Schweiz

Oberstetten SG: Gewalttätige Auseinandersetzung fordert Verletzte

Am Sonntag (01.12.2024), kurz nach 18:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern in einer Wohnung an der Oklahomastrasse erhalten. Der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen. Zwei Männer wurden festgenommen. Ein Dritter Mann befindet sich in Spitalpflege.

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Niederhelfenschwil SG: Autobrand geht auf Einfamilienhaus über

Am Sonntag (01.12.2024), kurz vor 16:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung eines Autobrands in einer Garage eines Einfamilienhauses im Bereich Scholtinoss erhalten. Das Feuer griff auf das Einfamilienhaus über. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand später unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

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Sursee LU: Selbstunfall mit Elektro-Stehroller - Mann (36) alkoholisiert

Am frühen Sonntagmorgen (1. Dezember 2024, um 02:00 Uhr) stürzte ein 36-jähriger Mann mit seinem Elektro-Stehroller im Bereich des Schlottermilchkreisels. Der alkoholisierte Mann (Atemalkoholwert: 1.22 mg/l) hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, prallte gegen einen Randstein und stürzte.

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Buchrain LU / Autobahn A14: Auffahrkollision zwischen zwei Autos – zwei Personen verletzt

Am Sonntagabend (1. Dezember 2024, gegen 22:20 Uhr) ereignete sich auf der Autobahnausfahrt Buchrain ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Ein 39-jähriger alkoholisierter Autofahrer (Atemalkoholwert: 0.58 mg/l) prallte ungebremst in ein vorausfahrendes Auto.

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Teufen ZH: Minderjähriger Rollerfahrer (17) bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag (1.12.2024) in Teufen (Gemeinde Freienstein-Teufen) ist ein minderjähriger Rollerfahrer unbestimmt verletzt worden. Er musste mit einem Rettungshelikopter in Spitalpflege geflogen werden.

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Kantonspolizei Thurgau: Tipps gegen Online-Betrug in der Adventszeit

Stille Nacht, traurige Nacht? Diese ist vorprogrammiert, wenn nicht nur unter dem Christbaum, sondern auch im Portemonnaie gähnende Leere herrscht. Und das nur, weil man online beim angeblichen Superschnäppchen zuschlagen wollte und den ganz unweihnachtlich agierenden Gaunern auf den Leim gekrochen ist.

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Aarau AG: Grossfahndung - Festnahmen von Kosovaren, Albanern und Polen

Zusammen mit ihren Partnerorganisationen führte die Kantonspolizei Aargau am Samstag eine kantonsweite Fahndungsaktion durch. Von den weit über 1'300 kontrollierten Personen gingen der Polizei Dutzende aus verschiedenen Gründen ins Netz. Ein mutmassliches Einbrechertrio wurde gestoppt.

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Dübendorf ZH: Kantonspolizei verhaftet mutmassliche Sprayer und stellt Waffen sicher

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag in Dübendorf zusammen mit der Stadtpolizei Dübendorf mehrere mutmassliche Sprayer verhaftet. In der Nacht auf Samstag stellten Kantonspolizisten in Dübendorf zwei Schweizer im Alter von 20 und 34 Jahren in flagranti fest, die eine Hausfassade mit "GCZ" Schriftzügen beschädigten.

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Bubikon ZH: Zwei mutmassliche Einbrecher (Marokkaner) verhaftet, Deliktsgut gesichert

Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Sonntagmorgen in Bubikon zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet und diverses Deliktsgut sichergestellt. Gegen 5.20 Uhr meldeten aufmerksame Anwohner der Kantonspolizei Zürich verdächtige Geräusche aus dem Restaurant des Golfclubs in Bubikon.

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St. Gallen SG: Drei Einbrüche - Sachschaden, Diebstahl von Elektronik und Bargeld

Am Samstag (30.11.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von drei Einbrüchen in verschiedene Liegenschaften in der Stadt St.Gallen erhalten. Die Einbrüche ereigneten sich im Zeitraum zwischen Freitagabend und Samstagmorgen.

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St. Gallen SG: Einbruch in Parterre-Wohnung – Schmuck gestohlen, Sachschaden verursacht

Am Samstag (30.11.2024), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Parterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Warteggstrasse eingebrochen. Sie brach ein Fenster auf und verschaffte sich so Zutritt in die Wohnung.

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St. Gallen SG: Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck und Uhren gestohlen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (01.12.2024), in der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 0:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Wingartenstrasse eingebrochen. Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster des Sitzplatzes gewaltsam Zutritt ins Gebäude und durchsuchte dort die Räume.

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St. Gallen: Mehrere alkoholisierte Fahrer gestoppt – Führerausweise entzogen

Am Samstag und Sonntag (01.12.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende kontrolliert oder in einem Fall im Rahmen eines Unfalles festgestellt. Vier Verkehrsteilnehmenden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.

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Stadt St. Gallen SG: Brand in Mehrfamilienhaus – Matratze in Flammen

Am Samstag (30.11.2024), kurz vor 22:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung vom Brand einer Matratze in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses an der Oberplattenstrasse erhalten. Die örtlichen Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf das restliche Gebäude verhindern. Verletzt wurde niemand.

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Yverdon-les-Bains VD: Raubüberfall auf Lebensmittelgeschäft – Täter flüchtig, Zeugen gesucht

Am Freitag, dem 29. November, verübte ein Mann einen Raubüberfall in einem Lebensmittelgeschäft an der Rue d’Orbe in Yverdon-les-Bains. Er verletzte die Verkäuferin und flüchtete zu Fuss. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

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Chur GR: Autofahrer beschädigt Schutzinsel und flüchtet – Polizei ermittelt Lenker (31 Jahre)

Am Samstagmorgen (30.11.2024) vor 07:00 Uhr überfuhr ein Personenwagenlenker eine Schutzinsel und beschädigte dabei zwei Inselschutzpfosten. Ein 31-jähriger Personenwagenlenker fuhr in Chur auf der Masanserstrasse stadtauswärts.

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Kanton Neuenburg/A5: 7-jähriges Kind und Fahrer (59) bei Auffahrunfall auf A5 verletzt

Am Samstag, dem 30. November, um 14:15 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Bewohner von Cortaillod mit seinem Auto auf der A5 in Richtung Biel. In der Tranchée des Falaises kam es zu einer Auffahrkollision mit einem Auto, das von einem 59-jährigen Bewohner von Auvernier gesteuert wurde.

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Zürich ZH: Grossaufgebot der Polizei verhindert Eskalation bei Fanmärschen und Demonstration

Am Samstag, 30. November 2024, stand ein grosses Aufgebot der Stadtpolizei und der Kantonspolizei Zürich im Einsatz, um ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Fans des FC Zürich und dem Grasshopper Club Zürich zu verhindern. Zudem fand eine unbewilligte Demonstration im Kreis 4 statt.

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Härkingen SO: Mehrere Auffahrkollisionen auf der A1 – Verletzte und Verkehrschaos

Auf der Autobahn A1 zwischen Härkingen und Derendingen ist es am Freitag, 29. November 2024, zu vier Auffahrkollisionen gekommen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

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Stadt Bern: Polizeiaktion bei Reithalle wegen Drogenhandel eskaliert

Die Kantonspolizei Bern hat am Freitagabend im Rahmen einer gezielten Aktion gegen den Betäubungsmittelhandel bei der Reithalle in Bern mehrere Personen angehalten. In diesem Zusammenhang wurden acht Personen für weitere Abklärungen auf eine Wache gebracht. Im Verlauf des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte wiederholt durch Drittpersonen verbal beschimpft und körperlich angegangen.

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Hindelbank BE: Frau aus JVA entflohen - Polizei sucht nach 21-Jähriger aus VD

In der Nacht auf Samstag ist eine Frau aus der Justizvollzugsanstalt Hindelbank geflüchtet. Bei der Frau handelt es sich um eine 21-Jährige aus dem Kanton Waadt. Sie befand sich in der JVA Hindelbank im vorzeitigen Normalvollzug. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung führte bisher noch nicht zu einer Verhaftung.

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Oulens-sur-Echallens VD: Jäger bei Jagdunfall tödlich getroffen

Am Freitag, den 29. November 2024, wurde während einer Jagd ein Jäger getötet, nachdem ein Mitglied der Gruppe in Oulens-sur-Echallens einen Schuss abgegeben hatte. Am Freitag, den 29. November 2024, traf sich eine Gruppe von Jägern, um eine Horde Wildschweine zu jagen, die vom Jagdaufseher in Oulens-sur-Echallens gemeldet worden war.

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Thalwil ZH: Einbrecher stehlen Wertsachen im Wert von 60'000 bis 70'000 Franken

Bei einem Einbruch in eine Parterrewohnung am Freitag (29.11.2024) in Thalwil haben Einbrecher Wertsachen im Umfang von mehreren zehntausend Franken gestohlen. Im Verlauf des Nachmittags oder dem Abend haben Einbrecher die Sitzplatztüre einer Parterrewohnung aufgewuchtet und die Wohnung nach Wertsachen durchsucht.

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Sirnach TG: Nordmazedonier verursacht schweren Unfall auf A1 – Führerausweis weg

Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Sirnach musste ein alkoholisierter Autofahrer in der Nacht zum Samstag seinen Führerausweis abgeben. Ein weiterer Autofahrer wurde verletzt. Kurz nach 1 Uhr war ein 22-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs und kollidierte im Bereich der Ausfahrt Münchwilen mit dem Heck eines vor ihm fahrenden Autos.

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Kägiswil OW: Verkehrsbehinderungen wegen St. Niklaus Einzug

Heute findet ab 19:00 Uhr der traditionelle St. Niklaus Einzug in Kägiswil statt. Der Umzug beginnt an der Schulhausstrasse und führt über die Geristrasse, Steinhausstrasse, Brünigstrasse, Dörflistrasse und endet wieder auf der Brünigstrasse, Höhe des ehemaligen Gemeindehauses.

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Weissenstein SO: Erfolgreicher Jahresabschluss der Jugendfeuerwehr

Ein paar Eindrücke vom Anlass der Jugendfeuerwehr Weissenstein. Ein voller Erfolg. Danke für den wertschätzenden Anlass für die Kids und Jugendlichen, die sich bei der JFW engagieren. Damit geht der letzte geplante Termin dieses Feuerwehrjahres über die Bühne und - planmässig - ruhigere Zeiten kommen näher („Houz alänge“).

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.