Bei der Suche nach dem vermissten Sportstudenten Fritz H. bittet die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes um Mithilfe.
Der 26-Jährige verliess am Montag, den 8. April 2019, seine Friedrichshainer Wohnung und kehrte dorthin nicht mehr zurück.
Am Ostermontag (22. April) war es in den späten Abendstunden in Moers zu einem mutmasslichen Autorennen gekommen, bei dem der zunächst unbekannte Fahrer eines beteiligten Mercedes E63s AMG mit hoher Geschwindigkeit gegen einen vorausfahrenden Citroen Saxo prallte.
Die Fahrzeugführerin (43) des Citroen wurde zunächst schwer verletzt und verstarb am 25.04.2019 an den Folgen ihrer Verletzungen in einem Duisburger Krankenhaus.
Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Mit der Masche "falsche Polizeibeamte" versuchten Betrüger im Februar vergeblich ein Kasseler Ehepaar reinzulegen.
Die Senioren, die bereits ihr gesamtes Hab und Gut im Wert von 70.000 Euro bereitgestellt hatten, durchschauten die Betrüger glücklicherweise noch im letzten Moment und verweigerten die Herausgabe ihrer Wertsachen an einen bei ihnen zur Abholung erschienen Unbekannten.
Nachdem ein auf der Bundesstrasse 448 fahrender Notarztwagen von einer Brücke mit einer Flasche beworfen worden war, nahm die Polizei am Sonntagabend zwei Tatverdächtige vorläufig fest. Gegen 19.30 Uhr fuhr ein Notarztwagen von Offenbach in Richtung Obertshausen.
Von der Brücke an der verlängerten Würzburger Strasse wurde aus einer Dreiergruppe heraus eine Flasche auf das fahrende Auto geworfen, sodass der Fahrer sich gezwungen sah, eine Vollbremsung einzuleiten.
Die Beamten des Polizeireviers Lahr sowie der Kriminalpolizei sind seit Sonntag auf der Suche nach der einer 77 Jahre alten Frau.
Die vermisste U. B. hat nach derzeitigen Ermittlungen gegen Mittag ihren Wohnort in der Lahrer Nordstadt verlassen. Seither liegen keine Erkenntnisse über ihren Aufenthaltsort vor.
Der blaue Ford Fiesta einer Dülmenerin ist am Montag (29. April) im Zeitraum zwischen 12.35 und 13 Uhr an der Haverlandhöhe gegenüber der Kardinal-van-Galen-Schule in Dülmen beschädigt worden.
Jemand hat die Tankdeckelklappe geöffnet und in den Holraum Sand gefüllt. Zudem wurde Sand auf dem Lack des Wagens verrieben.
Seit dem 16. April wird die 54-jährige Sylviane Kllokoqi aus Neustadt- Glewe vermisst.
Die Polizei fahndet derzeit nach der Frau, hat allerdings momentan keine Anhaltspunkte zum Aufenthalt der 54-Jährigen. Es ist vermutet, dass sie in der Region zwischen Neustadt- Glewe und Ludwigslust ziellos umherirrt. Vermutlich ist sie mit einem silbergrauen Damenfahrrad unterwegs.
Am Samstag, gegen 05.00 Uhr kam es auf dem Gelände der Gießener Tierklinik zu einem Raub.
Ein Unbekannter hatte einen 27 - Jährigen, der mit seinem Hund Gassi war, mit einem unbekannten spitzen Gegenstand bedroht und Bargeld gefordert.
Auf der A 4 ereignete sich Montagnachmittag gegen 14:15 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Rüdersdorf in Richtung Dresden ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und vielen Verletzten.
17 Fahrzeuge fuhren hier ineinander, es gab 17 Verletzte, darunter sieben schwer zum Teil lebensbedrohlich verletzte. Eine 68-jährige Frau aus dem Landkreis Zwickau kam bei dem Unfall ums Leben. Mehrere Autofahrer waren eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.
Gestern (28.04.2019), gegen 01:15 Uhr, kam es auf der Bismarckstrasse in Remscheid zu einer Messerstecherei.
Nachdem ein 25-Jähriger in eine Auseinandersetzung mit mehreren Jugendlichen geriet, kam es zum Einsatz eines Messers. Der Remscheider wurde dadurch schwer verletzt und er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er noch in der Nacht operiert.
Die Dortmunder Polizei sucht mit Lichtbildern nach einem Mann. Dieser soll versucht haben, am 29. Oktober 2018 gegen 15.35 Uhr in der U-Bahn-Station "Willem-van-Vloten-Strasse" einen anderen Mann auf die Gleise zu stossen.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und meldete ihn später der Polizei.
Die Polizei in Brake sucht eine vermisste Person und ist dabei auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen. Bislang durchgeführte Suchmassnahmen haben nicht zum Auffinden der Person geführt.
Vermisst wird Herr Hans-Hermann WESTERHOLT, wohnhaft in: 26180 Rastede.
In der Nacht zu Sonntag, am 28.04.2019, gegen 00:10 Uhr, wurde eine 30-jährige Frau an der Jahnstrasse in Velbert von zwei unbekannten männlichen Personen sexuell belästigt und bestohlen.
Nach eigenen Angaben wurde die Frau in Höhe der Bushaltestelle Wagnerstrasse von den beiden Männern gepackt, auf den Grünstreifen neben dem Gehweg gezogen und unsittlich berührt. Die 30-Jährige wehrte sich gegen die Angreifer.
Am Donnerstag, 12.07.2018, gegen 23.00 Uhr, kam es in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Münster zu einem körperlichen Angriff mehrerer, bisher unbekannter Personen, auf einen 43 Jahre alten Deutschen.
Die Personen verfolgten das spätere Opfer aus einem Bus heraus, wo es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Tätern und dem Geschädigten gekommen war.
Durch die Integrierte Rettungsleitstelle Montabaur wurde der Polizei Strassenhaus in der Nacht von Sonntag auf Montag der Brand von zwei Sattelschleppern inkl. Aufliegern in der Ortslage Buchholz (WW) gemeldet.
Zwei hintereinander geparkte LKW standen vor Ort in Vollbrand. Durch starke Kräfte der umliegenden Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf ein angrenzendes Schulobjekt verhindert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 100.000 EUR geschätzt.
Mit von einem Zeichner des Landeskriminalamtes Niedersachsen aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Öffentlichkeitsfahndung erstellten Phantombildern fahndet die Polizei Göttingen aktuell nach vier unbekannten Falschgeldverbreitern.
Die Männer sind dringend verdächtig, im Januar im Raum Duderstadt im Zusammenhang mit einem angeblichen Immobilienverkauf eine grössere Menge an gefälschten 500 Euro-Banknoten als Anzahlung für den vereinbarten Kaufpreis übergeben und damit in Umlauf gebracht zu haben.
Am 11.04.2019 wurde auf einer öffentlichen Fläche auf der Rheydter Strasse Ecke Brunnenstrasse ein Karton mit einem vergoldeten Bestecksatz für sechs Personen aufgefunden und der Polizei übergeben.
Das Besteck wurde sichergestellt.
Am 28.04.2019, um 03.30 Uhr, wurde ein 33-jähriger Mann in der Münchensteinerstrasse Opfer eines Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 33- Jährige im Klub „das Viertel“ aufgehalten hatte.
Seit dem Sonntagabend des 28.04.2019, 20.00 Uhr, werden in Ratingen zwei 6- und 14-jährige Kinder vermisst.
Der ältere Junge hatte gemeinsam mit dem jüngeren Mädchen im Bereich einer Kleingartenanlage an der Fliedner Strasse in Ratingen-Süd gespielt. Beide waren dabei auch immer wieder mit ihren Fahrädern unterwegs. Gegen 20.00 Uhr bemerkten die Eltern der jeweiligen Kinder deren verschwinden.
Nach zwei Autokorsos am Sonntag, 28. April, auf der Lange Strasse und der Werler Strasse leitete die Hammer Polizei zwei Verfahren gegen Unbekannt ein.
Die Ermittlungen dauern an. Gegen 16.40 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen bei der Polizei und machten Angaben zu Verkehrsbeeinträchtigungen und Knallgeräuschen auf der Lange Strasse.
In Solothurn haben Unbekannte am Samstagabend bei mehreren Liegenschaften Briefkästen gesprengt.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur unbekannten Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am frühen Sonntagmittag hat sich ein bislang unbekannter Mann am Spazierweg der Speller Aa vor einer Joggerin entblösst. Die 26-jährige Frau befand sich gegen etwa 11.15 Uhr zwischen der Vennhauser Strasse und der Dorfstrasse, als ihr ein schwarz gekleideter Mann entgegenkam.
Kurz bevor sie an ihm vorbeilief, entblösste er sein erigiertes Glied vor der Joggerin. Die Frau lief schnell weiter und meldete den Fall etwa 45 Minuten später bei der Polizei.
Aufgrund der Presseveröffentlichung am Freitag (s. u.) meldete sich eine weitere Geschädigte des Unbekannten aus Dinslaken. Sie befand sich am Donnerstagnachmittag, zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr, an der Bahnunterführung der Karl-Heinz-Klingen-Strasse.
Plötzlich versperrte der Unbekannte der 20-jährigen Frau aus Dinslaken den Weg und berührte sie unsittlich. Die Frau stiess den Mann von sich und rannte davon, während der Täter sich auf seinem Fahrrad in Richtung Stadtmitte entfernte.
Am 28.04.2019, gegen 04.00 Uhr, wurde ein 31-jähriger Mann an der Uferstrasse, beim Unteren Rheinweg, Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Ein bislang unbekannter Mann ist verdächtig, am 14.02.2019 ein hochwertiges E-Bike von einem Fahrradabstellplatz vor einem Haus in Bonn-Endenich gestohlen zu haben.
Zur Tatzeit gegen 02:05 Uhr wurde er auf dem Grundstück an der Euskirchener Straße aus einiger Entfernung von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.
Am Sonntag (28.04.2019), vor 1:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft vier Abfalleimer beim Bahnhof Flawil in Brand gesteckt.
Zudem beschädigten sie einen Billettautomaten. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr kam es auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes an der Graf-Otto-Straße zu einem versuchten Totschlag.
Ein 25 Jahre alter Northeimer wurde dabei durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt.
Schwere Verletzungen hat sich am Freitagmorgen eine Fußgängerin zugezogen, die beim Überqueren der Heutalstraße auf Höhe der Wirkerstraße von einem Autofahrer übersehen wurde.
Der 90-jährige Fordfahrer wollte vom Straßenrand anfahren und hatte dabei den hinter ihm befindlichen Verkehr beobachtet. Dabei hatte er die 85-jährige Fußgängerin übersehen. Diese stürzte durch den Unfall.
Der 76-jähriger Lenker eines VW Busses befuhr die B295 bei Biederbach-Heidenacker talwärts und kam in einer langgezogenen Rechtskurve, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, zu weit nach links.
Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Reisebus.
Mit einem Messer bewaffnet wollte ein Unbekannter gestern die Inhaberin einer Modeboutique in Neuenhof berauben. Diese konnte ihn jedoch in die Flucht schlagen.
Trotz Fahndung blieb der Täter verschwunden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Ein unbekannter Autolenker verursachte in der Nacht auf Samstag in Bereich der Bahnhofbücke in Olten einem Selbstunfall. Noch vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Unbekannte von der Unfallstelle.
Zur Ermittlung des verantwortlichen Fahrzeuglenkers sucht die Polizei Zeugen.
Wer kann Angaben zur Bekleidung des Täters machen? Am 31.03.2019 in den frühen Morgenstunden drang eine bisher unbekannte maskierte Person in eine Tankstelle ein.
Die Polizei informierte über diesen Sachverhalt am 31.03.2019.
Am 23.04.2019, um 08:50 Uhr, spazierte eine 79-jährige Frau mit ihren kleinen Hunden auf dem Rheindamm im Bereich des Grenzüberganges Mäder/Kiessern Richtung Koblach.
Auf Höhe der alten "Rheinbahnbrücke" rannten drei freilaufende Hunde auf die Frau und den kleinen, ebenfalls freilaufenden Hund zu. Mit ihrem ausgestreckten Bein, versuchte sie sich und ihren Hund vor den Angreifern zu schützen. Die Hunde ließen dann auch von ihr ab.
Ein 90-jähriger Autofahrer fuhr am Freitagvormittag gegen 10.35 Uhr, in der Heutalstraße vom Fahrbahnrand an und beabsichtigte von der Bäckerei Remensperger in Richtung Ortsmitte weiterzufahren.
Beim Anfahren an der unübesichtlichen Örtlichkeit orientierte sich der Mann nach hinten, auf den rückwärtigen Verkehr, und erkannte zu spät, dass eine 85-jährige Frau die Fahrbahn aus seiner Sicht von links nach rechts überquerte.
Wie bereits berichtet, kam es am Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße 5734, zwischen Vöhrenbach und Herzogenweiler zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem ein 71-jähriger Audi-Fahrer getötet wurde [Polizei.news berichtete].
Die Polizei sucht zum Unfallgeschehen, der 71-Jährige war links von der Fahrbahn abgekommen, dringend nach Zeugen.
Bereits seit Montagabend wird der 76-jährige Selim S. vermisst.
Diverse Polizeikräfte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz und angrenzender Dienststellen sowie ein Hubschrauber und Personensuchhunde waren bisher im Einsatz, konnten jedoch keine Spur finden. Weitere Suchaktionen mit einem Hubschrauber und der Hilfe von Freiwilligen wurden am Freitag durchgeführt.
Am Freitag (26.04) um 13.30 Uhr ereignete sich in Darmstadt an der Einmündung Karlstraße / Steinackerstraße ein Verkehrsunfall.
Ein bislang unbekannter Autofahrer befuhr die Steinackerstraße in Richtung Karlstraße, bog auf diese ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines 17-jährigen Motorradfahrers aus Brensbach, welcher auf der Karlstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Der Motorradfahrer wich auf die dortigen Straßenbahnschienen aus, kam aber aufgrund der Nässe ins Schlingern und stürzte anschließend auf die Fahrbahn.
In der Nacht zum heutigen Freitag kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Amtsstraße zu einem Vorfall.
Nach ersten Ermittlungen manipulierten unbekannte Täter die elektrische Lüftungsanlage eines Schweinestalls. Sie setzten dabei über einen Schaltkasten die Anlage außer Betrieb.
Wie die Polizei bereits berichtete kam es am frühen Donnerstagnachmittag, 24.04.2019, in der Preußenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall.
Nach bisherigem Sachstand bog ein 48-Jähriger mit seinem Lkw (offener Kipper), der mit Sand beladen war, gegen 14:10 Uhr an der Anschlussstelle Fedderwardergroden von der BAB A 29 aus Richtung Sande kommend auf die Preußenstraße.
Am Freitag (26. April 2019) in der Zeit zwischen 04.00 und 06.00 Uhr drangen unbekannte Täter in eine Café-Konditorei an der Hauptstraße ein.
Sie hebelten die Eingangstür auf, um sich Zugang zu verschaffen.
Eine sinnlose Sachbeschädigung mit hohem Sachschaden von rund 15.000 Euro beschäftigt derzeit die Ermittler der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte.
Bislang unbekannte Täter warfen am gestrigen Donnerstagabend in Kassel-Mitte mit körperlicher Gewalt einen geparkten Smart um, der auf die rechte Seite kippte und erheblich beschädigt wurde. Zeugen beobachteten zwei dunkel gekleidete, flüchtende Personen. Da es keine Hinweise auf einen privaten Hintergrund gibt, erbitten die Ermittler nun weitere Zeugenhinweise.
Bislang Unbekannte warfen am vergangenen Donnerstagmorgen, gegen 8 Uhr, im Bereich des Südportals des Dietershan-Tunnels (Schnellfahrstecke Fulda-Würzburg) einen Intercity-Express (ICE) mit Steinen.
Bei dem Schnellzug, der in Richtung Kassel unterwegs war, ging eine Fensterscheibe zu Bruch. Das Glas war sternförmig gesplittert.
Am Donnerstag, den 25.04.19, erlitt ein 67-Jähriger in Boostedt schwere Verletzungen durch einen Messerangriff.
Gegen 21:50 Uhr war es zwischen dem 67-Jährigen und einem 64-Jährigen aus Boostedt zu Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen, in dessen Verlauf der 64-Jährige mit einem Messer auf den 67-Jährigen einstach. Dieser erlitt eine Stichverletzung im Bereich des Unterbauches und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden.
Am Vormittag hatten sich Zeugen bei der Polizei in Gerstetten gemeldet. Sie waren zuvor im Hungerbrunnental unterwegs.
Im Gewann Heiligenholz setzten sie sich auf eine Bank. Dabei trat einer der Spaziergänger auf etwas Scharfkantiges. Er schaute nach und fand im Boden gleich drei Metallanker mit scharfen, nach oben zeigenden Spitzen. Dank dessen, dass der Mann Schuhe mit stabilen Sohlen trug, blieb er unverletzt.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.