Entlang der A8 im Abschnitt des Tunnels Lopper und Anschluss Sarnen-Süd sind Markierungsarbeiten geplant.
Eine Umleitung über die Kantonsstrasse ist signalisiert.
Am Montagmittag (12.06.2023) hat sich auf einem Fussgängerstreifen beim Falkeneck-Kreisel eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ereignet.
Der Fussgänger wurde dabei verletzt.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete zwei Mal darüber.
Die Suche nach ihm dauert an. Morgen Dienstag werden die Suchmannschaften durch einen Unterwasser Suchroboter der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Seit gestern Mittag wird der 72-jährige Kurt Hess aus Alpnach vermisst. Er wurde am Sonntagmorgen, ca. 10:00 Uhr, in Alpnach zum letzten Mal gesehen.
Möglicherweise begab er sich auf eine Wanderung.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Rennradfahrer ist am Montagmorgen (12.06.2023) in Männedorf der Velolenker lebensbedrohlich verletzt worden.
Gegen 8 Uhr fuhr eine 31-jährige Automobilistin auf der Seestrasse Richtung Rapperswil und beabsichtigte nach links in den Gerbeweg einzubiegen.
Im weltweiten Mittel wurde der zweitwärmste Mai im Copernicus Datensatz ab 1979 registriert. Die Meeresoberflächentemperatur und die Lufttemperatur über den Ozeanen waren rekordverdächtig.
In den meisten Teilen Europas lag die monatliche Durchschnittstemperatur nahe am Durchschnitt. Der Frühling in Europa war mild.
Eine Flussfahrt auf der Reuss macht Spass, ist beliebt und manchmal auch ein kleines Abenteuer.
Etwas Nervenkitzel ist auch gar kein Problem, aber bitte nicht übertreiben.
Im Rahmen einer koordinierten Aktion haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn, des Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA) und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Montagmorgen, 12. Juni 2023, im Kanton Solothurn mehrere Baustellen zur Aufdeckung und Ahndung der Arbeitskraftausbeutung (Schwarzarbeit) kontrolliert.
Von den rund 70 kontrollierten Personen wurden zwei wegen Verdachts des illegalen Aufenthalts infolge der nichtbewilligten Arbeitsaufnahme festgenommen.
Ab Ende dieser Woche können Velofahrende den Birnbäumenweg in beide Richtungen befahren.
Die Signalisations- und Markierungsarbeiten werden Anfangs Woche durchgeführt.
Am Sonntagnachmittag ist in Saas i.P. ein Kind in einen Bach gefallen und mehrere hundert Meter vom Wasser mitgerissen worden.
Bei der Einmündung in die Landquart konnte es sich feshalten, bis Rettung nahte.
In Othmarsingen befindet sich eines der fünf Armeelogistikcenter (ALC) der Schweiz. Gemeinsam mit den Centern Thun, Grolley, Hinwil und Monteceneri bildet das ALC Othmarsingen einen festen Bestandteil der Logistikbasis der Armee (LBA).
Die fünf ALC verfügen je über eine eigene Betriebsfeuerwehr (B+F VBS). Diese besteht über das ganze Center Othmarsingen aus 170 Personen.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde (Polizei.news berichtete).
Die Suche nach ihm dauert an.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Montag in Frauenfeld drei Männer festgenommen.
Sie werden dringend verdächtigt, aus parkierten Autos Gegenstände und Wertsachen gestohlen zu haben.
Am Sonntagabend, 11. Juni 2023, kurz nach 19.00 Uhr, verursachte ein Motorradlenker auf der Baslerstrasse in Allschwil BL einen Selbstunfall. Zwei Personen wurden beim Unfall verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am späten Samstagabend (13.05.2023) geriet ein Mann nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppierung im Kreis 1 in die Limmat.
Er konnte am 14. Mai tot aus der Limmat geborgen werden. Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass der 32-jährige Algerier Opfer eines Gewaltdelikts geworden ist.
Für die letzte Bauphase der Instandsetzung von Achereggtunnel und Lopperviadukt ist von 18. Juni bis Anfang November 2023 eine Sperrung der A2-Ausfahrt Hergiswil in Fahrtrichtung Norden inklusive Auffahrtsrampe Reigeldossen erforderlich.
Im Achereggtunnel werden die Tunnelwände erneuert und das Entwässerungssystem angepasst.
In Zusammenhang mit einer Strukturüberprüfung schliesst die Kantonspolizei Solothurn Ende Juni den Polizeiposten in Trimbach.
Neu wird der Regionenposten in Olten auch für die Gemeinden Hauenstein-Ifenthal, Trimbach und Wisen zuständig sein. Die Patrouillenpräsenz in den Gemeinden bleibt unverändert.
Sachschaden entstand am Sonntagnachmittag, 11. Juni 2023, in Mohren bei Reute bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 73-jähriger Lenker fuhr mit seinem Personenwagen um 14.10 Uhr von Altstätten kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Reute und nickte dabei kurz ein.
Unbestimmte Verletzungen zog sich am Sonntagmorgen, 11. Juni 2023, ein Personenwagenlenker bei einem Selbstunfall in Herisau zu.
Ein 57-jähriger Lenker wollte um 08.15 Uhr mit seinem Personenwagen von einer Nebenstrasse kommend in seine Tiefgarage einfahren.
Die Badstrasse in Niederurnen wird im Abschnitt Hirschengasse bis Brunnernstrasse vorübergehend gesperrt.
Von Mittwoch, 14. Juni, 5.30 Uhr bis Donnerstag 15. Juni 2023, 5.30 Uhr wird in Niederurnen die Badstrasse ab der Verzweigung Brunnernstrasse/Ziegelbrückstrasse in beiden Richtungen wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Auf der Oberalpstrasse in Trin hat sich in der Nacht auf Montag ein Verkehrsunfall bei der Baustellenampel im Bereich Val Maliens ereignet. Bei der Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad wurde eine Person leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, kurz nach 13.00 Uhr, fuhr eine Schwyzer Motorradfahrerin vom Furkapass her nach Realp.
Bei einer Kurve fuhr die Lenkerin mutmasslich zu weit nach rechts an den Strassenrand.
Seit Dezember 2021 setzt die Kantonspolizei Bern im Rahmen eines Pilotversuchs drei stationäre Anlagen für automatisierte Fahrzeugfahndungen bei konkreten Fahndungsaufträgen ein.
Dieser Pilotbetrieb wurde inzwischen abgeschlossen. Gestützt auf die daraus gewonnenen Erkenntnisse und die aktuell geltenden Bestimmungen des Polizeigesetzes werden 20 weitere stationäre Anlagen beschafft. Der Ausbau dauert von Mitte Juni 2023 bis Ende 2023.
Am Sonntag, 11. Juni 2023, haben auf dem Oberalppass die Kantonspolizei Graubünden, Tessin und Uri gemeinsam eine Motorradunfall-Präventionsaktion durchgeführt.
Die Aktion unter dem Aspekt der Wissensvermittlung wurde von den Teilnehmenden äusserst positiv aufgenommen.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 07:20 Uhr, ist eine 21-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Autobahn A1 zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau verunfallt.
Die Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 10:15 Uhr, sind auf dem Beschleunigungsstreifen des Anschlusses Rapperswil der Autobahn A15 in Fahrtrichtung Schmerikon zwei Autos zusammengestossen.
Eine 53-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital.
Am Montag, kurz nach 00:00, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse gemeldet.
Ein 38-jähriger Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, um 20:35 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann mit seinem E-Scooter auf der Mühlerainstrasse gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und von der Luftrettung AP3 ins Spital geflogen.
Im Kanton Basel-Stadt bietet sich ab sofort die Möglichkeit, Gefahrenstellen über ein strukturiertes Kontaktformular der Abteilung Verkehrssicherheit zu melden.
Dies ermöglicht der Kantonspolizei, frühzeitig auf potenzielle Gefahrenbereiche im Straßennetz einzuwirken und sie möglicherweise zu verhindern, bevor sie zu Unfallstellen werden.
Der 81-jährige Landwirt verstarb einen Tag nach dem Sturz im Spital.
Am Freitag, 9. Juni verrichtete ein 81-jähriger Landwirt Arbeiten auf einem leeren Silo im Gebäudeinnern.
Am Sonntagmittag kam es zu einem Grossbrand in einem Recyclingbetrieb. Es entstand hoher Sachschaden. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 22. Juni 2023 referiert ein Experte der Polizei zu "Betrugsversuchen und Internetkriminalität – was gilt und wo liegen die Gefahren für ältere Menschen?".
Interessierte, im Speziellen ältere Menschen und ihre Angehörigen, erfahren, welche Formen der Internetkriminalität es gibt.
Vom 11. bis 20. Juni 2023 findet die Tour de Suisse statt. Das Strassenrennen führt in diesem Jahr auch mehrfach durch den Kanton St.Gallen, weshalb vom 16. bis 20. Juni lokal mit Einschränkungen und Anhaltungen des Verkehrs zu rechnen ist.
Im Kanton St.Gallen sind folgende Etappen der diesjährigen Tour de Suisse vorgesehen:
Am Wochenende hatte die Luzerner Polizei mehrere Unfallmeldungen zu bearbeiten. In mehreren Fällen waren die Verkehrsteilnehmer zum Teil stark alkoholisiert.
Zudem wurde in Schötz ein Knabe von einem Motorradfahrer angefahren und leicht verletzt. In Malters konnte die Polizei einen Mann stoppen, welcher mit dem Auto massiv zu schnell unterwegs war.
Am Sonntag (11.06.2023), kurz vor 18:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bodensee vor Altenrhein, in der Nähe des Seezeichens 1, ein 14-jähriger Junge vermisst werde.
Der Junge sei von einem Segelschiff zum Baden in den Bodensee gestiegen und er und das Boot auseinandergetrieben worden. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften stand im Einsatz.
Am Sonntagmittag, 11. Juni 2023, kurz nach 12.15 Uhr, verursachte ein Motorfahrradlenker auf der Hauptstrasse in Tenniken BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde beim Unfall verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag (11.06.2023) kam es auf Drei Weieren zu einem Badeunfall.
Ein 36-jähriger Mann ertrank im Mannenweiher und konnte nur noch tot geborgen werden.
Am Samstag (10.06.2023) war die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Wallisellen und Schutz & Rettung Zürich zu Gast beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Wallisellen.
Die Rettungsorganisationen konnten so der Bevölkerung ihre engagierte Zusammenarbeit für die Sicherheit in der Region aufzeigen und den Kontakt zur Zivilbevölkerung pflegen.
Heute senden Ihnen alle Polizeimusikkorps der Schweiz die besten Grüsse vom 19. Schweizer Polizeimusiktreffen im Kanton Wallis und wünschen Ihnen einen schönen Sonntag.
Mit dabei ist auch die älteste Polizeimusik der Schweiz, unsere Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich.
Unsere Hockeyaner haben das Eishockeyturnier in Herisau auch in diesem Jahr gerockt!
Das Turnier mit Beteiligung von Blaulichtmannschaften aus der Schweiz, Deutschland und Österreich fand gestern Samstag bereits zum sechsten Mal statt.
Am Mittwoch, dem 7. Juni, erstellte die Kantonspolizei Wallis einen Zeugenaufruf, nachdem ein Gleitschirmflieger auf der Strecke zwischen Innsbruck/Österreich und Chamonix/Frankreich verschwunden war.
Die Hinweise aus der Bevölkerung führten zur Lokalisierung eines Gleitschirmfliegers in einer Felswand in der Region des Jegihorns. Der Pilot konnte nur noch tot geborgen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.