Am Donnerstag, 26. Februar 2026, kurz vor 13.55 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es beim Östericher-Wideli in Sundlauenen (Gemeinde Beatenberg) zu einem Motorradunfall gekommen sei.
Gemäss ersten Erkenntnissen war ein Motorradlenker von Interlaken herkommend in Richtung Merligen unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Motorradlenker kam.
Am Donnerstagnachmittag (26.02.2026) ist es in Uzwil zu einem Brand in einer Lagerhalle gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Montag, 16. Februar, hat die Kantonspolizei Genf erstmals in ihrer Geschichte den «Orden des Verdienstes» verliehen.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Beförderungs- und Funktionsfeier im Victoria Hall überreicht.
Unsere Seepolizei bringt ihre Flotte auf Kurs.
Bei der Revision dürfen die Boote etwas Landluft schnuppern, während sie auf Herz und Nieren überprüft werden.
Unter der Leitung von Stadtgrün wird der Geissmattpark zu einem naturnahen Begegnungsort an der Reuss umgebaut.
Mehr Grün, mehr Aufenthalt, mehr Leben: Der Park wird neu gestaltet mit naturnaher Uferlandschaft, schattenspendenden Bäumen, gemütlichen Sitzgelegenheiten und Platz für Quartierfeste.
Der Kantonsbahnhof in Altdorf erhält auf der Ostseite einen Personenlift.
Die Arbeiten sind in vollem Gange. Unter anderem sind grosse Anpassungen an der bestehenden Rampe notwendig, da der neue Lift im Inneren dieser Rampe installiert wird.
E-Trottinetts für Kinder sind auf schweizer Strassen nicht zugelassen und dürfen nur auf Privatgelände gefahren werden.
Bei Verstössen oder Unfällen, wodurch Drittpersonen zu Schaden kommen, kann es eine Verzeigung durch die Polizei geben oder Haftungsforderungen. Für den Schulweg sind sie absolut tabu!
Das Bau- und Verkehrsdepartement und die BVB räumten während der Fasnacht 2026 insgesamt 272 Tonnen Räppli und andere Fasnachtsabfälle weg.
Der niedrige Wert ist auf das trockene Wetter zurückzuführen. Das Abfallgewicht liegt unter jenem der Fasnacht 2025, als es mehr regnete.
Eine 68-jährige Automobilistin fuhr am Mittwochabend auf der A3 Richtung Basel, als ihr Fahrzeug im Bözbergtunnel Feuer fing.
In Effingen stand es schliesslich in Vollbrand. Die Feuerwehr Oberes Fricktal löschte die Flammen rasch. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (26. Februar 2026, kurz vor 02:00 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass ein Autoalarm ausgelöst worden sei, nachdem zwei Unbekannte mehrere Autos durchsucht hätten.
Im Rahmen der Fahndung nach den gesuchten Personen konnten die beiden signalisierten Täter angehalten und festgenommen werden.
Am Donnerstag (26. Februar 2026, kurz nach 03:00 Uhr) ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich zwei Personen in Eich in einem Carport an einem parkierten Auto zu schaffen machten.
Im Rahmen der Fahndung konnten kurze Zeit später zwei tatverdächtige Männer festgenommen werden.
Am Sonntagnachmittag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt.
Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Bleienbach zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Anlässlich einer Zollkontrolle haben BAZG-Mitarbeitende am Sonntagnachmittag (08.02.2026) beim Grenzübergang Thayngen 3 Kilogramm Kokain sichergestellt.
Die 26-jährige Autofahrerin wurde der Schaffhauser Polizei übergeben, die entsprechende Ermittlungen eingeleitet hat.
Am Mittwoch (25.02.2026) hat sich auf Stadtgebiet ein Verkehrsunfall zwischen Personenwagen und Velo ereignet.
Ein 15-jähriger Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Mittwoch (25.02.2026) hat sich auf Stadtgebiet ein Verkehrsunfall zwischen Personenwagen und Velo ereignet.
Eine 31-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt.
Am Dienstag (24.02.2026) hat ein 17-jähriger Motorradlenker auf der Speicherstrasse die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 45km/h überschritten.
Er musste seinen Lernfahrausweis abgeben und wird angezeigt.
Am Mittwochabend (25.02.2026) sind ein 12-Jähriger und ein 10-Jähriger mit einem Roller vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Sie fuhren ohne Helm und missachteten das Haltezeichen der Polizei.
Dr Fasnachtszyschtig - und was für einer!
Die Kinderfasnacht hat Basel am 24. Februar 2026 in ein buntes Meer aus Kostümen und leuchtenden Augen verwandelt.
Die Basler Fasnacht ist fulminant zu Ende gegangen.
Der Cortège zog gestern den ganzen Tag durch die Stadt, überall waren Cliquen, Guggenmusiken und kreative Sujets unterwegs.
In vielen Branchen unserer Wirtschaft werden sie benötigt: Seltene Erden und kritische Rohstoffe.
Ob in der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, in KI-Chips, Windturbinen, Drohnenkriegsführung, Unterseebooten oder Tarnkappenbombern sind sie von grosser Bedeutung.
Am Mittwoch, 25. Februar, gegen Ende des Vormittags, ereignete sich auf der Autobahn A9 zwischen Bex und St-Maurice ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen.
Der Lenker des Fahrzeugs wurde leicht verletzt.
In Chur ist es im Kreisel Ring-/Salvatorenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velo gekommen.
Die Velofahrerin verletzte sich dabei.
Gestern, zu Beginn des Nachmittags, sind die Rettungskräfte wegen eines Gasaustritts in einem Gebäude der Elsa Group in Estavayer-le-Lac interveniert.
Beim ausgetretenen Stoff handelte es sich um ein reizendes Gas, jedoch nicht toxisch ist.
Mit dem Einrichten der einspurigen Verkehrsführung im Abschnitt Casermetta beginnt nächste Woche die Bausaison 2026.
Dieses Jahr fokussieren sich die Arbeiten auf die beiden Abschnitte Furabrücke und Casermetta auf der Südseite des Simplonpasses.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (26.02.2026) ist es in Lütisburg und Widnau zu je einem Einbruch in eine Autogarage gekommen.
In Lütisburg konnte die Täterschaft flüchten, in Widnau kam es zu drei Festnahmen. Autos wurden keine gestohlen.
Am Donnerstagmorgen (26.02.2026) ist es in einem Doppeleinfamilienhaus zu einem Brand gekommen.
Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am späteren Dienstagnachmittag (24.02.2026) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der jugendliche Motorradfahrer leicht verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Auf dem Areal Thurgauerstrasse haben die Bauarbeiten für den neuen Quartierpark begonnen.
Ab Sommer 2027 stehen der Bevölkerung ein zusammenhängender Grünraum und das umgebaute Schützenhaus als Quartiertreff zur Verfügung.
In der vergangenen Woche ist es Betrügern in einem Einzelfall im Kanton Schwyz gelungen, mit einer perfiden Masche (Remote-Betrug) rund 500’000 Franken zu erbeuten.
Die Polizeikorps der Zentralschweiz warnen eindringlich vor dieser derzeit wieder vermehrt auftretenden Betrugsform.
Das Lehnenviadukt bei Beckenried muss aufgrund seines Alters instandgesetzt werden.
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten finden zwischen März 2026 und Dezember 2027 statt.
Am Mittwochabend ist es auf der Surseestrasse bei Sempach Station zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer stürzte und verletzte sich erheblich. Der Abschnitt der Surseestrasse war wegen des Unfalls mehrere Stunden gesperrt.
Im Bereich eines Restaurants an der Aarauerstrasse in Olten ist am Mittwochabend ein Jugendlicher tätlich angegangen und beraubt worden.
Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Nahfahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.
Am Mittwoch, 18. Februar 2026, wurde ein 44-jähriger Mann anlässlich einer Personenkontrolle durch die Kantonspolizei Glarus angehalten.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn eine gültige Einreisesperre in die Schweiz besteht.
Am Mittwochnachmittag (25.2.2026) ist es auf einem Sprenggelände in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) bei der geplanten Vernichtung von Sprengmitteln zu einer unkontrollierten Explosion gekommen (Medienmitteilung vom 25.2.2026).
Bis am Donnerstagvormittag sind bei der Kantonspolizei Zürich über 70 Meldungen von Beschädigungen eingegangen.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Neukirch an der Thur entstand am Mittwoch Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache wird abgeklärt.
Die Arbeiten auf der A6 zwischen Gesigen und Spiez sowie auf dem Zubringer Simmental gehen in die nächste Bauphase.
In dieser wird der Mittelstreifen saniert.
Zoll stoppt zwei Lieferwagen mit über 2’700 Hanfpflanzen im Kanton St. Gallen
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben im Kanton St. Gallen bei zwei Kontrollen innert zwei Tagen über 2’700 Hanfpflanzen gefunden. Beide Fälle wurden an die Kantonspolizei St. Gallen übergeben.
Zusammen mit der Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Graubünden am Dienstagmittag in Landquart zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen.
Insgesamt wurde knapp ein Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein Hochdruckgebiet mit Zentrum über dem Balkan ist heute für unser Wetter bestimmend. Mit schwachen westlichen bis südwestlichen Höhenwinden gelangt trockene und sehr milde Luft zu uns.
Im Mittelland und auf der Alpensüdseite ist die Luftmasse in der Grundschicht noch etwas feuchter. Am Donnerstag und Freitag bleibt der Hochdruckeinfluss im Wesentlichen erhalten und die aussergewöhnlich milde Witterungsphase dauert an.
Am Mittwochnachmittag (25.2.2026) ist es auf einem Sprenggelände in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) bei der geplanten Vernichtung von Sprengmitteln zu einer unkontrollierten Explosion gekommen.
Die Druckwelle verursachte im erweiterten Umfeld der Anlage grössere Schäden. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen.
Zwei Verkehrsunfälle auf der A12 zwischen Châtel-St-Denis und Vaulruz
Heute Nachmittag ereigneten sich auf dem Autobahnabschnitt zwischen Châtel-St-Denis und Vaulruz zwei Verkehrsunfälle. Dies führte zur Sperrung des betroffenen Autobahnabschnitts. Drei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Ermittlungen sind im Gange, um die Unfallursachen zu klären.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.