Die Bausaison 2025 auf der A9 Simplon, die im Februar begann, geht mit der Demontage der Lichtsignalanlagen auf dem Abschnitt Casermetta Ende dieser Woche zu Ende.
Die Simplonstrasse kann während des Winters wieder zweispurig befahren werden, mit Ausnahme der Furabrücke.
In den letzten Wochen wurden der Kantonspolizei neue Betrugsversuche gemeldet, darunter zwei Fälle diese Woche in Ajoie.
Auch in Franches-Montagnes gingen gestern über ein Dutzend Anzeigen ein. Angesichts des Wiederauflebens dieser Betrugsmasche ruft die Kantonspolizei Jura erneut zur Wachsamkeit auf.
Am Montagabend (15.12.2025) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Rosenhügelstrasse zu einem Brand gekommen.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Attikawohnung, in welcher der Brand ausgebrochen war, ist nicht mehr bewohnbar.
Am Montag (15.12.2025) wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eine verdächtige Person gemeldet, welche sich an der Terassentür eines Einfamilienhauses an der Härtistrasse zu schaffen machte.
Den ausgerückten Patrouillen gelang es, den 53-jährigen Einbrecher festzunehmen, bevor er die Flucht ergreifen konnte.
Am Montag (15.12.2025) ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 26-jährige Frau wurde eher schwer verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In Langendorf und Solothurn sind am Sonntagabend, 14. Dezember 2025, innert kurzer Zeit drei Autos in Brand geraten.
Trotz raschem Löscheinsatz erlitten die Autos einen Totalschaden. Ersten Ermittlungen zufolge ist bei allen Brandfällen von Brandstiftung auszugehen.
Eine Frau hat am Montagnachmittag (15. Dezember 2025) drei maskierte Einbrecher in ihrer Wohnung überrascht.
Daraufhin ergriffen die drei Männer die Flucht. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am frühen Montagmorgen, 15. Dezember 2025, ist in Teufen ein Einbruch in ein Edelmetallhandel verübt worden.
Tagsüber kam es in Speicher zu weiteren Einbrüchen in Einfamilienhäuser.
Eine Automobilistin verlor am frühen Montagabend die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr in einen Bach.
Die Lenkerin begab sich zur Kontrolle in ein Spital. Als Unfallursache steht Übermüdung im Raum.
Am Montagabend (15. Dezember 2025, kurz vor 18:00 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Nottwil zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Beide Lenker wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst 144 in ein Spital überführt.
Im Kanton Luzern kam es in den Jahren 2019 und 2024 zu versuchten Vergewaltigungen an den Bahnhöfen in Entlebuch und Wolhusen. Dank intensiven Ermittlungen und DNA-Spuren konnten die Luzerner Strafverfolgungsbehörden den Täter identifizieren.
Der Mann ist inzwischen verstorben.
Das wetterbestimmende Hoch hat seinen Schwerpunkt nach Südosteuropa verlagert. In den Niederungen der Alpennordseite liegt noch ein feuchter Kaltluftsee. Mit einer zunehmenden südwestlichen Strömung fliesst in der Höhe weiterhin etwas feuchtere Luft zum Alpenraum und in den Alpentälern nimmt die Föhnströmung zu.
Am Dienstag liegt die Schweiz auf der Vorderseite einer flachen Tiefdruckzone über Südwesteuropa. Dabei gelangt feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite und wird dort gestaut, im Norden sorgt Föhn für trockene Verhältnisse. Auf Mittwoch lässt die südliche Höhenströmung nach, die feuchte Luft bleibt jedoch - trotz zunehmendem Hochdruckeinfluss - noch über den Alpen liegen.
Wer fährt dich nach Hause?
Die Kantonspolizei Freiburg sensibilisiert in einer eindringlichen Präventionskampagne für die Gefahren von Alkohol am Steuer.
Sie schätzen den täglichen Umgang mit Menschen aus allen sozialen Schichten?
Sie wünschen sich ein abwechslungsreiches Berufsleben? Sie fasziniert ein lebensnahes und spannendes Tätigkeitsfeld und sind bereit, im Schichtdienst zu arbeiten? Sie haben Interesse, die Landespolizei bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen?
Zeit für #CoffeeWithACop.
Wir freuen uns auf spannende Gespräche und einen #KaffeemitderPolizei mit euch. Zum Jahresende haben wir übrigens diesmal auch Punsch dabei.
Am Samstag, 13.12.2025, gegen 20:45 Uhr, kam es in Alpnachstad auf der Brünigstrasse zu einen Unfall.
Eine Autofahrerin verlor aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
In der Nacht von Sonntag (14.12.2025) auf Montag (15.12.2025) wurden in Neunkirch die Reifen von zwei Autos und einem Anhänger von einer unbekannten Täterschaft zerstochen.
In derselben Nacht wurden im ganzen Dorf zudem weitere Sachbeschädigungen begangen.
Nach dreijähriger Bauzeit konnte das neue Polizeigebäude in Aarau feierlich eröffnet werden.
Das neue Polizeigebäude bietet 160 moderne Arbeitsplätze und erfüllt diverse Nachhaltigkeitsstandards. Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft sorgen damit unter einem Dach für die Sicherheit im Kanton.
Nach einem vollendeten und mehreren versuchten Einbrüchen in Winznau und Trimbach in der Nacht auf Sonntag, 14. Dezember 2025, ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, drei mutmassliche Täter anzuhalten und festzunehmen.
Am Samstag, 13. Dezember 2025, um circa 23.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung über einen Einbruch in einen Garagenbetrieb in Trimbach ein.
Nach einem Einschleichediebstahl in Mariastein ist es der Kantonspolizei Solothurn am Sonntagabend, 14. Dezember 2025 gelungen, einen tatverdächtigen Einbrecher anzuhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Zwischen dem 20. und 22. November 2025 beschädigte ein 23-jähriger Mann in Emmenbrücke, Rothenburg sowie in der Stadt Luzern insgesamt 29 Fahrzeuge, indem er deren Reifen zerstach.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 13’000 Franken. Der Tatverdächtige stellte sich kurz darauf selbst bei der Polizei.
Heute Montag, 15. Dezember 2025, kurz nach 14.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Brandfall in Schattdorf informiert.
Demnach konnte eine starke Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in der Dorfstrasse festgestellt werden.
In Egg ist am Montagvormittag (15.12.2025) ein Arbeiter bei einem Kranunfall tödlich verletzt worden.
Die Unfallursache ist unbekannt und wird untersucht.
Bei einem Tötungsversuch ist in der Nacht auf Montag (15.12.2025) in Bülach ein Mann schwer verletzt worden.
Die Kantonspolizei Zürich hat den Tatverdächtigen kurz darauf festgenommen.
In der Nacht auf Sonntag geriet in Celerina/Schlarigna der Inhalt einer Mulde bei einer Schreinerei in Brand.
Die Kantonspolizei Graubünden wurde in der Nacht alarmiert.
In Maienfeld ist es am Sonntagabend zu einem Brand in einem Haus gekommen.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt die Brandursache sein.
Am Samstagmorgen ist ein Auto in Utzenstorf mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Montagmorgen (15. Dezember 2025) bewältigte die Luzerner Polizei im Ortsteil Littau mit einem grösseren Aufgebot einen Interventionseinsatz im privaten Bereich.
Der Einsatz konnte kurz vor 11.00 Uhr beendet werden.
Am Sonntagabend meldete eine Drittperson, dass ihm soeben ein Stein auf sein Auto geworfen wurde. In der Folge konnten drei Jugendliche angehalten werden.
Zur selben Zeit meldete ein Lokführer, dass Platten auf dem Bahngleis liegen würden. Diese gefährliche Aktion dürfte ebenso auf das Konto der Jugendlichen gehen.
Am Mittwoch findet das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Grasshopper Club Zürich statt.
Aufgrund des Besucheraufkommens ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Vom 6. bis 22. Februar 2026 finden die 25. Olympischen Winterspiele in Milano Cortina (Italien) statt.
Ein Teil der Anreise erfolgt über den Kanton Graubünden. Um den zusätzlichen Verkehr sicher, geordnet und möglichst staufrei abzuwickeln, hat der Kanton Graubünden ein umfassendes Verkehrs- und Parkierungskonzept erarbeitet. Dieses wurde heute Montag, 15. Dezember 2025, an einer Informationsveranstaltung in Zernez Vertreterinnen und Vertretern von Politik, Gemeinden, Transport, Tourismus und Hotellerie vorgestellt.
Die Regionalpolizei Zofingen hat sich im vergangenen Jahr erneut mit grossem Engagement für die Sicherheit und Ordnung in allen Vertragsgemeinden eingesetzt.
Die Polizeipräsenz liegt im ähnlichen Rahmen wie im Vorjahr und trägt damit zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung bei.
Am Sonntagabend geriet ein Fahrzeug neben die Fahrbahn, wurde von einem Strauch abgebremst und landete schlussendlich im Bach.
Der Lenker konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug begeben.
Am frühen Samstagmorgen (13. Dezember 2025, kurz vor 02:00 Uhr) kam es auf dem Bundesplatz in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen einem vbl-Bus und einem Auto.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend (12. Dezember 2025, kurz vor 22:00 Uhr) kollidierten auf der Sedelstrasse zwei Autos.
Ein Lenker wurde verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital überführt.
Am Samstag (13. Dezember 2025, kurz vor 17:45 Uhr) fuhr eine 69-jährige Frau auf dem Brauiplatz irrtümlich mit ihrem Auto eine Treppe hinunter.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend (13. Dezember 2025, nach 23:45 Uhr) verlor ein 37-jähriger, alkoholisierter Mann (0.8 mg/l) auf dem Bahnübergang "Engelprächtigen" die Kontrolle über sein Auto.
Es prallte gegen eine Tafel sowie einen Zaun.
Am Sonntagmorgen (14. Dezember 2025, kurz nach 09:00 Uhr) kam ein 33-jähriger Lenker mit einem Kleinbus auf der Kantonsstrasse von Knutwil in Richtung Uffikon von der Strasse ab und prallte gegen mehrere Bäume.
Der Mann war allein unterwegs und wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Luzern (Ortsteil Littau): Lenker verliert Kontrolle über Auto und fährt gegen Geländer
Am Sonntagabend (14. Dezember 2025, nach 23:30 Uhr) verlor ein 28-jähriger Mann auf der Luzernerstrasse in Richtung Malters die Kontrolle über sein Auto und prallte damit gegen ein Geländer.
Am Sonntag (14.12.2025) ist ein Grüncontainer sowie eine Hausfassade an der Laubenstrasse in Brand geraten.
Die Bewohnenden konnten den Brand selbständig löschen. Es entstand Sachschaden.
Zum Jahresende verabschieden wir gleich drei langjährige Mitarbeitende in die wohlverdiente Pension.
Gemeinsam bringen sie es auf fast 90 Jahre Dienstzeit – eine beeindruckende Leistung!
In der Nacht beziehungsweise am frühen Morgen des 18. Dezember 2025 wird in Sigriswil die Baustelle für die Sanierung der Lehnenbrücke Bellevue eingerichtet.
Grund dafür sind Kran- und Containerinstallationen im Brückenbereich.
Dieser feierliche Anlass markiert den Abschluss der Ausbildungsphase zukünftiger Gendarmen und gratuliert gleichzeitig den Polizeibeamten, die im Jahr 2025 einen höheren Rang oder eine neue Funktion erhalten haben.
Die neuen Mitarbeiter leisteten außerdem offiziell ihren Eid.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.