Dortmund. Am frühen Freitagmorgen brannte es in einem Keller in der Borussiastraße im Ortsteil Oespel.
Beim Eintreffen des Löschzugs 8 aus Eichlinghofen um 5.10 Uhr war der Treppenraum bereits stark verraucht und eine Frau stand mit ihren drei Hunden am offenen Fenster ihrer ebenfalls verrauchten Dachgeschosswohnung.
Die Kantonspolizei berichtet, dass heute gegen 03.00 Uhr ein Feuer in einem 4-stöckigen Gebäude in der Via Roncobello in Pregassona ausgebrochen ist.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen zu ermitteln sind, begann das Feuer in einer Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes.
Am Donnerstag, 15.10.2020, 11.00 Uhr, kam es im Holenstein in Glarus aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brand in einem Textilbetrieb.
Mehrere Anrufer verständigten den Feuerwehrnotruf, dass eine Produktions-/Lagerhalle unter starker Rauchentwicklung brenne.
Am Donnerstag (15.10.2020), kurz vor 00:30 Uhr, ist in einem Keller eines Einfamilienhauses am Aeuliweg ein Feuer ausgebrochen.
Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwochabend (14.10.2020), kurz nach 20 Uhr, hat auf einem Parkplatz an der Walzenhauserstrasse ein Auto gebrannt.
Die Brandursache wird untersucht.
Bad Hersfeld. Im Landkreis Hersfeld/Rotenburg geriet in Friedewald am Mittwoch, 14.10.2020 gegen 21:40 Uhr ein Einfamilienhaus in Vollbrand.
Die 77 jährige Bewohnerin des Hauses konnte ihr Haus noch selbst verlassen und wurde leicht verletzt. Ihr 76 jähriger Ehemann konnte im Zuge der Löscharbeiten in dem Haus nur noch tot festgestellt werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz vor 12.30 Uhr im Erdgeschoss eines Industriegebäudes in der Via Industria in Lamone ein Feuer aus, dessen Ursachen von der Polizei ermittelt werden sollen.
Das Feuer betraf in der Folge auch den zweiten Stock des Gebäudes.
Um die Mittagszeit ist es zuerst zu einem Elektrobrand und anschliessend zu einem Küchbrand gekommen.
In beiden Fällen konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 13. Oktober 2020, kurz vor 20.00 Uhr, kam es am Baumgartenweg in Therwil BL zu einem Brand in der Einstellhalle eines Mehrfamilienhauses. Es entstand grosser Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 14.10.2020, ca. 04.15 Uhr, kam es im Familiengartenverein Landauer an der Landauerstrasse, in der Nähe des Bahndamms, zu einem Brandfall.
Dabei wurde ein Gartenhaus ein Raub der Flammen. Zudem wurden nebenstehende Gartenhäuser durch das Feuer beschädigt und ein Stall mit Hasen sowie eine Voliere brannten ab. Mehrere Kleintiere wurden durch den Brand getötet. Personen wurden keiner verletzt.
Auf einem Gartensitzplatz ist zu später Stunde ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
In der Nacht auf Mittwoch (14. Oktober 2020), um 04:00 Uhr, ist auf einem Gartensitzplatz eines Mehrfamilienhauses an der Fadenstrasse in der Stadt Zug ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte eine Tischgarnitur sowie ein Schrank.
Am Dienstag, den 13. Oktober rückte die Feuerwehr des the DPS des Montagnes Neuchâteloise aufgrund eines Feuers in einer Wohnung in der Rue Numa-Droz 16 in La Chaux-de-Fonds aus.
Das Gebäude wurde während des Einsatzes evakuiert.
Am Sonntagnachmittag (11.10.2020) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Feldstrasse in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand im Treppenhaus.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
In einer Geschäftsliegenschaft in Aesch kam es heute Nachmittag kurz vor 13 Uhr zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (11.10.2020), kurz vor 9 Uhr, ist es an der Tiefrietstrasse zu einem Brand in einem Technikraum gekommen.
Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Samstag (10.10.2020) kurz vor Mittag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Schaffhausen zu einem Wohnzimmerbrand.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
In der Nacht vom Freitag, 9. Oktober 2020, kurz vor 23.30 Uhr, geriet ein Holzschopf am Unterwartweg in Muttenz in Brand.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
In Zizers ist am Freitagnachmittag ein Personenwagen vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf ein Gebäude übergriff.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht vom Freitag, 9. Oktober 2020, kurz vor 23.30 Uhr, brach im Dachstock eines leerstehenden Einfamilienhauses auf dem Lampenberg ein Brand aus, der zu einem Vollbrand der Liegenschaft führte. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung, dass der Dachstock eines Einfamilienhauses an der Wildensteinerstrasse auf dem Lampenberg brenne, ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal um 23.18 Uhr ein.
Bei einem Brand in einem Autospritzwerk in Samstagern (Gemeinde Richterswil) ist am Freitagmorgen (9.10.2020) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Fünf Personen wurden vor Ort wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung untersucht.
Velbert. Am noch nächtlichen Freitagmorgen des 09.10.2020, gegen 04.35 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Velbert über Notruf ein Wohnungsbrand an der Bonsfelder Straße im Velberter Ortsteil Nierenhof gemeldet.
Beim schnellen Eintreffen erster Einsatzkräfte am Brandort stand dort eine Wohnung im Mehrfamilienhaus mit der Nr. 87 großflächig in Flammen. Seitdem laufen die Maßnahmen zur Brandbekämpfung. Bewohner des Brandhauses sowie eines Nachbarhauses wurden in Sicherheit gebracht - ein Linienbus der WSW wurde für deren Aufenthalt zur Verfügung gestellt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag standen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei wegen eines Wohnungsbrandes in Zürich Wipkingen im Einsatz.
Während das Feuer rasch gelöscht wurde, evakuierte man die Bewohnerinnen und Bewohner aus der betroffenen Liegenschaft. Sechs Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert.
Am Mittwochmorgen (07.10.2020), um 8 Uhr, ist in einem Industriebetrieb am Glashüttenweg ein Feuer ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte dieses rasch löschen.
Gestern Abend geriet an der Riedstrasse in der Stadt Luzern ein Gartenhaus in Brand. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache dürfte auf ein Gasheizgerät zurückzuführen sein.
Am Dienstag, 6. Oktober 2020, kurz nach 21:30 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass an der Riedstrasse in der Stadt Luzern ein Gartenhaus in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort stand ein Teil des Gartenhauses bereits in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmittag (06.10.2020), kurz nach 12:50 Uhr, ist es im Buchen zu einem Mott-Brand im Dachstock eines Neubaus gekommen.
Die Kantonale Notrufzentrale erhielt die Meldung über eine Rauchentwicklung im Dachstock eines Neubaus eines Mehrfamilienhauses.
Am Dienstagabend (06.10.2020) kam es in einem Mehrfamilienhaus in Neuhausen am Rheinfall zu einem Küchenbrand.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Letzte Nacht intervenierten die Feuerwehr des Stützpunktes Romont und die Kantonspolizei wegen des Brandes eines Bauernhauses in Romont. Das Gebäude wurde zerstört und eine Untersuchung ist im Gange, um die Ursache dieses Brandes zu ermitteln.
Am Montag, 5. Oktober 2020, gegen 23 Uhr wurden die Feuerwehr des Stützpunktes Romont und die Kantonspolizei infolge des Brandes eines Bauernhauses in Romont, an der Route de Massonnens, alarmiert.
Am Sonntagabend brannte es in einem Wohnheim in Weinfelden, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 21 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Wohnheims an der Hofackerstrasse, dass es in einem Zimmer der Liegenschaft zu einem Brand gekommen sei. Die Feuerwehr Weinfelden kam nicht zum Löscheinsatz, musste aber die Räumlichkeiten entlüften.
Beim Brand eines Gasgrills entstand am Sonntag in Sirnach Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 15 Uhr wollte ein 29-Jähriger den Gasgrill auf seinem Balkon des Mehrfamilienhauses an der Haldenstrasse in Betrieb nehmen.
Marbach am Neckar (03.10.2020). Gegen 3:05 Uhr am Samstagmorgen bemerkten Polizeibeamte des Polizeireviers Marbach am Neckar in der Steinerstraße, dass jemand einen selbstgebauten Brandsatz gegen die Eingangstüre geworfen hatte.
Zeitgleich meldeten Zeugen zwei weitere Brände in der Niklastorstraße im Innenstadtbereich von Marbach am Neckar. Auch dort waren Brandsätze gegen ein Wohnhaus und die evangelische Kirche geworfen worden.
Am Sonntagmorgen brannte auf der Autobahn A2 zwischen Dagmersellen und Reiden ein Auto komplett aus. Das Feuer ist wegen einer technischen Ursache ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (05.10.2020), um 00:20 Uhr, ist in einer Gartenlaube in der Matt Feuer ausgebrochen. Dieses konnte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Die Kantonale Notrufzentrale erhielt die Meldung über einen Brand in einer Gartenlaube. Darin befand sich unter anderem auch ein Cheminée.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 04. / 05. Oktober 2020, kurz nach Mitternacht, kam es an der Hexmattstrasse in Pratteln BL zu einem Brandfall in einer Doppeleinfamilienhaus-Hälfte.
Die Brandursache ist noch unklar. An der Liegenschaft entstand grosser Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, den 03. Oktober 2020 um 16.00 Uhr intervenierte die Feuerwehr des DPS2 Centre du Val-de-Ruz auf der Allée des Marronniers 2 in Fontainemelon, um ein Feuer in den Gemeinschaftstoiletten eines Hauses zu löschen, nachdem ein Mülleimer Feuer gefangen hatte.
Das Feuer wurde von den Feuerwehrleuten schnell unter Kontrolle gebracht. Eine Untersuchung ist im Gange, um die genauen Ursachen des Brandes zu ermitteln.
Beim Brand in einem Einfamilienhaus in Islikon entstand in der Nacht auf Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Aufmerksame Nachbarn bemerkten kurz vor 0.45 Uhr Rauch aus dem Dach eines Einfamilienhauses an der Strasse Im Bogen.
Am Samstagabend, 03. Oktober 2020, kurz nach 21.00 Uhr, kam es in einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandausbruch in der Küche.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am Samstag (03.10.2020), kurz vor 2 Uhr, ist auf der Uznacherstrasse ein Auto mit fünf Insassen von der Strasse abgekommen und in Brand geraten. Die Verunfallten wurden alle verletzt. Sie konnten von Kollegen aus dem brennenden Auto befreit werden.
Die Verletzten wurden von einem Helikopter und mehreren Rettungswagen in umliegende Spitäler gebracht.
Am Donnerstagnachmittag fing ein Personenwagen auf der Winterthurerstrasse in Uster Feuer. Verletzt wurde niemand.
Gegen 17:30 Uhr ging die Meldung ein, wonach ein Personenwagen im Ausserortsbereich der Winterthurerstrasse in Uster Feuer gefangen habe. Die Stützpunktfeuerwehr und die Stadtpolizei Uster rückten unverzüglich aus.
Beim Brand einer Stromverteileranlage entstand in der Nacht auf Freitag in Berlingen Sachschaden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau löste gegen 23 Uhr im Dachgeschoss einer Liegenschaft an der Wieslistrasse ein Rauchmelder aus.
Heute Morgen ist in einer alten Scheune in Buttisholz ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
Die Brandursache ist unbekannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (30.09.2020), um 20:15 Uhr, hat ein Sofa in einer Wohnung an der Schönbüelstrasse gebrannt. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Die Kantonale Notrufzentrale erhielt die Meldung über einen Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
Am Dienstag, 29. September 2020, kurz vor Mittag, ist in einem Gebäude der SBB-Werkstätten in Yverdon ein Feuer ausgebrochen.
Die Insassen wurden evakuiert. Es wurden keine Verletzungen gemeldet.
Gestern Sonntagnachmittag, 27.09.2020 kam es in einem Hochhaus in Spreitenbach zu einem Brand.
Glücklicherweise konnte dieser durch die Bewohner und die anrückende Polizeipatrouille noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 26. September 2020, kurz vor 20.15 Uhr, kam es im Oberbiel in Reigoldswil BL zu einem Brandfall in einer Laube eines Mehrfamilienhauses.
Eine Person musste mit leichten Brandverletzungen sowie Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.