In Gossliwil ist am Sonntagnachmittag, 29. März 2026, der Dachstock eines Bauernhauses in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben umgehend Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung steht nicht im Vordergrund.
Am Sonntagnachmittag beabsichtigte eine Automobilistin, auf dem Parkplatz des Rastplatzes Würenlos zu parken.
Dabei fuhr sie frontal in die Fassade eines Fast-Food-Restaurants. Eine Person, die sich im Inneren des Restaurants befand, wurde leicht verletzt.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus kommt es bei der Verzweigung Luterbach zu einer nächtlichen Sperrung der Autobahnrampen Solothurn-Zürich (Fahrtrichtung Zürich) und Bern-Solothurn (Fahrtrichtung Solothurn).
Für den Ausbau werden bei der Verzweigung Luterbach Arbeiten an der Autobahnunterführung ausgeführt.
Im Rahmen der vorletzte Woche gestarteten Öffentlichkeitsfahndung ist ab sofort unverdecktes Bildmaterial publiziert.
Die gezeigten Personen werden dringend verdächtigt, Straftaten an der unbewilligten Kundgebung vom Oktober letzten Jahres begangen zu haben. Personen, die Hinweise zur Identität der Gesuchten geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden.
Am frühen Samstagmorgen (28. März 2026, nach 01:30 Uhr) brachen mehrere Täter am Wetzwilerweg in Rickenbach in eine Autogarage für Neu- und Gebrauchtwagen ein.
Vor Ort rangierten sie mehrere Fahrzeuge so, dass sie einen Porsche stehlen und damit flüchten konnten.
Wildtiere sind in der Brut- und Setzzeit besonders anfällig für Stress und Störungen.
Sie bringen in dieser Zeit ihre Jungen auf die Welt und versorgen sie. Deshalb gilt im Baselbiet und in Basel-Stadt vom 1. April bis zum 31. Juli eine Leinenpflicht für Hunde in Wäldern und Waldesnähe.
Am Sonntagabend, 29. März 2026, kurz nach 21.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Heimgartenweg in Allschwil BL zu einem Brandausbruch.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Im Jahr 2025 ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Tessin leicht zurückgegangen, gleichzeitig ist jedoch die Zahl der Unfälle mit Verletzten gestiegen.
Im vergangenen Jahr wurden im Kanton Tessin 3’874 Verkehrsunfälle registriert, leicht weniger als in den Vorjahren (3’901 im Jahr 2024; 3’965 im Jahr 2023). Die meisten Unfälle führten zu Sachschäden (3’179 Fälle).
Am Sonntagnachmittag hat sich in Bern ein Autolenker mit gestohlenen Kontrollschildern mehrmals einer Polizeikontrolle entzogen.
Der Mann konnte in der Folge angehalten werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Bei einer Zollkontrolle in Kreuzlingen haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in einem Fahrzeug mehrere Kartonkisten mit 270 Kilogramm unverzollten türkischen Backwaren gefunden.
Nachdem der Fahrzeuglenker die fälligen Mehrwertsteuer- und Zollabgaben sowie eine Busse bezahlte, konnte er seine Fahrt mit der Ware fortsetzen.
Am Sonntag (29.03.2026) ist es an der Alten Dorfgass zu einem Selbstunfall gekommen.
Dabei geriet ein Mann in fahrunfähigem Zustand mit seinem Lieferwagen von der Fahrbahn und blieb im angrenzenden Wiesland stecken.
Zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einem Tief über dem Nordmeer herrscht über der Schweiz eine starke Nordwestströmung. Darin eingelagert erreicht am Montag eine Okklusion die Alpennordseite. Dahinter dreht die Höhenströmung von Nordwest auf Nord und die feuchtkalte Luft wird am Alpennordhang gestaut.
Am Mittwoch etabliert sich nördlich der Schweiz eine Hochdruckbrücke, die sich vom Atlantik über Skandinavien bis nach Nordrussland erstreckt. An dessen Südflanke gelangt die Schweiz in eine Bisenströmung, mit der allmählich trockenere Luft zur Alpennordseite geführt wird. Die Alpensüdseite bleibt mit Nordwind im Schutze der Alpen wetterbegünstigt.
Am Samstagnachmittag, kurz nach 14 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur eine Kollision zwischen einem Anhängerzug und einem korrekt parkierten Lamborghini 744 Revuelto gemeldet.
Am Sonntagnachmittag, 29. März 2026, kurz nach 15.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Bern / Luzern, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Unser Held auf vier Pfoten - „Chase“ - hat kein eigenes Polizeiauto und auch keine Tennisballkanone.
Dafür entwickelt er gerade seine Superkräfte zum Erschnüffeln von Sprengstoff.
Vom 3. April 2026 an wird die Giuseppe-Motta Avenue zwischen der France Avenue und der Camille-Vidart Road für vier Tage gesperrt.
Der Verkehr wird über die Camille-Vidart Road, die Vermont Street und anschliessend die Montbrillant Street umgeleitet.
Am Samstag, dem 28. März 2026, wurde im Gebiet von Vaferdeau eine Rettungsaktion gestartet, um zwei Brüdern im Alter von 15 und 11 Jahren sowie ihrem Haustier zu helfen, die an einer steilen Felswand festsassen.
Am frühen Morgen schlichen zwei unbekannte Männer durch Brittnau.
Diensthund Enox bewies den richtigen Riecher, sodass die Polizei die beiden mutmasslichen Diebe festnehmen konnte.
Beim Brand in einem Fahrzeugunterstand hat am Sonntagmorgen (29.03.2026) im Weiler Hagenstal das Feuer auf das Wohnhaus übergegriffen.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht zum Samstag kam es im ganzen Kanton zu mehreren Einbrüchen und Diebstählen von hochpreisigen Autos und Kennzeichen.
Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.
Im Kanton Graubünden blieb die Anzahl Wolfsrudel im Jahr 2025 mit 11,5 Rudeln gegenüber dem Vorjahr stabil.
Gleichzeitig registrierte das Amt für Jagd und Fischerei mit einer Gesamtzahl von 217 Nutztierrissen ähnlich viele Risse wie im Vorjahr. Im Hinblick auf die Weideperiode 2026 wurden vom 1. September 2025 bis 31. Januar 2026 35 Wölfe proaktiv erlegt.
Zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (29.03.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sechs Männer angehalten, die alkoholisiert oder in fahrunfähigem Zustand unterwegs waren.
Vier Verkehrsteilnehmenden wurden der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Samstag (28.03.2026) ist es auf der Autobahn A15 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 57-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Der Unfall und die anschliessende Unfallaufnahme führten zu teilweisen Sperrungen der Fahrbahn und zu erheblichem Verkehrsaufkommen rund um die A15.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (28.03.2026) ist eine derzeit unbekannte Täterschaft in ein Autohaus im Sonnental eingebrochen.
Sie stahl zwei Autos im Wert von über 200'000 Franken. Noch in der gleichen Nacht wurden mehrere Personen festgenommen und die beiden gestohlenen Autos sichergestellt.
Der Regierungsrat sichert der Gemeinde Glarus Süd den Kantonsbeitrag für die präventive Verlegung der Niderentalstrasse zu.
Dieser wird unter Einbezug des Bundesbeitrages auf 80 Prozent der beitragsberechtigten Kosten festgelegt.
Das Ausserrhoder Tiefbauamt führt in Schönengrund Instandsetzungsarbeiten an den Bachdurchlässen des Sien- und des Lehmbergbachs durch.
Weil der Lehmbergbach zudem die Kantonsgrenze zu St.Gallen bildet, wurden die Bewilligungsverfahren und die Bauarbeiten für diesen Durchlass mit der Gemeinde Neckertal koordiniert.
Am Freitagabend ist ein privates Raupenfahrzeug beim Überqueren einer Schneewechte vom Weg abgekommen.
Der Chauffeur konnte verletzt die Maschine verlassen und Hilfe organisieren.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Samstagabend ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagnachmittag, 28. März 2026, wurde die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi kurz nach 15.30 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes alarmiert.
Ein 53-jähriger Mann fuhr mit einem Lieferwagen auf den Vorplatz einer Liegenschaft an der Aeschstrasse, als er Rauch im Motorraum bemerkte.
Hinter einer okkludierten Front sorgt am Sonntag ein kurzer Zwischenhocheinfluss aus Westen für eine allmähliche Abtrocknung. Auf Montag erreicht dann aus Nordwesten bereits die nächste Okklusion die Alpennordseite.
Dahinter dreht die Höhenströmung von Nordwest auf Nord, und die feuchtkalte Luft wird am Alpennordhang gestaut. Die Alpensüdseite bleibt mit zunehmendem Nordwind im Schutze der Alpen wetterbegünstigt.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz nach 18:00 Uhr in der Via Ala Nuverasca in Camorino ein Feuer ausgebrochen ist.
Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen brach das Feuer in einem Lagerraum aus und erfasste auch ein Fahrzeug.
Am 28. März 2026 ereignete sich gegen 5:20 Uhr in Moutier ein Verkehrsunfall.
Der Fahrer verlor auf der Rue de l'Est aufgrund eines gesundheitlichen Problems die Kontrolle über sein Fahrzeug.
In der Nacht auf Samstag, 28. März 2026, kurz vor 1 Uhr, meldete eine Anwohnerin der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz, dass in einen Garagenbetrieb an der Zürcherstrasse in Siebnen eingebrochen werde.
Die ausgerückten Polizeikräfte konnten kurze Zeit später ausserhalb des Gebäudes zwei tatverdächtige Personen festnehmen.
Auf der Industriestrasse in Mellingen kam es zu einer Kollision zwischen einem jugendlichen Fahrradlenker und einem Pferd.
In der Folge riss sich das Tier los, woraufhin die Halterin zu Boden stürzte und sich leicht verletzte. Der Jugendliche entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Pferdehalterin zu kümmern. Die Polizei sucht Personen, welche den Vorfall beobachtet haben.
Am Freitag (27.03.2026) ist es auf der Heinrich-Federerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Kind gekommen.
Das 9-jährige Kind wurde durch den Unfall schwer verletzt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar und wird untersucht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (28.03.2026) ist eine 42-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Amdenerstrasse von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Pfosten geprallt.
Die Fahrerin wurde durch die Polizei als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (27.03.2026) ist ein Mann mit seinem Auto auf der Toggenburgerstrasse gegen ein Tunnelportal geprallt.
Dabei wurde er lebensbedrohlich verletzt. Der genaue Unfallhergang ist derzeit unklar. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Der Schweizer Alpen-Club SAC hat die Bergnotfallstatistik für das Jahr 2025 veröffentlicht.
Demnach mussten in den Schweizer Bergen im Zusammenhang mit Bergsport fast 4'000 Menschen gerettet werden – rund 11 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.
Am Freitagnachmittag, 27. März 2026, kurz nach 15.00 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Wenslingen BL drei mutmassliche Diebe anhalten.
Sie werden verdächtigt, ein Fahrzeug aufgebrochen und daraus Wertgegenstände entwendet zu haben.
In Chur ist es auf der Fürstenwaldstrasse durch einen Neulenker zu einem Selbstunfall mit dem Auto gekommen.
Der 20-Jährige besitzt den Führerausweises auf Probe erst seit fünf Tagen. Er blieb unverletzt.
Ob Notärztin, Rettungssanitäterin oder Pilot: Alle unsere Crew-Mitglieder haben die gleiche Mission.
Es geht um die rasche und professionelle Hilfe aus der Luft für unsere Patientinnen und Patienten.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos entstand in Hohentannen in der Nacht zum Samstag Sachschaden.
Ein Fahrer war ohne Fahrberechtigung unterwegs.
Ein Hochdruckausläufer erstreckt sich vom Atlantik bis nach Mitteleuropa. Am Samstag lenkt ein Tief mit Kern über dem Nordmeer eine okkludierte Front aus Nordwesten zur Schweiz, welche bis am Sonntagnachmittag nur langsam abzieht.
Auf Montag erreicht uns aus Nordwesten bereits die nächste Okklusion. Dahinter dreht die Höhenströmung von Nordwest auf Nord, und die feuchte Luft wird am Alpennordhang gestaut.
Am Donnerstagabend (26.03.2026) ist ein Autofahrer auf der Rehetobelstrasse mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Eine Person wurde leicht verletzt und es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (26.03.2026) ist ein Auto in auf der Speicherstrasse auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und hat die Bahnlinie für eine halbe Stunde blockiert.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.