Am Dienstag (18.03.2025), um 4:05 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen. Der 56-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer oder die Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die Angaben zum weissen Fluchtauto machen können.
Am Montag (17.03.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Hoffeldstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Trotz des Unfalls fuhr der 22-jährige Fahrer mit seinem Auto weiter in Richtung Degersheim.
Das Auto konnte anschliessend durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden. Der 22-Jährige war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Am Montag (17.03.2025), kurz vor 11:30 Uhr, ist ein Auto von der Langenainstrasse abgekommen und in eine Scheune geprallt.
Der 68-jährige Fahrer wurde durch den Aufprall eher schwer verletzt. Eine Kuh, welche sich in der Scheune befand, musste geborgen und durch einen Tierarzt vor Ort eingeschläfert werden.
Zum ersten Mal stand am Wochenende ein Rettungshelikopter der neuen Rega-Flotte vom Typ Airbus H145 D3 für Patientinnen und Patienten im Einsatz. Die ersten Einsätze für die neue Maschine liessen nicht lange auf sich warten.
Bis Ende 2026 wird die Rega im Rahmen ihrer Flottenerneuerung die gesamte Flotte mit 21 Rettungshelikoptern dieses neuen Typs ersetzen.
Am Sonntag (16.03.2025), um 20:20 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Danach entfernte sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 48-jährigen Mann als Fahrer des Autos ausfindig machen.
Die jährliche verkehrspolizeiliche Statistik der Stadtpolizei St.Gallen liegt vor. Im Jahr 2024 wurden mehr Verkehrsunfälle erfasst als im Jahr zuvor.
Zwei Menschen kamen im Stadtgebiet bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Am Montag (17.03.2025), kurz nach 01:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte einen 21-jährigen Mann als fahrunfähig ein.
Am Sonntag (16.03.2025), kurz vor 16 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die Fahrzeuginsassen, eine 34-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann, wurden dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (16.03.2025), kurz vor 22:30 Uhr, ist ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Walenseestrasse, bei der Autobahneinfahrt Richtung Zürich, verunfallt.
Das Auto prallte in einen Betonpfeiler. Der 61-jährige Autofahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2024 liegt vor. Die Zahl der insgesamt polizeilich erfassten Verkehrsunfälle ist leicht gestiegen. Dabei kamen bei 17 Unfällen insgesamt 21 Personen auf St.Galler Strassen ums Leben.
Das sind zwei Personen mehr als im Jahr zuvor. Einmal mehr zeigt sich, dass das Verhalten der fahrzeugführenden Person in den meisten Fällen die Hauptursache für ein Unglück ist.
Am Samstag (15.03.2025), um 14:50 Uhr, ist es auf der Neuen Jonastrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (16.03.2025), kurz vor 02:30 Uhr, ist es auf der Höhe Verzweigung Reichenburg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (15.03.2025), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Zürich – St.Gallen, unmittelbar nach der Einfahrt Gossau, zu einem Unfall und zwei Folgeunfällen mit Autos gekommen.
Ein 21-jähriger Beifahrer kam dabei ums Leben.
Am Freitagmittag (14.03.2025) ist eine Autofahrerin an der Martinsbruggstrasse frontal mit einem Lieferwagen kollidiert.
Die 58-Jährige wurde dabei leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Spannender Job gesucht?
Bei Strafverfahren sichert der Kriminaltechnische Dienst Spuren, insbesondere Fingerabdruck-, DNA-, Schuh-, Werkzeug- und Mikrospuren, wertet diese aus und erbringt Sachbeweise.
Am Freitagnachmittag (14.03.2025) ist es bei der Verzweigung Splügenstrasse/Farbgutstrasse zu einer Kollision zwischen einem Kind auf einem Kickboard und einem Auto gekommen.
Das Kind fuhr danach mit dem Kickboard davon. Die Polizei sucht Zeugen.
Neuer Job gesucht?
In der brandneuen Notruf- und Einsatzleitzentrale (NEZ) der Kantonspolizei St.Gallen laufen die Notrufnummern 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr), 144 (Sanität) und 112 (Internationaler Notruf) zusammen.
Am Donnerstagmorgen (13.03.2025), kurz nach 06:50, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 37-jähriger Mann und ein 54-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt.
Der 37-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Rettungsdienst brachte den 37-Jährigen ins Spital. Der 54-Jährige konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitagnachmittag (14.03.2025) ist an der Haggenstrasse in einem Mehrfamilienhaus aus noch unklaren Gründen ein Zimmerbrand ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (13.03.2025), zwischen 18:20 Uhr und 20:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in der Auwies eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zur Wohnung.
Am Donnerstag (13.03.2025), um 16:10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 28-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (14.03.2025), zwischen 01:45 Uhr und 02:35 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in Widnau in eine Zahnarztpraxis eingebrochen.
Durch das Aufhebeln eines Fensters verschaffte sich die Täterschaft Zutritt zur Praxis.
Am Freitag (14.03.2025), kurz vor 03:50, sind unbekannte Täter in ein Schmuckgeschäft an der Gerbestrasse eingebrochen und haben Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Der Täterschaft gelang mit einem Auto die Flucht vor einer Polizeipatrouille, welche die Nachfahrt aus Sicherheitsgründen abbrach. Das Auto konnte im Zuge einer Fahndung verlassen in Flawil aufgefunden werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (14.03.2025), kurz vor 06:10 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 auf Höhe Anschlusswerk Rapperswil zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Durch den Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Jedes Jahr werden in der Schweiz etwa 60 Fussgänger oder Velofahrer bei Unfällen mit Lastwagen schwer verletzt oder getötet.
In einer Interpellation fordert die Präsidentin von Pro Velo, Delphine Klopfenstein Broggini, den Bundesrat auf, dem Beispiel von Österreich und Deutschland zu folgen, und für schwere Fahrzeuge beim Abbiegen Schritttempo vorzuschreiben.
Am Mittwoch (12.03.25) ist an der Vadianstrasse ein Velofahrer gestürzt, als ein Mann aus einem parkierten Auto aussteigen wollte.
Der Velofahrer erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird durch die Stadtpolizei St.Gallen abgeklärt.
Im letzten Jahr haben in der Schweiz 250 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren und 3792 Menschen wurden schwer verletzt.
Damit hat die Zahl der Getöteten im Vorjahresvergleich zugenommen.
Am Mittwochabend, kurz vor 19:30 Uhr, ist aus noch unbekannten Gründen ein Geräteschuppen auf einer Dachterrasse an der Oberstrasse in Brand geraten.
Der Brand konnte bereits durch Anwohnende grösstenteils eingedämmt und durch die Feuerwehr schliesslich gelöscht werden.
Am Mittwochabend, um 16:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Traktor und einem Velo gekommen.
Der 56-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (12.03.25), ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk am Oedenhof eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Hintertüre gewaltsam Zutritt zum Kiosk und dessen Lager, behändigte einen Tresor und verliess die Örtlichkeit wieder in unbekannte Richtung.
Cyberkriminelle bieten über gefälschte Orell Füssli-Accounts Bücher zu Schnäppchenpreisen an.
Ihr Hauptziel ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu stehlen.
Am Dienstag (11.03.2025), kurz nach 16:20 Uhr, ist in einer Halle eines Recyclingbetriebs an der Schneggerstrasse aufgehäuftes Recyclinggut in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken.
Am Dienstag (11.03.25) ist auf der Zürcher Strasse ein Lastwagen verunfallt.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Eine Fussgängerbrücke wurde stark beschädigt und bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
Am Dienstag (11.03.2025), kurz nach 16:20 Uhr, ist in einer Halle eines Recyclingbetriebs an der Schneggerstrasse aufgehäuftes Recyclinggut in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Am Sonntag (09.03.25) hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Autofahrer kontrolliert, der zuvor mehrere Verkehrsregeln missachtet hatte.
Der Mann war ohne Führerausweis unterwegs und wurde als fahrunfähig eingestuft. Zudem führte einen verbotenen Schlagstock mit sich.
Am Sonntag (09.03.25) ist eine Velofahrerin an der Kreuzung Rehetobelstrasse / Tablatstrasse mit einem Auto kollidiert, nachdem sie den Vortritt missachtet hatte.
Die Frau wurde verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagmittag (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Heldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Weise Zutritt in die Liegenschaft und brach das Schloss zweier Kellerabteile auf und stahl zwei E-Bikes im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Industriestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Gebäude.
Liebesbetrug im Internet verursacht nicht nur finanzielle Verluste, sondern hinterlässt Opfer oft verzweifelt und beschämt. Täter agieren professionell, meist aus dem Ausland, und nutzen psychologische Manipulation, um Vertrauen aufzubauen und Geld zu ergaunern.
Viele Betroffene erkennen den Betrug erst spät und scheuen sich, ihn anzuzeigen.
Am Sonntag (09.03.2025), kurz vor 17:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass es im Underwald brenne.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen einen Flächenbrand auf einer Fläche von rund 30 auf 30 Meter an.
Am Samstag (08.03.2025), kurz vor 22:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand bei einem Schrebergarten an der Escherstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, hatten Jugendliche mit Benzin ein Feuer entfacht.
Das Feuer griff auf den Benzinkanister über und als die Jugendlichen den Kanister in einem Wasserfass ablöschen wollten, fing ein danebenstehendes Gewächshaus Feuer. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag und Sonntag (08.03.2025-09.03.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Zwei Verkehrsteilnehmende mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben, ein ausländischer Führerausweis wurde aberkannt.
In Sevelen wurde ein 28-jähriger Mann zweimal fahrunfähig angehalten, obwohl er bereits mit einem Führerausweisentzug belegt war.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen führte in der Zeit vor 15 Uhr eine Personenkontrolle an der Bahnhofstrasse in Sevelen durch.
Am Samstag (08.03.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Felsenhof eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstagabend (08.03.2025), kurz vor 20:35 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Einfamilienhaus am Bahnweg erhalten.
Wie sich herausstellte hatte ein Geschirrspüler zu brennen angefangen.
Am Samstagabend (08.03.2025), kurz vor 20:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben in die Landi eingebrochen werde.
Die ersteintreffende Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 61-jährigen Italiener beim Verlassen des Gebäudes inflagranti festnehmen. Er hatte Deliktsgut im Wert von mehreren hundert Franken auf sich.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.