Aus bisher ungeklärter Ursache geriet in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (19.07.), gegen 02:30 Uhr, ein Opel Astra in Brand.
Das Heck des Fahrzeugs, das an der Dorstener Straße/Flöz-Röttgersbank-Straße geparkt stand, brannte und musste von der Feuerwehr Oberhausen gelöscht werden. Die Polizei Oberhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mittwochabend sprühte ein Unbekannter Reizgas in eine stehende S-Bahn der Linie S25 am S-Bahnhof Priesterweg, nachdem es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen kam.
Kurz vor 23 Uhr kam es auf der Fahrt zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Priesterweg zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 54-jähriger deutscher Staatsangehöriger reagierte im Verlauf des Streits immer gereizter und schlug sowie trat schließlich auf sein Gegenüber ein.
Die Polizei Menden sucht die Besitzerin dieses iPhone.
Die bisher unbekannte junge Frau hat es am 10. Juni 2019, gegen 21.45 Uhr, auf der Mendener Kirmes auf der Bahnhofstraße verloren. Zeugen bekamen mit, wie es auf die Straße fiel.
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend gegen 19:50 Uhr auf der B 104 bei Schönberg.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr eine 18-jährige Frau die Bundesstraße in Richtung Roduchelsdorf als ein entgegenkommender weißer Kleintransporter die Vorfahrt der jungen Frau missachtete und nach links in Richtung L011 (Schönberg, Dassower Straße) abbog. Trotz einer eingeleiteten Bremsung und eines Ausweichmanövers konnte die 18-Jährige eine Kollision nicht gänzlich verhindern. Ihr Mitsubishi touchierter das Heck des Transporters.
Am frühen Mittwochmorgen (17.07.2019) wurde eine 68-jährige Frau Opfer eines Betrugsversuches durch "falsche Polizisten". Dank einer präventiven Warnmedienmitteilung der Schaffhauser Polizei konnte sie eine Überweisung von 80'000 Franken an die unbekannte Täterschaft im letzten Moment stoppen.
Die Schaffhauser Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Betrugsmasche "falscher Polizist".
Am 19.07.2019, ca. 00.15 Uhr, kam es an der Binningerstrasse, vor dem Dorenbachviadukt, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Durch Dritte wurde der Polizei gemeldet, dass an der Binningerstrasse eine mobile Radaranlage brennen würde.
Freitag, 19.07.2019, um 0535 Uhr, ereignete sich an der Verzweigung Elisabethenanlage / Aeschengraben, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Rollerfahrer.
Beide Fahrzeuge befanden sich vor dem Rotlicht um links in den Aeschengraben in Richtung Aeschenplatz ab zu biegen.
Eine 21-jährige Mutter und ihr zwei Jahre alter Junge werden vermisst.
Die beiden wohnen in Recklinghausen-Süd und waren seit einiger Zeit nicht mehr zu Hause. Wegen gesundheitlicher Probleme der Mutter ist nicht auszuschließen, dass sie selbst als auch die Versorgung des Kindes gefährdet ist.
Ein Landwirt musste am 17. Juli (Mittwoch) feststellen, dass unbekannte Täter seinen Traktor samt Futtermischwagen von einem Grundstück an der Körrenziger Straße entwendet hatten.
Ein anderer Landwirt machte ihn dann darauf aufmerksam, dass der Traktor auf einem Rübenfeld linksseitig der Straße Glimbacher Weg stehen würde. Dort fand der Eigentümer sein Gefährt dann auch vor.
Am Mittwochabend erhielt die Polizei Kenntnis über die Entsorgung von Altreifen in Petershagen-Friedewalde.
Unbekannte hatten hier an einem Feldweg rund 130 Altreifen abgelegt.
Gestern Nachmittag ereignete sich im Kreisverkehrsplatz Chotten in Sursee eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Personen, welche den Unfall beobachtet haben.
Anlässlich des eidgenössischen Turnfests in Aarau wurde eine junge Frau Opfer eines Sexualdelikts. Trotz intensiver Ermittlungen ist der Täter nach wie vor unbekannt.
Mit einem Robotbild sucht die Kantonspolizei nach Personen, welche den Täter erkennen.
Am Mittwochnachmittag (17.07.2019), um 13:40 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu gefährlichen Überholmanövern zwischen zwei Autofahrenden gekommen.
Seit Montagabend (15.07.) wird aus der Ameos-Klink in Neustadt der 40-jährige Trapani G. vermisst.
Er ist korpulent, ca. 162 cm groß und hat schwarzes, lockiges Haar und einen Vollbart. Zuletzt war er mit einer schwarzen Jeans, Schuhen und einem dunkelblauen Kapuzenpullover und karierten Schiebermütze bekleidet. Er benötigt Medikamente.
Die Polizei bittet bei der Suche nach einer vermissten Person um Hinweise von Zeugen. Nach Angaben eines Zeugen ist der Vermisste mit dem Zug am Dienstag (16. Juni) gegen 16.40 Uhr nach Coesfeld gefahren und dort ausgesgtiegen.
Wer den Jugendlichen gesehen hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich sofort über den Notruf 110 zu melden.
Auf Höhe der Feldbergstraße 21 fuhr ein Autofahrer über eine "Nagelfalle", wodurch ein Reifen beschädigt wurde. Der Schaden ereignete sich am Dienstagabend, 16.07.2019, gegen 18 Uhr.
Bei dem Gegenstand handelte es sich um eine mit Nägeln gespickte Papprolle, die am Bordstein ausgelegt war. Die Konstruktion, in die der der Fallensteller einige Mühe gesteckt hatte, war mutmaßlich ausgelegt worden, um Schäden zu verursachen.
Gegen 21.30 Uhr war ein Radfahrer in der Passage im Sternplatz unterwegs. Dort bespuckte ihn eine Frau.
Der 15-Jährige teilte das der Polizei mit. Die hat den Fall untersucht und nun eine Tatverdächtige ermittelt.
Auf der L619 kam es heute, gegen 13.20 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 58-jähriger Motorradfahrer aus Duisburg war mit seinem Motorrad aus Sundern kommend Richtung Plettenberg unterwegs. In einer Kurvenkombination etwa mittig der Strecke überholte er laut Zeugenangaben einen polnischen LKW-Fahrer. Hierbei verlor er die Kontrolle über das Krad, fiel herab und rutschte unter den LKW. Dort wurde er noch mehrere Meter mitgeschliffen, bevor der Fahrer den Unfall bemerkte.
Zweimal wurden Frauen gestern in Düren zum Opfer von Trickdiebstählen.
Während ihres Supermarkteinkaufs lenkte man sie so geschickt ab, dass sie nicht bemerkten, wie in ihre Taschen gegriffen wurde.
Nur für wenige Minuten sollte Labrador / Ridgeback-Welpe "Bronko" am Dienstag (16.07.) vor dem Kaufhaus an der Römerstraße auf sein Frauchen warten. Doch als seine Besitzerin, gegen 16:20 Uhr, wieder vor die Tür trat, war der zuvor angebundene Junghund verschwunden.
Kinder gaben an, eine Fahrradfahrerin beobachtet zu haben, die den Vierbeiner mitgenommen haben soll.
Mit einem Lichtbild sucht die Polizei aktuell nach der 80-jährigen Ilse Werner und bittet um Mithilfe.
Die Seniorin wurde zuletzt am gestrigen Dienstagmorgen (16. Juli) in der Dortmunder Innenstadt gesehen. Nach einem Arztbesuch in der Stefanstraße verließ sie die Praxis in unbekannte Richtung.
Ein alkoholisierter Rollerfahrer wurde am Dienstag bei einem Unfall in Mettlen verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der Rollerfahrer war gegen 12.30 Uhr von Märwil in Richtung Mettlen unterwegs. Wie er gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, musste er beim Ortseingang einem weissen oder silbernen Auto ausweichen, dass ihm teilweise auf seiner Strassenseite entgegengekommen sei.
Am Dienstagnachmittag ist in Scheuren eine Velofahrerin bei einer Streifkollision mit einem Auto verletzt worden. Sie begab sich selbstständig für eine Kontrolle ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Zwei mit Messern bewaffnete Täter überfielen gestern am späten Abend den Shop einer Tankstelle in Wettingen. Dabei raubten sie Geld und konnten trotz sofortiger Fahndung unerkannt flüchten.
Die beiden Täter betraten den Verkaufsladen der Coop-Tankstelle an der Landstrasse in Wettingen am Dienstag, 16. Juli 2019, kurz nach 22 Uhr.
Dienstag, 16.07.2019, um 1240 Uhr, kam eine Velofahrerin im Claragraben, auf der Höhe der Liegenschaft 45, wegen einer öffnenden Autotür zu Fall.
Sie verletzte sich dabei und wurde zwecks medizinischer Kontrolle durch die Sanität zur Notfallstation des Universitätsspitals gebracht.
Einen üblen Scherz erlaubten sich Unbekannte am Mittwoch, 26. Juni, auf dem Gelände des Freizeit- und Erholungsparks Possen.
Zwischen 18.20 Uhr und 18.50 Uhr hievten sie ein BVB Fanmobil vom Parkplatz des Parks und stellten es zwischen zwei Bäumen ab. Dabei wurde das Auto beschädigt.
Nach einem schweren Verkehrsunfall, der sich bereits am Sonntag, 30. Juni, auf der Landstraße zwischen Artern und Reinsdorf ereignete, sucht die Polizei in Artern dringend Zeugen.
Ein Radfahrer war gegen 0.55 Uhr zwischen Reinsdorf und Artern unterwegs, als er von einem, von hinten heran nahenden Fahrzeug, erfasst wurde.
Am 15.07.2019 gegen 17:35 Uhr riefen gleich mehrere Personen die Polizei Hoya, da es zu einer Verkehrsunfallflucht in der "Von-Kronenfeldt-Straße", in Höhe des Ärztehauses, gekommen ist.
Der Unfallverursacher wollte an rechtsseitig abgeparkten Fahrzeugen vorbeifahren und stieß dabei mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Sowohl am entgegenkommenden Fahrzeug als auch an den drei abgeparkten Fahrzeugen ist Sachschaden entstanden. Eine Zeugin konnte sich das Kennzeichen des Unfallverursachers merken. Kurz darauf erreicht die Polizei die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall. Bei Wienbergen sei ein Fahrzeug alleinbeteiligt verunfallt. Das Kennzeichen dieses Fahrzeugs stimme mit der vorherigen Verkehrsunfallflucht überein.
In der Nacht auf Dienstag haben in Bern mehrere Unbekannte ein Gebäude an der Lorrainestrasse beschädigt. Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Der 34-jährige Essener arbeitete am Samstag, den 29. Juni, in einer Firma in Mönchengladbach.
Anschließend besuchte er seine Verwandtschaft in Mettmann. Dort wurde er gegen 14 Uhr letztmalig gesehen.
Die Polizei sucht aktuell nach der 36-jährigen Caroline Rochlitz und bittet um Mithilfe. Sie wurde zuletzt am 11. Juli in Lünen gesehen.
Demnach verließ sie am Donnerstagabend eine Wohnung in der Kupferstraße ohne Angaben von Gründen. Ihre persönlichen Gegenstände ließ sie zurück.
Mit einem Foto sucht die Polizei nach der vermissten Polina P.
Die 36-Jährige ist zuletzt am Morgen des 9. Juli in der Straße Dohne gesehen worden. Zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen kann eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden.
Am Dienstagvormittag (16.07.2019) gingen bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über Anrufe bzw. mögliche Betrugsversuche von "falschen Polizisten" ein.
Die Schaffhauser Polizei rät zu dringender Vorsicht und bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren.
Eine 40-jährige Frau, die sich am Samstagabend, 13.07.2019, gegen 21:45 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg befand, wurde in der Bugstraße von Jugendlichen angegriffen.
Die Geschädigte gab an, sie sei spontan von zwei männlichen Jugendlichen zu Boden gestoßen und in den Bauch getreten worden. Dabei sei sie von ihnen verspottet worden. Die beiden Angreifer seien in Begleitung einer dritten, weiblichen Person gewesen, die sie ebenfalls ausgelacht und verspottet hätte. Die Geschädigte wurde dabei verletzt.
Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu heute (16.7.) eine mit Stacheldraht umwickelte Kette quer über die Wickrathberger Straße (Höhe Nr. 20/ehemalige Tankstelle/Niersbrücke) gespannt.
Die Kette war in einer Höhe von ca. 5 bis 30 cm angebracht.
Am späten Montagabend (15. Juli 2019) hat auf einem Feld am Neuverser Hof in Baumberg ein "Dixi"-Klo gebrannt.
Die Polizei geht bei der Brandursache von vorsätzlicher Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstag, den 20.04.2019 wurde auf einer Streuobstwiese in 98716 Geschwenda / Ilm-Kreis (Thüringen) ein ca. 3 Wochen alter weiblicher Säugling tot aufgefunden.
Die Kriminalpolizei Gotha bittet um Hinweise, die zur Klärung der Identität des Säuglings bzw. der Kindsmutter führen. Insbesondere zu folgenden Fragestellungen:
Am frühen Dienstagmorgen (16.07.2019) hat ein unbekannter Mann einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Imbissstand in der Stadt Schaffhausen begangen.
Personen wurden bei diesem Verbrechen keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Montag, 15.07.2019, zwischen 11:00 Uhr und 14:30 Uhr wurde in Hergiswil auf dem Parkplatz Adler-Glasirestaurant ein korrekt parkiertes Fahrzeug beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.
Der angerichtete Schaden ist beträchtlich.
Vermisst wird seit Samstag, 13. Juli 2019, in Pratteln BL:
Vignola Francesco, 21.03.1989, 178 cm gross, mittlere Statur und kurze schwarze Haare, 3-Tage-Bart. Er trägt ein weiss/orange kariertes Hemd und eine braune Jeans-Hose sowie schwarze Schuhe. Er trägt eine goldene Halskette mit Pferdeanhänger.
In der Nacht auf Montag hat in Kirchberg ein Autounterstand gebrannt. Verletzt wurde dabei niemand. Ersten Erkenntnissen zufolge ist davon auszugehen, dass das Feuer gelegt wurde.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Unbekannte beschädigten am vergangenen Wochenende Teile der "Vereinzelungsanlage" im Eingangsbereich der Herrentoilette im Bahnhof Offenburg.
Hierbei wurde eine Schwenktür aus der Verankerung gerissen, damit der Zugang zur Toilette möglich wird, ohne ein Entgelt bezahlen zu müssen.
Am Montagmorgen meldete sich ein Geschädigter bei der Polizeiinspektion Linz und teilte mit, dass auf dem Parkplatz der Hans-Dahmen-Halle in Rheinbreitbach eine größere Anzahl an Fahrzeugen mit schwarzer Farbe besprüht wurde.
Im Verlauf des Vormittags belief sich die Anzahl der beschädigten Fahrzeuge auf insgesamt 30 Stück, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Anzahl der Geschädigten noch steigt. Daher können bezüglich des entstandenen Gesamtschadens noch keine Angaben gemacht werden.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.