Am Donnerstag, 30. Januar 2025, ca. 08.15 Uhr, ist auf der Strasse nach Filzbach Richtung Mollis beim Brämboden ein Traktor mit Tiefgängeranhänger infolge vereister Fahrbahn von der Strasse in den rechtsseitigen Abhang gerutscht.
Personen wurden keine verletzt.
Im Oktober 2024 kam es in einem Club in Baden zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung unter mehreren Beteiligten.
Insgesamt drei Personen gingen bei dieser Streitigkeit auf einen einzelnen Mann los.
In einem Mehrfamilienhaus in Welschenrohr kam es am Freitagnachmittag, 24. Januar 2025, zu einem Brand, was folglich zu einer starken Rauchentwicklung geführt hat. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Als Brandursache konnte ein technischer Defekt innerhalb der elektrischen Installationen im Bereich eines Kühlschranks ermittelt werden. Die geschätzte Schadensumme dürfte rund eine Million Franken betragen.
Klassiker der Verkehrserziehung! Diese Präventionsbilder stammen aus den Jahren zwischen 1950–1970 und zeigen, wie die Polizei damals auf wichtige Themen aufmerksam gemacht hat.
Die Gestaltung mag nostalgisch wirken, aber die Inhalte sind zeitlos.
Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Ein Allgemeiner Alarm für Katastrophen und Notfälle besteht aus zwei Sirenenalarmen im Abstand von circa vier Minuten.
Mit dem Vorwand einer ausstehenden Zahlung versuchen Cyberkriminelle, die Login- und Kreditkartendaten von Salt-Kunden zu erlangen. Die Betrugsmasche: Die Betrüger versenden E-Mails, die angeblich von Salt stammen, und behaupten darin, dass eine Zahlung noch nicht eingegangen sei.
Mit der Androhung einer möglichen Unterbrechung der abonnierten Services versuchen sie, Druck aufzubauen und die Empfänger dazu zu bewegen, den Link im E-Mail anzuklicken.
Die Bau- und Verkehrsdirektion strebt an, die Grimselpassstrasse bei Guttannen vor Murgängen zu schützen. Im Vordergrund steht, die Lawinengalerie Spreitgraben zu verstärken und bei Bedarf um 100 Meter zu verlängern. Die Erschliessung des Dorfs Guttannen, des Grimselpasses und der Anlagen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) könnten so langfristig gewährleistet werden.
Die Bau- und Verkehrsdirektion will nun die Projektierung auslösen und danach bei den finanzkompetenten Organen die erforderlichen Kredite beantragen.
Am Mittwochabend ist in Busswil ein Mann mit einem Motorrad verunfallt. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Nach den letzten Jahren mit Rekordwerten haben die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt im Jahr 2024 wieder leicht rückläufige Einsatzzahlen verzeichnet.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnete 32'732 Einsätze und damit einen Rückgang um rund fünf Prozent (2023: 34'512).
Jetzt pressiert’s. Ab Samstag muss die neue Autobahn-Vignette 2025 auf der Windschutzscheibe kleben oder digital unter www.e-vignette.ch gelöst sein.
Die elektronische Vignette wird nicht automatisch erneuert. Weiter empfiehlt der TCS, die offizielle Seite des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit zu nutzen, da bei anderen Portalen zusätzliche, ungerechtfertigte Kosten verlangt werden.
Am Mittwoch ist in Parpan, auf Gemeindegebiet von Churwalden, eine Lawine niedergegangen und hat einen Snowboarder verschüttet.
Er verstarb noch auf dem Lawinenfeld.
Am Mittwoch (29.01.2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer eher leicht. Er musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Mittwochmittag (29.01.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Terassentür gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Am Mittwochmorgen (29.01.2025), zwischen 5 und 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in St.Gallen in zwei Bars eingebrochen.
Es wurde Bargeld von mehreren hundert Franken gestohlen. Zudem entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwochmittag ist es im Stadt Luzerner Ortsteil Reussbühl zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei erheblich verletzt.
Die Kantonspolizei Freiburg suchen eine/n Assistent/in für öffentliche Sicherheit - Gefangenenbegleiter/in für einen unbefristeten Vertrag zu 80-100% in Granges-Paccot.
Die Bewerbungsfrist endet am 21. Februar 2025. Der Stellenantritt erfolgt am 1. Juli 2025 oder nach Vereinbarung.
In der Nacht auf Donnerstag, 30. Januar 2025, ist in einem Asthaufen in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand geringer Sachschaden.
Bei einem Selbstunfall in Langnau am Albis sind am Mittwochabend (29.1.2025) ein Fahrzeuginsasse getötet, ein weiterer schwer und ein Fussgänger mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 22 Uhr fuhr ein Personenwagen mit zwei Männern im Alter von 43 und 35 Jahren auf der Sihltalstrasse in Richtung Zürich.
Ein VW kam in Wohlen von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Der Mitfahrer wurde leicht verletzt. Der Lenker blieb unverletzt, musste aber seinen Führerausweis abgeben.
Am Mittwoch, 29. Januar 2025, um 22.00 Uhr fuhr ein VW Golf auf der alten Bremgarterstrasse. In einer leichten Linkskurve verlor der 18-jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Das Fahrzeug kollidierte frontal mit einem Baum und kam zum Stillstand.
Am Dienstag, den 28. Januar 2025, brach am frühen Abend ein Brand in den Kellerräumen eines Mietshauses in Nyon aus.
Rund hundert Bewohner wurden evakuiert, einige erlitten Rauchvergiftungen. Sechs Personen wurden im Krankenhaus untersucht. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am frühen Mittwochmorgen versuchte ein 43-jähriger Mann in Möhlin einen Tankstellenshop zu überfallen.
Dank dem mutigen Eingreifen eines Angestellten konnte der Täter schnell festgenommen werden.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am Mittwoch (29.01.2025) in Rüschlikon ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmittag (28.01.2025) in Pfungen drei Männer verhaftet, die zuvor Bargeld aus einem Opferstock gestohlen haben.
Durch Fahnder der Kantonspolizei Zürich konnte beobachtet werden, wie drei Männer gegen 12.30 Uhr eine Kirche in Pfungen betraten.
Am Dienstag (21.01.2025), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem 87-jährigen Fussgänger ereignet.
>>POLIZEI.news berichtete<<.
In der Nacht auf Mittwoch (29.01.2025) hat in Stein am Rhein eine unbekannte Täterschaft zwei parkierte Autos durchsucht.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt der Bevölkerung keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zu lagern, diese immer abzuschliessen und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Dienstag, 28. Januar 2025, wurde der Kantonspolizei Bern kurz nach 14.50 Uhr gemeldet, dass ein Basejumper in Stechelberg (Gemeinde Lauterbrunnen) verunglückt sei.
Aktuellen Erkenntnissen zufolge begab sich der Mann in Begleitung eines Kollegen nach Mürren zur Absprungstelle "Dumpster", wo er nach seinem Kollegen abgesprung...
Am Dienstagmorgen, um 7.50 Uhr, beabsichtigte eine 68-jährige Autofahrerin von der Lavaterstrasse links auf die St.Leonhard-Strasse abzubiegen.
Mutmasslich übersah die 68-Jährige dabei das korrekt auf der St.Leonhard-Strasse stadtauswärts fahrende Fahrzeug eines 43-jährigen Autofahrers.
Der deutsche Polizeioberkommissaranwärter Felix Flieger wird die nächsten zwei Wochen Ausbildungsstage bei der Regionalpolizei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden absolvieren.
Der deutsche Polizeioberkommissaranwärter Felix Flieger, welcher sich im Studium zum Polizeioberkommissar an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen befindet, wird für zwei Wochen ein Praktikum bei der Kantonspolizei absolvieren.
Am Dienstag (28.01.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Diepoldsauerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen (29.01.2025) hat sich in Bargen eine Kollision zwischen einem Traktor und einem Lieferwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Unfallursache ist eine Vortrittsmissachtung durch den Lieferwagenfahrer.
Am Mittwochmorgen verlor ein 55-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A4 bei der Autobahneinfahrt Küssnacht (SZ) die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er kam von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildzaun und prallte nach rund 45 Metern in einen Pfosten.
Am Montagnachmittag ist in Ammerzwil ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Wir geben unsere Begeisterung für den Polizeiberuf auch liebend gerne an die Kleinsten unserer Gesellschaft weiter.
Wie beim Besuch einer Kita am 27. Januar 2025, die das Thema "Polizei" behandelt.
Bei einer Kollision zwischen zwei E-Bike-Lenkerinnen ist am Dienstagabend (28.01.2025) in Dielsdorf eine Frau schwer verletzt worden.
Gegen 18.45 Uhr fuhr eine 58-jährige Frau mit ihrem E-Bike auf dem Radweg entlang der Schwenkelbergstrasse talwärts.
Am Montag (27.01.2025), in der Zeit zwischen 9 und 12 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der Weidgutstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch das Abbrechen des Schlosszylinders Zutritt ins Innere.
Unsere Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr machen nicht nur im Einsatz, sondern auch auf der Skipiste einen guten Job.
Im Rahmen der 48. Schweizerischen Skimeisterschaft der Berufsfeuerwehren am Chuenisbärgli in Adelboden konnten wir gleich vier Podestplätze feiern.
Die Welt zu Gast in Davos – und wir mittendrin. Die Sicherheit des hochkarätigen Besuchs am World Economic Forums WEF hat hohe Priorität.
Darum sind wir nicht nur in Zürich, sondern auch in Davos selber im Einsatz.
Am Dienstag (28.01.2025), in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Auch im Homeoffice im Einsatz für die Stadtpolizei Zürich: Mehr Flexibilität bei der Arbeit und eine bessere Vereinbarkeit zwischen Berufs- und Privatleben.
Dies ist uns ein wichtiges Anliegen, denn unsere Mitarbeitenden liegen uns am Herzen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am 24. Januar 2025 kurz vor 18:45 Uhr im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle eine schwere Verkehrsübertretung festgestellt wurde.
Auf der Autobahn A2 bei Bellinzona wurde ein 33-jähriger italienischer Autofahrer aus der Provinz Turin gestoppt, der in Richtung Süden mit 152 km/h unterwegs war – in einem Bereich, in dem aufgrund einer Baustelle eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gilt.
Am Dienstag (28.01.2025), um 17:30 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 84-jährige Fussgängerin wurde durch den Unfall eher schwer verletzt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ist ein zentraler Bestandteil der modernen Armeeausbildung. Zum Beispiel im Bereich Tactical Combat Casualty Care (TCCC), bei dem auch Instruktorinnen und Instruktoren anderer Nationen ausgebildet werden.
Diese Kooperation ermöglicht es, die neuesten internationalen Standards und bewährte Praktiken aus verschiedenen militärischen und zivilen Kontexten in die Ausbildung einfliessen zu lassen. Gleichzeitig fördert sie den Austausch von Wissen und die Stärkung der Kooperation zwischen den beteiligten Ländern.
Am Montag, den 27. Januar 2025, wurde auf dem Aussenparkplatz des Jumbo in Marin-Epagnier eine Einkaufswagen-Überdachung beschädigt.
Der Vorfall ereignete sich zwischen 15:50 und 15:55 Uhr.
In Brigels hat sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall mit einem Lieferwagen ereignet.
Eine Frau wurde vom rollenden Fahrzeug mitgerissen und verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.