Im Rahmen der Sanierung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz müssen für einzelne Arbeiten einspurige Abschnitte eingerichtet werden.
Aufgrund der Unwetterkatastrophe in Brienz konnte der letzte verbleibende Abschnitt erst mit zweimonatiger Verspätung eingerichtet werden. Dieser wird nun Mitte Woche aufgehoben und die A8 ist wieder durchgehend zweispurig befahrbar.
Eine Autofahrerin wollte am Dienstag, 19. November 2024, in Kriegstetten von der Gerlafingenstrasse auf die Autobahn A1 in Richtung Bern abbiegen.
Dabei übersah sie eine Automobilistin, welche auf der Gerlafingenstrasse in Richtung Gerlafingen unterwegs war.
Auf der Anglikerstrasse kam es am Montagabend zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die zweite Autofahrerin war stark alkoholisiert und musste den Führerausweis abgeben.
Nach der Meldung eines versuchten Einbruchs in Cugy konnte die Polizei dank eines Suchdispositivs die Insassinnen eines in Frankreich zugelassenen Fahrzeugs anhalten.
Sie wurden vorläufig festgenommen. Sie wurden zudem für einen weiteren Einbruch im Waadtland überführt. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft und beim Jugendstrafgericht angezeigt.
Die Kantonspolizei Aargau hat in Zofingen zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen, die in der Stadt Luzern eine Serie von Autoaufbrüchen begangen haben sollen.
Die Untersuchungen leitet die Staatsanwaltschaft Luzern.
Eine Untersuchung von 105 Fussgängerstreifen ohne Ampeln rund um die Bahnhöfe von Freiburg, Montreux, Biel, Olten, Baden/Ennetbaden, Zug und St. Gallen hat ergeben, dass 50 dieser Übergänge nicht den Kriterien von Fachleuten entsprechen.
Sie weisen erhebliche Mängel auf, insbesondere in Bezug auf die Sichtbarkeit.
Am Donnerstagnachmittag, 14. November 2024, kurz nach 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Altmarktkreuzung in Liestal BL eine Kollision zwischen einem Motorfahrrad und einem Personenwagen.
Dabei wurde niemand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat letzten Donnerstag eine gezielte Aktion gegen den Drogenhandel auf der Schützenmatte in Bern durchgeführt.
Dabei wurden fünf Personen angehalten. Zudem wurden diverse Betäubungsmittel sowie ein illegales Springmesser sichergestellt. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Freitagmorgen ist der Kantonspolizei Bern gemeldet worden, dass mehrere Personen in Bern ein Fahrzeug durchsuchen würden.
Vier mutmassliche Täter konnten nach einer Nachfahrt angehalten werden.
In den letzten Tagen erhielt die Polizei Basel-Landschaft aus dem ganzen Kantonsgebiet vermehrt Meldungen bezüglich unseriösen Handwerkern, welche zu überrissenen Preisen im Privatbereich am Haus und im Garten Arbeiten erledigen.
Die Polizei warnt vor solchen falschen Handwerkern.
Am Montag (18.11.2024), kurz nach 11:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 38-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Montag (18.11.2024), in der Zeit zwischen 07:45 Uhr und 14:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Jugendtreff an der Wiesenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Liegenschaft.
Am Montag (18.11.2024), kurz vor 17:50 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf die Postfiliale an der Staatsstrasse in Oberriet erhalten.
Beim Überfall blieben die beiden Angestellten körperlich unverletzt. Es konnte kein Geld erbeutet werden.
Am Sonntag (17.11.2024), kurz nach 03:10 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Falkenburgstrasse eingebrochen.
Nach einer Umstellung der Liegenschaft durch die Stadtpolizei St.Gallen konnten zwei minderjährige algerische Asylbewerber festgenommen werden. Sie werden bei der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Auf der Ausfahrtsspur der Autobahnanschlussstelle Delémont-Ost in Fahrtrichtung Bern verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit Verkehrsschildern, die links der Fahrbahn in seiner Fahrtrichtung standen.
Durch den Aufprall wurde der Fahrer leicht verletzt. Er wurde von einem Rettungswagen versorgt.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass im Rahmen der Ermittlungen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, die sich am 17.11.2024 kurz vor 06:00 Uhr in der Via al Forte in Lugano ereignet hat, heute ein 26-jähriger italienischer Staatsbürger festgenommen wurde, der im Luganese wohnhaft ist und bereits zur Fahndung ausgeschrieben war.
Der Mann wird verdächtigt, einen 21-jährigen italienischen Staatsbürger aus der Provinz Varese angegriffen zu haben, der dabei schwer verletzt wurde und dessen Leben in Gefahr ist.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass vor einigen Tagen im Kongresszentrum von Lugano das traditionelle Informationstreffen zwischen den nicht-medizinischen Erstinterventionsdiensten (EPINS) im Kontext der kardiopulmonalen Reanimation stattgefunden hat.
Die Tagung verfolgte das Ziel, Themen rund um die kardiopulmonale Reanimation zu vertiefen, gemachte Erfahrungen zu analysieren und die Synergien zwischen den verschiedenen Organisationen zu optimieren.
Der Nationale Zukunftstag findet seit 2001 in der gesamten Schweiz statt. Dabei haben Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse die Gelegenheit, ihre Eltern bei der Arbeit zu begleiten oder durch spezielle Projekte erste Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen.
Etwa 150 Kinder haben am Donnerstag, den 14. November 2024, einen sehr abwechslungsreichen und spannenden Einblick in das berufliche Umfeld von Mutter oder Vater erhalten.
Am Montagmorgen, 18. November 2024, ist es in Schachen bei Herisau zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann musste mit dem Rettungswagen in ein Spital überführt werden.
Am Montag (18.11.2024), kurz nach 11:25 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 39-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom einem Helikopter der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von rund 16'000 Franken.
Der Rettungsdienst von Schutz und Rettung Bern gibt sich selbst einen neuen Namen. Auf den Tag genau 120 Jahren nach ihrer Gründung heisst die Sanitätspolizei neu Rettungsdienst Bern.
Im Bericht des Berner Gemeinderats vom Freitag, 18. November 1904, ist zu lesen: „Bereitstellung eines Mehrbeitrags von Fr. 3'200.– für die Besoldung von zwei Sanitätsgehilfen zur Aushilfe bei der Lebensmittelpolizei oder zur Vornahme von Desinfektionen und den Transport von Kranken.“ In dem Zusammenhang wird der Name Sanitätspolizei das erste Mal genannt. Damit gilt der 18. November 1904 als Geburtsstunde der Sanitätspolizei, einer Abteilung der damaligen Berner Stadtpolizei.
Wir gratulieren allen Kindern der Kapo-Mitarbeitenden zum bravourösen und souveränen Bestehen der höchst anspruchsvollen Aufgaben während des Zukunftstages.
In verschiedenen Regionen fand ein abwechslungsreiches Programm statt.
Am Sonntagabend, 17. November 2024, kam es auf der Kantonsstrasse in Buttikon zu einem Auffahrunfall mit drei Autos.
Eine 59-jährige PW-Lenkerin musste um 18 Uhr verkehrsbedingt ihr Fahrzeug anhalten.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Montagmorgen in Amriswil zwei Personen leicht verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Vom 25. November bis 10. Dezember findet im Kanton Glarus die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ statt.
Am 25. November startet die nationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Auch der Kanton Glarus setzt ein klares Zeichen für eine gewaltfreie Gesellschaft. Ein vielseitiges Programm bietet allen Generationen die Chance, sich zu informieren, zu diskutieren und sich zu engagieren.
Am kommenden Montag ist anlässlich des Berner Zibelemärits in der Berner Innenstadt mit Verkehrseinschränkungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen.
Besucherinnen und Besuchern wird daher empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Sonntagabend (17.11.2024) in Regensdorf zwei jugendliche Einbrecher kurz nach der Tat.
Ein Mann hatte die Tat beobachtet und wählte umgehend die Notrufnummer 117.
Gewalt gegen Frauen ist in der Schweiz weit verbreitet und gleichzeitig tabuisiert.
Umso wichtiger ist es, öffentlich auf das Problem aufmerksam zu machen und eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt zu stärken.
Die Regierung will die Hauptverkehrsachsen in der Region Rorschach vom hohen Verkehrsaufkommen entlasten.
Gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen liess sie darum den Autobahnanschluss Witen und die „Kantonsstrasse zum See“ erarbeiten. Die Botschaft zum Projekt wurde nun dem Kantonsrat zugeleitet.
Im Rahmen der Vorarbeiten zum Projekt A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau im Los West und Los Mitte werden bei der A1 Verzweigung Luterbach Kabelrohranlagen verlegt.
Diese Arbeiten erfordern eine Pannenstreifenbaustelle. Aufgrund der Platzverhältnisse kann die Pannenstreifenbaustelle nur unter Totalsperrung der Autobahnrampe von der A5 Yverdon kommend (Fahrtrichtung A1 Bern) eingerichtet und aufgehoben werden.
Am 8. November 2004 wurde das erste neu erbaute Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in Unterrealta im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA in Betrieb genommen.
Rund 120'000 Fahrzeuge sowie deren Lenkerinnen und Lenker wurden seither dort einer Kontrolle unterzogen.
Nach einer Kollision zweier Autos in Märwil musste am Sonntagabend eine alkoholisierte Autofahrerin ihren Führerausweis abgeben. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Gegen 18 Uhr war eine 36-jährige Autofahrerin auf der Hauptstrasse in Richtung Affeltrangen unterwegs.
Auf der Hauptstrasse in Domat/Ems ist am Sonntag ein Automobilist in einem Verkehrskreisel mit einer Steinmauer kollidiert.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Am Freitagabend (15. November 2024, nach 20:00 Uhr) haben Unbekannte am Bahnhof in Escholzmatt ein abgestelltes Mofa in Brand gesetzt.
Die Ermittlungen der Luzerner Polizei ergaben, dass das Fahrzeug vorsätzlich mit Benzin angezündet wurde.
Ebenfalls am Freitagabend (15. November 2024, nach 23:30 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern zu einem Unfall.
Eine 25-jährige Lenkerin aus Lettland geriet mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und prallte frontal gegen die Mittelleitplanke. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend (15. November 2024) verlor eine 30-jährige Autofahrerin aus Rumänien auf einem Feldweg beim Grabacher in Entlebuch die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Das Auto rutschte in einen Graben und blieb dort stecken. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Samstagmittag (16. November 2024, gegen 12:30 Uhr) kam es auf der Surseestrasse in Rickenbach zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
In der Nacht auf Sonntag (17. November 2024, kurz nach Mitternacht) ereignete sich auf der Schwarzenbachstrasse im Ortsteil Mosen ein Selbstunfall.
Ein 21-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr damit über die Strasse hinaus in angrenzende Sträucher.
Am Freitag, 15. November, um 18.20 Uhr ereignete sich auf der Brüglingerstrasse ein Verkehrsunfall.
Dabei wurde ein Motorradfahrer verletzt. Wegen der Bergung der Fahrzeuge und der Unfallaufnahme musste die Brüglingerstrasse während zweieinhalb Stunden in beiden Richtungen gesperrt werden.
Colin und Peider erklären euch, wann und wo ihre Dienste als Sicherheitsassistenten gebraucht werden.
Welche konkreten Aufgaben sie abdecken, zeigen wir euch im nächsten Teil.
Bei mehreren Einbrüchen in Häuser und Wohnungen wurde Schmuck und Bargeld gestohlen.
Die Polizei mahnt zur Vorsicht und bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Am Sonntag (17.11.2024), kurz vor 18:20 Uhr, ist es im Bereich Heuwiese zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm aberkannt.
Am Sonntag (17.11.2024), um 21:20 Uhr, ist es auf der Bachstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Am Sonntag (17.11.2024), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 18:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich Flurhof eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.