Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 9. Mai 2024, eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Trogen zugezogen.
Eine 54-jährige Lenkerin fuhr um 12.30 Uhr mit ihrem Motorrad von Trogen kommend auf der Nebenstrasse bergwärts in Richtung Bühler.
Am Dienstag, 7. Mai 2024, ist es in Speicherschwendi zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person leicht. Es entstand Sachschaden.
Nach der Kontaktaufnahme von vermeintlichen Kaufinteressenten auf Tutti.ch erhalten die Verkäufer eine SMS mit einem Link, über welchen die Zahlung abgewickelt werden soll.
Hierbei handelt es sich jedoch um eine Betrugsmasche mit dem Ziel, an die Kreditkartendaten der Inserenten zu gelangen.
An den Tagen rund um Auffahrt und Pfingsten werden viele Autofahrerinnen und -fahrer unterwegs in den Süden sein.
Das erhöhte Verkehrsaufkommen wird wie jedes Jahr einige Staustunden mit sich bringen, wenn auch etwas weniger als an den Osterfeiertagen. Der TCS gibt Tipps, den Stau zu umgehen.
Am vergangenen Sonntag, 5. Mai 2024, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Strassenverkehrsamt schwerpunktmässig Zweiradfahrzeuge kontrolliert.
Am Sonntag führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden in Gais und in Urnäsch Verkehrskontrollen durch.
In Schönengrund und Urnäsch ist es am Sonntag, 5. Mai 2024, zu Unfällen mit Motorrädern gekommen.
In beiden Fällen erlitten die Fahrerin und der Fahrer der Motorräder Verletzungen. Sie mussten ins Spital eingeliefert werden.
In den vergangenen Tagen sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden rund ein Dutzend Meldungen eingegangen, wonach in Herisau Autoaufbrüche und Diebstähle aus Fahrzeugen begangen wurden.
Im Zusammenhang der Abklärungen und Ermittlungen konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eine 38-Jährige festgenommen werden.
Appenzell Ausserrhoden stellt den Lernfahrausweis neu auch elektronisch aus. Das Bundesamt für Justiz (BJ), das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zusammen mit der Vereinigung der Schweizerischen Strassenverkehrsämter (asa) und dem Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden lancieren das Pilotprojekt im Hinblick auf die Einführung des staatlich anerkannten Identitätsnachweises (E-ID).
Wer in Appenzell Ausserrhoden erfolgreich die Theorieprüfung Kategorie B (Personenwagen) bestanden hat, kann den Lernfahrausweis neu auch elektronisch beziehen. Der elektronische Lernfahrausweis (eLFA) wird vom Strassenverkehrsamt ausgestellt und von den Lernfahrerinnen und Lernfahrern in einer elektronischen Brieftasche auf dem Smartphone aufbewahrt. Wer den eLFA vorweisen will – zum Beispiel zu Beginn einer Fahrstunde oder in einer Verkehrskontrolle – kann dies via QR-Code tun. Anhand der übermittelten Daten können zum Beispiel Fahrschulen oder die Polizei die Gültigkeit des Ausweises überprüfen. Der eLFA ist in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein anerkannt.
Auf dem Gemeindegebiet Hundwil hat sich am Samstag, 4. Mail 2024, auf einem Bahnübergang eine Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition ereignet.
Die vier Insassen des Personenwagens wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
In Hundwil ist es am Samstag, 4. Mai 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde diesem der Führerausweis abgenommen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die wärmeren Temperaturen locken Bikerinnen und Biker auf die Strasse. Nach der langen Winterpause soll das Motorrad gründlich durchgecheckt werden, aber Fahrerinnen und Fahrer sollten sich selbst ebenso gut vorbereiten.
Fahrtrainings sind auch für Routiniers sinnvoll. Der TCS ist kommenden Sonntag Partner der „Love Ride Switzerland“, der grössten Benefizveranstaltung der Schweizer Bikerszene.
Unbestimmte Verletzungen hat sich ein Motorradfahrer am Dienstag, 30. April 2024 bei einem Selbstunfall mit seinem Motorrad in Speicherschwendi zugezogen.
Ein 43-jähriger Lenker fuhr mit seinem Motorrad von Speicherschwendi kommend in Richtung Rehetobel.
Betrüger versenden E-Mails im Design von Facebook, mit der Warnung, es sei gegen Richtlinien verstossen worden.
Ihr Ziel ist es, den Account zu übernehmen.
Der neue Cyber Security Threat Radar von Swisscom zeigt die Angriffsmethoden und das Vorgehen von Cyberkriminellen in der Schweiz auf.
Er beleuchtet insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen „Disinformation & Destabilisation“, „Manipulated Generative AI“ und „Unsecure IoT/OT-Devices“.
Am Montag, 29. April 2024, ist es in Grub zu einem Arbeitsunfall auf dem Landwirtschaftsbetrieb gekommen. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen.
Er wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Über das vergangene Wochenende vom Samstag bis Montag, 27. bis 29. April 2024, ist es in Herisau zu mehreren Autoaufbrüchen und Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen sei.
Es wurden zum Teil Wertgegenstände und Bargeld gestohlen.
Am Sonntag, 28. April 2024, ist es in Herisau zu diversen Sachbeschädigungen und Diebstählen gekommen.
Drei junge Männer konnten durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit den Delikten in Zusammenhang gebracht werden. Aufgrund des Verdachts wurden sie festgenommen.
Am Samstag, 27. April 2024, ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Personenwagen mit Anhänger gekommen.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag, 27. April 2024, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker setzte die Fahrt fort ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf den Freitag ist in Wolfhalden ein Alpaka durch einen Wolf gerissen worden.
Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert. Die betreffenden Tierhaltenden treffen sofort weitergehende Massnahmen zum Schutz ihrer Tiere.
Am Mittwochnachmittag, 24. April 2024, ist es in Herisau zu zwei Unfällen gekommen, weil ein Muldenlastwagen in einer Kurve mehrere Steine verloren hatte.
Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochvormittag, 24. April 2024, ist es in Stein/AR zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Velofahrer musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Teufen ein Reh durch einen Wolf gerissen worden.
Der Wildtierriss ereignete sich nahe am Dorf. Für die Bevölkerung besteht keine Gefährdung. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert.
Jedes Jahr verunfallen 800 Personen mit dem Velo schwer, 23 sterben. Besonders fatale Folgen haben Hirnverletzungen.
Die BFU hat deshalb verschiedene Systeme in Velohelmen getestet, die vor gefährlichen Drehkräften schützen: Helme mit einem Rotationsdämpfungssystem (RDS), wie MIPS, schützen besser vor Hirnverletzungen als solche ohne. Die BFU empfiehlt deshalb, beim Velofahren einen Helm mit RDS zu tragen und ihn beim Kauf anzuprobieren.
Am Montagnachmittag, 22. April 2024, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Die Beteiligten blieben unverletzt. Ein Fahrzeugführer war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
In unseren Küchen stehen einerseits viele elektrische Geräte, andererseits wird mit hohen Temperaturen gearbeitet.
Ablenkung und unsachgemässer Umgang mit den Geräten sind für viele Küchenbrände in der Schweiz verantwortlich. Mit der heute lancierten Kampagne zeigt die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, wie sich Küchenbrände einfach vermeiden lassen.
Am Sonntagmittag, 21. April 2024, ist es in Wald zu einem Verkehrsunfall mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren gekommen. Der Beifahrer stürzte vom Fahrzeug und erlitt Verletzungen.
Er wurde ins Spital überführt.
In der Nacht vom Montag auf den Dienstag ist in Teufen ein Schaf durch einen Wolf gerissen worden.
Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert.
Sachschaden ist am Mittwoch, 17. April 2024, bei einem Verkehrsunfall in Herisau entstanden.
Ein 32-jähriger Lenker fuhr mit seinen Personenwagen um 17.20 Uhr von einer Tankstelle kommend gegen die Alpsteinstrasse und wollte dort nach links in Richtung Dorf Herisau einbiegen.
Grösserer Sachschaden ist am Mittwoch, 17. April 2024, bei einem Brand einer Kaffeemaschine in Speicher entstanden.
Gegen 23.00 Uhr wurde die Wohnungsmieterin auf Geräusche aus der Küche aufmerksam und hielt Nachschau.
Ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften hat am Mittwochabend, 17. April 2024, ein Kaminbrand in Teufen ausgelöst.
Während dem Abendessen stellten die Eigentümer eine starke Rauchentwicklung vor ihrer Liegenschaft fest und hielten Nachschau.
Würden Sie es merken, wenn Sie jemand betrügen will? Vermutlich schon, oder? Vieles haben Sie ja bereits gehört, gelesen und ¬gesehen und entsprechend gross ist das Misstrauen.
Es gibt aber etwas, das dieses berechtigte Misstrauen auflösen kann, und das setzen die -Betrüger schamlos ein: Hoffnung und Vertrauen.
Mit E-Mails, die angeblich von Apple stammen, täuschen die Betrüger eine vorübergehende Sperrung der Apple-ID vor.
Zusätzlich zum Passwort haben es die Cyberkriminellen vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Am Montag, 15.04.2024, ist es in Herisau zu einem Einbruchdiebstahl in ein Gewerbegebäude gekommen.
Dabei entstand Schaden in noch nicht bestimmter Höhe.
In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist an der Mittelbissaustrasse in Heiden, ein Brand ausgebrochen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am 13. April, kurz nach 02.00 Uhr war es in Heiden zu einem Brand eines Einfamilienhauses mit angebauter Scheune gekommen.
Am Sonntag, 14. April 2024, ist es auf der Schwägalpstrecke in Urnäsch zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag, 13. April 2024, ist es auf der Schwägalpstrecke in Urnäsch zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.
Dabei verletzten sich drei Motorradfahrer. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist in einer Scheune in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
Cyberkriminelle versprechen in einem E-Mail, welches angeblich von TWINT stammt, einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken.
Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger den TWINT Account zu übernehmen.
Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm.
Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.
Motorräder werden im Strassenverkehr immer wieder übersehen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb sich jedes Jahr 570 Motorradfahrende bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen schwer verletzen und 20 sterben.
Die BFU macht mit einer neuen Plakataktion darauf aufmerksam, dass Blickkontakt und Bremsbereitschaft wirksam vor Zusammenstössen schützen.
Am frühen Sonntagmorgen, 7. April 2024, ist in Herisau ein 19-jähriger Mann schwer verletzt worden.
Im Zuge der Fahndung konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen.
Am Freitag, 5. April 2024, ist es auf dem Kantonsgebiet von Appenzell Ausserrhoden zu drei Verkehrsunfällen mit Motorrädern gekommen.
Drei Motorradlenker haben sich dabei verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Unter dem Deckmantel des Onlinehändlers Amazon versenden Betrüger E-Mails, in denen informiert wird, dass angeblich eine Transaktion bzw. ein Einkauf getätigt worden sei.
Um den Einkauf zu stornieren, wird von den Empfängern verlangt sich auf der vermeintlichen Amazon-Plattform einzuloggen und diverse persönliche Angaben bekannt zu geben, insbesondere die Kreditkartendaten.
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden ist zuständig für die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung im Kantonsgebiet. Der Hauptsitz der Polizei befindet sich im Zeughaus in Herisau.
Die Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden setzt sich aus fünf Abteilungen zusammen, die dem Polizeikommandanten unterstehen. Die einzelnen Bereiche im Überblick:
Personelles und Support
Kommandodienste
Regional- und Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden wurde im Jahr 1972 gegründet. Damals waren 45 Polizeibeamte tätig, inzwischen arbeiten rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Dienst der Bevölkerung. Die Belegschaft setzt sich aus 80 Polizistinnen und Polizisten sowie 20 Zivilangestellten zusammen. Das Polizeikommando übernimmt die Führung des Korps sowie die Umsetzung der strategischen Ziele. Auch der Informationsaustausch und die Organisation liegen in den Händen des Kommandos. Die Strategieplanung der Polizei Appenzell Ausserrhoden erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Kommando und den einzelnen Abteilungen.
Die strategische Ausrichtung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
In einer eigens formulierten Strategie hält die Polizei Appenzell Ausserrhoden die Aufgaben, Visionen und Leitsätze des Polizeibetriebs fest. Bevölkerung, Behörden und alle Mitarbeitenden sollen demnach stolz auf die Polizei in Appenzell Ausserrhoden sein. Die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung stehen bei der Polizeiarbeit im Vordergrund. Nach den Vorgaben des Leitbilds setzen sich die Kolleginnen und Kollegen der Polizei aktiv und mit Herzblut für ihre Arbeit ein und verfolgen eine hohe Aufklärungsquote. Augenmass und eine faire und flexible Handlungsweise sollten bei der Polizeiarbeit selbstverständlich sein. Eine lösungsorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Ämtern und anderen Polizeibehörden im Land gehört ebenso zu den Leitsätzen wie gegenseitiges Vertrauen und die Offenheit gegenüber Kritik.
Die strategischen Geschäftsfelder richtet die Polizei Appenzell Ausserrhoden so aus, dass eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sichergestellt wird. Eine zeitgerechte Bewältigung der Ereignisse durch den Einsatz der Polizei sowie die Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum stehen dabei im Fokus. Auch die Anpassung der polizeilichen Arbeit an die gesellschaftliche Entwicklung hat die Polizei dabei im Blick.
Stabsabteilung Personelles und Support
Die Stabsabteilung Personelles und Support verantwortet das Personalmanagement der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Auch die Aus-und Weiterbildung der Polizisten und Polizistinnen liegt in den Händen dieses Bereichs. Darüber hinaus übernimmt die Abteilung die Finanzen und das Controlling der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen den Polizeikommandanten mit Führungsaufgaben und sind für die Logistik verantwortlich. Zudem übernimmt die Stabsabteilung Projektleitungen und führt das Polizeikommando am Hauptsitz in Herisau.
Die Kommandodienste der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die kantonale Notrufzentrale gehört zu den Kommandodiensten. Hier gehen die Notrufe ein und werden entsprechend weitergeleitet. Die Einsätze werden von hier aus koordiniert und eingeleitet. Hilfesuchende werden von der Notrufzentrale aus beraten und unterstützt. Die Polizei Appenzell Ausserrhoden nutzt das informatikbasierte System der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen, dabei greifen drei Arbeitsplätze auf die Server in St. Gallen zurück. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr für die Entgegennahme polizeilicher Meldungen erreichbar. Auch eingehende Alarme von Brand- und Wertschutzanlagen sowie Feuernotrufe werden hier bearbeitet.
Die Aufgaben der Regional- und Verkehrspolizei
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden bezeichnet die Regional- und Verkehrspolizei selbst als „Feuerwehr“, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überall dort zur Stelle sind, wo eine schnelle Unterstützung gefragt ist. Bei Unfällen, Verbrechen oder anderen Vorfällen sind die Polizistinnen und Polizisten schnell zur Stelle. Zudem patrouillieren die Bediensteten Tag und Nacht und schreiten ein, sofern das notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit auf die Hilfe der Polizei Appenzell Ausserrhoden verlassen. Im Hinterland, Mittelland und Vorderland des Kantons gibt es verschiedene Polizeiposten, die für die jeweilige Wohngemeinde zuständig sind.
Für die polizeiliche Grundversorgung im Kanton ist die Regionalpolizei zuständig. Im Kanton gibt es sechs Polizeiposten, in denen die Polizistinnen und Polizisten tätig sind. Unter anderem dienen die Stationen als Ansprechpartner für die Belange der Bevölkerung. Die Bediensteten nehmen Anzeigen auf, beraten und unterstützen. Bei einem Einbruch, einem Brand oder einem Unfall ist die Regionalpolizei zur Stelle. Auch in Fällen von häuslicher Gewalt unterstützen die engagierten Polizistinnen und Polizisten. Einige der Bediensteten arbeiten in Spezialeinheiten und sind beispielsweise als Grenadiere oder Hundeführer/in tätig.
In der Verkehrsgruppe kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Strassenverkehr im Kanton. Sie sind zuständig bei schweren Verkehrsunfällen, nehmen Verkehrskontrollen vor und prüfen den technischen Zustand von Fahrzeugen. Auch die Bewilligung für Signale, Markierungen oder temporäre Parkbewilligungen übernimmt die Verkehrsgruppe. Die Verkehrserziehung von Schülerinnen und Schülern liegt in den Händen der Verkehrsinstruktion. Kinder und Jugendliche werden für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert und lernen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Auch die Überwachung von Schulwegen zählt zu den Aufgaben der Verkehrsinstruktion.
Die Arbeit der Kriminalpolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Die Kriminalpolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Verhinderung, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten verantwortlich. Mit Fachwissen, einer guten Menschenkenntnis und taktischem Vorgehen klären die Kriminalbediensteten die Fälle auf. Die Abteilung gliedert sich in vier verschiedene Bereiche:
Fahndung und Ermittlung
Kripo-Support
Kriminaltechnischer Dienst
Sicherheitsberatung
Die Fachabteilung Fahndung und Ermittlung bearbeitet Kapitalverbrechen und übernimmt Delikte mit einer überregionalen Bedeutung. Zudem dient die Fahndung und Ermittlung als Anlaufstelle für nationale und internationale Dienststellen. Die Fahndung nach Personen oder Fahrzeugen obliegt der Verantwortung dieses Bereichs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich in drei verschiedene Gruppen auf. Die Gruppe Leib und Leben übernimmt bei Körperverletzungen und anderen strafbaren Handlungen wie Nötigung oder Vergewaltigung. Die Gruppe Vermögensdelikte ist bei Raub, Diebstahl oder Erpressung zuständig. Der Fachbereich Jugend kümmert sich um Jugendstrafsachen und die Prävention.
Der Kripo-Support unterstützt andere Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden mit verschiedenen administrativen Leistungen. Die Bereitstellung elektronischer Geräte für die Polizeiarbeit wird über diesen Bereich abgewickelt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Qualitätskontrolle der Polizeiberichte und sind für die Ausschreibung gestohlener Gegenstände zuständig. Eine spezielle Gruppe des Kripo-Supports übernimmt die Durchsuchung sichergestellter IT-Geräte nach Beweisen. Darüber hinaus leisten die Spezialistinnen und Spezialisten Unterstützung bei der Aufklärung von Delikten im Internet.
Bei Unfällen oder Bränden übernimmt der kriminaltechnische Dienst die Spurensicherung. Das Ressort der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Auswertung der Beweise zuständig und unterstützt so die Ermittlungen.
Geht es um die Beratung in Sicherheitsfragen, übernimmt die Abteilung Sicherheitsberatung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Bevölkerung bei Fragen zur Sicherheit und zeigen, wie der bestmögliche Schutz vor Einbrechern aussehen sollte. Nach Angaben der Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt es in der Schweiz alle acht Minuten einen Einbruch, das Kanton Appenzell Ausserrhoden ist etwa alle zwei Tage von einem Delikt betroffen. Langfinger bevorzugen Häuser und Wohnungen, die nicht ausreichend gesichert sind. Die Sicherheitsberatung prüft bei einem Termin vor Ort die aktuelle Situation und erteilt entsprechende Verbesserungsvorschläge.
Die Sicherheitspolizei im Überblick
Zur Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden gehören verschiedene Gruppen. Als Spezialeinheit ist die Interventionsgruppe „Säntis“ tätig. In besonderen Situationen kommen die Kolleginnen und Kollegen aus dieser Einheit zum Einsatz.
Die Polizeihundegruppe ist eine Gemeinschaft der Hundeführerinnen und -führer der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Diensthunde dienen nicht nur als Schutzhunde, sondern werden bei Eignung als zum Aufspüren von Drogen eingesetzt.
Die Sicherheitspolizei gibt wichtige Tipps zum Umfang mit Feuerwerk, Waffen und Munition. Zu unterscheiden sind bei den Feuerwerkskörpern verschiedene Kategorien. Wer ein Feuerwerk der Kategorie F4 abfeuern möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung und einen Ausweis, der nach Bestehen eines Kurses ausgestellt wird. Zudem muss für diese Art Feuerwerk eine Genehmigung bei der Sicherheitspolizei eingeholt werden. Geht es um Sprengmittel, ist die Sicherheitspolizei ebenfalls für Zulassung und Prüfung zuständig.
Für die Einhaltung des Waffengesetzes ist die Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden verantwortlich.
Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt wichtige Präventionstipps
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden steht der Bevölkerung mit verschiedenen Tipps zu Prävention zur Seite. Geht es um häusliche Gewalt, leisten die Polizistinnen und Polizisten sofort Hilfe und ermitteln den Sachverhalt. Zudem prüfen die Bediensteten die Einleitung von Zwangsmassnahmen. Unter anderem kann ein Rückkehr-, Annäherungs- oder Kontaktverbot ausgesprochen werden.
Von Stalking betroffene Opfer sollten ebenfalls direkt mit der Polizei Appenzell Ausserrhoden Kontakt aufnehmen. Auch in diesen Fällen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Massnahmen einleiten, die dem Schutz des Opfers dienen.
Wissenswertes zum Kanton Appenzell Ausserrhoden
Zum Kanton Appenzell Ausserrhoden gehören 20 politische Gemeinden mit rund 55’000 Einwohnern. Der Regierungssitz befindet sich im Hauptort Herisau. Das Kanton setzt sich aus den Bezirken Appenzeller Hinterland, Appenzeller Mittelland und Appenzeller Vorderland zusammen. Weitere bekannte Orte des Kantons sind Trogen, Teufen und Heiden.