Schweiz

Flughafen Zürich: Mehrere Kilo Kokain in doppeltem Boden und Schuhen versteckt

Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Sonntagmittag (17.03.2024) am Flughafen Zürich einen Mann festgenommen und in dem ihm zugeordneten Gepäck mehrere Kilogramm Kokain sichergestellt. Der Passagier reiste von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Delhi zu fliegen.

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Mehrere Brandfälle im Kanton Uri übers Wochenende

Gemeinde: Unterschächen. Am Samstag, 16. März 2024, kurz nach 04.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über eine Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in Unterschächen informiert. Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten beim Eintreffen keine Rauchentwicklung mehr feststellen. Im Vordergrund der Ermittlungsarbeiten der Kantonspolizei Uri steht eine technische Ursache. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.

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Stadt Schaffhausen SH: Einbruchdiebstahl in Confiserie - Polizei sucht Zeugen

Am frühen Donnerstagmorgen (14.03.2024) haben zwei unbekannte Männer einen Einbruchdiebstahl in eine Confiserie in der Stadt Schaffhausen begangen. Dabei haben sie Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen und einen Sachschaden angerichtet. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.

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Lüterswil SO: Ehemaliges Bauernhaus durch Brand komplett zerstört

In Lüterswil ist am Montagmorgen, 18. März 2024, ein ehemaliges Bauernhaus durch einen Brand komplett zerstört worden. Die Bewohnenden konnten das als Wohnhaus genutzte Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt, ebenso kamen keine Tiere zu Schaden. Abklärungen zur Schadenhöhe und zur Brandursache sind derzeit im Gang.

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Arth SZ: Verkehrsunfall - Revokation Zeugenaufruf

Am Sonntagnachmittag, 17. März 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es auf der Luzernerstrasse in Arth zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 67-jährigen Autofahrer und einer 22-jährigen E-Bike Lenkerin. Die Kantonspolizei Schwyz suchte in diesem Zusammenhang eine Frau und ein Mann, welche zum Unfallzeitpunkt mit zwei Hunden auf der Luzernerstrasse unterwegs waren.

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Stadt Basel BS: Fussgänger (55) von Tram erfasst und schwer verletzt

Heute Montag, 18. März 2024 um 07.15 Uhr kam es in der Güterstrasse zu einem Verkehrsunfall. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Fussgänger mit schweren Verletzungen ins Universitätsspital Basel. Der Tram- sowie der Individualverkehr musste für zwei Stunden gesperrt werden.

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Wattwil SG: Alkoholisierter Autofahrer (76) kollidiert mit Zaun

Am Sonntag (17.03.2024), um 15:30 Uhr, hat ein 76-jähriger Mann einen Selbstunfall mit seinem Auto verursacht und danach die Unfallstelle verlassen, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken. Beim Mann wurde ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt.

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Jahresbericht 2023 – Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen

Nachdem der Geschäftsbericht das letzte Jahr das erste Mal veröffentlicht wurde, erscheint er dieses Jahr im neuen Format, nämlich digital. Im Vergleich zu den Geschäftsberichten aus den Vorjahren, die sich vor allem in Zahlen, Statistiken und Inspektionsergebnissen erschöpften, liefert der neue Geschäftsbericht ein Blick hinter die Kulissen der Staatsanwaltschaft St. Gallen. Im Rahmen von Einblicken, Rückblicken und Ausblicken soll die Arbeit der Staatsanwaltschaft der Öffentlichkeit nähergebracht werden.

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Kanton NW: Verkehrsunfallstatistik 2023

Im Jahr 2023 nahmen die Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr um 22 Ereignisse (+11.7%) auf insgesamt 210 Unfälle zu. Trotz dieser Zunahme liegt der Wert immer noch unter dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre (225.8 Unfälle). Die Zahl der verletzten und getöteten Personen stieg um 11 auf insgesamt 111. Auf den Strassen des Kantons Nidwalden verloren ein Mann und eine Frau bei Verkehrsunfällen ihr Leben.

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Rassismus: Sprechen wir darüber!

Vom 18. bis 24. März findet die Aktionswoche gegen Rassismus 2024 statt. Informieren Sie sich auf der Seite der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR, welche Veranstaltungen in Ihrem Kanton durchgeführt werden.

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Unfall bei Reute AR: Lieferwagen stürzt 45 Meter in die Tiefe – zwei Verletzte

Am Sonntag, 17. März 2024, ist es in Reute zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen. Die beiden Fahrzeuginsassen erlitten Verletzungen und wurden ins Spital überführt. Die Strasse musste während der Dauer der Rettungs- und Bergungsmassnahmen gesperrt werden.

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Schweizerische Rettungsflugwacht / Rega: Anspruchsvolle Einsätze am Wochenende

Die Rettungshelikopter der Rega waren am Wochenende über 60 Mal für Menschen in Not in der Luft. Am Sonntag waren die Crews der Einsatzbasen Zweisimmen, Sion und Zürich bei besonders anspruchsvollen Einsätzen in Jaun (FR) und Wald (ZH) im schwierigen Gelände gefordert.

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Arth SZ: E-Bike-Lenkerin (22) nach Kollision mit PW verletzt - Zeugenaufruf

Am Sonntagnachmittag, 17. März 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es auf der Luzernerstrasse in Arth zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 67-jährigen Autofahrer und einer 22-jährigen E-Bike-Lenkerin. Beide Verkehrsteilnehmenden fuhren auf der Luzernerstrasse in Richtung Küssnacht. Durch den Sturz wurde die E-Bike Lenkerin leicht verletzt.

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Flüelen UR: Autofahrer flüchtet mit Drogen und Alkohol intus vor Polizei

Gestern Samstag, 16. März 2024, kurz vor 21.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung, wonach der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süden mehrere Überholmanöver durchführte und eine unsichere Fahrweise aufwies. Ausgangs des Flüelertunnels durchbrach der Lenker des beschriebenen Personenwagens eine aufgezogene Kontrollstelle der Polizei mit erhöhter Geschwindigkeit und flüchtete in Richtung Autobahn A2.

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Herrliberg ZH: 159 km/h bei erlaubten 80 km/h

Am Samstagnachmittag (17.3.2024) hat die Kantonspolizei Zürich in Herrliberg zwei Motorradfahrer gestoppt, die mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüfte die Kantonspolizei Zürich die Einhaltung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Forchstrasse zwischen den Siedlungen Rütihof und Neuweid.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.