In der Nacht beziehungsweise am frühen Morgen des 18. Dezember 2025 wird in Sigriswil die Baustelle für die Sanierung der Lehnenbrücke Bellevue eingerichtet.
Grund dafür sind Kran- und Containerinstallationen im Brückenbereich.
Dieser feierliche Anlass markiert den Abschluss der Ausbildungsphase zukünftiger Gendarmen und gratuliert gleichzeitig den Polizeibeamten, die im Jahr 2025 einen höheren Rang oder eine neue Funktion erhalten haben.
Die neuen Mitarbeiter leisteten außerdem offiziell ihren Eid.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht auf Montag, 15. Dezember 2025, den Mann festgenommen, der nach einem Streit am Sonntag, den 14. Dezember 2025, in Tavannes gesucht wurde.
Der Mann war geflüchtet und wurde seitdem gesucht.
Der Alpenraum liegt bis am Montag im Einflussbereich eines Hochs, welches sein Zentrum von Mitteleuropa allmählich nach Südosteuropa verlagert. Das Hoch sorgt für stabiles und trockenes Wetter, in den Niederungen der Alpennordseite liegt jedoch ein feuchter Kaltluftsee.
Am Montag nimmt der Südwestwind im Tagesverlauf zu, und über den Alpen kommt allmählich Föhn auf. Am Dienstag liegt die Schweiz auf der Vorderseite einer flachen Tiefdruckzone über Südwesteuropa. Dabei wird aus Süden feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite geführt, im Norden sorgt der Föhn für eine Abtrocknung.
Am Sonntag ist zwischen Tavannes und Reconvilier ein Polizeieinsatz ausgelöst worden, bei dem ein mutmasslich bewaffneter Mann gesucht wird.
Die Fahndung nach dem Mann dauert weiterhin an. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Ein Motorradfahrer hat sich am Sonntagnachmittag (14.12.2025) in Stäfa bei einem Selbstunfall mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 15.30 Uhr bog ein 70-jähriger Motorradfahrer, der sich auf einer Probefahrt befand, nach einer Bahnunterführung nach links in die Seestrasse ein.
Höhenrettung in Aktion!
Diese Woche durfte die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Biel eine anspruchsvolle Übung bei der Firma Vigier durchführen.
Ein inzwischen bekannter Mann entwendete am Samstag am Bahnhof Wettingen ein Velo und tauschte es gegen Drogen.
Nun ist das Velo zwar wieder da, doch dessen Herkunft ist unklar.
Während der Feiertage schliessen mehrere Polizeistationen im Kanton ihre Pforten.
Vom Mittwoch, dem 24. Dezember 2025 bis Donnerstag, dem 1. Januar 2026, bleiben nur ausgewählte Stationen offen – einige mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) teilen mit, dass ein 53-jähriger serbischer Staatsbürger und eine 53-jährige italienische Staatsbürgerin verhaftet wurden, beide mit Wohnsitz in Italien.
Die Festnahmen erfolgten nach einer Kontrolle durch Mitarbeitende des BAZG am 13. Dezember 2025 kurz nach 7 Uhr im Gebiet von Capolago (Segoma-Areal).
Online-Bestellbetrug nimmt in der Weihnachtszeit stark zu.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden warnt in ihrer Adventsserie eindringlich vor betrügerischen Onlineshops.
Bei Betätigung des Blaulichts und des Wechselklanghorns sind Blaulichtorganisationen vortrittsberechtigt.
Trotzdem muss die Fahrweise den Verhältnissen angepasst und Vorsicht gewahrt werden, da nicht immer alle Verkehrsteilnehmenden die Signale wahrnehmen.
Weihnachtseinkäufe leicht gemacht – aber bitte sicher.
Ob in belebten Einkaufsstrassen oder beim schnellen Klick im Internet: In der Adventszeit steigt das Risiko, Opfer von Diebstählen oder betrügerischen Onlineshops zu werden.
Heute Mittag wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Küchenbrand gerufen.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei Personen vor, die sicher aus dem Haus begleitet und dem Rettungsdienst übergeben wurden.
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – heute schon das dritte.
Die ersten Weihnachtsbäume stehen schon geschmückt zu Hause, die Stadt erstrahlt im Lichterglanz und es duftet nach Guetzli und Glühwein – Adventsstimmung pur!
Auf der Hauptstrasse in Oberbuchsiten kam es am Samstagnachmittag zu einer frontalen Kollision zwischen zwei Autos.
Einer der beiden Beteiligten dürfte sein Fahrzeug in einem mutmasslich nicht fahrfähigen Zustand gelenkt haben.
Am 12. Dezember im Baladin in Savièse übergab Kommandant Christian Varone nach 18 Jahren an der Spitze der Kantonspolizei Wallis das Kommando an Frédéric Gisler.
Die Übergabe erfolgte im Beisein der kantonalen und kommunalen Behörden sowie zahlreicher Partner aus verschiedensten Bereichen.
Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 ändert das Busangebot zwischen Heerbrugg und Dornbirn.
Neue Direktverbindungen und ein dichterer Takt machen den grenzüberschreitenden öV attraktiver. Auch die Anbindung der Firma SFS in Heerbrugg wird weiter verbessert.
Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 wird das öffentliche Verkehrsangebot in Graubünden verbessert und die Transportkapazität im Kanton erhöht.
So bieten die SBB ab Mitte Dezember täglich den durchgehenden Halbstundentakt mit schnellen Intercityzügen zwischen Zürich und Chur an. Die Rhätische Bahn (RhB) verkehrt auf der Strecke Chur – Ilanz ebenfalls im Halbstundentakt und in der Surselva wird ein neues Buskonzept eingeführt.
Der Kanton Zürich startet eine Sensibilisierungskampagne zum Aufsuchenden Dienst Forensic Nurses.
Die Kampagne macht auf das niederschwellige Unterstützungsangebot für Betroffene von sexueller oder häuslicher Gewalt, deren Umfeld und medizinische Fachpersonen aufmerksam. Der Fokus liegt auf der professionellen Spurensicherung, die auch ohne Strafanzeige bei der Polizei möglich ist.
Am Sonntagmorgen, 14. Dezember 2025, kurz vor 06.00 Uhr, kam es am Stutzweg in Liesberg BL zu einem Brandausbruch an einem Einfamilienhaus.
Die Meldung über den Brandausbruch ging um 05.51 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 wird die Buslinie 64 in einen Abschnitt 64 Dornach–Oberwil und einen Abschnitt 49 Therwil–Allschwil aufgeteilt.
Der Endpunkt der neuen Linie 64 kommt beim Gymnasium Oberwil zu liegen.
Der Zuger Regierungsrat hat Elmar Bürgi per 1. Januar 2026 zum neuen Leiter des Rettungsdiensts gewählt.
Der bisherige stellvertretende Leiter des Rettungsdiensts ist ausgebildeter Rettungssanitäter. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Leiters, Andreas Müller, an.
Auf der Westtangente in Solothurn ereignete sich am Samstagnachmittag ein Auffahrunfall.
Eine beteiligte Person wurde verletzt und mittels Ambulanz in ein Spital gebracht. Der Vorfall hatte Auswirkungen auf den Verkehr.
Die Steinhauserstrasse in Zug muss im Abschnitt zwischen dem Fussgängerübergang am Zanggenrütiweg und der Brücke über die A14 umfassend saniert werden.
Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. Dezember 2025 mit dem Bau des Installationsplatzes. Die Hauptarbeiten starten im Frühling 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende 2026.
Im Zeitraum zwischen Samstag, 13.12.2025, und Sonntag, 14.12.2025, hat die Stadtpolizei St.Gallen mehrere Fahrzeuglenkende angehalten, die fahrunfähig oder alkoholisiert am Steuer waren.
Eine Person war zudem ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Im Zuge der Kontrollen wurden ausserdem Betäubungsmittel, Waffen sowie mutmassliches Diebesgut festgestellt.
Am Samstagmorgen (13.12.2025) hat ein 49-jähriger Mann fahrunfähig einen Selbstunfall auf der Zürcher Strasse verursacht.
Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagmorgen (13.12.2025) hat sich ein 27-jähriger Mann an der Metallstrasse schwere Schnittverletzungen zugezogen.
Er hatte mit dem Fuss gegen eine Glasscheibe getreten und musste schwer verletzt ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 14. Dezember 2025, ist Fahrplanwechsel.
Es besteht ein anhaltender Spardruck von Bund und Kanton. Dennoch kann im Kanton Uri der Grossteil der Leistungen wie bisher weitergeführt werden. Auf einzelnen Linien sind Minutenanpassungen vorgesehen, um die Pünktlichkeit und Stabilität zu verbessern.
Zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (14.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sieben Männer, die entweder fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren, angehalten.
Zwei Verkehrsteilnehmende missachteten die polizeiliche Aufforderung zum Anhalten. Zudem war ein Autofahrer ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Den Verkehrsteilnehmenden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen oder es wurde ihnen ein Fahrverbot auferlegt. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (14.12.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Reitbahnstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Gebäude.
Auf der Seewenstrasse bei Büren kam es am Samstagmorgen zu einem Selbstunfall mit einem Auto.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker verletzt. Er dürfte sein Auto in einem mutmasslich nicht fahrfähigen Zustand gelenkt haben.
Am Freitagnachmittag, 12. Dezember 2025, fand in der Pfarrkirche Herz-Jesu in Flüelen die feierliche Inpflichtnahme- und Beförderungsfeier der Kantonspolizei Uri statt.
Die Urner Sicherheitsdirektorin, Regierungsrätin Céline Huber, nahm acht Polizisten und eine Polizistin offiziell in Pflicht, acht Polizisten und zwei Polizistinnen wurden anlässlich der Feier in einen höheren Dienstgrad befördert. Die Musikformation Livio Baldelli / Roger Scheiber umrahmte den feierlichen Inpflichtnahme- und Beförderungsakt musikalisch.
Ein Projekt für den Strassenabschnitt von St. Jakob bis zur Kantonsgrenze hat vor allem zum Ziel, die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr zu erhöhen.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat hierfür einen Kredit.
Der Fahrplan für den öffentlichen Nahverkehr im Jura im Jahr 2026 wird durch die Inbetriebnahme der ersten Phase des Jura Regional Express (RER) geprägt.
Er tritt am Sonntag, 14. Dezember 2025, in Kraft und betrifft Bahn- und Buslinien zwischen Delémont, Delle, Bonfol, Porrentruy und der Region Ajoie.
Am Samstagabend, 13. Dezember 2025, kurz vor 18.00 Uhr, kam es an der Langmattstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch in einem Einfamilienhaus.
Zwei Personen wurden verletzt.
Die Regierungen der Kantone Bern und Jura haben vergangene Woche eine Durchführungsvereinbarung zur Regelung des Übergangs des Rettungsdienstes in der Gemeinde Moutier genehmigt.
Der aktuelle Status wird für eine zweijährige Übergangszeit beibehalten. Diese Lösung gewährleistet einen stabilen und unterbrechungsfreien Dienst ab dem 1. Januar 2026. Der Übergang in Moutier bringt einige Änderungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst mit sich.
Am Samstagnachmittag, 13. Dezember 2025, kurz vor 12.30 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Buckten BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei tödlich verletzt.
Eingangs Fahrwangen kam ein Automobilist von der Strasse ab, worauf das Auto in den Bach stürzte und auf dem Dach liegenblieb.
Der Lenker kam mit leichten Verletzungen davon.
Der Alpenraum liegt bis am Montag im Einflussbereich eines Hochs, welches sein Zentrum von Mitteleuropa allmählich nach Südosteuropa verlagert.
Das Hoch sorgt für stabiles und trockenes Wetter, in den Niederungen der Alpennordseite bleibt ein feuchter Kaltluftsee.
Willkommen im weihnächtlichen Liestal.
Lichterglanz, Düfte und festliche Stimmung begleiten Sie vom Bahnhof bis ins Stedtli – und hoffentlich auch bis zu unserem Stand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.