Am Sonntagabend kam es auf der Autobahn A7 bei Wigoltingen zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Autofahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 04. Februar 2024, um 03:35 Uhr ereignete sich in Basel an der Verzweigung Schützenmattstrasse / Spalenring ein Verkehrsunfall.
Dabei kollidierten zwei Personenwagen.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Der Sirenentest dient der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Sirenenalarm.
Gleichzeitig kann die Qualität der Beschallung beurteilt, die Auslösung vor Ort kontrolliert und mit der Wiederholung des Signals der Zustand der Batterie praktisch getestet werden.
Achten Sie bei Rechnungen genau auf den Absender! Betrügerinnen und Betrüger versuchen mit einem einfachen Buchstabendreher, Geld zu ergaunern.
In der Alltagshektik übersieht man so etwas schnell.
Die Schaffhauser Polizei wird im Zusammenhang mit dem Challenge League-Fussballspiel des FC Schaffhausen gegen den FC Thun in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen am Freitagabend (09.02.2024) - zwecks Gewährleistung der Sicherheit - eine Videoüberwachung des Aussenbereichs des Stadions vornehmen.
Um 20.15 Uhr am Freitagabend (09.02.2024) spielen der FC Schaffhausen und der FC Thun in der berformance-Arena im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen im Rahmen der Challenge League-Saison 2023/24 gegeneinander.
Am Sonntag (04.02.2024), kurz vor 06:30, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 27-jährige Frau prallte mit ihrem Auto in eine Garage. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Sie lenkte ihr Auto in alkoholisiertem Zustand.
Am Sonntag (04.02.2024), um 14:20 Uhr, kam es auf dem Hulfteggpass zu einer Kollision zwischen zwei Motorrädern.
Beide Motorradfahrer wurden verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montag (05.02.2024), kurz vor 02:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft im Haag-Center eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt ins Einkaufszentrum.
Alle Sirenen des Kantons Appenzell Ausserrhoden werden am kommenden Mittwoch, 7. Februar, im Rahmen des nationalen Tests geprüft.
Zwischen 13.30 und 14.00 Uhr finden mehrere Auslösungen von jeweils einer Minute Dauer statt. Die Feuerwehren fahren mit Sirenenton und Sprechdurchsagen die mobilen Routen in den Gemeinden ab.
Im Verlauf des Monats Januar 2024 wurden durch die Polizei Oberes Fricktal insgesamt sechs Überwachungen von Fussgängerstreifen in Herznach durchgeführt.
Drei Fahrzeuglenkende wurden wegen Manipulierens am Handy angezeigt und es mussten total 12 Ordnungsbussen ausgestellt werden.
In den vergangenen zwei Monaten hat der Kanton Graubünden basierend auf dem revidierten Jagdgesetz erstmals Wölfe proaktiv reguliert. Dabei erlegte die kantonale Wildhut zwischen dem 1. Dezember 2023 und 31. Januar 2024 insgesamt zwölf Wölfe.
Weitere acht Tiere aus denselben Rudeln hatte die Wildhut bereits vor dem 1. Dezember erlegt. Trotz der kurzen Regulationszeit konnten rund zwei Drittel der zum Abschuss bewilligten Tiere erlegt werden.
Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei hatte am 4. Dezember 2023 den Abschuss sämtlicher Wölfe des Calfeisental-Rudels verfügt.
Die Verfügung galt bis am 31. Januar 2024. Die Wildhut hat in dieser Zeit zwei der acht Wölfe aus dem Rudel erlegt.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Sonntagmorgen in Meggen zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Die beiden Jugendlichen haben zuvor die Tür eine Geschäftes aufgebrochen und Lebensmittel gestohlen.
Mitte Februar fällt der Startschuss zur Bausaison 2024 am Simplon. Die Sanierung der beiden Abschnitte Rothwald und Casermetta geht in die nächste Runde.
Aus diesem Grund wird im Februar die einspurige Verkehrsführung auf den verschiedenen Abschnitten eingerichtet.
Am Sonntagmorgen (04.02.2024) hat ein Nachbar festgestellt, dass in ein Einfamilienhaus in Hallau eingebrochen worden war.
Die Hausbewohnerschaft befindet sich in den Ferien.
Am Sonntagabend (04.02.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einem Streit gekommen.
Dabei wurde ein 49-jähriger Schweizer getötet. Eine 53-jährige Brasilianerin, welche im Toggenburg wohnt, wurde in der Wohnung festgenommen.
Auf einem Fussgängerstreifen beim Kolinplatz wurde ein Mann angefahren und erheblich verletzt.
Kurze Zeit später ist ein Auto beim Ratenpass von der Strasse abgekommen, hat sich mehrmals überschlagen und ist eine Böschung hinuntergestürzt.
Am Sonntagabend (4. Februar 2024, nach 22:30 Uhr) ist in einem Zimmer in einem Gebäude an der Friedenstrasse in der Stadt Luzern ein Feuer ausgebrochen.
Drei Personen aus dem Mehrfamilienhaus wurden zur Kontrolle in das Spital gebracht. Alle Bewohner wurden evakuiert und betreut.
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Am Sonntagnachmittag, 4. Februar 2024, kam es im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Frau erlitt dabei unbestimmte Verletzungen.
Am Sonntagmorgen, den 4. Februar 2024, endete eine Verfolgungsjagd zwischen Sicherheitskräften und dem Fahrer eines Fahrzeugs mit der Festnahme des Fahrers.
Am Sonntag, kurz vor zwei Uhr morgens, wurde die Walliser Kantonspolizei von Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) des Postens St-Gingolph über ein verdächtiges aus Frankreich kommendes Fahrzeug informiert.
Am Sonntag, 4. Februar 2024, ist es in Bühler zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Schweiz lag heute am Ostrand eines kräftigen Hochdruckgebietes mit Schwerpunkt über Südwesteuropa.
Wir lassen den heutigen Sonntag mit Bildern Revue passieren und überqueren in rasanter Fahrt die Alpen.
In Savognin kollidierte in der Nacht auf Sonntag eine Automobilistin heftig mit einem parkierten Personenwagen sowie zwei Hausfassaden.
Durch den heftigen Aufprall kam ihr Auto auf dem Dach liegend zum Stillstand. Zwei Personen leicht verletzt.
Granges VS. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind zehn Jugendliche aus dem geschlossenen Erziehungszentrum Pramont geflohen, nachdem sie einen Wärter angegriffen hatten.
Ein grosses Polizeiaufgebot war schnell vor Ort.
Unter Alkoholeinfluss ist ein Autolenker auf der Autobahn A4 in die Leiteinrichtung und in ein Fahrzeug geprallt. Die Luzerner Polizei hielt den Lenker schliesslich in Ebikon an. Seinen Führerausweis musste der 22-Jährige abgeben.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein wenig festhalten musste der Polizist ihn schon: Den Schwan, der am Freitagmorgen nach 9 Uhr den Verkehr auf der A1 bei Dietikon zum Anhalten brachte.
Wir halfen gerne. Der Schwan wurde auf der Autobahn eingefangen und wohlbehalten in der Limmat ausgesetzt.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste in der Nacht zum Sonntag in Oberwangen ihren Führerausweis abgeben.
Gegen 3.30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf der Autobahn A1 Höhe Rastplatz Hexentobel Süd gemeldet.
Am 03.02.2024, gegen 11.30 Uhr, kam es an der Schleifenbergstrasse in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandfall.
Ein 86-jähriger Mann musste mit der Ambulanz zur Abklärung ins Spital verbracht werden.
Gestern Nachmittag kollidierten in Charmey zwei Gleitschirmflieger. Einer der beiden wurde bei der Kollision verletzt und anschliessend durch die REGA in ein Spital geflogen.
Eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Bundesstaatsanwaltschaft ist im Gange.
Am Samstag, 03. Februar 2024, ca. 16.00 Uhr, kam es in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 30-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr von Bilten herkommend auf der Schäniserstrasse in Richtung Schänis.
Am Samstagabend (03.02.2024) wurde der Stadtpolizei St.Gallen ein verdächtiger Gegenstand am Hauptbahnhof St.Gallen gemeldet. Daraufhin wurde im Bereich des Gaiserbahnhofs grossräumig abgesperrt.
Der Gegenstand konnte sichergestellt und als ungefährlich eingestuft werden.
Am Samstagnachmittag führte die Kantonspolizei eine Geschwindigkeitskontrolle im Ausserortsbereich in Oberlunkhofen durch.
Sechs Lenkende wurden angehalten, fünf davon durften nicht mehr weiterfahren, ein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Auf der Binzstrasse in Gänsbrunnen hat sich am Samstagabend, 3. Februar 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dabei rutschte das Auto rund 20 Meter einen steilen Abhang hinunter, bevor es zwischen Bäumen auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Sowohl der Fahrzeuglenker wie auch seine Mitfahrerin zogen sich Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Am Samstag (03.02.2024), um 16:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine starke Rauchentwicklung in einem Treppenhaus und einer Garage an der Tonhallenstrasse gemeldet worden.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte kein offenes Feuer mehr feststellen, musste aber das stark verrauchte Gebäude entlüften.
In der Nacht auf Sonntag (4.2.2024) haben randalierende Jugendliche beim Bahnhof Stäfa Polizeikräfte angegriffen.
Die Kantonspolizei nahm 19 Jugendliche fest.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A15 in Wangen bei Dübendorf (Gemeindegebiet Wangen-Brüttisellen) ist am Samstagnachmittag (3.2.2024) ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz vor 13.30 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der A15 Richtung Brüttiseller-Kreuz.
In Grono ist in der Nacht auf Samstag ein Automobilist auf der Ausfahrt der Autostrasse A13 mit der Leitplanke kollidiert.
Der durchgeführte Atemlufttest fiel positiv aus.
In der Nacht von Freitag, 2. Februar 2024, auf Samstag 3. Februar 2024, hat eine unbekannte Täterschaft ein auf dem Bahnhofplatz in Einsiedeln parkiertes Fahrzeug beschädigt.
Es wurde eine Seitenscheibe eingeschlagen und die Lackierung mehrfach zerkratzt. Dabei entstand am Auto Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am Freitagabend verursachte ein Autofahrer oder eine Autofahrerin eine Kollision mit einem Stromverteilerkasten und einem Hydranten und entfernte sich vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.