Schweiz

Tessin TI: Polizei startet Präventionskampagne gegen Einbrüche

Am Montag, 28. Oktober 2024, informieren die Schweizer Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) mit einer Kampagne die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen und erinnern sie an die Präventionsmassnahmen. Statistiken zeigen, dass Einbrüche und Wohnungseinbrüche landesweit zunehmen. Im vergangenen Jahr betrug die Zunahme über 15 Prozent und lag damit auf dem Niveau vor der Pandemie. Auch das Tessin ist von diesem starken Anstieg nicht verschont geblieben; in diesem Jahr ist die Zahl ähnlich hoch wie im Jahr 2023, aber seit dem zweiten Quartal ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.

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Volketswil ZH: Passantin (62) wird bei Kollision mit Auto schwer verletzt

Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin ist die Frau am Freitagvormittag (25.10.2024) in Volketswil schwer verletzt worden. Gegen 9.45 Uhr fuhr ein 41-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Zürcherstrasse Richtung Dübendorf.

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Maroggia TI: Verkehrsunfall in Capricorn-Kurve – 21-Jähriger lebensbedrohlich verletzt

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 06.30 Uhr im Gebiet von Maroggia ein Verkehrsunfall. Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Como mit seinem Auto auf der Via Baldassare Longhena in Richtung Bissone unterwegs.

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Stadt Schaffhausen SH: Kollision zwischen Auto und Velo - Polizei sucht Zeugen

Am Freitagnachmittag (18.10.2024) kollidierte in der Stadt Schaffhausen ein unbekannter Mann mit einem Velo gegen ein Auto. In der Folge entfernte sich der Velofahrer pflichtwidrig von der Unfallstelle. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.

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Stadt Winterthur ZH: Zwei mutmassliche Drogenhändler festgenommen

Am Dienstagabend, 22. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer fest und stellte über 1 Kilogramm Kokain und Bargeld sicher. Kurz vor 18.00 Uhr konnten Fahnder der Stadtpolizei Winterthur dank Hinweisen aus der Bevölkerung in Oberwinterthur eine mutmassliche Drogenübergabe beobachten.

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Kanton Uri: Die Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zu Besuch in Altdorf

Michaela Schärer, Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS), hat am Mittwoch, 23. Oktober 2024, die Urner Sicherheitsdirektorin Céline Huber, zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um zentrale Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Bevölkerungsschutzes zu besprechen. Im Rahmen der im Juli begonnen Serie von Arbeitsbesuchen in den Kantonen haben Michaela Schärer (Direktorin BABS), Gerald Scharding (Vizedirektor/Chef Geschäftsbereich Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung), Claudia Geiger (Chefin Fachbereich Recht und politische Geschäfte) und Dennis Rhiel (Stv. Chef Fachbereich Kommunikation) den Kanton Uri besucht.

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Kanton Luzern: Bewilligungsbehörde verfügt Massnahmen gegen den FC Luzern

Die Gewaltvorfälle nach dem Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Luzern haben Konsequenzen: Gestützt auf das nationale Kaskadenmodell der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD verfügt die Luzerner Bewilligungsbehörde die Massnahmen der Stufe 3 inklusive Schliessung der Stehplätze im Heim-Fansektor.

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Die Schaffhauser Polizei warnt: Lagern Sie keine Wertgegenstände in Autos!

Am frühen Donnerstagmorgen (24.10.2024) hat eine unbekannte Täterschaft aus einem parkierten Auto in Stein am Rhein einen Laptop, Kopfhörer und Bargeld entwendet. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen. In diesem Zusammenhang verweist sie auch auf ihre entsprechende Präventionskampagne.

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Rapperswil-Jona SG: Festnahme nach Einbruchsversuch in Firmengebäude

Am Freitag (25.10.2024), kurz nach 02:15 Uhr, versuchten zwei vorerst unbekannte Personen in ein Firmengebäude an der Holzwiesstrasse einzubrechen. Durch eine Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen mithilfe der Kantonspolizei Zürich konnten ein 33-jähriger Albaner und ein gleichaltriger Serbe festgenommen werden.

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Angesichts der steigenden Zahl der Einbrüche lanciert der TCS einen Schutzservice

Gemäss seiner Dienstleistungen von Schutz und Hilfe bietet der Touring Club Schweiz neu „TCS Home Security“ an, einem Alarmsystem mit Sicherheitsservice. Die Zahl der Einbrüche in der Schweiz ist in den letzten drei Jahren um 33 Prozent auf 41’429 registrierte Fälle im Jahr 2023 – gegenüber 31 186 im Jahr 2021 – gestiegen.

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A5 / Verzweigung Luterbach SO: Nachtsperrung Autobahnrampe in Fahrtrichtung A5 Yverdon

Im Rahmen der Vorarbeiten zum Projekt A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau im Los West und Los Mitte werden bei der A5 Verzweigung Luterbach Kabelrohranlagen verlegt. Diese Arbeiten erfordern eine Pannenstreifenbaustelle. Aufgrund der Platzverhältnisse kann die Pannenstreifenbaustelle nur unter Totalsperrung der Autobahnrampe von der A1 Zürich kommend (Fahrtrichtung A5 Yverdon) eingerichtet und aufgehoben werden.

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Kanton Bern: Vermehrt Telefonanrufe von falschen Polizisten mit neuer Vorgehensweise

Seit Mitte Oktober verzeichnet die Kantonspolizei eine Zunahme von Fällen von betrügerischen Telefonanrufen von falschen Polizisten in der Region Berner Jura. Dabei wendet die Täterschaft eine neue Vorgehensweise an. In vier Fällen konnte die Täterschaft bereits Geld erhältlich machen. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.

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Kanton Luzern: Motorradfahrer ermittelt – Revokation Zeugenaufruf

Ein Motorradfahrer fuhr am Samstagnachmittag mit massiv übersetzter Geschwindigkeit durch den Kanton Luzern. Dabei gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer massiv. Dank intensiven Ermittlungen und Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Lenker ermittelt und vorläufig festgenommen werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.