Das Mechanisierte Brigade Stabsbataillon 11 trainiert derzeit in der Region Illnau-Effretikon.
Regierungsrat Mario Fehr besuchte heute das Zürcher „Götti-Bataillon“ im Wiederholungskurs (WK). Begleitet wurde er von Marco Nuzzi, dem Stadtpräsidenten von Illnau-Effretikon.
Frühlingshafte 15 Grad, kräftiger Föhnsturm und trockene Fahrbahn: So startet an diesem Dienstagmorgen (03.02.2026) die Live-Fahrt von Polizei.news-Markenbotschafter Antonio Spitaleri alias „SchneeToni“ auf der Gotthardroute Richtung Süden. Die Böen rütteln spürbar am Fahrzeug, Seen und Flüsse kräuseln sich im Wind – Bedingungen, die auf den ersten Blick wenig mit Winter zu tun haben.
Doch schon früh macht SchneeToni klar: Wer heute durch den Gotthard fährt, erlebt einen markanten Wetterwechsel. Während es auf der Alpennordseite mild, trocken und stürmisch ist, zeigt sich die Alpensüdseite in einer klassischen Südstau-Lage mit Niederschlag, Schnee und teils winterlichen Strassenverhältnissen. Genau diese Gegensätze will er live zeigen und gleichzeitig für die damit verbundenen Risiken sensibilisieren.
In Gunzwil fuhr ein Auto am Dienstag (3. Februar 2026, ca. 07:40 Uhr) von Waldi herkommend auf die Kreuzung Chommle.
Dort kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem Lieferwagen, welcher auf der Kantonsstrasse in Richtung Sursee fuhr.
Am Montagabend ist in Grasswil ein Mann bei Forstarbeiten tödlich verunglückt.
Nach ersten Erkenntnissen wurde er unter einem Baumstamm eingeklemmt. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Bald ist es wieder soweit und die Fasnacht steht vor der Tür.
Damit Ihr unbesorgt mit Euren Kleinsten den Umzug geniessen könnt, gibt es auf den Polizeiposten im Baselbiet wieder "Kinderarmbändeli", die gratis bezogen werden können.
Ab sofort kannst du verlorene Gegenstände wie Schlüssel, Portemonnaies, Handys oder Taschen ganz einfach online auf easyfind.ch melden.
Die Meldungen werden zentral erfasst und automatisch mit den angeschlossenen Fundstellen in der ganzen Schweiz abgeglichen.
Am Montagmorgen (02.02.2026) ist eine Autofahrerin auf einem Parkplatz an der Claudiusstrasse mit einem Auto kollidiert.
Dieses wurde gegen ein weiteres Auto geschoben. Die Polizei stufte die 36-Jährige als fahrunfähig ein. An den drei Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Heute Morgen, kurz vor 7 Uhr, kam es an der Industriestrasse zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen.
Eine Person wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Zwischen Montag und Dienstag (03.02.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen diverse Einbrüche und Einbruchsversuche auf Kantonsgebiet gemeldet worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt in allen Fällen.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass vor der Fahrt zumindest die vereiste Front- und die vorderen Seitenscheiben freigekratzt sein müssen.
Auf das Enteisen der hinteren Seiten- sowie der Heckscheibe kann verzichtet werden, wenn zwei Aussenspiegel vorhanden sind, die nicht beschlagen oder vereist sind und damit die Sicht nach hinten ermöglichen.
Am Montagmorgen, gegen 07.20 Uhr, fuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Auto von Wattwil in Richtung Ulisbach.
Auf der Wilerstrasse übersah sie einen 32-jährigen Mann, der die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überquerte.
Am Montagabend (02.02.2026) ist ein Mann an der Zilstrasse von Unbekannten überfallen und ausgeraubt worden.
Die unbekannte Täterschaft konnte fliehen.
Die Papiere der Pomeranian-Hunde waren gefälscht.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben zwei Frauen angehalten, die im Begriff waren, fünf Hunde mit gefälschten Dokumenten in die Schweiz einzuführen, insbesondere in Bezug auf den Nachweis der Tollwutimpfung.
Der Rettungswagen des Kantonsspital Baden präsentiert sich in einem wunderbaren Design.
Ziel war eine klare, moderne Optik kombiniert mit maximaler Sichtbarkeit im Einsatz.
Seit Beginn des Jahres hat die Kantonspolizei Wallis auf den Strassen des Kantons zwei Raserdelikte sowie einen Fall von Kabotage verzeichnet.
Im Januar führte die Kantonspolizei im Rahmen gezielter Aktionen zur Bekämpfung von Verkehrsdelikten und illegalen Personenbeförderungen verschiedene Kontrollen im gesamten Kantonsgebiet durch.
Am Sonntag, 1. Februar 2026, ereignete sich in der Gemeinde Ormont-Dessus ein tödlicher Verkehrsunfall.
Ein Fahrzeuglenker verlor alleine unterwegs die Kontrolle über sein Auto, welches eine Böschung hinabstürzte und schliesslich in einem Fluss zum Stillstand kam. Der Lenker verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone, die sich vom Nordatlantik bis in den westlichen Mittelmeerraum erstreckt. Über Südfrankreich entwickelt sich ein Teiltief, welches mit einer Südwestströmung zunehmend feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite führt.
Mit der Südstaulage kommt über den Alpen ein starker Föhn auf. Am Dienstag lenkt ein weiteres Teiltief über Nordfrankreich aus Westen eine Störung über die Schweiz hinweg. Der Südstau und damit auch der Föhn über den Alpen lassen nach.
Am Montagmittag (02. Februar 2026, kurz vor 12:30 Uhr) ist in Schongau ein Anhängerzug in Fahrtrichtung Fahrwangen von der Strasse abgekommen und in eine Baumschule gefahren.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, dem 2. Februar 2026, gegen 22:20 Uhr, wurde die Kantonspolizei Jura darüber informiert, dass in der Nacht in einem anderen Kanton ein Luxusfahrzeug gestohlen worden war und sich nun im Gebiet Jura befand.
Im Kanton Aargau sind vermehrt falsche Handwerker unterwegs.
Im Fokus der dreisten Diebe stehen insbesondere ältere Menschen, die der Überrumpelungstaktik nicht standhalten können. Die Kantonspolizei Aargau warnt deshalb eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 29. Januar 2025 im Rahmen einer gemeinsamen Ermittlung mit der Anti-Drogen-Einheit der Polizei von Lugano ein 48-jähriger spanischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Lugano festgenommen wurde.
Der Mann steht im Verdacht, an einem großangelegten Kokainhandelsring beteiligt gewesen zu sein.
Am Montagmorgen, 2. Februar 2026, führte die Stadtpolizei Winterthur im Quartier Lind eine Velolichtkontrolle durch.
Das Ergebnis fiel insgesamt erfreulich aus.
Am Samstagabend (31.02.2026) ist auf dem Bahnhofplatz ein 37-jähriger Schweizer von fünf jungen Männern mutmasslich angegriffen und leicht verletzt worden.
Die fünf Afghanen konnten kurze Zeit später festgenommen werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass in den vergangenen Tagen im Rahmen von Ermittlungen wegen Verstössen gegen das Bundesgesetz über Betäubungsmittel ein 48-jähriger italienischer Staatsbürger aus der Region Lugano festgenommen wurde.
Der Mann steht im Verdacht, in verschiedenen Funktionen am Drogenhandel beteiligt gewesen zu sein, vorwiegend in der Region Sottoceneri.
Zwei Personen sind am Samstagabend, 31.01.2026, in Stalden (Sarnen OW) festgenommen worden.
Sie werden verdächtigt, kurz zuvor in ein Wohnhaus eingedrungen und Diebstähle verübt zu haben.
Am frühen Montagmorgen (2.2.2026) hat die Schaffhauser Polizei in Hallau zwei Personen festgenommen.
Sie stehen im Verdacht, versucht zu haben, sich in ein Einfamilienhaus in Hallau einzuschleichen. Ein dritter mutmasslicher Täter ist flüchtig.
Gruppenfoto der Kader am Flughafen Zürich!
Hinter jeder Kontrolle steckt viel Organisation und Koordination: Einsatzplanung, Führung der Teams, Informationsfluss und Lageverfolgung, damit sich unsere Mitarbeitenden im Alltag auf ihren Auftrag konzentrieren können.
Die Kantonspolizei Zürich hat gemeinsam mit kommunalen Polizeikorps in der Nacht auf Samstag (31.1.2026) an mehreren Standorten im gesamten Kantonsgebiet Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Fahrfähigkeit durchgeführt.
Eine neue Einbruchswelle erfasst derzeit den Kanton Jura.
Seit Freitag wurden 16 Fälle im gesamten Kanton gemeldet. Am Wochenende waren vor allem Einbrüche in Wohnhäuser die Hauptziele. Die Täter sind hauptsächlich auf der Suche nach Bargeld und Schmuck.
Die SBB startet die Bauarbeiten am Bahnhof Stäfa.
Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2028 geplant.
Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Mit dem Test soll die Bevölkerung für den Sirenenalarm sensibilisiert und die praktische Funktionsfähigkeit der Sirenen überprüft werden.
Bei der Autobahnraststätte Deitingen-Süd kam es am späten Samstagabend, 31. Januar 2026, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Einer der Beteiligten wurde dabei schwer verletzt, der zweite Beteiligte konnte durch die Polizei angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern für das Jahr 2025 liegen vor.
Die Berufsfeuerwehr bewältigte rund 2'800 Einsätze, während der Rettungsdienst über 23'400 Mal ausrückte.
Im vergangenen Jahr wurden rund 60 Telefonbetrugsfälle angezeigt, die Täter erbeuteten dabei knapp 1,6 Millionen Franken.
Die Kantonspolizei Thurgau hat mehrere Geldabholer ermittelt.
Am frühen Samstagmorgen (31. Januar 2026, kurz nach 03:00 Uhr) verursachte ein 29-jähriger Mann auf der Rothenburgstrasse mit einem Elektro-Scooter einen Selbstunfall.
Der Lenker war alkoholisiert (1.21 mg/l) und stürzte.
Am frühen Sonntagmorgen (01. Februar 2026, kurz vor 04:30 Uhr) verlor ein 32-jähriger Mann auf der Wolhuserstrasse die Kontrolle über sein Auto.
Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und prallte gegen eine Geschwindigkeitstafel.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.