Am Mittwochabend, 31. Dezember 2025, ging bei der Kantonspolizei Schwyz gegen 20.45 Uhr die Meldung ein, dass beim Bahnhof in Immensee in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen werde.
Die Täterschaft hatte beim Eintreffen der ausgerückten Polizeipatrouillen das Gebäude mit entwendetem Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken bereits verlassen.
Am Mittwochmittag (31.12.2025) ist es auf der Rorschacher Strasse, auf Höhe Singenbergstrasse, zu einer Kollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Bus gekommen.
Der Zweiradfahrer missachtete gemäss jetziger Erkenntnisse das Rotlicht. Er wurde leicht verletzt.
In der Silvesternacht hatte die Stadtpolizei diverse Einsätze wegen Feuerwerk, Auseinandersetzungen oder alkoholisierten Personen.
Ein Mann wurde wegen Hinderung einer Amtshandlung angezeigt. Zu grösseren Zwischenfällen ist es in der Stadt St.Gallen nicht gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Mittwochabend (31.12.2025) in Uetikon am See einen 47-jährigen Mann nach einem Selbstunfall.
Gegen ihn wird wegen eines Raserdelikts ermittelt.
In der Silvesternacht musste die Feuerwehr Rüti innert kurzer Zeit an zwei Einsätze ausrücken.
Neben der Feuerwehr Rüti stand auch die Kantonspolizei Zürich im Einsatz.
In der Silvesternacht auf Donnerstag (01.01.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen rund 80 Einsätze geleistet.
Das sind gleich viele Einsätze wie im Vorjahr.
In der Neujahrsnacht kam es in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana zu einem Brand unbekannter Ursache.
Mehrere Personen kamen dabei ums Leben, weitere wurden verletzt. Der Grosseinsatz ist im Gange.
Der Jahreswechsel ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle verlaufen.
Im Gegensatz zu anderen Jahren mussten von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen keine Feuerwehren aufgeboten werden.
Am Donnerstag, dem 1. Januar 2026, ereignete sich gegen 00:45 Uhr auf der Autobahn N20, Richtung Neuchâtel, am Autobahnkreuz Vauseyon ein Zusammenstoss zweier Fahrzeuge.
Die Fahrspur in Richtung Neuchâtel war drei Stunden lang gesperrt.
Am Mittwochvormittag (31.12.2025) ereignete sich auf der H14, zwischen Löhningen und Siblingen, ein Alleinunfall.
Ein Auto kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer verletzte sich dabei.
Ein ausgedehntes und kräftiges Hochdruckgebiet mit Kern über Schottland bestimmt das Wetter in der Schweiz. Mit nordöstlicher Strömung gelangt kalte und auch in tieferen Schichten trockene Luft zur Alpennordseite.
Ende Woche zieht sich das Hoch auf den Atlantik zurück und die Schweiz kommt allmählich an den Südrand eines umfangreichen Tiefs über der Ostsee zu liegen. Am Freitag nähert sich von Norden her eine Kaltfront.
Am letzten Abend des Jahres 2025 sagen wir von Herzen Danke. Danke an alle Leserinnen und Leser in der Schweiz, im Fürstentum Liechtenstein, in Deutschland und in Österreich.
Danke für euer Vertrauen und eure Anteilnahme, fürs Mitfiebern und fürs Mithelfen – bei Zeugenaufrufen, Vermisstmeldungen und Fahndungen.
Täuschend echt, nicht wahr? Dieses Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt!
KI kann heute Bilder erzeugen, die kaum von echten Fotos zu unterscheiden sind. Genau hinschauen und aufmerksam sein lohnt sich also.
Am Dienstagmorgen ist in Willadingen ein Mann leblos vor einem Wohnhaus aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Auf der Rainstrasse in Richtung Rain kollidierte ein unbekannter Personenwagen aus Richtung Urswil herkommend in der Kurve vor der Kreuzung Sage – Chlewaldstrasse im Bereich der Liegenschaft Oberotige massiv mit einer Kurventafel sowie einem Leitpfosten.
Dies mutmasslich vom 28. auf den 29. Dezember 2025.
Am Dienstagnachmittag (30. November 2025, ca. 14:35 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Brambergstrasse in der Stadt Luzern auf einen Parkplatz.
Aus noch ungeklärten Gründen fuhr er anschliessend über den Parkplatz hinaus und prallte frontal gegen eine Hauswand.
Eine Autofahrerin überholte am Dienstag (30. Dezember 2025, ca. 14:40) zwischen Unterebersol und Ottenhusen ein anderes Auto.
Dabei kam es zur Streifkollision mit dem Auto, welches sie überholte.
Am Mittwoch (31. Dezember 2025, ca. 06:45 Uhr) beabsichtigte ein Autofahrer von der Surentalstrasse nach links auf die Autobahn A2, Fahrtrichtung Süden, abzubiegen.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Lastwagen, welcher auf der Surentalstrasse von Sursee in Richtung Geuensee fuhr.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Voia Principala in Lantsch/Lenz zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Kind gekommen.
Der Knabe wurde dabei verletzt.
Am späteren Dienstagnachmittag, 30. Dezember 2025, fuhr gegen 17:50 Uhr eine 50-jährige ausländische Fahrzeuglenkerin auf der Autobahn A2 in Richtung Luzern.
Kurz nach dem Autobahnanschluss Stans-Nord verlor sie einen magnetischen Skiträger samt den darauf montierten zwei Snowboards.
Am Dienstagnachmittag ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag, 29./30. Dezember 2025 auf dem Attisholz-Areal in Riedholz zahlreiche Sachbeschädigungen begangen, die zu einem Gesamtschaden von mehreren 10'000 Franken geführt haben.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Dienstag (30.12.2025) sind der Kantonspolizei St.Gallen fünf Einbrüche gemeldet worden.
Diese waren teils über die Weihnachtstage und in der laufenden Woche verübt worden. Die Täterschaften erbeuteten in mehreren Fällen Bargeld. Grösser als das bislang bekannte Deliktsgut ist der Sachschaden, der in einzelnen Fällen mehrere tausend Franken beträgt.
Am Dienstagnachmittag (30.12.2025) ist eine 35-jährige Frau mit ihrem Auto in der Ausfahrt Meggenhus Richtung Rorschach verunfallt.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte in eine Geschwindigkeitstafel und den Wildschutzzaun. Die Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstagmorgen, 30. Dezember 2025, ist es in Bühler zu einem Brand gekommen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Zwei Personen wurden verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Die Zeit vergeht wie im Flug – das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu.
Damit während den Silvesterfeierlichkeiten alles reibungslos verläuft, geben wir Ihnen einige wichtige Tipps.
Am Dienstagnachmittag ist es in Kräiligen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen verletzten sich dabei leicht, eine davon wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Dienstagabend (30.12.2025) ist in einer Recyclinganlage in Beringen ein Brand ausgebrochen.
Der Brand konnte von den Feuerwehren gelöscht werden. Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Ein ausgedehntes und kräftiges Hochdruckgebiet mit Kern über Schottland bestimmt weiterhin das Wetter in der Schweiz. Mit nördlicher Strömung gelangt kalte und auch in tieferen Schichten zunehmend trockene Luft zur Alpennordseite, welche über den Jahreswechsel unser Wetter bestimmt.
Ende Woche zieht sich das Hoch auf den Atlantik zurück und die Schweiz kommt allmählich an den Südrand eines umfangreichen Tiefs zu liegen. Am Freitag nähert sich von Norden her eine Kaltfront.
Renitenter Mann unter Mitteleinsatz angehalten
Am Montagnachmittag hat sich ein Mann am Guisanplatz in Bern einer Kontrolle widersetzt und Einsatzkräfte mit einem scharfen Gegenstand bedroht. Im Zuge der Anhaltung musste das Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.
Unsere Sondergruppe Schwerverkehr ist regelmässig auf den Schwyzer Strassen unterwegs und führt Kontrollen bei Fahrzeugen zum Güter- und Personentransport durch.
Dabei wird ein Augenmerk auf folgende Punkte gelegt:
Nach einem Einbruchversuch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus konnten zwei Männer festgenommen werden. Einer von ihnen flüchtete mit einem Auto, der zweite zu Fuss.
Die Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug sind im Gang.
Am Montagabend, 29. Dezember 2025, fuhr ein 48-jähriger Lieferwagenlenker um 18.40 Uhr auf der Seedammstrasse von Rapperswil in Richtung Pfäffikon.
Kurz vor der Signalanlage Höhe Hurden querte das Fahrzeug die Fahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke.
Nach der Explosion zweier Geldautomaten im Marin Centre am Dienstag, dem 30. Dezember, kann das Einkaufszentrum um 14 Uhr wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.
Zum Zwecke der Ermittlungen und zur Sicherung des Geländes blieb das Einkaufszentrum bis Dienstag, 14 Uhr, geschlossen.
Am Montagabend (29.12.2025) ist an der Steinachstrasse ein Motorradfahrer auf der vereisten Fahrbahn gestürzt.
Er wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Am Sonntagmorgen (28.12.2025) stellte eine Patrouille an der Augustinergasse eine eingeschlagene Scheibe fest.
Mit mehreren Patrouillen und einem Diensthund konnten zwei Personen angehalten werden, welche zuvor mutmasslich eingebrochen sind.
Im Berner Oberland und im Berner Jura hat sich die Waldbrandgefahr in sonnigen und schneefreien Lagen oberhalb von rund 1000 Metern über Meer erhöht (Stufe 2 von 5).
Gras und Laub sind seit längerem trocken und leicht entzündbar.
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Dübendorf - Wangen-Brüttisellen von einer automatischen Brandmeldeanlage zu einem Brand in einem Hochhaus in Dübendorf alarmiert.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf Brandgeruch sowie einen bestätigten Flammenschein aus der betroffenen Wohnung, was ein rasches, gewaltsames Eindringen in die verschlossene Wohnung erforderte.
Auf der Hauptstrasse in Derendingen hat sich am Montagabend, 29. Dezember 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er das Fahrzeug in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Im Dachstockbereich eines leerstehenden Firmengebäudes in Langendorf (Delta-Areal) hat es am Montagabend, 29. Dezember 2025, bereits zum zweiten Mal gebrannt.
Angehörige der Feuerwehren Langendorf und Solothurn konnten das Feuer rasch löschen, verletzt wurde niemand. Wie bereits beim Brand vom 23. Oktober 2025 muss auch beim zweiten Brand von Brandstiftung ausgegangen werden.
In der Nacht auf Dienstag, 30. Dezember 2025, sind gegen 00:45 Uhr mehrere Personen über eine Leiter in das zweite Obergeschoss einer Firma im Gebiet "Unter Sagi" eingebrochen.
Dabei wurden sie von einer aufmerksamen Bürgerin beobachtet, welche umgehend die Kantonspolizei alarmierte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.