Am Samstagmorgen (31. Januar 2026, nach 01:30 Uhr) fuhr ein 55-jähriger Lenker mit seinem Auto von der Ballwilerstrasse in die Gibelfühstrasse.
Dabei kam das Fahrzeug von der Strasse ab und kollidierte mit einem Zaun sowie einem Stromkasten.
Am Samstagmorgen (31. Januar 2026, kurz nach 05:15 Uhr) fuhr ein 45-jähriger Lenker mit einem Lieferwagen auf der Ermenseestrasse von Gelfingen in Richtung Richensee.
Im Bereich Seehof wollte er die Bahngeleise überqueren.
Auf der Surentalstrasse kam es am Montagmorgen (02. Februar 2026, kurz vor 06:00 Uhr) zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.
Verletzt wurde niemand.
Zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Sonntag, 22. Februar 2026 finden die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 statt.
Livigno (I) und Bormio (I) sind Austragungsstätten. Im benachbarten Graubünden ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Donnerstag, 29. Januar 2026, ereignete sich um 22.20 Uhr an der Friedrich Miescher-Strasse in Basel ein Verkehrsunfall mit drei Autos.
Der Lenker eines dunklen Fahrzeugs entfernte sich vom Unfallort und verhielt sich damit pflichtwidrig.
Kinder und Jugendliche stehen vor vielen Herausforderungen: Mutproben, Gewalt, Sachbeschädigungen, Diebstahl, Grenzen testen, Suchtmittel ausprobieren oder problematisches Verhalten in sozialen Medien gehören zunehmend zum Alltag und belasten die ganze Familie.
Wie frühzeitig reagiert werden kann und welche Rolle Eltern, Schulsozialarbeit und Polizei spielen, stand im Zentrum eines Präventions- und Informationsanlasses im Schulzentrum Pestalozzi in Stans.
Die Kantonspolizei meldete heute Morgen kurz vor 6:30 Uhr einen Verkehrsunfall in Castione.
Ein 40-jähriger Rollerfahrer, ein Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Region, fuhr auf der Via San Bernardino in Richtung Castione.
Am Sonntag, 1. Februar 2026, circa 00.40 Uhr, hat ein Unbekannter am Unteren Rheinweg ein Sexualdelikt an einer Frau begangen und sie sowie ihre Begleitperson beraubt.
Der Täter flüchtete.
Eine umfangreiche Tiefdruckzone erstreckt sich von Nordwesteuropa bis in den Mittelmeerraum. Über dem Alpenraum ist die westliche Strömung schwach und führt schubweise etwas feuchtere Atlantikluft über die Schweiz hinweg.
Am Montag bildet sich über Südwestfrankreich ein Teiltief. Es verstärkt ab Montagabend die Südwestströmung über den Alpen und bringt feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite. In den Alpen weht von Montagabend bis Dienstagnachmittag starker Föhn.
Mehr als 200 Personen wurden für eine alpine Rettungsaktion mobilisiert.
Ein äusserst realistisches Szenario stellte bei einer Grossübung in Caux (VD) am 23. Januar die gesamte Waadtländer Rettungskette auf eine harte Probe.
Der Verband Aargauer Regionalpolizeien (VAG) hat sich umbenannt.
Die angeschlossenen 15 Regional- und Stadtpolizeien erhalten zudem eine Dachmarke als gemeinsamen visuellen Auftritt.
Ein Reh hatte sich heute Morgen in einem Gartenzaun verfangen und kam aus eigener Kraft nicht mehr frei.
Mit ein paar Handgriffen konnte geholfen werden.
Samstagnacht, nach 22:00 Uhr, rückten mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Winterthur aus, nachdem der Einsatzzentrale mehrere Schüsse im Bereich des Freibads gemeldet worden waren.
Samstagmorgen, nach 05:30 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Winterthur an die Tösstalstrasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gerufen.
Die weiteren Abklärungen ergaben, dass sich zwei alkoholisierte Männer gestritten hatten.
Heute früh brach im obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in Châtel-St-Denis ein Feuer aus. Vierundzwanzig Personen wurden evakuiert.
Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen, ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Ursachen des Brandes werden derzeit untersucht.
Am Samstagabend ist im Val da Fain, am Piz Alv in Pontresina ein Teil einer slowakischen Skitourengruppe von einer Lawine erfasst worden.
Eine Person kam dabei ums Leben, eine weitere wurde verletzt.
Gestern Vormittag kam ein Skitourengänger in der Region Schopfenspitz in der Gemeinde Jaun ums Leben.
Die Umstände des Unglücks werden derzeit untersucht.
Für die Fahrt auf Autobahnen und Autostrassen in der Schweiz ist ab heute, 1. Februar 2026, die Autobahnvignette 2026 erforderlich.
Sie ist obligatorisch, um Autobahnen und Autostrassen zu befahren.
Nicht vergessen: Ab dem 1. Februar 2026 muss der Wechsel vollzogen sein.
Ob klassisch auf der Windschutzscheibe oder elektronisch direkt auf das Kontrollschild registriert – eine gültige Vignette ist Pflicht.
Übung ist der Schlüssel zum Prüfungserfolg!
Unsere Aspirantinnen und Aspiranten des Lehrgangs 25-1 stehen kurz vor der Vorprüfung und damit vor dem Abschluss ihres ersten Ausbildungsjahres.
In Bellach hat sich am Samstagnachmittag, 31. Januar 2026, eine Kollision zwischen einem Auto und einem Kind ereignet, welches mit einem Kinder-Trottinett unterwegs war.
Dabei wurde der Knabe schwer verletzt.
Entlang der Baarerstrasse in Neuheim sind verschiedene Bauarbeiten geplant.
Diese beginnen am 2. Februar 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2026.
Die Sanierung des Bauabschnitts entlang der Hauptseestrasse am Morgartendenkmal wird mit der letzten Bauetappe bis zum Haslerenbach vollendet.
Die Arbeiten beginnen am 2. Februar 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende März 2026.
Am 2. Februar 2026 starten die Rodungs- und Felsreinigungsarbeiten für die geplante Sanierung und den Ausbau der Kantonsstrasse Nr. 2b zwischen Ober Nas und Rotschuo in Gersau.
Während der Vorarbeiten ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Getestet werden die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen, die Auslösestationen sowie die Alarmierungs- und Informationskanäle von Alertswiss.
Jeweils am ersten Mittwoch um 13.30 Uhr des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“ und des „Wasseralarms“ getestet.
Der Regierungsrat hat Fabienne Holland zur neuen Kommandantin der Polizei Kanton Solothurn gewählt.
Fabienne Holland ist derzeit Chefin Kriminalpolizei der Polizei Basel-Landschaft.
Jedes Jahr werden am ersten Mittwoch im Februar in der ganzen Schweiz die Alarmsirenen auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft.
Der Test umfasst sowohl die allgemeinen Alarmsirenen als auch die Wasseralarmsirenen.
Auf der Kohlplatzkreuzung in Rheinfelden kam es zu einer heftigen Kollision, nachdem zwei Automobilistinnen das Rotlicht missachteten.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am Samstagabend (31.01.2026) ist es auf der Neckertalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 25-jähriger Autofahrer und seine 21-jährige Mitfahrerin wurden unbestimmt verletzt.
Das Tiefbauamt (TBA) und die Gemeinde Saint-Aubin legen das Projekt zur Schaffung einer Verbindung der sanften Mobilität von der Ausfahrt von Saint-Aubin in Richtung Domdidier öffentlich auf.
Das Projekt umfasst auch den Bau und die Sanierung von Brücken sowie die Sanierung der Kreuzung der Route des Vernettes.
Die Ergebnisse des aktuellen Berichts des Verkehrsmonitorings Limmattal zeigen: Die Region wächst weiterhin stark, sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Arbeitsplätzen.
Trotz dieser Entwicklung hat der motorisierte Individualverkehr abgenommen und der öffentliche Verkehr gewinnt an Bedeutung.
Am Samstag, 31. Januar 2026, wurde die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz wegen eines Fahrzeugbrandes alarmiert.
Ein 39-jähriger Mann fuhr um 18.15 Uhr in Rickenbach auf der Ibergereggstrasse in Fahrtrichtung Passhöhe.
Heute Nachmittag hat die Kantonspolizei Zürich den neuen Polizeiposten in Stammheim eröffnet.
Regierungsrat Mario Fehr durchschnitt zusammen mit dem Kommandanten der Kantonspolizei Zürich, Marius Weyermann, und Gemeindepräsidentin Beatrice Ammann das Eröffnungsband des neuen Polizeipostens.
Die EILF der Kantonspolizei St. Gallen glänzen jetzt mit hochreflektierenden Bändern und dem offiziellen Wappen, umgesetzt von Safety Signage.
Sauber verarbeitet, langlebig und für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht – jedes Detail sitzt perfekt.
Am Samstagabend, kurz vor 18 Uhr, ist ein Grossaufgebot an Rettungskräften in den Kreis 8 zu einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus ausgerückt.
Beim Brand wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden dürfte beträchtlich sein.
Eine umfangreiche Tiefdruckzone erstreckt sich von Nordwesteuropa bis in den Mittelmeerraum. Eine abgeschwächte Störungszone über Frankreich nähert sich heute Abend dem Jura und wird kaum mehr niederschlagsaktiv. Am Sonntag zieht die feuchtere Luftmasse über die Schweiz hinweg.
In der Nacht auf Montag überquert eine weitere Staffel mit feuchterer Luft die Schweiz. Am Montag bildet sich über Südwestfrankreich ein Teiltief. Mit einer zunehmenden Südwestströmung wird feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite geführt. In der Folge stellt sich eine markante Südstaulage und in den Alpen Föhn ein.
Vermisstmeldungen gehören zu den sensibelsten Inhalten auf Blaulicht-Portalen. Hinter jeder Veröffentlichung steht ein Mensch, der gesucht wird – und Angehörige, die hoffen, bangen und oft nicht wissen, was geschehen ist. Das Ziel solcher Meldungen ist klar: Aufmerksamkeit schaffen, die vorhandene Reichweite nutzen und dazu beitragen, dass die gesuchte Person möglichst schnell lebend und unversehrt gefunden wird.
Genau darin liegt der Leitgedanke der redaktionellen Arbeit von polizei.news. Vermisstmeldungen werden geprüft, zeitnah veröffentlicht und bei Bedarf aktualisiert. Nicht aus Sensationslust, sondern aus Verantwortung. Denn zu Beginn ist häufig unklar, ob eine Person freiwillig abgängig ist oder ob ein Unglück, ein medizinischer Notfall oder sogar ein Verbrechen vorliegt. Gerade in den Wintermonaten kann jede Stunde entscheidend sein, wenn tiefe Temperaturen zur zusätzlichen Gefahr werden.
Heute Morgen rückte die Kantonspolizei Freiburg nach Botterens aus, nachdem die Besitzerin eines Einbruchalarms in einer Villa ausgelöst hatte.
Die vor Ort eintreffenden Polizeikräfte nahmen drei Personen fest.
Wenn die Nächte länger werden und es früh eindunkelt, steigen erfahrungsgemäss auch die Einbruchdelikte.
Im Schutz der Dunkelheit können sich Einbrecher oft ungesehen Zutritt verschaffen und der Umstand, dass sich während der kalten Jahreszeit weniger Menschen draussen aufhalten, kommt ihnen gelegen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.