Köln. In einem von der Staatsanwaltschaft Köln geführten Ermittlungsverfahren haben Polizeibeamte des Kriminalkommissariats 11 am Montag (16. Dezember) in Kalk einen Beschuldigten (31) festgenommen.
Er steht unter dringendem Verdacht, am Samstag (14. Dezember) einen 32-Jährigen Landsmann in der Wiersbergstraße getötet und anschließend am Tatort Feuer gelegt zu haben. Zeugenaussagen führten die Polizisten auf die Spur des Beschuldigten.
Am Montag kam es in Vaduz auf einer Baustelle zu einem Schwelbrand, welcher durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden konnte.
Gegen 18:15 Uhr erhielt die Landespolizei den Hinweis, dass es im Städtle Vaduz bei einer Baustelle eines mehrstöckigen Hauses eine Rauchentwicklung geben würde.
Am Dienstagmorgen (17.12.2019), kurz vor 6:30 Uhr, ist in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Nach jetzigen Erkenntnissen geht die Kantonspolizei St.Gallen von Brandstiftung aus. Es kamen keine Personen zu Schaden.
Am Dienstag, 17. Dezember 2019, musste die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Zürich zwei brennende Autos löschen. Aufgrund der vorgefundenen Situation und der Spurensicherung muss von einer Brandstiftung ausgegangen werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Dienstagmorgen, 17. Dezember 2019, ca. 01.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass an der Färberstrasse zwei Autos brennen.
Die Turnhalle in Holderbank brannte am Dienstag bis auf die Grundmauern nieder. Der Brand forderte einen grossen Einsatz der Feuerwehr.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Beckingen-Saarfels. Am Montag, 16.12.2019, kurz vor Mitternacht, wurde der Polizei ein brennender Pkw in Beckingen-Saarfels, Merziger Straße gemeldet.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein BMW der 3-er Reihe in Vollbrand.
Am Sonntag, 15. Dezember, kurz nach 5:30 Uhr, musste das Erste-Hilfe-Kommando der Montagnes Neuchâteloises bei einem Brandausbruch in der Rue de la Charrière in La Chaux-de-Fonds ausrücken.
Aus einem unbestimmten Grund brach das Feuer in einem Lagerhaus auf dem Friedhofsgelände aus.
Am Sonntagabend ist im Bälliz in Thun ein Getränkestand in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken.
Ein menschliches Verschulden steht als Ursache im Vordergrund. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Sonntagabend brannte es in einem Mehrfamilienhaus in Tägerwilen. Eine Person zog sich leichte Verletzungen zu.
Um 19.20 Uhr meldeten aufmerksame Passantinnen der Kantonalen Notrufzentrale den Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse, und sie alarmierten die Hausbewohner.
Im Wald bei Balsthal ist in der Nacht auf Sonntag eine kleine Waldhütte abgebrannt.
Ausgelöst wurde der Brand offenbar durch Glutreste. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag ist in einer Wohnung in Huttwil ein lokaler Brand ausgebrochen. Dieser war bereits bei Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.
Eine Frau wurde verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitagnachmittag, 13. Dezember 2019, kurz vor 15.00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass es im Kellergeschoss eines Wohnhauses zu einer starken Rauchentwicklung, beziehungsweise zu einem Brand gekommen sei.
Das von einem Tumbler verursachte Feuer erlosch, durch einen vom Brand verursachten Wasseraustritt, bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte.
Ein Grossaufgebot von Rettungskräften hat am frühen Samstagmorgen, 14. Dezember 2019, ein Brand eines Wohnhauses mit Stall in Hundwil ausgelöst.
200 Schweine kamen in den Flammen um.
Heute gegen Abend wurde die Kantonspolizei wegen einer Rauchentwicklung in einer Wohnung in Freiburg gerufen. Die route de Villars wurde während zirka 1.5 Stunden für den Verkehr gesperrt. Eine Ermittlung zur Brandursache ist im Gang.
Am Freitag, 13. Dezember 2019, um 1647 Uhr, wurde aufgrund einer Rauchentwicklung in einer Erdgeschosswohnung eines Gebäudes in der Stadt Freiburg die Intervention der Kantonspolizei sowie der Feuerwehr des Stützpunktes Freiburg (12 Personen) verlangt.
Essen-Kettwig, Im Teelbruch. Am späten Donnerstagabend ist die Feuerwehr nach Essen-Kettwig zu einem dort gemeldeten Feuer ausgerückt.
Im Gewerbegebiet "Im Teelbruch" in Essen-Kettwig hat die ca. 500 Quadratmeter große Montagehalle eines dort ansässigen Reifenhändlers in nahezu voller Ausdehnung gebrannt.
Sehlem. Am Vormittag des 08.12.2019 stellten Zeugen eine abgebrannte Jagdhütte im Waldgebiet der Gemarkung Sehlem fest.
Diese brannte vermutlich im Verlauf der vorangegangenen Nacht komplett ab.
Menden. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag musste die Feuerwehr Menden zu einem PKW-Brand in die Arndtstraße ausrücken.
Das am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeug stand beim Eintreffen in Vollbrand. Mit einem Schnellangriffsrohr und dem Einsatz von Schaummittel gelang es den Einsatzkräften ein Übergreifen auf weitere PKW zu verhindern. Der Asphalt wurde so stark beschädigt, dass die Feuerwehr, im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei, Absperrmaterial zum Schadensort brachte, um diesen abzusperren.
Geringer Sachschaden ist am Donnerstagmorgen, 12. Dezember 2019, beim Brand eines Thermo-Komposters in Urnäsch entstanden. Personen wurden nicht verletzt.
Kurz nach 11.20 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant, dass an der Schwägalpstrasse in Urnäsch ein Komposthaufen brennen würde.
Am Freitag, 13.12.2019, 04.00 Uhr, ereignete sich im Alprüteli in Elm aus noch ungeklärten Gründen ein Brandfall in einem unbewohnten Ferienhaus.
Mehrere Anrufer meldeten dem Feuerwehrnotruf, dass oberhalb Untertal in Elm ein Ferienhaus brenne.
Am Donnerstag, 12.12.2019, ca. 17.00 Uhr, ereignete sich an der Spitalstrasse südlich des Parkhauses Kantonsspital Glarus ein Entstehungsbrand in einem leerstehenden Stall.
Aus noch ungeklärten Gründen entstand im 1. OG eines Stalles ein sog. Entstehungsbrand. Ein aufmerksamer Passant hatte bei der Vorbeifahrt am Objekt Rauch festgestellt.
Am Mittwoch (11.12.2019), kurz nach 16:30 Uhr, ist auf der Kirchenaustrasse ein Auto in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Donnerstag (12.12.2019), kurz nach 1 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in der Hauptstrasse erhalten. Das ältere Holzhaus wurde stark beschädigt. Die Feuerwehr des Sicherheitsverbunds Region Gossau stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Mehrfamilienhauses. Die Bewohner konnten vorgängig weitgehend selbständig aus ihren Wohnungen flüchten.
Dortmund. In der Nacht zu Mittwoch wurde die Feuerwehr gegen 0:15 Uhr über einen Brand in der Meißner Straße informiert.
Da es sich bei dem Objekt um ein Mehrfamilienhaus handelt, wurden sofort zwei Löschzüge alarmiert.Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Garage in voller Ausdehnung brannte und das Feuer drohte auf darübergelegene Wohnungen überzugreifen. Die Feuerwehrleute begannen sofort mit Löschmaßnahmen und der Kontrolle der angrenzenden Wohnhäuser.
Fröndenberg. 300 Strohballen auf einem Feld in der Nähe Thabrauck/Feldstraße in Fröndenberg standen am Dienstagabend (10.12.2019) in Flammen.
Ein Zeuge entdeckte gegen 22 Uhr das Feuer und wählte den Notruf.
Das Zwangsmassnahmengericht hat den Antrag der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten gutgeheissen und für den Beschuldigten Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten angeordnet.
Der 37-jährige Schweizer ist teilweise geständig.
Am frühen Dienstagabend (10.12.2019) hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Thayngen gebrannt. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Brandursache dürfte ein technischer Defekt sein.
Am Dienstagnachmittag ist in Thun ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch lokalisiert und gelöscht werden.
Wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung mussten zwei Personen mit Ambulanzen ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Am Dienstag (10.12.2019), um 11:15 Uhr, ist in einer Garagenbox in der Grüzenstrasse ein Brand ausgebrochen. Zwei Personen haben sich leicht verletzt. Die genaue Brandursache ist zurzeit noch unklar.
Ein 37-jähriger Mann befand sich in der mittleren der drei Garagen eines Mehrfamilienhauses. Aus unbekannten Gründen brach dort ein Brand aus, welcher sich auf die beiden anderen Garagen ausweitete.
In Bonaduz ist am Dienstagmorgen in einem Industriebetrieb ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 10 Uhr geriet ein mit Holzabfällen befülltes Silo des Industriebetriebes am südlichen Dorfrand in Brand.
In einer Wohnung beim Hauptbahnhof Solothurn ist in der Nacht auf Dienstag ein Glimmbrand entstanden.
Der Bewohner wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht.
Am Montag, 09.12.2019, 18.45 Uhr, kam es an der Dorfstrasse in Matt zu einem Brandfall. Nachdem für eine Schnitzelheizung mit einer Hackmaschine den ganzen Tag lang Holz verarbeitet worden war, stellten die Arbeiter eines Baubetriebs gegen 16.00 Uhr eine starke Hitzeentwicklung fest.
Bei einer ersten Kontrolle der Maschine und im Heizraum konnte nichts festgestellt werden.
Nach einem Brandausbruch in einem Reihen- Einfamilienhaus in Zufikon rückten Ambulanz, Feuerwehr und Polizei vor Ort aus. Eine 97-jährige Bewohnerin des Objekts konnte nur noch leblos im Innern des Hauses festgestellt werden. Die Ermittlungen wurden umgehend eingeleitet.
Nachdem am Montag, 09. Dezember 2019, kurz vor 18.00 Uhr eine Rauchentwicklung aus einem Reihen- Einfamilienhaus an der Oberdorfstrasse in Zufikon festgestellt wurde, rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus.
Kaiserslautern. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Montag wegen eines Wohnungsbrandes in die Königstraße ausgerückt.
Die Einsatzkräfte bargen eine leblose Person aus der betroffenen Wohnung.
Schalksmühle. Der Löschzug I der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag zum Linscheider Berg alarmiert, da aus einem Gebäude dichter Rauch dringen sollte.
Diese Meldung bestätigte sich.
Beim Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus ist am Montagmorgen (9.12.2019) in Bülach ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Eine Person wurde schwer verletzt.
Stade. Am gestrigen späten Abend gegen 22:30 h wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand eines Hauses in Engelschoff bei Himmelpforten gemeldet.
Aufmerksame Nachbarn hatten den Feuerschein entdeckt und sofort den Notruf gewählt.
Pforzheim/Enzkreis. Nach den Brandstiftungen an Kraftfahrzeugen im Zeitraum vom 26.11. bis 03.12.2019 in Pforzheim, Neuenbürg, Remchingen-Singen und Kämpfelbach-Ersingen führten die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitagnachmittag zur Festnahme eines Tatverdächtigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde er am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug.
Am Sonntag, 08.12.2019, 19.40 Uhr, ereignete sich an der Giessenbrücke in Näfels ein Brandfall in einer Küche.
Der Bewohner einer Wohnung vergass beim Verlassen des Mehrfamilienhauses eine Pfanne auf den eingeschalteten Kochherd.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 7./8. Dezember 2019, kurz nach 00.30 Uhr, geriet am Fröscheneckweg in Muttenz ein Gartenhaus in Brand.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (07.12.2019), kurz vor 13 Uhr, ist an der Benknerstrasse ein Brand auf einem Balkon ausgebrochen. Gemäss ersten Erkenntnissen hat warme Holzkohle auf einem Rost, welcher auf einem Blumentopf abgestellt wurde, den Brand ausgelöst.
Verletzt wurde niemand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.