Die bikantonale Geschäftsstelle Eventverkehr nimmt am 1. November 2024 ihre Arbeit auf.
Die von den beiden Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft partnerschaftlich geführte und administrativ der Kantonspolizei Basel-Stadt angegliederte Geschäftsstelle koordiniert die Verkehrsmassnahmen im Raum St. Jakob und ist zuständig für die Erarbeitung und Umsetzung von Lösungsansätzen für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssteuerung im Eventfall.
Im Sicherheitsdepartement gehen die beiden Departementssekretäre Christoph Hiller und André Müller im Frühling 2025 in Pension.
Ihre Nachfolge treten zwei Mitarbeiter aus dem Departement an: Christoph Holenstein, Leiter Recht, und Mathias Ninck, Leiter Kommunikation.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (31.10.2024) in Regensdorf sind fünf Fahrzeuge involviert gewesen.
Mehrer Personen darunter auch Kinder mussten aufgrund von Verletzungen in Spitäler gebracht werden. Die Kreuzung Wehntalerstrasse-Adlikerstrasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
In der Nacht von Donnerstag, 31.10.2024 auf Freitag, 01.11.2024, musste die Stadtpolizei Uster wegen Unfug und Sachbeschädigungen ausrücken.
Insgesamt gestaltete sich der Halloweenabend aber eher ruhig.
Am Donnerstag, 31. Oktober 2024, kurz nach 14.15 Uhr, fuhr ein 52-jähriger Autofahrer auf der Steinerstrasse von Schwyz in Richtung Steinen.
Dabei kam das Fahrzeug aus bislang unbekannten Gründen von der Strasse ab, kollidierte mit der rechtseitigen Mauer und landete anschliessend auf der Seite liegend wieder auf der Fahrbahn.
Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle hat die Luzerner Polizei am Mittwoch an verschiedenen Orten in der Stadt Luzern Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei mussten knapp 60 Ordnungsbussen ausgestellt sowie drei Personen beanzeigt werden. Die meisten Ordnungsbussen erfolgten aufgrund von Missachten von Fahrverboten.
Am Mittwochabend (31.10.2024), kurz nach 23:30 Uhr, ist ein 16-jähriger Marokkaner an der Guschastrasse festgenommen worden.
Ihm werden verschiedenste Tatbestände zur Last gelegt.
Am Donnerstag (31.10.2024), kurz nach 08:35 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Durch den Unfall wurde ein 39-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 13'000 Franken.
Ein 17-Jähriger ist innerorts mit einer Netto-Geschwindigkeit von 103 km/h gemessen und anschliessend gestoppt worden.
Sein Fahrzeug hatte er in den Tagen zuvor gekauft und die Kontrollschilder gestohlen. Der junge Mann wurde festgenommen und das Auto durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Sirnach ein Rollerfahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Donnerstagmittag (31.10.2024) in Kloten eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen angefahren worden.
Gegen 12:45 Uhr kam es auf der Schaffhauserstrasse in Kloten, auf der Höhe der Stadthauspassage, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Ende August ist in Einigen eine Scheune in Vollbrand geraten und komplett niedergebrannt. Es wurden keine Personen verletzt.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Der Landrat hat einen Vorstoss gutgeheissen, welcher auf der Kantonsstrasse eingangs Beckenried eine verbesserte Sicherheit für Velofahrende fordert. Die Studie für Sofortmassnahmen liegt mittlerweile vor.
Verschiedene Varianten wurden geprüft, wobei sich eine Entfernung des Mittelstreifens als Favorit herausgestellt hat. Hierbei ist mit Kosten in Höhe von 80'000 Franken zu rechnen.
Am heutigen Donnerstag, 31.10.2024, ca. 07.20 Uhr, kam es auf der Klausenstrasse oberhalb Linthal im Bereich des so genannten Wegmacherranks zu einem Brandfall bei einem Motorfahrzeug mit Sachschadenfolge.
Der 21-jährige Lenker eines Muldenkippers (Dumper) war mit seinem Fahrzeug auf der Klausenstrasse zu einer Baustelle unterwegs.
Die Luzerner Polizei kommuniziert über verschiedene Kanäle. Per 31. Dezember 2024 wird die iPolice-App eingestellt.
Alle Informationen aus der App sind auf der Website verfügbar.
Bei einem Brand in der Nacht auf Donnerstag auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Kreuzlingen entstand Sachschaden.
Die Brandursache ist noch unbekannt.
Bei einer Auffahrkollision mit drei Autos wurden am Mittwochnachmittag auf dem Autobahnzubringer bei Roggwil drei Personen verletzt.
Wegen der kurzzeitigen Sperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Anzügliche Bemerkungen, Pfiffe, Handgreiflichkeiten: Sexuelle Belästigungen im öffentlichen Raum kennen viele Menschen, insbesondere Frauen.
Die Stadt Luzern setzt mit dem Meldetool „Luzern schaut hin“ sowie der Begleitkampagne ein starkes Zeichen, dass Belästigungen nicht toleriert werden.
Am Donnerstag (24.10.2024), kurz nach 22:15 Uhr, hat die Polizei im Bereich Brühlgasse/Spisergasse interveniert, weil sich rivalisierende Fangruppierungen nach dem Spiel des FC St.Gallen gegen den AC Fiorentina gegenseitig gewalttätig angegangen sind.
Abschliessend kam es bei einer geplanten Kontrolle von St. Gallen Fans zu massivem Widerstand gegen die Polizei. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten grössere Auseinandersetzungen verhindert oder solche die im Gange waren, aufgelöst werden.
Am Donnerstag (31.10.2024), kurz nach 2 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Geldautomaten an der Schulstrasse versucht aufzusprengen.
Der Automat wurde stark beschädigt, Geld konnte keines gestohlen werden. Es entstand Sachschaden von rund 100’000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (30.10.2024), kurz vor 08:40 Uhr, ist es auf einem Areal im Bereich Neumühle zu einem Autobrand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Mittwoch (30.10.2024), kurz vor 20:25 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von Drittpersonen ein Selbstunfall mit einem Auto gemeldet worden.
Ein 32-jähriger Mann geriet mit seinem Auto in einer Kurve von der Fahrbahn ab, befuhr Wiesland und prallte gegen mehrere Hindernisse.
Die Kantonspolizei Bern führte in den vergangenen zwei Wochen eine gezielte Aktion zur Sicherheit auf Fussgängerstreifen durch.
Dabei wurden bei insgesamt 613 Fussgängerstreifen Kontrollen im ganzen Kanton durchgeführt. Im Fokus stand dabei die Sicherheit von Fussgängerinnen und Fussgängern insbesondere auf Fussgängerstreifen.
Auf der A9 zwischen Visp und Brig sowie auf der Simplonstrecke finden in den nächsten Wochen verschiedene Unterhaltsarbeiten statt, die verschiedene Verkehrseinschränkungen zur Folge haben.
Auf der Simplonstrecke sowie auf der A9 zwischen Visp und Brig finden in den nächsten Wochen verschiedene Arbeiten statt, die verschiedene Verkehrseinschränkungen zur Folge haben.
Liebe Halloween-Fans, heute Abend ist es wieder soweit. Um sicher durch die gruseligste Nacht des Jahres zu kommen, haben wir ein paar wichtige Tipps für euch:
Sichtbarkeit: Tragt reflektierende Kleidung oder nutzt Taschenlampen, damit ihr gut gesehen werdet.
Verkehr: Achtet beim Überqueren der Strasse besonders gut auf den Verkehr – vor allem bei Dämmerung.
Rücksicht: Nicht jeder freut sich über Grusel-Besuche. Achtet auf eure Mitmenschen und bleibt respektvoll.
Alkohol & Drogen: Feiern ja, aber verantwortungsbewusst! Übermässiger Alkoholkonsum oder Drogen führen oft zu gefährlichen Situationen.
Für den Ersatz der Brandmeldekabel beim Neufeldtunnel der A1 bei Bern muss dieser während mehrerer Nächte gesperrt werden.
Beim Neufeldtunnel der A1 bei Bern haben die Brandmeldekabel ihre Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden.
Am Mittwochabend (30.10.2024), kurz vor 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen, auf der Autobahn A3, zwei Geisterfahrer angehalten.
Mehrere Verkehrsteilnehmende meldeten der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass sich auf der Autobahn, von Murg in Richtung Sargans zwei Geisterfahrer befinden würden.
Am Mittwoch (30.10.2024), um 10:50 Uhr, ist es auf der Mühlbachstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Dienstagmorgen und Mittwochabend (30.10.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhaus an der Wiesenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Hauses.
Der farbige Herbstwald zeigt sich im Moment von seiner schönsten Seite.
Für Verkehrsteilnehmende kann das herunterfallende Laub allerdings zu einer echten Gefahr werden.
Cyberkriminelle versenden E-Mails, in denen sie dazu auffordern, die Details einer Bitcoin-Transaktion zu überprüfen.
In Wahrheit wird jedoch versucht, die Empfänger mit irreführenden Online-Artikeln zu Krypto-Investitionen zu bewegen.
In der Region Solothurn/Grenchen sind am Dienstag, 29. Oktober 2024, zwölf Nagel- und Beauty-Studios behördlich kontrolliert worden.
Ziel dieser Kontrollen war die Bekämpfung von Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung. Die zuständigen Behörden ziehen eine positive Bilanz. Grossmehrheitlich gab es keine Beanstandungen, bei einem Studio ergab sich ein Verdacht des Menschenhandels.
Diese Katze hat sich vor dem Eingang des Kommandos der Kantonspolizei St.Gallen am Klosterhof 12 auch noch verewigt.
Damals war der Eingang noch ganz anders gestaltet, schon allein die Beschriftung zeigt, wie sich die Zeiten geändert haben.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (28. / 29. Oktober 2024) ist in ein Hotel sowie in ein Restaurant in der Stadt Schaffhausen eingebrochen worden.
Zudem ereignete sich ein Einbruch in ein Geschäftshaus in Herblingen zwischen Samstagnachmittag (26. Oktober 2024) und Dienstagmorgen (29. Oktober 2024).
Der Regierungsrat unterstützt den Umbau der Postauto-Station im Bahnhof Bern mit einem Investitionsbeitrags von 2,5 Millionen Franken.
Durch den Umbau wird die Haltestelle für Elektrobusse zugänglich.
Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Kredit von 6 Millionen Franken für die Projektierung von Massnahmen zum Schutz gegen Hochwasser an der „Hasliaare“.
Der Talboden zwischen der Aareschlucht und dem Brienzersee ist stark überflutungsgefährdet.
Am Mittwochabend, 30. Oktober 2024, fuhr eine 42-jährige Autolenkerin um 22:30 Uhr in Reichenburg über den Stutzkreisel in Richtung Buttikon.
Kurz danach geriet sie auf der Kantonsstrasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Münchenbuchsee und Schönbühl zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Bern eine Frau durch zwei unbekannte Männer sexuell angegangen worden. Eine Drittperson konnte der Frau zu Hilfe kommen.
Die Kantonspolizei Bern sucht diesen Zeugen sowie weitere Personen, die Hinweise zur Täterschaft geben können.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am Dienstagabend in Buchrain ereignete.
Ein 61-jähriger Mitarbeiter des Verkehrsdienstes wurde dabei verletzt.
Am Dienstag (29.10.2024) kollidierte auf der Speicherstrasse ein Autofahrer aufgrund von Ablenkung mit einem stillstehenden Auto.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.