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Studie zeigt Aufklärungsbedarf zu Demenz

Die Schweizer Bevölkerung zwischen 40 und 99 Jahren kennt die Warnzeichen einer Demenz und sie weiss, wohin sie sich bei Krankheitsverdacht wenden kann. Dies zeigt eine Studie von gfs-zürich, welche im Auftrag der Alzheimervereinigung und Pro Senectute im Mai 2015 durchgeführt wurde. Dennoch besteht Aufklärungsbedarf. So fühlen sich lediglich 35 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer gut oder sehr gut über Demenz informiert. Ein Drittel glaubt, dass Vorbeugung nicht möglich ist. Die Erhebung zeigt, dass Angst und Überforderung im Umgang mit Menschen mit Demenz auftreten.

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Projekt will Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Care-Arbeit erleichtern

Am heutigen Freitag findet in der Westschweiz der interkantonale Tag der betreuenden Angehörigen statt. Im Fokus stehen die zahllosen Leistungen, welche Angehörige meist unentgeltlich für Personen in ihrem Umfeld, die Hilfe benötigen, erbringen. Vergessen wird dabei meist, dass die betreuenden Angehörigen in erster Linie einer selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Mit dem Projekt «info-workcare.ch» will Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Care-Arbeit erleichtern: Travail.Suisse wird 2016 die erste nationale Plattform mit Informationen, Dienstleistungen und Adressen für berufstätige betreuende Angehörige einrichten.

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Abrechnung der Gesundheitsprämien 2016: Versicherungsnehmer müssen auf Überraschungen gefasst sein

Die Versicherungsnehmer haben ihre Abrechnungen für die Gesundheitsprämien 2016 bereits bekommen oder werden sie in Kürze erhalten. Entgegen der vom BAG angekündigten 4%igen Erhöhung der Gesundheitsprämien, bei der das Amt nur ein bestimmtes Versicherungsprofil berücksichtigt, könnte die Rechnung gesalzener sein. Vor allen Familien werden die höchsten Erhöhungen kumulieren, denn diese Haushalte beinhalten eine Vielfalt von Altersgruppen und Franchisen.

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2. Gotthardröhre torpediert die NEAT und zerstört Alpenschutz

Der Verein "Nein zur 2. Gotthardröhre" positioniert sich mit der folgenden Stellungnahme: Eine 2. Strassenröhre am Gotthard zieht den europäischen Lastwagen-Transitverkehr an, kostet 3 Milliarden Franken mehr als die Verladelösung und schadet der NEAT massiv. Die Sanierungszeit kann mit einem Bahnverlad sicher und effizient überbrückt werden, ohne dass das Tessin isoliert wird. Diese Fakten blenden konstant aus.

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Tag der Pausenmilch: Gesundes Znüni für Schulkinder

Am 5. November erhalten 40 Prozent der Schweizer Schulkinder ein gesundes Znüni in Form eines Bechers Milch. Insgesamt nehmen über 350'000 Schulkinder an rund 2500 Schulen am Tag der Pausenmilch teil. Swissmilk und der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband wollen sie dazu motivieren, sich in den Schulpausen gesund zu ernähren. Müsste ein IC-Zug der SBB alle 350'000 Schülerinnen und Schüler, die am Tag der Pausenmilch teilnehmen, gleichzeitig befördern und ihnen ausschliesslich Sitzplätze anbieten, hätte er über 2700 Zweitklass-Doppelstockwagen und wäre 72 Kilometer lang. Würde die Lokomotive in Biel einfahren, hätte der hinterste Wagen den Bahnhof Aarau eben erst verlassen.

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SRK leistet Nothilfe für Erdbebenopfer in Pakistan

Tausende Menschen haben beim schweren Erdbeben der Stärke 7,5 am Montag, 26. Oktober, in Pakistan und Afghanistan ihr Obdach verloren. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) stellt vorerst 100'000 Franken für die Nothilfe in seinem Projektgebiet im Norden von Pakistan bereit. Das Ausmass der Schäden ist noch nicht absehbar. Bisher ist von tausenden zerstörten Häusern, mehreren hundert Todesopfern und vielen Verletzten die Rede. Die Zahlen werden in den kommenden Tagen vermutlich noch steigen. Da manche Gegenden nur schwer zugänglich sind, fehlen präzise Informationen.

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SwissCityMarathon Lucerne: 25'000 Franken für einen guten Zweck

9'548 Läuferinnen und Läufer nahmen bei idealen Wetterbedingungen am 9. SwissCityMarathon Lucerne teil. Zum zweiten Mal nach 2014 boten das Gesundheitsunternehmen MSD und der SwissCityMarathon Lucerne 100 Startplätze für einen guten Zweck an. Läuferinnen und Läufer in allen Kategorien konnten sich einen dieser begehrten Plätze sichern, deren Teilnahmegebühr direkt einem gemeinnützigen Projekt zugutekommt. So erhält die sportliche Leistung gleich einen doppelten Sinn: Laufen für die eigene Gesundheit und sich engagieren für das Wohl bedürftiger Mitmenschen.

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Plakatkampagne zum Energiestadt-Label

Die 373 Schweizer Energiestädte fördern erneuerbare Energien und nutzen Energie effizient. Eine heute lancierte Plakatkampagne soll das Label Energiestadt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. „Global denken und lokal handeln“ ist der Leitspruch der 1992 in Rio de Janeiro beschlossenen Lokalen Agenda 21 für eine nachhaltige Entwicklung. „Für Energiestädte ist das selbstverständlich“, sagt Barbara Schwickert, Präsidentin des Trägervereins Energiestadt. Bereits seit 1991 vergibt der Verein das Label Energiestadt. Es ist das wichtigste Werkzeug für Gemeinden, um ihre Energiepolitik systematisch zu planen und den Energieverbrauch langfristig zu senken.

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Polizei informiert am nationalen Tag des Einbruchschutzes

Am Montag, 26. Oktober 2015, ist in der Schweiz nationaler Tag des Einbruchschutzes. Mit Aktionen in allen Kantonen informiert die Polizei die Bevölkerung über Einbrüche und erfolgreiche Präventionsmassnahmen. Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat den nationalen Tag des Einbruchschutzes zum Anlass genommen, ihre Informationen im Internet zur Vorbeugung von Einbrüchen zu überarbeiten.

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Studie: Unterwegs in die alterslose Gesellschaft

Wie leben die Pensionärinnen und Pensionäre von morgen? Dies untersucht die neue, im Auftrag von Swiss Life erstellte GDI-Studie „Digital Ageing: Unterwegs in die alterslose Gesellschaft“. Mögliche Zukunftsmodelle des Alters lotet sie anhand von zwei Faktoren aus: ob erstens ein Mensch eher um Bewahrung oder Wachstum seiner Fähigkeiten besorgt ist – und zweitens wie offen er gegenüber neuen Technologien ist. Daraus resultieren vier Szenarien:

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Mobilisierungskampagne: Mehr öffentlicher Raum für Kinder

Pro Juventute, die grösste Schweizer Kinder- und Jugendorganisation, schlägt Alarm: In der Schweiz gibt es immer weniger kinderfreundliche Räume. Laut einer aktuellen Vergleichsstudie für Deutschland fehlt bereits mehr als 4 von 10 Kindern die Möglichkeit für freies, unbeaufsichtigtes Spiel in ihrem Wohnumfeld.   Die Situation in der Schweiz ist laut Erfahrungswerten die gleiche. Fehlen Orte, an denen sich Kinder austoben und eigene Erfahrungen machen können, hat dies weitreichende Folgen für die kindliche Entwicklung. Das Problem: der öffentliche Raum ist für Kinder heute oft verboten. Spiel- oder Schulhofplätze sind zugesperrt, aus Angst vor möglichen Gefahren müssen Kinder drinnen bleiben und in der Gemeindeplanung gehen ihre Bedürfnisse vergessen.

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Neue Nationalräte sind europakritischer

Die 53 Nationalräte, welche bei den Nationalratswahlen neu gewählt wurden, halten die bilateralen Verträge mit der EU für weniger wichtig als die 147 Parlamentarier, die bereits eine oder mehrere Sessionen im Nationalrat mitgemacht haben. Dies zeigt eine Auswertung der Smartvote-Profile durch die «Handelszeitung». Damit erschwert sich eine Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, die mit den bisherigen Handelsverträgen kompatibel ist.

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AngelBoard macht das Hoverboard zur Realität

Es ist wohl kein Zufall, dass Marty McFly am 21. Oktober 2015 in der Zukunft ankommt: Denn heute startet der Verkauf der AngelBoards, die es ermöglichen, scheinbar schwerelos durch die Strassen zu schweben. Die selbst balancierenden Scooter, die an das berühmte Hoverboard aus den "Zurück in die Zukunft"-Filmen erinnern, garantieren jede Menge Fahrspass. Das Unternehmen AngelBoard tritt dabei als exklusive globale Co-Brand von CHIC Intelligent Technology auf. In den letzten Monaten tauchten viele Nachbauten oder gefährliche Fälschungen auf. Im Fall von IO HAWK wurde zwar das Originalboard verwendet, allerdings fälschlicherweise behauptet, dass IO HAWK der Patenthalter ist. Dieser ist nach wie vor CHIC.

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Guinness-Rekord: Längstes Baguette der Welt (122,4 Meter)

Mit 122,4 Metern haben nutella Frankreich und Italien den Guiness-Rekord für das längste Baguette der Welt gebrochen. Auf der Expo Milano 2015 bereitete das "Liebespaar" zur Feier seiner bereits 50 Jahre andauernden Verbindung mit gemeinsamen Kräften ein 122,4 Meter langes Baguette zu und brach so den bisherigen Rekord von 111 Metern. Der neue Rekord wurde durch das „Guinness Buch der Rekorde“ bestätigt.

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Erfolgreiches erstes Date – diese vier Faktoren sind entscheidend

Welche Erfolgsfaktoren sind beim Online-Dating entscheidend dafür, dass ein erstes Treffen ausserhalb des Internets zu einer Partnerschaft führt? Diese Frage hat die psychologische Partnervermittlung Gleichklang.de untersucht. Hierzu wurden 1000 männliche und weibliche Mitglieder im Alter von 21 und 79 Jahren über ihr erstes Date befragt. Aus dem Vergleich zwischen 500 erfolgreichen und 500 erfolglosen ersten Begegnungen liessen sich vier Erfolgsfaktoren identifizieren.

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Im Onlinekurs kostenlos Programmieren lernen

Am Montag, 9. November, ist es soweit: Dann startet auf der Internet-Bildungsplattform open.hpi.de des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) der zweite kostenlose Onlinekurs "Spielend Programmieren lernen". Mehr als 3.500 Schüler und Erwachsene haben sich schon jetzt dafür eingeschrieben. Im vergangenen Jahr machten mehr als 7.000 Teilnehmer mit. Sie übten sich dabei in der besonders leicht zu lernenden Programmiersprache Python. Sie wird häufig für Internetanwendungen verwendet - unter anderem bei YouTube und Dropbox.

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Zukunftsstadt "Buranest" – ein visionäres Entwicklungsprojekt

In der Region Amhara im Norden Äthiopiens wird ein richtungsweisendes Modellprojekt des Schweizer Architekten Franz Oswald und der Zürcher Cooperative Nestown umgesetzt, das von der Stiftung Menschen für Menschen Schweiz unterstützt wird: die Entstehung einer völlig neuen Stadt für bis zu 15'000 Bewohner, der Zukunftsstadt "Buranest". Hier entwickeln Bauern alles, vom innovativen Haus aus lokalem Holz, Erd-Stroh-Ziegeln, Wellblechen bis zur Versorgungsinfrastruktur, für eine marktfähige und sich selbst tragende Stadt, die ihren Eigenbedarf sichert und zugleich zu einem Wirtschaftsmotor für die ganze Region wird. Das Projekt Buranest steht damit in direktem Kontrast zu den menschenunwürdigen Folgen, die die Urbanisierung in Äthiopien oft verursacht, und dient als Vorbild einer nachhaltigen Stadtstruktur.

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Asylprofiteure – ABS wehrt sich gegen Vorwürfe

Das Schweizer Fernsehen brachte am 14. Oktober in der Sendung Rundschau einen Beitrag zum Thema „Geldmaschine Asyl“. Darin ging es um die zunehmende Auslagerung der Asylbetreuung an Privatfirmen seitens der Gemeinden. Die private Asylbetreuung wurde als Werk von Profiteuren und als zweifelhaft dargestellt. Anstoss boten die „Obersee Nachrichten“, die unter dem Thema „Asylprofiteure“ ihre Leser derzeit mit Artikeln über die Arbeit der Gemeinden und der ABS Betreuungsservice AG in Benken, Kaltbrunn und Gommiswald versorgen (aktuelle Ausgabe als PDF).

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Schweizer Tierschutz präsentiert Zirkusbericht 2015

Der Zirkusbericht 2015 des Schweizer Tierschutzes STS liegt vor. Anders als in den Jahren zuvor legt er den Fokus auf zwei Zirkusse – Circus Knie und Circus Royal – und zeigt deren Tierhaltung an verschiedenen Gastspielorten. Spezielles Augenmerk galt bei der Recherche der Frage, inwieweit die «zirkusfreundlichen» gesetzlichen Ausnahmeregelungen zur Tierhaltung beansprucht werden. Seit Januar 2015 gilt für die in der Schweiz mit Tieren reisenden Zirkusse die «Amtsverordnung Wildtiere» (Wildtierverordnung). Diese regelt die Umsetzung der Tierschutzverordnung (TSchV) bezüglich Zirkustiere im Detail.

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Was bringen Spenden? – Antworten von Cido

Aparecido Alves de Souza, genannt Cido, ist das «Gesicht» der diesjährigen Sammelkampagne des Hilfswerks der Evangelischen Kirche Schweiz (HEKS). Auf der Website fragen-sie-ihn.ch gibt der brasilianische Kleinbauer seine ganz persönliche Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Spenden. Besucherinnen und Besucher der Webseite können zudem online ihre eigenen Fragen an Cido oder an die HEKS-Mitarbeitenden richten; zum Beispiel, warum man für ein Schwellenland wie Brasilien überhaupt spenden sollte oder wie HEKS in Brasilien und zahlreichen weiteren Ländern weltweit im Kleinen Grosses bewirken kann.

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interGGA stellt analoges TV ein

Die interGGA – das grösste unabhängige Kabelnetz der Nordwestschweiz und einer der grössten Schweizer Kabelnetzanbieter – verabschiedet am 27. Oktober 2015 das analoge Fernsehen und wird damit flächendeckend digital.  Geschätzt mehr als 90% der Kundinnen und Kunden im Verbreitungsgebiet der interGGA sind bereits auf das digitale TV-Signal umgestiegen.

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Neue Methode zur Kartierung eines Gletschers entwickelt

Ein Team unter der Leitung von Frédéric Herman von der Universität Lausanne hat mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) den Franz-Josef-Gletscher in Neuseeland kartiert. Die Forschenden haben dafür eine neue Technik entwickelt, um die Beziehungen zwischen Klimaerwärmung, Gletscherbewegungen und Erosion der unter der Eismasse liegenden Felsen genauer zu erforschen.

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Tödlicher Arbeitsunfall im Ceneri-Basistunnel

Auf der AlpTransit-Baustelle in Sigirino ereignete sich heute, am 12. Oktober 2015, um 10.30 Uhr in der Oströhre des Ceneri-Basistunnels ein tödlicher Arbeitsunfall. Ein AlpTransit-Mitarbeiter wurde von einer Baumaschine erfasst. Der 60-jährige Italiener ist an seinen schweren Verletzungen verstorben. Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Tessin abgeklärt.

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Wie stark belastet gesundes und biologisches Essen das Klima?

Der CO2-Rechner des Zürcher Start-ups Eaternity berechnet den CO2-Verbrauch von über 5000 Schweizer Menüs. Künftig sollen auch die Faktoren Bio und Gesundheit in die Beurteilung einfliessen. Rund ein Drittel der Treibhausgase weltweit wird durch die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln verursacht. In den westlichen Ländern sind dies jährlich über zwei Tonnen CO2 pro Person. Die Produktion von Rindfleisch zum Beispiel verursacht eine starke Klimabelastung, während Kartoffeln kaum zu Buche schlagen.

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Schon 100'000 Unterschriften für die Velo-Initiative

Die Velo-Initiative wird zustande kommen: In nur einem halben Jahr konnten die Verbände 100'000 Unterschriften sammeln. Die Einreichung bei der Bundeskanzlei soll im Dezember erfolgen. Die Velo-Initiative entspricht offenbar einem Bedürfnis: Die Verbände der Trägerschaft haben nur ein halbes Jahr benötigt, um die nötigen 100'000 Unterschriften zusammenzutragen. Bis Ende Oktober wird noch weiter gesammelt, im Dezember folgt die Einreichung bei der Bundeskanzlei.

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Nahostkorrespondent berichtet über Lage im Mittleren Osten

Die Lage im Nahen und Mittleren Osten verschärft sich zunehmend. Für die verheerende Gewalteskalation sorgen vor allem die Dschihadisten des «Islamischen Staat» und anderer Terrororganisationen. Gleichzeitig sind alle Lösungsansätze des Westens gescheitert. Nahost-Korrespondent Michael Wrase besucht die Krisenschauplätze im Nahen Osten seit über drei Jahrzehnten regelmässig. In einem einstündigen Referat an der HTW Chur geht er den Ursachen für die katastrophale Situation in der Region auf den Grund und berichtet über seine persönlichen Erfahrungen mit den Leidtragenden der Krisen.

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Unsinnige Transporte – „Roter Teufelstein“ an Coca-Cola verliehen

Die Alpen-Initiative hat Coca-Cola den «Roten Teufelstein 2015» für unsinnige Transporte verliehen. Grund: Das Unternehmen lässt seine Getränkedosen in Italien abfüllen und per Lastwagen durch den Gotthard in die Schweiz fahren. Und dies, obwohl Coca-Cola die gleichen Getränke auch in der Schweiz herstellt und nach eigenen Angaben viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Solch unnötige Transporte belasten Mensch und Umwelt sowie die Strasseninfrastruktur. «Made in Switzerland» steht stolz auf den Etiketten der PET-Flaschen der Coca-Cola-Produkte. Dies gilt aber nicht für die Alu-Büchsen der Firma: Das klassische Coca-Cola, die Sorten life, light, Zero oder auch Fanta und Sprite werden in der Nähe von Verona (Italien) produziert, abgefüllt und dann per Lastwagen in die Schweiz transportiert. Coca-Cola Cherry und Vanilla werden aus Ungarn in die Schweiz gefahren.

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Bekommen Hühner im Winter kalte Füsse? Sonderschau gibt Antwort

Die neue Sonderschau „Tierwohl, jawohl!“ der Schweizer Landwirtschaft geht auf oft gestellte Fragen rund um einheimische Nutztiere und ihre Haltung ein. Zum ersten Mal ist die Schau an der heute eröffneten OLMA in St. Gallen zu sehen. Anschliessend tourt sie ein Jahr lang von Messe zu Messe durch die ganze Schweiz. Weil Tiere den Schweizerinnen und Schweizern wichtig sind, gibt es auch zahlreiche Fragen zur Nutztierhaltung.

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Freiheit für Raif Badawi: CSI-Petition an saudi-arabische Botschaft übermittelt

Der saudische Blogger Raif Badawi wurde 2013 zu 1000 Peitschenhieben und 10 Jahren Haft verurteilt. In seinen Blogbeiträgen hatte er für Religions- und Redefreiheit und ein säkulares Saudi-Arabien gekämpft. In einer Petition, die heute der saudi-arabischen Botschaft übergeben wurde, fordert Christian Solidarity International (CSI) Badawis Freilassung. Badawis Familie flüchtete nach Kanada, seine Frau besucht derzeit die Schweiz.

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Neues Video-on-Demand-Angebot ohne Abo

Ex Libris, Schweizer Online-Shop für Bücher und mehr, steigt ins Video-Streaming ein. Mit Video on Demand (VoD) haben Kunden die Möglichkeit, sich ihr eigenes Filmprogramm zusammenzustellen. Ob auf dem TV oder einem anderen mobilen Gerät: Der Kunde entscheidet, wann und wo er Filme schaut und ob er sie zum sofortigen Filmgenuss mietet oder kauft. Die Nutzung geschieht ohne Abo, bezahlt wird mit Kreditkarte, Cumulus-Bons oder Geschenkkarte.

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Verein beklagt irreführende Abstimmungsfrage zur 2. Gotthardröhre

Am 28. Februar 2016 soll das Schweizer Stimmvolk darüber entscheiden, ob die Schweiz die Schleusen für den internationalen Transitverkehr ganz öffnen und künftig doppelt so viele Lastwagen durch die Alpen fahren lassen will – oder eben nicht. Auf diesen Tag hat der Bundesrat die Abstimmung über die 2. Gotthardröhre festgelegt. «Das ist für die Schweizer Verkehrspolitik, das Jahrhundertbauwerk NEAT und die Bevölkerung ein ganz entscheidender Tag», sagt Jon Pult, Co-Präsident des Vereins «Nein zur 2. Gotthardröhre» und Präsident der Alpen-Initiative.

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App schützt vor lästigen Werbeanrufen

Werbeanrufe auf das mobile Telefon sind eine lästige Sache. Besonders vor dem Ablauf der Frist zum Krankenkassenwechsel häufen sich unerwünschte Anrufe. Eine App von search.ch bietet jetzt eine einfache und wirksame Möglichkeit, sich vor lästigen und zeitraubenden Werbeanrufen zu schützen. Immer mehr Callcenter rufen heutzutage nicht mehr mit anonymen Nummern an, sondern geben sich vermeintlich zu erkennen. Dank der integrierten Anruferkennung der App von search.ch bleiben auch solche Anrufe nicht unentdeckt.

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OP am offenen Gehirn – erstmals live im deutschsprachigen TV

Erstmals haben Zuschauer die Gelegenheit, bei einer Gehirn-OP im deutschsprachigen TV live dabei zu sein. Gezeigt wird die OP auf dem Spartensender National Geographic Channel. Die zweistündige Übertragung von "Gehirn-OP live" aus dem University Hospital Case Medical Center in Cleveland/Ohio startet in der Nacht vom 25. auf 26. Oktober um 2 Uhr im englischen Originalton (Wiederholung: 26. Oktober, 21 Uhr). Experten führen durch das Programm und liefern Hintergrundinformationen, um auch Nicht-Medizinern ein tieferes Verständnis für das komplexe menschliche Organ zu ermöglichen.

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Bund soll sich stärker für Berggebiete engagieren

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete fordert in ihrer politischen Agenda 2016-2019 vom Bund mehr Engagement für die Berggebiete. Die neue Strategie des Bundes für die Berggebiete und ländlichen Räume soll konkretisiert und in die Tat umgesetzt werden. Der Bund hat im Februar 2015 eine neue Strategie für die Berggebiete und ländlichen Räume verabschiedet. Diese Strategie muss nun umgesetzt und konkretisiert werden. Die SAB hat dazu einen umfassenden Forderungskatalog präsentiert.

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Zahngold spenden und blinden Menschen helfen

Um blinden und sehbehinderten Menschen zu helfen, sammeln das Schweizerische Rote Kreuz und die Mitglieder der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO gemeinsam Zahngold. Zum Tag des Sehens am 8. Oktober 2015 appellieren sie an die Bevölkerung, Zahngold und ausgedienten Schmuck zu spenden. Alle SSO-Zahnarztpraxen verfügen über vorfrankierte Kuverts, in denen nicht mehr benötigtes Zahngold mit Einverständnis der Patienten dem SRK zugesandt werden kann. Das SRK sammelt diese Spenden und lässt sie quartalsweise einschmelzen. Der Erlös aus dem Verkauf des Edelmetalls geht an die augenmedizinischen Hilfsprojekte des SRK in Afrika und Asien.

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Darf giftiges Cadium für Displays weiter verwendet werden? 

Über diese Frage herrscht auf dem EU-Markt derzeit juristische Uneinigkeit. So hat Nanoco, der Entwickler und Hersteller cadmiumfreier Quantenpunkte, die Rechtmässigkeit cadmiumhaltiger Quantenpunkt-Bildschirme auf dem europäischen Markt infrage gestellt. Nanoco fordert mithilfe einer Petition an das Europäische Parlament eine offizielle Untersuchung zu diesem Thema. Diese Initiative findet zeitgleich mit Berichten statt, dass TPV, eine zu Philips gehörige Marke, diesen Monat auf dem europäischen Markt LCD-Bildschirme (Flüssigkristall-Displays) einführen will, die cadmiumbasierte Quantenpunkte enthalten.

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Aktivismus: Bots animieren zu Diskussionen auf Twitter

Ein sinnvoll gestalteter Twitter-Bot kann Aktivisten das Leben deutlich leichter machen, indem er Freiwillige tatsächlich zu überlegten Diskussionsbeiträgen animiert. Das hat eine Studie der West Virginia University ergeben. Acht verschiedene Varianten des "Botivist" wurden getestet, der zur Diskussion über Korruption in Südamerika anregen sollte. Wie sich gezeigt hat, reagieren menschliche Nutzer dabei auf direkte Aufrufe am besten. Bots, die etwas manipulativere Überredungsversuche nutzen, kommen dagegen nicht so gut an.

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Innovative Knochenimplantate aus Holzfaser entwickelt

Ein innovatives Material zur Knochenimplantation hat das italienische Start-up Greenbone mit dem Istituto di Scienze e Tecnologie di Materiali Ceramici (Istec) entwickelt. Mit dem aus bestimmten Holzarten gewonnenen Substrat ist es möglich, auch grossflächige Verletzungen zu therapieren und das fehlende Knochengewebe dauerhaft zu ersetzen. „Dieses natürliche Material hat hervorragende regenerative Eigenschaften“, erklärt Projektleiterin und Istec-Mitarbeiterin Anna Tampieri. Dank seiner dem Knochen ähnlichen chemischen Zusammensetzung hält es auch grösseren Gewichtsbelastungen stand. Ausserdem wird der Genesungsprozess verkürzt und die Qualität der Heilung verbessert.

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Olivier Pascal Bader wird vermisst

In Homburg wird der 22-jährige Olivier Pascal Bader vermisst. Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten, schreibt die Kantonspolizei Thurgau. Olivier Pascal Bader verliess am Sonntag, 27. September 2015, nach 15 Uhr seinen Wohnort an der Haldenstrasse in Homburg in unbekannte Richtung. Seither fehlt vom unter Autismus leidenden Mann jede Spur. Sofort eingeleitete Abklärungen und Suchmassnahmen der Kantonspolizei Thurgau verliefen bisher ergebnislos.

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Über 600'000 Tiere starben 2014 in Schweizer Labors

Die Zahl der für Tierversuche verwendeten Tiere in der Schweiz ist trotz der Bemühungen der 3R-Prinzipien im Jahr 2014 um 2,8 Prozent gestiegen. Tierversuche sind grausam und ihre Übertragbarkeit auf den Mensch ist höchst umstritten – und wurde bereits mehrmals wissenschaftlich widerlegt. Trotzdem müssen noch immer weltweit unzählige Tiere in den Labors sterben. Graue Wände, kalter nackter Metall- oder Betonboden, kaum Beschäftigung ausser der Abwechslung durch die schmerzhaften Versuche und niemals eine liebkosende Hand oder Stimme. Dies ist der grausame Alltag für all die Tiere in den Labors weltweit.

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