Zeugenaufrufe

Illegales Rennen mit Todesfolge – Autoraser wird als Mörder gesucht

Am Ostermontag (22. April) war es in den späten Abendstunden in Moers zu einem mutmasslichen Autorennen gekommen, bei dem der zunächst unbekannte Fahrer eines beteiligten Mercedes E63s AMG mit hoher Geschwindigkeit gegen einen vorausfahrenden Citroen Saxo prallte. Die Fahrzeugführerin (43) des Citroen wurde zunächst schwer verletzt und verstarb am 25.04.2019 an den Folgen ihrer Verletzungen in einem Duisburger Krankenhaus.

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Gescheiterter Betrug durch falsche Polizisten - Fahndung mit Phantombild

Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Mit der Masche "falsche Polizeibeamte" versuchten Betrüger im Februar vergeblich ein Kasseler Ehepaar reinzulegen. Die Senioren, die bereits ihr gesamtes Hab und Gut im Wert von 70.000 Euro bereitgestellt hatten, durchschauten die Betrüger glücklicherweise noch im letzten Moment und verweigerten die Herausgabe ihrer Wertsachen an einen bei ihnen zur Abholung erschienen Unbekannten.

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Jugendliche werfen Flasche von Brücke auf fahrenden Notarztwagen – Festnahmen

Nachdem ein auf der Bundesstrasse 448 fahrender Notarztwagen von einer Brücke mit einer Flasche beworfen worden war, nahm die Polizei am Sonntagabend zwei Tatverdächtige vorläufig fest. Gegen 19.30 Uhr fuhr ein Notarztwagen von Offenbach in Richtung Obertshausen. Von der Brücke an der verlängerten Würzburger Strasse wurde aus einer Dreiergruppe heraus eine Flasche auf das fahrende Auto geworfen, sodass der Fahrer sich gezwungen sah, eine Vollbremsung einzuleiten.

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54-jährige Frau vermisst

Seit dem 16. April wird die 54-jährige Sylviane Kllokoqi aus Neustadt- Glewe vermisst. Die Polizei fahndet derzeit nach der Frau, hat allerdings momentan keine Anhaltspunkte zum Aufenthalt der 54-Jährigen. Es ist vermutet, dass sie in der Region zwischen Neustadt- Glewe und Ludwigslust ziellos umherirrt. Vermutlich ist sie mit einem silbergrauen Damenfahrrad unterwegs.

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Schwerer Unfall auf der A 4 - eine Frau kommt ums Leben, 17 Verletzte

Auf der A 4 ereignete sich Montagnachmittag gegen 14:15 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Rüdersdorf in Richtung Dresden ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und vielen Verletzten. 17 Fahrzeuge fuhren hier ineinander, es gab 17 Verletzte, darunter sieben schwer zum Teil lebensbedrohlich verletzte. Eine 68-jährige Frau aus dem Landkreis Zwickau kam bei dem Unfall ums Leben. Mehrere Autofahrer waren eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

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Versuchte Tötung: Junger Mann durch Einsatz eines Messers schwer verletzt

Gestern (28.04.2019), gegen 01:15 Uhr, kam es auf der Bismarckstrasse in Remscheid zu einer Messerstecherei. Nachdem ein 25-Jähriger in eine Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen geriet, kam es zum Einsatz eines Messers. Der Remscheider wurde dadurch schwer verletzt und er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er noch in der Nacht operiert.

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Frau (30) von Duo sexuell belästigt und bestohlen – Täterbeschreibung

In der Nacht zu Sonntag, am 28.04.2019, gegen 00:10 Uhr, wurde eine 30-jährige Frau an der Jahnstrasse in Velbert von zwei unbekannten männlichen Personen sexuell belästigt und bestohlen. Nach eigenen Angaben wurde die Frau in Höhe der Bushaltestelle Wagnerstrasse von den beiden Männern gepackt, auf den Grünstreifen neben dem Gehweg gezogen und unsittlich berührt. Die 30-Jährige wehrte sich gegen die Angreifer.

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Mann im Bahnhof getreten und geschlagen – Fahndung nach Schlägern

Am Donnerstag, 12.07.2018, gegen 23.00 Uhr, kam es in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Münster zu einem körperlichen Angriff mehrerer, bisher unbekannter Personen, auf einen 43 Jahre alten Deutschen. Die Personen verfolgten das spätere Opfer aus einem Bus heraus, wo es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Tätern und dem Geschädigten gekommen war.

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Zwei Sattelschlepper brannten – Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Durch die Integrierte Rettungsleitstelle Montabaur wurde der Polizei Strassenhaus in der Nacht von Sonntag auf Montag der Brand von zwei Sattelschleppern inkl. Aufliegern in der Ortslage Buchholz (WW) gemeldet. Zwei hintereinander geparkte LKW standen vor Ort in Vollbrand. Durch starke Kräfte der umliegenden Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf ein angrenzendes Schulobjekt verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 100.000 EUR geschätzt.

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Nach vier Falschgeldverbreitern wird mit Phantombildern gefahndet

Mit von einem Zeichner des Landeskriminalamtes Niedersachsen aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Öffentlichkeitsfahndung erstellten Phantombildern fahndet die Polizei Göttingen aktuell nach vier unbekannten Falschgeldverbreitern. Die Männer sind dringend verdächtig, im Januar im Raum Duderstadt im Zusammenhang mit einem angeblichen Immobilienverkauf eine grössere Menge an gefälschten 500 Euro-Banknoten als Anzahlung für den vereinbarten Kaufpreis übergeben und damit in Umlauf gebracht zu haben.

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Dramatische Suche nach zwei vermissten Kindern (6 und 14) – bitte mithelfen

Seit dem Sonntagabend des 28.04.2019, 20.00 Uhr, werden in Ratingen zwei 6- und 14-jährige Kinder vermisst. Der ältere Junge hatte gemeinsam mit dem jüngeren Mädchen im Bereich einer Kleingartenanlage an der Fliedner Strasse in Ratingen-Süd gespielt. Beide waren dabei auch immer wieder mit ihren Fahrädern unterwegs. Gegen 20.00 Uhr bemerkten die Eltern der jeweiligen Kinder deren verschwinden.

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Blockaden durch Autokorsos türkischer Hochzeitsgesellschaften – Schüsse

Nach zwei Autokorsos am Sonntag, 28. April, auf der Lange Strasse und der Werler Strasse leitete die Hammer Polizei zwei Verfahren gegen Unbekannt ein. Die Ermittlungen dauern an. Gegen 16.40 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei und machten Angaben zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Knallgeräuschen auf der Lange Strasse.

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Exhibitionist entblösst sich vor Joggerin – Zeugenhinweise erbeten

Am frühen Sonntagmittag hat sich ein bislang unbekannter Mann am Spazierweg der Speller Aa vor einer Joggerin entblösst. Die 26-jährige Frau befand sich gegen etwa 11.15 Uhr zwischen der Vennhauser Strasse und der Dorfstrasse, als ihr ein schwarz gekleideter Mann entgegenkam. Kurz bevor sie an ihm vorbeilief, entblösste er sein erigiertes Glied vor der Joggerin. Die Frau lief schnell weiter und meldete den Fall etwa 45 Minuten später bei der Polizei.

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20-Jährige und 16-Jährige unsittlich berührt – Täter gesucht

Aufgrund der Presseveröffentlichung am Freitag (s. u.) meldete sich eine weitere Geschädigte des Unbekannten aus Dinslaken. Sie befand sich am Donnerstagnachmittag, zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr, an der Bahnunterführung der Karl-Heinz-Klingen-Strasse. Plötzlich versperrte der Unbekannte der 20-jährigen Frau aus Dinslaken den Weg und berührte sie unsittlich. Die Frau stiess den Mann von sich und rannte davon, während der Täter sich auf seinem Fahrrad in Richtung Stadtmitte entfernte.

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Foto-/Video-Fahndung: Polizei sucht mutmaßlichen Fahrraddieb - Wer kennt diesen Mann?

Ein bislang unbekannter Mann ist verdächtig, am 14.02.2019 ein hochwertiges E-Bike von einem Fahrradabstellplatz vor einem Haus in Bonn-Endenich gestohlen zu haben. Zur Tatzeit gegen 02:05 Uhr wurde er auf dem Grundstück an der Euskirchener Straße aus einiger Entfernung von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

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Fußgängerin von Auto erfasst

Schwere Verletzungen hat sich am Freitagmorgen eine Fußgängerin zugezogen, die beim Überqueren der Heutalstraße auf Höhe der Wirkerstraße von einem Autofahrer übersehen wurde. Der 90-jährige Fordfahrer wollte vom Straßenrand anfahren und hatte dabei den hinter ihm befindlichen Verkehr beobachtet. Dabei hatte er die 85-jährige Fußgängerin übersehen. Diese stürzte durch den Unfall.

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Olten SO: Auto nach Selbstunfall überschlagen – Lenker flüchtet vor Eintreffen der Polizei

Ein unbekannter Autolenker verursachte in der Nacht auf Samstag in Bereich der Bahnhofbücke in Olten einem Selbstunfall. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Unbekannte von der Unfallstelle. Zur Ermittlung des verantwortlichen Fahrzeuglenkers sucht die Polizei Zeugen.

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Körperverletzung

Am 23.04.2019, um 08:50 Uhr, spazierte eine 79-jährige Frau mit ihren kleinen Hunden auf dem Rheindamm im Bereich des Grenzüberganges Mäder/Kiessern Richtung Koblach. Auf Höhe der alten "Rheinbahnbrücke" rannten drei freilaufende Hunde auf die Frau und den kleinen, ebenfalls freilaufenden Hund zu. Mit ihrem ausgestreckten Bein, versuchte sie sich und ihren Hund vor den Angreifern zu schützen. Die Hunde ließen dann auch von ihr ab.

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85-Jährige Fußgängerin von Pkw erfasst und schwer verletzt - Zeugen gesucht

Ein 90-jähriger Autofahrer fuhr am Freitagvormittag gegen 10.35 Uhr, in der Heutalstraße vom Fahrbahnrand an und beabsichtigte von der Bäckerei Remensperger in Richtung Ortsmitte weiterzufahren. Beim Anfahren an der unübesichtlichen Örtlichkeit orientierte sich der Mann nach hinten, auf den rückwärtigen Verkehr, und erkannte zu spät, dass eine 85-jährige Frau die Fahrbahn aus seiner Sicht von links nach rechts überquerte.

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Nachtragsmeldung zu tödlichem Unfall - Zeugen gesucht

Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße 5734, zwischen Vöhrenbach und Herzogenweiler zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem ein 71-jähriger Audi-Fahrer getötet wurde [Polizei.news berichtete]. Die Polizei sucht zum Unfallgeschehen, der 71-Jährige war links von der Fahrbahn abgekommen, dringend nach Zeugen.

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76-jähriger Mann weiterhin vermisst - Polizei bittet um Hinweise

Bereits seit Montagabend wird der 76-jährige Selim S. vermisst. Diverse Polizeikräfte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz und angrenzender Dienststellen sowie ein Hubschrauber und Personensuchhunde waren bisher im Einsatz, konnten jedoch keine Spur finden. Weitere Suchaktionen mit einem Hubschrauber und der Hilfe von Freiwilligen wurden am Freitag durchgeführt.

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Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer - Unfallverursacher ist flüchtig

Am Freitag (26.04) um 13.30 Uhr ereignete sich in Darmstadt an der Einmündung Karlstraße / Steinackerstraße ein Verkehrsunfall. Ein bislang unbekannter Autofahrer befuhr die Steinackerstraße in Richtung Karlstraße, bog auf diese ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines 17-jährigen Motorradfahrers aus Brensbach, welcher auf der Karlstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Der Motorradfahrer wich auf die dortigen Straßenbahnschienen aus, kam aber aufgrund der Nässe ins Schlingern und stürzte anschließend auf die Fahrbahn.

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Schwerer Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen

Wie die Polizei bereits berichtete kam es am frühen Donnerstagnachmittag, 24.04.2019, in der Preußenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigem Sachstand bog ein 48-Jähriger mit seinem Lkw (offener Kipper), der mit Sand beladen war, gegen 14:10 Uhr an der Anschlussstelle Fedderwardergroden von der BAB A 29 aus Richtung Sande kommend auf die Preußenstraße.

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Randalierer werfen Smart um

Eine sinnlose Sachbeschädigung mit hohem Sachschaden von rund 15.000 Euro beschäftigt derzeit die Ermittler der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte. Bislang unbekannte Täter warfen am gestrigen Donnerstagabend in Kassel-Mitte mit körperlicher Gewalt einen geparkten Smart um, der auf die rechte Seite kippte und erheblich beschädigt wurde. Zeugen beobachteten zwei dunkel gekleidete, flüchtende Personen. Da es keine Hinweise auf einen privaten Hintergrund gibt, erbitten die Ermittler nun weitere Zeugenhinweise.

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67-Jähriger nach Körperverletzung schwer verletzt

Am Donnerstag, den 25.04.19, erlitt ein 67-Jähriger in Boostedt schwere Verletzungen durch einen Messerangriff. Gegen 21:50 Uhr war es zwischen dem 67-Jährigen und einem 64-Jährigen aus Boostedt zu Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen, in dessen Verlauf der 64-Jährige mit einem Messer auf den 67-Jährigen einstach. Dieser erlitt eine Stichverletzung im Bereich des Unterbauches und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden.

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Krähenfüße vergraben

Am Vormittag hatten sich Zeugen bei der Polizei in Gerstetten gemeldet. Sie waren zuvor im Hungerbrunnental unterwegs. Im Gewann Heiligenholz setzten sie sich auf eine Bank. Dabei trat einer der Spaziergänger auf etwas Scharfkantiges. Er schaute nach und fand im Boden gleich drei Metallanker mit scharfen, nach oben zeigenden Spitzen. Dank dessen, dass der Mann Schuhe mit stabilen Sohlen trug, blieb er unverletzt.

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Wappen des Kantons Schaffhausen



Die Polizei im Kanton Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.

Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.

Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.


Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen

Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.

Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.

Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.

Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen

Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.

Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen

Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Zentrale Dienste
  • Einsatz und Planung
  • Instruktion

Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.

Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.

Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.

Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.

Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.


Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig.

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen

Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.

Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.

Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.

Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.

Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.

Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.

Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen

Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.

Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:

  • Innenfahndung
  • Fahndung
  • Gewaltdelikte
  • Betäubungsmitteldelikte
  • Vermögensdelikte
  • Kriminaltechnik

Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.

Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.

Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.

Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.

Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.

Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen

Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.


Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.

Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.

Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen

Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.

Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.

Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.



Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.