Am frühen Sonntagmorgen, 5. Mai 2019, wurde ein 55-jähriger Mann verletzt in einem Hinterhof in der Nähe der Langstrasse aufgefunden. Die Umstände, die zu den Verletzungen geführt haben, sind unklar. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 04.00 Uhr hörten Passanten, die an der Langstrasse zu Fuss unterwegs waren, Schreie aus einem Hinterhof. Als sie Nachschau hielten, stiessen sie auf einen verletzten Mann. Sie alarmierten die Sanität von Schutz & Rettung, die ihrerseits die Stadtpolizei Zürich aufbot.
Bereits in den Jahren 2012 und 2013 kam es zu sexuellen Übergriffen gegenüber zwei Mädchen, die zur damaligen Zeit 8 bzw. 9 Jahre alt waren.
Der Tatverdächtige war zur Tatzeit mit der Mutter befreundet, die in Marl lebte.
Freitagabend, den 03. Mai 2019, kurz vor 19.00 Uhr, kam es in der Verzweigung Muttenzer- / Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 03. / 04. Mai 2019, in der Zeit von 18.00 – 03.30 Uhr, wurden durch eine unbekannte Täterschaft, kurz nach der Verzweigung Olsberg / Giebenach, im dortigen Baustellenbereich sowie auf dem anliegenden Parkplatz mutwillig massive Sachbeschädigungen begangen.
Es entstand hoher Sachschaden, die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Seit gestern Abend (2. Mai) sucht die Polizei nach der vermissten Maria Carmen O. und ihrem 9 Monate alten Kind.
Die bisherigen Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Jetzt sucht die Polizei mit einem Lichtbild nach den beiden Vermissten und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche.
Am Donnerstag, 02.05.2019, gegen 15 Uhr, entdeckten Radfahrer, die im Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried" auf dem Gottlieber Weg entlang des Klärkanalauslaufs in Richtung Seerheim unterwegs waren, ein verletztes Blesshuhn.
In dem Tier steckte noch ein ca. 16 cm langer grüner Pfeil der vermutlich mittels einer Armbrust abgeschossen wurde.
Wer kennt diesen Mann? Er soll am 6. Februar 2019 in einer Tiefgarage in der Bonner Innenstadt eine Fensterscheibe eines geparkten Pkw eingeschlagen und anschließend ein mobiles Navigationsgerät aus dem Fahrzeug gestohlen haben.
Der Tatverdächtige wurde am Tatort von einer Überwachungskamera fotografiert.
In einer Fundsache an einem Waldstück in Halle wurde Mitte Februar 2019 eine Micro SD-Karte mit kinderpornographischen Dateien gefunden.
Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass auf der Karte von dem unbekannten Tatverdächtigen mit einer GoPro selbst erstellte Filme gespeichert sind.
Am Freitagmittag des 29.03.2019, kam es in der Buslinie 781 in Fahrtrichtung Erkrath, Neuenhausplatz zu einer sexuellen Belästigung eines 12-jährigen Mädchens durch eine bislang unbekannte männliche Person. Die Schülerin befand sich in dem Bus, als gegen 13:30 Uhr, an der Haltestelle "Mozartstraße" in Hilden der Unbekannte zustieg und sich neben sie setzte. Dort berührte der Unbekannte das Kind unsittlich zwischen den Beinen.
Daraufhin stand das Mädchen von seinem Platz auf und stellte sich in den Bus. Kurz darauf soll der Mann eine erwachsene Frau, die in dem vollen Bus ihm gegenüber stand, ebenfalls unsittlich berührt haben.
Die 15-jährige Lisa Eckl ist seit dem 1. Mai 2019, 11 Uhr, von ihrem Wohnort in Hinterstoder abgängig.
Sie ist 166 cm groß, hat eine schlanke Statur und rötliche Haare. Sie trägt vermutlich eine grün-gefleckte Hose, einen schwarzen Pullover und eine braune Fleecejacke.
Gestern Mittag (02.05.) etwa zwischen 12:00-12:15h, befand sich ein Rettungswagen des DRK mit eingeschaltetem Warnblinklicht in der Straße "Im Letten" im Einsatz.
Ein Postfahrzeug bog aus der gleichen Straße ab und fuhr dabei gegen das DRK-Fahrzeug und beschädigte dieses durch einen Streifschaden. Ohne sich weiter zu kümmern fuhr der / die Fahrerin des Postautos davon.
Seit dem 02.05.2019 wird der 83-Jährige Karl Heinz Wagner vermisst.
Er verließ am Vormittag in seinem Rollstuhl ein Pflegeheim im Klosterweg in Karlsruhe und ist bislang nicht dorthin zurückgekehrt.
Seit dem 19.04.2019 wird der 55-jährige Herr Veit Sievert aus Bad Elster (Sachsen) vermisst.
Herr Sievert hat familiären Bezug nach Arnstadt und ist mit einem weißen Dacia Logan, amtliches Kennzeichen IK-U 661 unterwegs. Gegenüber seiner Familie äußerte Herr Sievert, dass er in den Urlaub fliegen und sich dort mit einem Freund treffen möchte. Dort kam er jedoch nicht an.
Seit den Morgenstunden des 30.04.2019 wird die 54-jährige Stephanie W. aus Sankt Augustin-Hangelar vermisst.
Sie hat ihre Wohnung mit unbekanntem Ziel verlassen und ihre Wohnungsschlüssel im Briefkasten eines Nachbarn hinterlassen.
Die Polizei Hamburg fahndet mit einem Lichtbild nach dem 16-jährigen Maurice Ehrler.
Maurice befand sich zuletzt am 1. Mai in der elterlichen Wohnung, hatte diese dann aber gegen 23:30 Uhr verlassen. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt.
Vier verletzte Personen und erheblicher Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am frühen Freitagmorgen am Heidelberger Kreuz.
Der Fahrer eines Mercedes war gegen 3.30 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf der A 656 von Heidelberg in Richtung Mannheim unterwegs. Ihm folgte ein dunkler Mercedes mit ebenso hoher Geschwindigkeit.
Am 02.05.2019, gegen 20:15 Uhr, kam es auf der B 207, in Höhe der Ortschaft Niendorf zu einem Verkehrsunfall, wobei eine Person schwer verletzt wurde.
Ein 50-jähriger Mann aus Dalldorf befuhr mit seinem Pkw die B 207 aus Richtung Talkau kommend in Fahrtrichtung Mölln.
Am Freitagmorgen ist es im Bereich des Autobahnzusammenschlusses A1/A6 Bern-Wankdorf in Fahrtrichtung Thun zu einem Unfall gekommen.
Ein Auto prallte in die Leitplanke. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am gestrigen Donnerstag (2. Mai 2019) wurde ein 97-jähriger Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem jungen Fahrradfahrer schwer verletzt.
Der Junge entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Unfall zu melden.
Letzten Freitag (26.04.2019) kollidierten ein Personenwagen und ein Lieferwagen auf der Dürrenmattstrasse miteinander. Es wurden Lenker und Mitfahrer verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Frankfurt / Ortenberg: Ein Stück wie aus einem Krimi schilderte gestern ein Pärchen aus Lettland der Polizei.
Die ermittelt nun wegen des schweren Raubes und sucht Zeugen.
Nachdem es am Wochenende in Ulm gebrannt hat veröffentlichen die Ermittler jetzt ein Foto einer Gartenfackel.
Für Hinweise winkt eine Belohnung von bis zu 4.000 Euro.
Nachdem ein 57-jähriger Radfahrer an den Folgen eines Sturzes verstorben war, sucht die Rostocker Polizei nun Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, dem 10.04.2019 gegen 12:45 Uhr in Rostock Warnemünde. Der 57-Jährige stürzte aus bislang unbekannter Ursache auf dem Radweg in der Parkstraße auf Höhe der dortigen Jugendherberge. Durch den Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen am Kopf, denen er später in einem Krankenhaus erlag.
Nachdem am Samstagmorgen (27.04.2019) ein 18-jähriger Dillenburger tot aus der Dietzhölze geborgen wurde, bittet die Kriminalpolizei um Mithilfe.
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Dillenburger in der Nacht von Donnerstag (25.04.2019) auf Freitag (26.04.2019) in der Kasseler Straße zu Tode kam.
Nach dem 16 Jahre alten Leon K. suchen aktuell Eltern und Polizei.
Der Jugendliche war bereits Anfang Februar aus einer Jugendeinrichtung in Lüneburg abgehauen. Leon hatte sich abends in der Einrichtung zum Schlafen gelegt. Bei einer nächtlichen Kontrolle stellten Betreuer fest, dass der 16-Jährige abgehauen war.
In Leichlingen wird seit gestern (02.05.) der 88-jährige Günther K. vermisst.
Der Gesuchte wurde letztmalig am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr in dem Wohnheim Hasensprung gesehen.
Gestern Abend musste ein 22-jähriger Lokführer gegen 19:30 Uhr am Neuenhauser Bahnhof mit seinem Güterzug eine Vollbremsung einleiten.
Ein bislang unbekannter Täter hatte zuvor eine Absperrbake auf das Gleis gelegt. Der Lokführer touchierte die Bake zwar, ein Schaden am Güterzug entstand nicht.
Nachdem ein Täter am 21.03.2019 einer Geschädigten in Salzgitter in einem Lebensmittelgeschäft die Geldbörse mit einer EC-Karte entwendet hatte, kam es noch am selben Tag zu einer widerrechtlichen Bargeldabhebung an einem Geldautomaten der Volksbankfiliale in Broistedt.
Der Täter hob vom Konto der Geschädigten einen Geldbetrag in Höhe von 500 Euro ab.
Am 22.01.2019, gegen 15:40 Uhr, schlugen unbekannte Täter die Seitenscheibe eines VW Golf ein, der in einer Tiefgarage in der Bahnhofstraße geparkt war.
Die Fremden entwendeten die Handtasche einer 74-jährigen Frau, in der sich Bargeld sowie diverse Dokumente befanden.
Ein 13-jähriges Mädchen soll am Dienstagmorgen auf einer Schultoilette in Bernhausen (Filderstadt) sexuell missbraucht worden sein.
Die Schülerin begab sich kurz nach neun Uhr auf die Mädchen-Toilette der Gotthard-Müller-Schule in der La Souterrainer Straße.
Die Polizei sucht nach einem sexuellen Übergriff von Mittwochfrüh gegen 04.40 Uhr im Hegweg in Klein-Linden (Gießen) nach einem unbekannten Mann. Eine 23-jährige Gießenerin war zunächst in einem Nachtbus (Saturn) auf dem Weg von Gießen nach Klein-Linden unterwegs.
An der Haltestelle "Wetzlarer Straße" stiegen sie und der spätere Tatverdächtige aus.
Bereits am 29. Januar 2019, zwischen 15:25 Uhr und 15:30 Uhr, wurden in Osnabrück, in der Großen Straße, im Vodafoneshop zwei hochwertige Mobiltelefone entwendet.
Die Polizei Osnabrück fahndet nun mit einem Foto des mutmaßlichen Täters (die grünen Streifen im Bild sind durch die Kameraanlage technisch bedingt).
In der Nacht von Sonntag, den 28. auf Montag, den 29.04. gegen 01:44 h wurde in Himmelpforten am Bahnhof ein 53-jähriger Fahrer eines schwarzen Mercedes ML 440 aus Flensburg nach einem Hinweis durch einen Zeugen einer Kontrolle durch Beamte der Stader Polizei unterzogen.
Als die Beamten vor Ort eintrafen war der 53-Jährige gerade dabei sich eine Heroinspritze zu setzen.
Nach einem schweren Unfall am Johann-Justus-Weg sucht die Polizei den Unfallverursacher, der offenbar schwer verletzt geflüchtet war.
Der Unfall hatte sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignet. Zeugen hatten sich gegen 1 Uhr bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass sie am Johann-Justus-Weg einen schwer beschädigten VW Passat gesehen hätten, dessen Fahrer offenbar zuvor frontal gegen einen Baum gefahren war. Laut Aussage der Zeugen sei der Fahrer jedoch nicht mehr vor Ort.
Am Dienstag (30.04.), gegen 23 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von Beschädigungen an Haltestellen an der Schloßstraße in Meerbusch-Strümp.
Unbekannte zerstörten Glasscheiben an mehreren überdachten Wartestationen des örtlichen Verkehrsunternehmens. Im Umfeld stellten die Polizisten noch weitere Beschädigungen an Wartehäuschen im Ortsteil Lank-Latum und Büderich fest.
Die Polizei fahndet weiterhin nach der seit Dienstag vermissten 14-jährigen Laura Marie Bennühr aus Vellahn.
Den Erkenntnissen zufolge ist das Mädchen in Begleitung des 18-jährigen Matthias Inwinkl. Bei dem aus Österreich stammenden Inwinkl handelt es sich um einen Bekannten der 14-Jährigen, der ebenfalls vermisst wird.
Am Mittwochabend, 01.05.2019, ist es auf der BAB 2 in Richtung Berlin zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Porsche und einem VW gekommen.
Die beiden Fahrzeuglenkerinnen sind mit schweren Verletzungen in Kliniken eingeliefert worden. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfallhergang.
Vor einer Diskothek an der Straße Himmerich kam es am 1. Mai, gegen 6.20 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren männlichen Personen.
Nach zunächst verbalen Streitigkeiten kam es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In deren Verlauf zog einer der Beteiligten, ein etwa 20- bis 25-jähriger Mann, der zirka 170 Zentimeter groß war, eine kräftige Statur und kurze, schwarze Haare hatte, ein Messer. Damit verletzte er einen 20-jährigen jungen Mann aus Heinsberg leicht.
Die Polizei fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am 20.04.2019, im Anschluss an die Fußball-Zweitligabegegnung HSV - FC Erzgebirge Aue, in Hamburg-St.Pauli einen 43-jährigen Polizeibeamten durch Tritte gegen den Kopf und den Oberkörper verletzte.
Das für Sportgewalt zuständige Landeskriminalamt (LKA 124) hat die Ermittlungen übernommen.
Wie uns erst jetzt bekannt wurde, verstarb ein acht Monate alter Bordercollie/Jack Russel-Mix, nachdem er am 23. April 2019 von einem unbekannten Hundebesitzer getreten worden war.
Ein 30-jähriger Mann aus Geldern ging mit seinem oben beschriebenen Hund am 23. April 2019 gegen 9.00 Uhr auf der Max-Planck-Straße spazieren. Dort traf er auf einen unbekannten Mann, der ebenfalls mit seinem Hund, einem kleineren Schäferhundmischling (Rüde), spazieren ging. Beide Hunde waren angeleint. Sie beschnupperten sich und spielten miteinander.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.