Vermisst wird seit Sonntag, 28. Juni 2020, ab Wohnort Peter Furer, 68-jährig.
Der Mann wurde am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr zuletzt an seinem Wohnort in Zinzikon (Winterthur) gesehen und wird seither vermisst. Er ist auf Medikamente angewiesen.
Bad Essen. Wie bereits gestern zum zweiten Mal berichtet, vermissten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Wehrendorf seit dem 27.05.2020 einen kunstvoll bemalten Stein, der als Teil eines Schulprojektes eine Mauer zierte.
Die Polizei Osnabrück und die örtlichen Medien veranlassten eine Öffentlichkeitsfahndung, um den Druck auf den oder die möglichen "Entführer" zu erhöhen.
Schwerin. Seit dem 30.06.2020 gegen 13:30 Uhr wird der 13-jährige Florian Alexander Fröhlich vermisst.
Er verließ die großelterliche Wohnung im Obotritenring in Schwerin in unbekannte Richtung und ist seither unbekannten Aufenthaltes.
Schortens und Jever. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache geriet in der Nacht zum Dienstag, 30.06.2020, gegen 01:55 Uhr der Inhalt mehrerer Abfallsammelbehälter in der Nähe der Grundschule Oestringfelde in Brand.
Neben den Sammelbehältern wurden auch die den Containerstellplatz umgebenden Bäume in Mitleidenschaft gezogen, so dass ca. 15 Meter hohe Laub- und Nadelbäume in Vollbrand standen.
Freiburg. Am Sonntag, 28.06.20, gegen 20 Uhr, ging eine 82-jährige Frau im Bereich des Marktplatzes in Lörrach mit ihrem Hund spazieren.
Als ihr Hund sein Geschäft verrichtet hatte, hob die Frau die Hinterlassenschaft auf. Hier soll sie dann unvermittelt durch eine Frau angeschrien und mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen worden sein, wodurch die Frau an der Nase leicht verletzt wurde.
Am Sonntagabend ist am Bahnhof in Biel ein Jugendlicher bei einer Auseinandersetzung verletzt worden.
Er musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der mutmassliche Täter konnte wenig später angehalten werden. Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am vergangenen Freitag touchierte ein Auto auf der Renzligenstrasse beim Vorbeifahren eine Radfahrerin. Diese kam zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Der unbekannte Fahrzeuglenker eines dunklen Personenwagens fuhr weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht den unbekannten Autofahrer oder Zeugen des Unfalls.
Stade. Am gestrigen Abend, gegen 23:10 Uhr, wurde der Geschädigte selbst durch das Hupen der Alarmanlage auf seinen brennenden Audi Q3 aufmerksam.
Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch bereits der vordere Teil der Beifahrerseite in Brand. Der Pkw befand sich auf dem Parkplatz einer Bäckerei in der "Harsefelder Straße" in 21680 Stade.
Bergisch Gladbach. Eine 80-jährige Fußgängerin ist am Samstagvormittag (27.06.) am "Turbo-Kreisel" in der Innenstadt verletzt worden.
Die Bergisch Gladbacherin war gegen 10:40 Uhr vom Hans-Zanders-Bad kommend in Richtung Konrad-Adenauer-Platz unterwegs. Am Kreisverkehr Schnabelsmühle überquerte sie an den Fußgängerüberwegen die Straße. Dabei kam ihr ein Rollstuhlfahrer zügig aus Richtung Villa Zanders entgegen. Die Seniorin wich diesem aus und stürzte dabei.
Nach einem Überholmanöver eines Lieferwagenlenkers kam es zu einem Zusammenprall zwischen zwei Fahrzeugen.
Die Kantonspolizei klärt nun den Unfallhergang ab. Sie sucht Zeugen des Unfallereignisses.
Rees. Am Samstag (27. Juni 2020) gegen 21:20 Uhr fand ein Zeuge in einem Waldstück an der Straße Reeserward in Höhe des Mahnensees den Leichnam eines Mannes.
Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Bei einer Kollision mit einem Autolenker zog sich eine junge Velofahrerin leichte Verletzungen zu.
Die Kantonspolizei sucht den beteiligten Autofahrer.
Blieskastel-Aßweiler. Am späten Montagnachmittag (gegen 17:30/18:00 Uhr) wurde ein 9-jähriges, aus Blieskastel-Aßweiler stammendes Mädchen, Opfer eines dreisten Diebstahls.
Das Kind hielt sich auf einem Feldwirtschaftsweg zwischen Niederwürzbach und Biesingen auf, als ein etwa 40-jähriger E-Bike-Fahrer anhielt und dem Kind einen in der Hand gehaltenen Haustürschlüssel abnahm.
Anlässlich einer verbalen Auseinandersetzung unter Jugendlichen wurde eine Person mit einem Messer leicht verletzt.
Die genauen Umstände werden nun abgeklärt. Auskunftspersonen werden gesucht.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorrad hat sich in der Nacht auf Montag (29.06.2020) in Glattbrugg (Gemeinde Opfikon) der Lenker schwere Verletzungen zugezogen.
Er war trotz Entzug des Führerausweises und ohne Versicherungsschutz unterwegs.
Am Sonntagnachmittag ist in Wangen an der Aare der Kiosk am Bahnhof überfallen worden.
Ein Mann bedrohte eine Angestellte und flüchtete mit Beute. Er konnte bislang nicht angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Bad Essen. Wie bereits Anfang Juni in der Zeitung zu lesen war, vermissen die Kinder der Grundschule in Wehrendorf seit dem 27.05.2020 einen kunstvoll bemalten Stein, der als Teil eines Schulprojektes eine Mauer zierte.
Der Stein mit dem Motiv eines Tigerkopfes ist bis zum heutigen Tag nicht wieder aufgetaucht. Von daher geht die Polizei nicht davon aus, dass der Tiger freiwillig weggelaufen ist, sondern von einem Unbekannten gestohlen wurde.
Gestern Sonntag fuhr ein Radfahrer auf der Schlundstrasse in Kriens Richtung Horw. Im Bereich vom Roggernweg fuhr er gegen einen Jungen, welcher dort spielte und verletzte diesen.
Der Radfahrer fuhr anschliessend weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht den unbekannten Radfahrer oder Zeugen des Unfalls.
Am Samstagabend hat in Limpach ein Auto zwei Velofahrerinnen erfasst. Die Frauen wurden verletzt ins Spital gebracht. Der Autolenker fuhr nach dem Unfall weiter und wurde später ohne Fahrzeug angehalten.
Zum Hergang der Ereignisse und dem Verbleib des Autos werden Zeugen gesucht.
Am Samstag (27.06.2020), kurz nach 22:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Meldungen von einer angeblichen Massenschlägerei am See Quai, Höhe Schiffssteg erhalten. Mehrere Patrouillen vom ganzen Kantonsgebiet und angrenzender Kantone rückten nach Rapperswil-Jona aus.
Die genauen Vorkommnisse sind unklar. Es ist eine verletzte Person bekannt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Nach einem Raubversuch in der Nacht auf Sonntag auf einen Mann in Sulgen sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach Mitternacht zu Fuss auf der Chaletstrasse unterwegs.
Am Samstagabend, 27. Juni 2020, kurz vor 23.00 Uhr wurden mehrere Personen auf dem Lindenhof im Kreis 1 verletzt.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Samstagnachmittag kam es auf noch unbekannte Art und Weise zu einem Brand in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses.
Die Brandursache ist noch unklar. Personen, welche Angaben zum Vorfall machen können, werden nun gesucht.
Am Samstagmorgen stiess ein Auto mit einem Fussgänger zusammen, der die Fahrbahn beim Fussgängerstreifen überquerte.
Der 75-jährige wurde dabei verletzt. Personen, welche den Unfall beobachtet haben, werden nun gesucht.
Ein Strommast der Höchstspannungsleitung (220 Kv) Romanel - Foretaille wurde in der Gemeinde Gland sabotiert. Dieses Ereignis hat keine Todesopfer gefordert.
Die Ermittlungen vor Ort werden von Ermittlern der Waadtländer Kantonspolizei und von fedpol durchgeführt, während die Bundesanwaltschaft eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet hat. Die Polizei ruft nach Zeugen.
Am Donnerstagabend ist es am Bahnhof Ins zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Zwei Männer erlitten dabei Verletzungen, wobei einer ins Spital gebracht werden musste.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Konstanz. Bereits vergangenes Wochenende ist eine 22-Jährige von einem unbekannten Mann im Herosépark sexuell belästigt worden.
Die Kripo Konstanz sucht nun einen 20-30 Jahre alten, mittelgroßen Mann mit sportlicher Statur und kurzen Haaren, der mit "Vlad" angesprochen worden ist.
Eppertshausen. Bereits zwischen Freitagabend (19. Juni) und Samstagmorgen (20. Juni) gelangten Unbekannte auf ein Grundstück in der Nieder-Röder Straße und entwendeten die beiden Zwergwidder-Kaninchen "Ratz" und "Rübe".
Letztmalig wurden die Beiden am Freitagabend, gegen 20.30 Uhr, gesehen. Als die Besitzer in den Morgenstunden am darauffolgenden Tag die offene Stalltür entdeckten, ahnten sie nichts Gutes. "Ratz" und "Rübe" wurden nach derzeitigem Kenntnisstand aus dem Stall im Gartenhaus entwendet.
Gelsenkirchen. Mit zwei Fahndungsfotos aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Gelsenkirchen einen tatverdächtigen Taschendieb und EC-Kartenbetrüger.
Der Unbekannte steht im Verdacht, am Freitag, 14. Februar 2020, gegen 19 Uhr, einer 62-jährigen Gelsenkirchenerin auf der Bahnhofstraße in der Innenstadt die EC-Karte gestohlen zu haben.
Die Kantonspolizei Graubünden hat die Sachbeschädigungen an verschiedenen Orten in Ilanz (Zeugenaufruf vom 08.05.2020) aufgeklärt.
Zwei Jugendliche konnten ermittelt werden und sind geständig.
Durch eine Brandstiftung ist am frühen Freitagmorgen (26.06.2020) in Winterthur-Grüze ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht worden. Verletzt wurde niemand.
Ein Passant bemerkte um 00.30 Uhr brennende Fahrzeuge vor dem Verteilzentrum an der Grüzefeldstrasse und löste Alarm aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen mehrere Autos und ein Lieferwagen bereits in Vollbrand.
Gestern Abend wurde durch Passanten beim Reusszopf in Reussbühl ein schwerverletzter Mann aufgefunden.
Dieser wies Schnitt- und Stichverletzungen auf und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital gefahren (Polizei.news berichtete). Die Luzerner Polizei konnte nun gestützt auf Ermittlungen einen tatverdächtigen Mann festnehmen.
Am Donnerstag, 25. Juni 2020, wurde um 6 Uhr ein Fahrradfahrer bei einer Kollision in Lachen verletzt. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Der 38-Jährige fuhr auf der St. Gallerstrasse in Richtung Wangen, als er von einem aus der Feldmoosstrasse einbiegenden Auto angefahren wurde.
Heute Nachmittag wurde in Granges-Paccot ein Kind von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt.
Es musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Zwischen Holderbank und Balsthal ist der Lenker eines Fahrzeugs in eine Wand aus Baumstämmen gefahren und geflüchtet. Das blaue Fahrzeug dürfte erheblich beschädigt sein.
Die Polizei bittet um Hinweise.
Am Mittwochabend ist es in Biel zu einem Unfall gekommen. Bei einem Sturz verletzte sich eine Motorradlenkerin leicht. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Mittwoch, 24. Juni 2020, gemeldet, dass es um zirka 17.30 Uhr, auf der Brüggstrasse in Biel zu einem Unfall gekommen sei.
Am Mittwochnachmittag hat sich ein 25-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug einer Polizeikontrolle entzogen und ist geflüchtet.
Dabei kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Auf der Flucht verursachte der Mann einen Unfall. Daraufhin floh er zu Fuss weiter.
Berlin. Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung eines Mannes, der in Prenzlauer Berg versucht haben soll, einer Mutter den Kinderwagen mit ihrem darin befindlichen Kind wegzunehmen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich der Gesuchte am Samstag, 4. Januar 2020, gegen 16.55 Uhr in einer Bäckerei in der Raumerstraße 9 in 10437 Berlin aufgehalten haben. Während die 38-Jährige, die ihr einjähriges Kind in einem Kinderwagen dabeihatte, ihre Bestellung aufgab, soll der bisher Unbekannte den Kinderwagen ergriffen und diesen mit dem Kind aus dem Geschäft geschoben haben.
Wickede – Hamm. Heute Morgen (25.06.2020) gegen 06:30 Uhr erfasste der Regionalexpress 17, auf der Strecke Hagen - Arnsberg, kurz vor dem Bahnhof Wickede eine Schafherde.
Der Lokführer leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Von den Bahnreisenden wurde niemand verletzt. Im Rahmen der ausgelösten Rettungskette wurde u. a. die Bundespolizei in Hamm verständigt, die zum Einsatzort verlegte.
Am Mittwoch (24.06.2020), um 21:30 Uhr, ist ein 15-Jähriger mit einem entwendeten Auto auf der Oberfelsbachstrasse vor einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen geflüchtet. Später konnte der Jugendliche an seinem Wohnort angetroffen werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern Abend wurde durch Passanten beim Reusszopf in Reussbühl ein schwerverletzter Mann aufgefunden. Dieser wies Schnitt- und Stichverletzungen auf und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital gefahren.
Gemäss Zeugenaussagen sei ein unbekannter Mann nach einer Auseinandersetzung Richtung Seetalplatz geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein unbekannter Täter hat am Mittwochmorgen (29.4.2020) in Langnau am Albis eine Bankfiliale überfallen und mehrere hunderttausend Franken Bargeld erbeutet. Ein Angestellter wurde dabei leicht verletzt (siehe Meldung vom 29.4.2020).
Zur Ergreifung der Täterschaft setzt die Kantonspolizei Zürich eine Belohnung von bis zu dreitausend Franken aus.
Am Mittwoch, 24.06.2020, zwischen 13:00 – 17:15 Uhr wurden in Emmetten auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung zwei parkierte Personenwagen massiv beschädigt.
Der Verursacher wird gesucht.
Am Mittwochnachmittag, 24.Juni 2020, entzog sich ein Fahrzeuglenker einer Polizeikontrolle in Winterthur. Später übergoss er sich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an.
Er musste mit schweren Brandverletzungen ins Spital gebracht werden. Zwei Polizisten verletzten sich beim Versuch, den Mann zu löschen.
Am Samstagnachmittag, 20. Juni 2020, kurz vor 13.30 Uhr, ereignete sich bei der Kreuzung Grabenring / Hegenheimermattweg in Allschwil BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Leipzig. Am 23.06.2020 gegen 19:40 Uhr lief in Leipzig-Lindenau ein 25-jähriger Syrer vom Kaufland am Lindenauer Markt kommend in Richtung Demmeringsstraße, als er plötzlich von vier Männern angepöbelt wurde.
Dabei sollen auch ausländerfeindliche und rechtsextreme Parolen gerufen worden sein.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.