Am Dienstag durfte die Kantonspolizei Basel-Stadt neue Kolleginnen und Kollegen offiziell im Korps begrüssen.
Aufgenommen wurden Polizistinnen und Polizisten sowie Sicherheitsassistentinnen und -assistenten.
Am Samstag, 24.01.2026, ereignete sich auf der Skipiste Erzegg auf der Melchsee-Frutt eine Kollision zwischen einem Snowboarder und zwei Skifahrern.
Infolge des Unfalls verstarb ein 41-jähriger Skifahrer noch am Unfallort.
94 der 175 Schweizer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Winterspielen in Milano/Cortina sind Sportsoldatinnen und Sportsoldaten.
Sie werden von der Spitzensportförderung der Armee für Trainings und Wettkämpfe unterstützt, womit ein neuer Höchstwert erreicht wird.
Ein Telefonbetrüger meldete sich bei einem Senior und verschaffte sich Zugang zu seinem E-Banking.
Somit erlangte er über 50'000 Franken. Die Kantonspolizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
Am Donnerstag, 29. Januar 2026, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Beteiligter wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Heute Morgen hat sich in Wolhusen ein Selbstunfall ereignet.
Ein Fahrzeug kam im Gebiet Ziehenfeld von der Strasse ab, rutschte eine Böschung hinunter und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Ein unbekannter Mann überfiel am Mittwochnachmittag die Postfiliale in Muri.
Er forderte Bargeld und flüchtete mit mehreren Tausend Franken auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen hat sich in Huttwil ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet.
Der Fussgänger wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Polizei setzt neu auf die digitale Fund- und Verlustplattform „easyfind“.
Damit wird das Melden und Wiederfinden von verlorenen Gegenständen für die Bevölkerung deutlich vereinfacht.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (28.01.2026) in Zumikon zwei Männer festgenommen.
Sie werden verdächtigt, Ladendiebstähle begangen zu haben.
In Olten konnte die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag, 27. Januar 2026, zwei mutmassliche Einbrecher anhalten.
Die beiden Jugendlichen wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Morgen des 29. Januar 2026 ereigneten sich im Kanton Jura aufgrund starken Schneefalls mehrere Verkehrsunfälle.
Am Morgen des 29. Januar 2026 ereigneten sich im Kanton Jura aufgrund starken Schneefalls mehrere Verkehrsunfälle.
Am Donnerstagmorgen, 29. Januar 2026, meldete eine aufmerksame Person kurz nach 05.30 Uhr der Kantonspolizei Schwyz, dass im Gebiet Oberdorf in Lauerz ein mutmasslich unverschlossenes Auto von einem Unbekannten durchsucht worden sei.
Die sofort aufgebotene Patrouille konnte wenig später im Gebiet Sägel, nahe dem Lauerzersee, einen Tatverdächtigen auf einem mutmasslich gestohlenen E-Bike feststellen und stoppen.
In der ersten Folge des Podcasts aus der Serie „#IchBinDabei“ spricht Wachtmeister Toja Rauch über ihren Weg in der Schweizer Armee.
In der ersten Folge des Podcasts aus der Serie „#IchBinDabei“ spricht Wachtmeister Toja Rauch über ihren Weg in der Schweizer Armee.
Am Morgen des 27.01. 2026, pünktlich zur Znüni-Pause, erreichte uns unser erster Einsatz im Jahr 2026.
In einer Industriehalle wurde durch einen Handtaster die Brandmeldeanlage ausgelöst.
Die Videokameras auf dem Abschnitt der A9 bei Sion, die der Ereigniserkennung und dem Verkehrsmanagement dienen, werden nächste Woche ersetzt.
Dafür kommt es zu Sperrungen.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr sowie der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.
Am Mittwoch, 4. Februar 2026, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr sowie der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.
Gestern Mittwoch, 28. Januar 2026, um 13.25 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 massiv zu schnell.
Der Personenwagen war auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden unterwegs, wobei die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h deutlich überschritten wurde.
Auf der Hauptstrasse in Zuchwil ist am Mittwochabend, 28. Januar 2026, ein Mann mit seinem Auto in einen Baum geprallt.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt. Als Unfallursache steht eine kurze Ablenkung im Vordergrund.
Am Mittwochabend (28.01.2026) ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Umfahrungsstrasse gegen eine Leitplanke geprallt.
Der unverletzt gebliebene Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnen für das Jahr 2025 leicht ansteigende Einsatzzahlen.
Die Blaulichtorganisationen im Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnen für das Jahr 2025 leicht ansteigende Einsatzzahlen.
Ein Bestandteil des ersten Ausbildungsjahres zur Polizistin oder zum Polizisten ist eine Stage im Korps.
Diese absolvierte der Lehrgang 25-2 in den vergangenen Tagen.
Am Mittwochnachmittag (28.01.2026) hat sich auf Höhe der Verzweigung Ebnatstrasse / Solenbergstrasse in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Mofa und einem Betonmischer ereignet.
Dabei wurde der Mofalenker verletzt.
Eine umfangreiche Tiefdruckzone erstreckt sich von Nordwesteuropa bis in den westlichen Mittelmeerraum. Ein flaches Tief mit Kern über Österreich zieht heute nordostwärts ab und verliert an Einfluss auf unser Wetter.
Im Verlauf der zweiten Tageshälfte erfolgt in der Schweiz aus Westen eine Abtrocknung. Im Verlauf des Freitag...
Die Regionale Polizei Zurzibiet sucht per 1. April oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als Zivilangestellte oder Zivilangestellten im Stundenlohn.
Der Einsatz erfolgt in mehreren Gemeinden des Zurzibiets.
Gerade zu Jahresbeginn tauchen im Internet vermehrt vermeintlich günstige Unterkünfte in beliebten Feriendestinationen auf.
Dabei handelt es sich häufig um betrügerische Angebote.
Ab diesem Sonntag ist auf Schweizer Autobahnen eine gültige Autobahnvignette für das Jahr 2026 erforderlich.
Fahrzeuge ohne gültige Vignette riskieren eine Busse.
Die Kantonspolizei Freiburg ist im gesamten Kanton Tag und Nacht im Einsatz.
Unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen sorgen die Polizeipatrouillen rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung.
Bei einer Frontalkollision sind am Mittwochnachmittag (28.1.2026) in Effretikon drei Personen verletzt worden.
Die Strasse zwischen Effretikon und Volketswil musste zwischenzeitlich gesperrt werden.
Heute Nachmittag wurde in Courlevon ein Fahrradfahrer von einem überholenden Lastwagen angefahren und verletzt.
Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.
Cyberkriminelle versenden betrügerische E-Mails, die angeblich von Microsoft beziehungsweise Microsoft 365 stammen.
Ziel dieser Nachrichten ist es, vertrauliche persönliche Angaben sowie Zahlungsinformationen über eine gefälschte Website zu erlangen.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass der 47-jährige niederländische Staatsbürger an seinen schweren Verletzungen gestorben ist.
Der Mann hatte seinen Wohnsitz in den Niederlanden.
Am Samstagnachmittag ist es in Thun nach dem Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Thun zu einem tätlichen Angriff auf einen Fan des FC Thun gekommen.
Zwei unbekannte Täter flüchteten anschliessend zu Fuss.
Am Mittwoch (28. Januar 2026, ca. 06:15 Uhr) kam es im Ortsteil Littau der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Der Mann erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Am Mittwochmorgen (28. Januar 2026, kurz vor 05:45 Uhr) ist es auf der Ohmstalerstrasse in Schötz zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Auto kollidierte mit einer Steinmauer, kippte und blieb auf dem Dach liegen.
Eine unbekannte Täterschaft hat in Stein am Rhein in der Zeitspanne zwischen Mittwochmorgen (14.01.2026) und Freitagvormittag (23.01.2026) ein parkiertes Auto beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Ein 19-jähriger Automobilist verursachte in Hornussen einen Selbstunfall.
Er war alkoholisiert und hätte wegen des bereits entzogenen Führerausweises kein Auto lenken dürfen.
Am Dienstagmorgen (27.01.2026) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos vor einem Fussgängerstreifen ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Die Anzahl der Strafanzeigen wegen Cyberdelikten hat in den letzten Jahren im Kanton Basel-Landschaft stetig zugenommen.
Ab Montag, 2. Februar 2026, können betroffene Personen auf der Onlineplattform Suisse ePolice bestimmte Cyberdelikte rund um die Uhr online zur Anzeige bringen.
Die Luzerner Polizei hat einen 35-jährigen Portugiesen festgenommen.
Er steht im Verdacht, zwischen März 2024 bis März 2025 in der Stadt Luzern bei einer Autogarage wiederholt Kompletträder aus Lagerräumen entwendet und weiterverkauft zu haben.
Am Dienstagabend ist es auf der Querverbindung Thusis Süd zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Ein Automobilist wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag wurden die Behörden über eine Verschmutzung eines Wasserlaufs im Gebiet La Sionge in der Gemeinde Vaulruz informiert.
Die Ursache konnte schnell ermittelt werden.
Zwei unbekannte Personen drangen gestern Abend gegen Mitternacht in eine Autogarage ein und wurden in der Folge beim Einbruch gestört.
Ein Tatverdächtiger konnte nach einigen Stunden festgenommen werden. Im weiteren Verlauf des Morgens wurde auch der zweite Tatverdächtige gefasst.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.