Am Donnerstag, 8. Juni 2023, kurz nach 13.30 Uhr fuhren ein 78-jähriger Velofahrer und eine 28-jährige Motorradfahrerin mit Walliser Kennzeichen auf der Oberalpstrasse Richtung Passhöhe.
Im Bereich Nätschen beabsichtigte der Urner Velofahrer links abzubiegen.
Auf der N8 zwischen Leissigen-Ost und Därligen-West erfolgen vom 12. bis 22. Juni 2023 Belagsarbeiten. Dazu wird der Rastplatz Därligen als Installationsplatz benützt.
Dieser Rastplatz muss deshalb in dieser Zeitspanne gesperrt werden.
Bei einer verkehrspolizeilichen Kontrolle sind über 70 Motorräder angehalten und kontrolliert worden. Dabei wurden mehrere Mängel festgestellt.
Weiter wollte sich ein alkoholisierter Rollerfahrer der Kontrolle entziehen.
In der Nacht auf Freitag prallte ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug in eine alte Scheune. Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Fahrzeug sowie an der Scheune entstand grosser Sachschaden.
Ab dem 15. Juni 2023 werden in Glarus Nord die öffentlichen Parkplätze in einer Einführungsphase erstmalig bewirtschaftet. Die Einführungsphase dauert zehn Wochen.
In diesen Tagen erhalten sämtliche Haushalte der Gemeinde Glarus Nord per Post die notwendigen Informationen.
Wir haben den Prozess vom Anfang bis zum Ende dokumentiert und möchten euch die Eindrücke nicht vorenthalten.
Dieser Übungsraum bietet der Verkehrsinstruktion fortan eine ideale Basis, um den Praxisunterricht abwechslungsreich und realitätsnah zu gestalten
Das Dorf Brienz/Brinzauls ist seit dem Abend des 12. Mai 2023 vollständig evakuiert und darf nicht mehr betreten werden.
Die Gemeinde Albula/Alvra hat ein Spendenkonto für die Betroffenen des Brienzer Rutsches eingerichtet.
Am Donnerstag (08.06.2023) kurz nach 5 Uhr ist es auf der Feldlistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Postauto gekommen.
Ein 47-jähriger Passagier wurde dabei leicht verletzt. Während der Bergung musste die Feldlistrasse gesperrt werden.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen des Open-Air-Konzerts vom Dienstag, 13. Juni 2023 für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen rund um das Stadion gerechnet werden.
Am Freitag (09.06.2023), kurz vor 7:20 Uhr, sind auf der Abt Bedastrasse, bei der Einmündung des Klosterstichs, ein Postauto und ein Auto zusammengestossen. Die 66-jährige Autofahrerin musste aus dem Auto geborgen werden.
Sie wurde mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen. Die Insassen des Postautos blieben unverletzt.
Die Rekurse zu den vor rund einem Jahr veröffentlichten Verkehrsanordnungen im Riedquartier werden sistiert.
Da die Haltungen der Bewohnerinnen und Bewohner im Riedquartier zu den Anordnungen weit auseinandergehen, prüft die Kommission der Korporation Stiftung Ried zusammen mit der Riedbevölkerung andere Lösungen.
Am Donnerstagabend, 8. Juni 2023, kurz nach 18.30 Uhr, wurde an der Hauptstrasse in Aesch BL ein Mann Opfer eines Entreissdiebstahls. Der unbekannte Täter flüchtete in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch und Donnerstag ist es in Trin, Splügen, Mastrils, Mezzaselva und Trimmis zu Unfällen mit Beteiligung von Fahrrädern gekommen. Dabei wurden sechs Personen verletzt.
Am Mittwoch um 16.15 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung, dass auf der Senda Sursilvana unterhalb Trin ein Mann einen Hang hinuntergestürzt sei.
Am Donnerstag, 08.06.2023, 18.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs und beabsichtigte aufgrund der Überkopf-Signalisation von der Normal- auf die Überholspur zu wechseln.
Während zwei Tagen gastiert die Tour de Suisse 2023 in Graubünden. Der Renntross führt während der 5. und 6. Etappe durch mehrere Regionen des Kantons.
Am Donnerstag, 15. Juni erfolgt der Start in Fiesch und führt von Andermatt kommend über den Oberalppass via Disentis, Ilanz, Versam, Bonaduz, Thusis, Tiefencastel. Anschliessend über den Albulapass nach La Punt Chamues-ch zum dortigen Etappenziel.
Am Freitag, 09.06.2023, um 03:40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 auf der Höhe km 3.9 in Fahrtrichtung Hagnauer Kreuz ein Verkehrsunfall.
Dabei fuhr ein Personenwagen aus noch ungeklärten Gründen in der leichten Rechtskurve linksseitig in die Leitplanke.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 09.06.2023 die Einführung der zweiten Version des intelligenten Fahrtschreibers beschlossen. Zum Beschluss gehören noch weitere Anpassungen der Schweizer Vorschriften an das internationale Recht.
Die Vorschriften treten am 15.07.2023 in Kraft.
Ganz im Norden der Schweiz und im Schwarzwald kam es heute am frühen Morgen zu einzelnen Schauern.
Im Blog erfahren Sie, wie diese morgendlichen Schauer entstehen können und wie sie sich von den Schauern und Gewittern am Nachmittag unterscheiden.
Die seit Montag vermisste Jugendliche ist wohlauf.
Sie wurde in Deutschland aufgefunden. Die Jugendliche wurde seit Montag, 05.03.2023, vermisst und am selbigen Tag vermisst gemeldet.
Am Donnerstagmorgen, gegen 09:40 Uhr, rückten die Feuerwehr und die Kantonspolizei Freiburg zu einem Brand in einem Sägewerk in Kerzers aus. Der Technikraum wurde von den Flammen zerstört. Das Gebäude konnte bewahrt werden. Es wurde niemand verletzt.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Unsere Wicky hat eine weitere Feuertaufe mit Bravour bestanden und das erste Duschbad hinter sich gebracht.
Nun geht`s wieder ab ins Freie, am liebsten natürlich direkt in den Dreck.
Mit der gestrigen Uniformanprobe fängt für 12 Aspirantinnen und Aspiranten der Klasse 2023/2 das Abenteuer Polizeiendlich an.
Ab dem 2. Oktober 2023 werden sie gemeinsam die Schulbank drücken, Fallbeispiele lösen und sich intensiv auf den Polizeialltag vorbereiten.
Vorgestern war es wieder soweit. Mit der Autodrehleiter und in Zusammenarbeit mit den Tierpflegern wurden insgesamt 42 Jungstörche in ihren Horsten beringt.
Jedes der neugeborenen Individuen erhält mit seinem Ring eine Identifikationsnummer.
Das Strassenkreisinspektorat Buchs und die Gemeinde Mels führen ab Montag, 12 Juni 2023, auf der Staatsstrasse in Heiligkreuz eine Deckbelagssanierung zwischen Untergasse und Neugutweg sowie auf der Bahnhofstrasse durch. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen.
Am Montag, 12. Juni 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Buchs gemeinsam mit der Gemeinde Mels mit der Sanierung der Staatsstrasse in Heiligkreuz.
Am Mittwoch (07.06.2023), um 16:40 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos auf der Rütistrasse gemeldet. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt.
Sie wurden von Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (07.06.2023), um 17:10 Uhr, ist es auf der Walenseestrasse zu einem Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Die 59-jährige Beifahrerin des Autos wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag (08.06.2023), um 00:40 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Falschfahrer auf der Autobahn A1 gemeldet. Es kam zu einer Streifkollision mit einem korrekt fahrenden Fahrzeug.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten den Falschfahrer anhalten.
Am Dienstag (06.06.2023), in der Zeit zwischen 16:25 Uhr und 17:45 Uhr, wurde in eine Dachwohnung an der Säntisstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über die unverschlossene Hauteingangstür in das Mehrfamilienhaus.
Am Mittwoch (07.06.2023), um 15:50 Uhr, hat ein 47-jähriger Mann der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen rund drei Meter langen Heckenbrand an der Salzwiesstrasse gemeldet.
Der Mann wollte Laub mittels Unkrautverbrenner von einer Hecke abbrennen.
Am Donnerstag (08.06.2023), kurz nach 04:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schurtannenstrasse gemeldet.
Ein mutmasslich defektes Ladekabel steht als Brandursache im Vordergrung. Ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten das Feuer löschen.
Bei der Explosion eines Cheminées in einem Einfamilienhaus wurden am Mittwochabend in Felben-Wellhausen zwei Personen teils schwer verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch sind auf einer Nebenstrasse in Landquart ein Auto und ein Leichtmotorfahrrad miteinander kollidiert.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht den Lenker des Autos oder Zeugen.
Am Mittwochabend, 7. Juni 2023, nach 18.15 Uhr, kam es auf der St. Gallerstrasse in Wangen zu einer Selbstkollision eines Mofafahrers.
Der 14-Jährige kam auf der Fahrt in Richtung Tuggen mit seinem frisierten Mofa aus bisher ungeklärten Gründen seiltich von der Strasse ab und kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am späten Mittwochabend ist ein kleines Motorschiff mit fünf jungen Männern an Bord gekentert.
Alle Personen konnten leicht unterkühlt aber unverletzt gerettet werden.
Auf der Autobahn A13 in Cama hat sich am Mittwochabend ein Auto überschlagen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte starker Regenfall.
Ein 29-jähriger Automobilist fuhr gegen 22 Uhr in Begleitung einer 23-Jährigen von San Bernardino kommend über die A13 in Richtung Bellinzona.
Die Staatsanwaltschaft Aargau übernimmt ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen um die Ende März 2023 in Dietikon leblos aufgefundene Frau.
Am Sonntagmorgen (26.03.2023) wurde der Kantonspolizei Zürich in Dietikon eine leblose Frau gemeldet.
Was gilt als Raserdelikt?
Als Raser/in gilt, wer die signalisierte Höchstgeschwindigkeit massiv missachtet oder an einem illegalen Rennen mit Motorfahrzeugen teilnimmt.
Der 59-jährige, in Engelberg wohnhafte Sepp Kost, übernimmt per September 2023 wieder die Leitung des Polizeipostens in Engelberg.
Diese Aufgabe hatte er bereits 1998 bis 2013 inne. Aktuell arbeitet er als stellvertretender Abteilungsleiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei in Sarnen.
Das gilt auch für das Velofahren. Und genau diesem Ansatz folgen wir.
Ein für alle zugänglicher Verkehrsgarten im Stadtzentrum ist schon bald einsatzbereit.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.