Am späten Montagabend wurde die Feuerwehr Dübendorf - Wangen-Brüttisellen zu einem Brand einer Hecke an die Strehlgasse in Dübendorf alarmiert.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen ausgedehnten Heckenbrand mit sehr starkem Funkenflug.
Silvester steht vor der Tür.
Am Mittwoch feiern wir den Jahreswechsel. Bitte denkt in diesen Tagen auch an ältere und kranke Menschen sowie an unsere Tiere. Lärm bedeutet für viele Stress – Rücksicht macht den Unterschied.
Am Montagmittag (29.12.2025) kam es auf der A4 zu einem Verkehrsunfall, nachdem sich während der Fahrt Eisplatten vom Dach eines Lastwagens gelöst hatten.
Diese prallten zum Teil auf ein entgegenkommendes Auto, welches daraufhin stark abbremste, worauf es zu einer Auffahrkollision kam. Verletzt wurde niemand.
Unbekannte brachen heute Morgen gegen 4:00 Uhr in das Marin Centre ein und sprengten zwei Geldautomaten.
Sie flüchteten. Es wurden keine Verletzten gemeldet, der Sachschaden ist jedoch beträchtlich.
Schnee, Eis oder Nebel führen zu zahlreichen Gefahren.
Im Winter gilt es zum einen, das Fahrzeug auf die speziellen Bedingungen vorzubereiten und zum anderen, das Fahrverhalten an die Strassenverhältnisse anzupassen. Die Tipps des TCS helfen, sicher unterwegs zu sein – auch auf zwei Rädern.
Ein ausgedehntes und kräftiges Hochdruckgebiet mit Kern über Schottland bestimmt das Wetter in der Schweiz noch bis zum Jahreswechsel. Über der Alpennordseite liegt ein Kaltluftsee. Mit nördlicher Strömung gelangt am Dienstagmorgen kühlere und vorübergehend etwas feuchtere Luft insbesondere zur Zentral- und Ostschweiz.
Am Abend und in der Nacht auf Mittwoch erreicht uns dann kalte und sehr trockene Luft, welche über den Jahreswechsel das Wetter bestimmt. Am Donnerstag schwächt sich das Hoch langsam ab, und wir kommen in den Einflussbereich eines umfangreichen Tiefs mit Kern bei Skandinavien. Vorerst bleiben wir aber in trockener und recht kalter Luft.
Während der Festtage haben unsere beiden vierbeinigen Mitarbeitenden, die Diensthunde Bailey und Gino, ganz besondere "Geschenke" entdeckt…
Bei einer Postkontrolle in Zürich zeigten sie bei einem Paket an, das festlich aussah: sorgfältig verpackt, wie ein echtes Geschenk.
Am Sonntagabend ist einer Patrouille der Kantonspolizei Bern ein Autofahrer auf der A12 bei Flamatt durch mehrere Verkehrsregelverletzungen und überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen.
Als ihn eine Patrouille kontrollieren wollte, flüchtete der Lenker. Er konnte später angehalten werden und wird sich nun vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden am Julierpass eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Ein Autolenker war als Raser unterwegs und besass seit längerem keinen Führerausweises mehr.
Auf dem Ofenpass ist es am Sonntag zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Ein 29-jähriger Tscheche fuhr um 16.50 Uhr auf der Hauptstrasse von Zernez in Richtung La Drossa.
Achtung Brandgefahr: Trockene Weihnachtsbäume können nach der Feiertagszeit erhebliche Brandgefahr sein.
Natürliche Tannenzweige trocknen aus, verlieren Feuchtigkeit, werden leicht entzündbar und können sich in Sekunden entzünden, wenn offenflammige Wärmequellen oder Funken in der Nähe sind.
Der Seelisbergtunnel verbindet die Innerschweiz als Teil der A2 zuverlässig in Nord-Süd-Richtung. In einer Region, mit wechselnden Wetterverhältnissen ermöglicht der Tunnel eine weitgehend wetterunabhängige Mobilität. Ob Föhnsturm am Vierwaldstättersee, Starkregen rund um Beckenried oder dichter Nebel Richtung Seedorf – draussen können die Strassenverhältnisse anspruchsvoll werden, während im Tunnel relativ konstante Bedingungen herrschen. Doch das bedeutet nicht, dass Extreme ausserhalb des Bergmassivs keine Auswirkungen auf Betrieb, Sicherheit und Verkehr haben.
Der folgende Beitrag zeigt, wie besondere Wetterlagen den Seelisbergtunnel und seine Umgebung beeinflussen und worauf sich Autolenker einstellen sollten.
Die Gemeinde Schwyz plant, die Hofmatt sowie die Busdrehscheibe im Zentrum an die heutigen Bedürfnisse anzupassen und neu zu gestalten.
An die Investitionskosten für den Umbau der regional bedeutenden Busdrehscheibe kann der Kanton der Gemeinde einen Beitrag ausrichten, wofür der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 2.194 Mio. Franken unterbreitet.
Nach einem versuchten Einbruch in ein Verkaufsgeschäft in Solothurn in der Nacht auf Sonntag, 28. Dezember 2025, ist es der Polizei gelungen, zwei mutmassliche Täter anzuhalten und festzunehmen.
Am Samstag, 27. Dezember 2025, um circa 23.50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass zwei Personen versuchen würden, in ein Verkaufsgeschäft in Solothurn einzubrechen.
Kaum einer in der Schweizer Medienlandschaft provoziert so pointiert, argumentiert so scharf – und begeistert so konsequent wie Markus Somm.
Im Podcast der Schweizer Armee trifft der Historiker, Journalist und Chefredaktor des "Nebelspalter" auf Oberst i Gst Mathias Müller – und liefert eines der energiegeladensten Gespräche des Jahres.
Die Stadtreinigung des Tiefbauamtes entsorgt bis Ende Januar 2026 Weihnachtsbäume, Tannäste und Adventskränze kostenlos.
Baslerinnen und Basler können vom 2. bis 12. Januar 2026 ihre alten Weihnachtsbäume an neun Standorten der Stadtreinigung zur Verwertung in der Pflanzenkohleanlage von IWB abgeben.
Am Sonntagabend (28. Dezember 2025, kurz nach 22:00 Uhr) bog ein Autofahrer von der Gütschstrasse nach rechts in die Baselstrasse ein.
Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Mauer der dortigen Rabatte.
Am Sonntagmorgen (28. Dezember 2025, kurz nach 06:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A14 von Luzern in Richtung Zug.
Bei der Ausfahrt Buchrain verliess er die Autobahn und bremste sein Fahrzeug in der Rechtskurve der Ausfahrt zu stark ab, worauf dieses ins Schleudern geriet und frontal gegen die rechtsseitige Leitplanke prallte.
Vom Mittwoch, 31. Dezember 2025, auf Donnerstag, 1. Januar 2026, wird der "Silvesterzauber 2025" durchgeführt.
Deshalb erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt sowie das untere Seebecken temporäre Verkehrsvorschriften. Das Abbrennen von Feuerwerk auf dem Festgelände ist verboten.
In Chur ist es auf der Ringstrasse, Höhe Kreisel Rheinstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Personenwagen kollidierte mit einem Radfahrer. Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen, 16. November 2025, kurz nach Mitternacht, wurde auf der Wilstrasse ein 29-jähriger Fussgänger unvermittelt angegriffen und verletzt.
Der Mann zog sich Kopfverletzungen zu und musste im Spital operiert werden.
Am Montagmorgen (29.12.2025), kurz vor 5:45 Uhr, ist ein Mann mit seinem Auto auf der Autobahn von St.Gallen her in Richtung Wil gefahren.
Plötzlich stellte er Rauch und Flammen aus dem Motorraum fest, konnte das Auto auf dem Pannenstreifen abstellen und das Fahrzeug verlassen.
Am Sonntagabend (28.12.2025) ist es nahe der Steigstrasse zu einem Selbstunfall mit einem vierrädrigen Kleinmotorfahrzeug gekommen.
Die 56-jährige Fahrerin wurde unbestimmt verletzt.
Das kantonale Tiefbauamt saniert die Brücke über die Emme zwischen Utzenstorf und Bätterkinden.
Die Bauarbeiten beginnen am 5. Januar und dauern bis Ende August 2026.
Am Sonntagabend wurde in Frauenfeld ein Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der fahrunfähig unterwegs war.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute Nachmittag rückten wir mit der Autodrehleiter zur Unterstützung der Feuerwehr Wald zu einem Kaminbrand aus.
Damit der Rauch aus dem Gebäude abströmen konnte, musste eine Öffnung im Dach geschafft werden.
Ein ausgedehntes und kräftiges Hochdruckgebiet mit Kern über Schottland bestimmt das Wetter in der Schweiz. Mit einer mässigen nordöstlichen Höhenströmung wird trockene Luft herangeführt.
In den Niederungen der Alpennordseite verbleibt weiterhin ein feuchter Kaltluftsee. Am Dienstag gelangt mit einer sich verstärkenden Bisenströmung kältere Luft zur Alpennordseite.
In der Nacht auf Sonntag, 28. Dezember 2025, ist in Herisau in mehrere Kellerabteile eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft schlich unbemerkt in ein Mehrfamilienhaus an der Kasernenstrasse.
"Wir sorgen für Ruhe, Ordnung und Sicherheit rund ums Stadion."
Er stellt mit seinen Mitarbeitenden sicher, dass die Fantrennung konsequent eingehalten wird und so Sicherheit sowie ein reibungsloser Verkehr gewährleistet sind.
Zum Jahresende dankt die Kantonspolizei Zürich allen Followern und Interessierten für den Austausch in den sozialen Netzwerken, die vielen Likes und Kommentare.
Zusammen mit Ihnen geht die Polizei nochmals die Bilder durch, die Sie am stärksten bewegt haben.
Am Samstag (27.12.2025) ist es in Gossau im 6. Stock eines Wohnblocks zu einem Brand gekommen, wobei sämtliche Bewohnende aus dem Gebäude evakuiert wurden.
Die Feuerwehr brachte den Brand in der Wohnung unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, allerdings fanden die Einsatzkräfte in der Brandwohnung eine leblose Person. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete in einer ersten Mitteilung. Die leblose Person konnte in der Zwischenzeit als die 63-jährige Bewohnerin identifiziert werden.
In der Nacht von Freitag, 26.12.2025 auf Samstag, 27.12.2025 konnten im Aargau mehrere Einbrecher verhaftet werden.
Dank rascher Reaktionen und guter Zusammenarbeit mit der Bevölkerung konnten die Täter in verschiedenen Orten des Kantons gestellt werden.
In Biberist kam es am Sonntagmorgen in einem Einfamilienhaus zu einem Brand.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte menschliches Versagen als Ursache im Vordergrund stehen. Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
Vom 6. bis 22. Februar 2026 finden die 25. Olympischen Winterspiele in Milano Cortina (Italien) statt.
Ein Teil der Anreise erfolgt über den Kanton Graubünden. Um den zusätzlichen Verkehr sicher, geordnet und möglichst staufrei abzuwickeln, hat der Kanton Graubünden ein umfassendes Verkehrs- und Parkierungskonzept erarbeitet. Dieses wurde am Montag, 15. Dezember 2025, an einer Informationsveranstaltung in Zernez Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Gemeinden, Transport, Tourismus und Hotellerie vorgestellt.
Die Kantonspolizei Glarus unterstützt das Weltwirtschaftsforum in Davos im Rahmen einer interkantonalen Vereinbarung.
Das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) findet Mitte Januar 2026 in Davos statt.
Im November wurden in Appenzell I.Rh. im Auftrag des Gesundheitsamts Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt.
Fünf der acht getesteten Verkaufsstellen hielten sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen.
An der Aarauerstrasse in Olten kam es in der Nacht auf Sonntag zu einer Abgabe von mehreren Schüssen.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte den mutmasslichen Täter anhalten und festnehmen. Beim Vorfall wurde niemand verletzt.
Am Samstagmorgen (27.12.2025) ist in einem Firmengebäude an der Bildstrasse ein Adventskranz in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag (27.12.2025) ist es an der Boppartstrasse zu einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Wichtiger Unterschied auf der Autobahn:
Rechtsvorbeifahren vs. Rechtsüberholen – klingt ähnlich, ist rechtlich aber ein grosser Unterschied. Was erlaubt ist und was nicht, zeigt unser Video.
Am Samstagabend (28.12.2025) ist der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen Rauch aus einer Wohnung in einem Wohnblock an der Witenwisstrasse gemeldet worden.
Das Gebäude wurde evakuiert. In der Brandwohnung stiessen die Einsatzkräfte auf eine leblose Person. Ein Grossaufgebot von Polizei, Sanität und Feuerwehr ist vor Ort.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.