie Vertreter aus Gewerbe und Behörden und natürlich die breite Öffentlichkeit.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (15.03.2025), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Zürich – St.Gallen, unmittelbar nach der Einfahrt Gossau, zu einem Unfall und zwei Folgeunfällen mit Autos gekommen.
Ein 21-jähriger Beifahrer kam dabei ums Leben.
Nach dem gestrigen Raubüberfall in einer Bank in Châtel-St-Denis wurde der mutmassliche Täter gestern Abend festgenommen.
Er wurde in Gewahrsam genommen. Eine Untersuchung ist im Gange.
In Boningen hat ein 52-jähriger Automobilist am Donnerstagabend, 13. März 2025, mutmasslich unter Alkoholeinfluss stehend, einen Selbstunfall verursacht.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Die Polizei nahm dem Verunfallten den Führerausweis zuhanden der Administrationsbehörde ab.
Am Donnerstagabend ereignete sich auf einer Quartierstrasse in Lenzerheide ein Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Kandelaber und einige Meter Zaun beschädigt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf den Samstag (15.3.2025) in Dietikon rund 30 Personen aus ihren Wohnungen evakuiert, nachdem in der Tiefgarage ein Brand ausgebrochen war.
An der Tiefgarage sowie den eingestellten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Es ist niemand verletzt worden.
Am Freitagmittag (14.03.2025) ist eine Autofahrerin an der Martinsbruggstrasse frontal mit einem Lieferwagen kollidiert.
Die 58-Jährige wurde dabei leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Am Samstag, 15. März 2025, kurz vor 01.00 Uhr, meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Schlyffistrasse in Bäch eine Rauchentwicklung im Treppenhaus.
Die ausgerückten Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon evakuierten daraufhin 20 Personen sowie einen Hund aus mehreren Wohnungen.
In der Nacht brach in einem Haus in Courtaman ein Feuer aus. Die Bewohner, welche durch den eingeatmeten Rauch leicht verletzt wurden, konnten bei Nachbarn untergebracht werden.
Eine Untersuchung ist im Gange.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam ein PW-Lenker in einer Kurve von der Fahrbahn ab.
Er blieb mit dem Fahrzeug im angrenzenden Wiesland stecken. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Spannender Job gesucht?
Bei Strafverfahren sichert der Kriminaltechnische Dienst Spuren, insbesondere Fingerabdruck-, DNA-, Schuh-, Werkzeug- und Mikrospuren, wertet diese aus und erbringt Sachbeweise.
Am Freitagnachmittag (14.03.2025) ist es bei der Verzweigung Splügenstrasse/Farbgutstrasse zu einer Kollision zwischen einem Kind auf einem Kickboard und einem Auto gekommen.
Das Kind fuhr danach mit dem Kickboard davon. Die Polizei sucht Zeugen.
Während sich der Frühling in den vergangenen Tagen zaghaft zeigte, schlägt das Wetter jetzt um.
Die Schweiz erlebt ein winterliches Wochenende mit tiefen Temperaturen, Schneefall in den Bergen und eisiger Bise im Flachland. Besonders in den Alpen und im Jura bleibt es winterlich, während sich im Süden die Niederschläge stauen. Doch wo fällt Schnee, und wo gibt es zumindest trockene Phasen?
Am Samstagmorgen prallte der Fahrer eines Kleintransporters mit seinem Fahrzeug gegen eine Stützmauer.
Dadurch kippte das Fahrzeug auf die Seite und blieb quer über beide Fahrbahnen liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug dürfte Totalschaden entstanden sein.
In der Nacht auf Freitag wurde in Kölliken ein Hausschwein erschossen. Ein zweites Schwein, das sich im gleichen Gehege befand, blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag, 14. März 2025, kurz vor 13.30 Uhr, wurde eine Frau auf einem Waldweg im Gebiet Bäremätteli in Röschenz BL von einem Baumstamm überrollt.
Sie wurde dabei schwer verletzt.
Was für ein Ärgernis! Du kommst vom Einkaufen zurück und da siehst du an deinem Auto ein Parkschaden.
Weit und breit niemand, der diesen Schaden verursacht hat. Kennst du das?
Neuer Job gesucht?
In der brandneuen Notruf- und Einsatzleitzentrale (NEZ) der Kantonspolizei St.Gallen laufen die Notrufnummern 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 144 (Sanität) und 112 (Internationaler Notruf) zusammen.
Die Feuerwehr Rüti sucht engagierte Mitglieder und stellt die Menschen hinter der Uniform in den Mittelpunkt.
Dazu gehört beispielsweise Lukas (22), der als Lkw-Chauffeur arbeitet und sich gleichzeitig bei der Feuerwehr engagiert.
Kapo Zeitreise: Im Jahr 1974 waren die Funkgeräte noch deutlich grösser als heute.
Damals waren erst 6 Motorräder und 29 Autos mit mobilen Funkstationen ausgerüstet.
Vom 23. bis 30. März 2025 finden die 5. CISM Winter-Militärweltspiele in der Schweiz statt. Unter dem Motto "Military Champions for Peace" und dem Hashtag #Lucerne2025 versammeln die Spiele 1'400 Teilnehmende aus 43 Nationen. Die Eröffnungs- und Schlusszeremonie, organisiert in Zusammenarbeit mit der Militärmusik, bildet den festlichen Rahmen dieser internationalen Veranstaltung. Ein besonderes Highlight: Das charismatische Moderatoren-Duo Cloé und Rainer Maria Salzgeber führt durch die Zeremonien und bereichert das Event mit spannenden Kommentaren und unterhaltsamen Einblicken.
Luzern wird als Host-City das Herzstück der Winterspiele bilden und als Austragungsort für die Eröffnungs- und Schlusszeremonie dienen. Während der Jochpass in Engelberg mit seinen herausfordernden Pisten und erstklassigen Schneeverhältnissen als Austragungsort der alpinen Disziplinen sowie zusammen mit dem Flugplatz Alpnach als Landezone für die Parachute-Ski Zielsprünge dient. Die nordischen Wettbewerbe werden im Goms, das mit modernster Infrastruktur aufwartet, und Ski-Mountaineering in Andermatt ausgetragen. Mit der Integration von Sportarten wie Crosslauf und Klettern in Emmen und Wädenswil eröffnet sich zudem erstmals auch Nationen ohne ausgeprägte Wintersporttradition die Möglichkeit zur Teilnahme. Organisiert werden die Spiele durch die Schweizer Armee.
Bei einem Verkehrsunfall in Aeschi b. Spiez war am Dienstag vor einer Woche ein Motorrad und ein Auto frontal kollidiert.
Der Motorradfahrer wurde in kritischem Zustand ins Spital geflogen, wo er am letzten Mittwoch verstarb. Die Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Montag, 10. März 2025, haben Jugendliche in Winterthur Passanten betrogen und dabei mehrere tausend Franken erbeutet.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm drei Tatverdächtige fest und warnt vor der neuen Betrugsmasche.
Heute betrat eine Person eine Bank in Châtel-St-Denis und bedrohte das Personal mit einer Schusswaffe. Sie flüchtete in unbekannte Richtung und erbeutete mehrere tausend Franken.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
Am Donnerstagmorgen (13.03.2025), kurz nach 06:50, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 37-jähriger Mann und ein 54-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt.
Der 37-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Rettungsdienst brachte den 37-Jährigen ins Spital. Der 54-Jährige konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitagnachmittag (14.03.2025) ist an der Haggenstrasse in einem Mehrfamilienhaus aus noch unklaren Gründen ein Zimmerbrand ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (13.03.2025), zwischen 18:20 Uhr und 20:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in der Auwies eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zur Wohnung.
Auf der Challstrasse in Metzerlen ereignete sich am Freitag, 14. März 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto. Der Lenker wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Spital gebracht.
Die Strasse zwischen Röschenz und Metzerlen war für rund 1.5 Stunden gesperrt.
Am Donnerstag (13.03.2025), um 16:10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 28-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (14.03.2025), zwischen 01:45 Uhr und 02:35 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in Widnau in eine Zahnarztpraxis eingebrochen.
Durch das Aufhebeln eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft Zutritt zur Praxis.
Am Freitag (14.03.2025), kurz vor 03:50, sind unbekannte Täter in ein Schmuckgeschäft an der Gerbestrasse eingebrochen und haben Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Der Täterschaft gelang mit einem Auto die Flucht vor einer Polizeipatrouille, welche die Nachfahrt aus Sicherheitsgründen abbrach. Das Auto konnte im Zuge einer Fahndung verlassen in Flawil aufgefunden werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.