In der Nacht auf Montag, 11. Dezember 2023, ist es in Reute zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstagnachmittag, 9. Dezember 2023, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Personen haben sich keine verletzt, es entstand Sachschaden.
Aktuell verbreiten Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von Viseca stammen.
Bei dieser Betrugsmasche fälschen (engl. spoofen) die Betrüger die legitimen E-Mail-Adressen von Viseca, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
E-Trottinetts sind praktisch, aber auch gefährlich. Das zeigt die neuste Statistik der Schweizer Unfallversicherer.
Die Unfallzahlen haben sich in kurzer Zeit verzwanzigfacht.
Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr rund 63 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren.
Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren gesunken; dennoch verursachen die Unfälle jährlich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Franken. Zum Start der Wintersaison erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, auf den Pisten die FIS- und SKUS-Regeln einzuhalten.
In Teufen hat sich am Montagabend, 4. Dezember 2023, eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Das eine Auto fuhr ohne anzuhalten weiter.
In den Nächten auf Samstag und Sonntag, 2. und 3. Dezember 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf der Schwägalp und Schwägalpstrasse Verkehrskontrollen durchgeführt.
Die winterlichen Strassenverhältnisse lockte Autofahrer auf die Schwägalp um zu driften. Es kam zu verschiedenen Verkehrsübertretungen, welche durch die Kantonspolizei AR zur Anzeige gebracht werden.
Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden.
Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.
In Herisau ist es am Samstag, 2. Dezember 2023, zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde dem Autofahrer der Führerausweis abgenommen.
Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren.
Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.
Unbestimmte Verletzungen hat sich eine Beifahrerin am Donnerstag, 30. November 2023, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Hundwil zugezogen.
Ein 42-jähriger Lenker fuhr um 1030 Uhr mit seinem Personenwagen von Appenzell kommend in Richtung Hundwil.
Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung.
Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.
Um 02.25 Uhr stellte eine Patrouille der Kantonspolizei in Trogen einen weiteren Selbstunfall fest.
Eine 55-jährige Frau lenkte ihren Personenwagen von Trogen in Richtung Altstätten.
Kurz vor 1.00 Uhr wurde der Kantonspolizei ein weiterer Verkehrsunfall gemeldet.
Ein 24-jähriger Mann fuhr von Trogen in Richtung Altstätten. Im Bereich Brunnenfeld verlor er die Herrschaft über den Personenwagen.
Kurz nach 23.15 Uhr fuhr ein 44-jähriger Automobilist von Gais in Richtung Bühler.
Im Bereich Strahlholz, in einer Rechtskurve, verlor er auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er rutschte über die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einer Hausfassade.
Am Dienstagmittag, 28. November 2023, ist es in Heiden zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Das Amt für Soziales hat in Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Appenzellerland und sieben Ausserrhoder Bäckereien die Aktion "Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte" lanciert.
Ziel der Aktion ist, die Ausserrhoder Bevölkerung für die Existenz von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren und Betroffenen von häuslicher Gewalt geeignete Anlaufstellen aufzuzeigen.
Am Sonntagnachmittag, 26. November 2023, ist es zwischen Bühler und Gais zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die beiden Lenkerinnen haben sich beim Unfall nicht verletzt.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Am Donnerstagmorgen, 23. November 2023, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall gekommen. Beim Einparken entstand am Auto Totalschaden.
Gegen 11.30 Uhr fuhr eine 62-jährige Autofahrerin beim Lidl in Herisau auf ein Parkfeld zur Cilanderstrasse hin.
Am Dienstag, 21. November 2023, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In Lutzenberg wird die Trottoirlücke zwischen der Bushaltestelle Brenden und der Kreuzung mit der Strasse nach Walzenhausen geschlossen.
Gleichzeitig werden zwei Fussgängerübergänge über die beiden Kantonsstrassen saniert. Die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger wird damit deutlich erhöht. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt.
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
In der Nacht auf Samstag, 18. November 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit (BAZG) an verschiedenen Orten im Appenzeller Vorderland Verkehrskontrollen durchgeführt.
Während der mehrstündigen Kontrolltätigkeit in Lutzenberg, Wolfhalden, Grub und Rehetobel wurden rund 165 Fahrzeuge und dessen Insassen kontrolliert.
Am Donnerstagabend, 16. November 2023, ist es in Waldstatt zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrzeug der Armee gekommen.
Alle Insassen blieben unverletzt.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
Am Montag, 13. November 2023, ist ein Personenwagenlenker auf der Industriestrasse in Herisau kurz eingenickt und hat dabei eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen verursacht.
Ein 24-jähriger Lenker fuhr kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Industriestrasse in Richtung Waldstatt. Dabei nickte er kurz ein und fuhr auf einen vor ihm stehenden Personenwagen auf. Dieser wiederum wurde gegen das Heck des vor ihm stehenden Personenwagens geschoben.
Sachschaden ist am Montag, 13. November 2023, bei einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Industriestrasse in Herisau entstanden.
Ein 30-Jähriger lenkte um 11.00 Uhr seinen Lieferwagen bei stockendem Verkehr auf der Industriestrasse in Richtung Waldstatt und fuhr dabei auf einen vor ihm langsam in gleicher Richtung rollenden Personenwagen auf.
Leichte Verletzungen hat sich in der Nacht auf Sonntag, 12. November 2023, ein Lenker bei einem Verkehrsunfall in Urnäsch zugezogen.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr kurz nach 01.30 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Urnäsch kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Waldstatt. Im Bereich Saien verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den linken Fahrbahnrand hinaus und prallte dort in die Leitplanke. Anschliessend wurde der Wagen wieder auf die Fahrbahn zurückgewiesen, kollidierte dort mit einem nachfolgenden Personenwagen und kam schliesslich auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Sachschaden ist in der Nacht auf Sonntag, 12. November 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Waldstatt entstanden.
Ein 43-jähriger Lenker fuhr kurz vor 03.00 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Waldstatt kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil.
Vergangene Woche führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz, Vertretern des Strassenverkehrsamtes AR und dem örtlichen Autogewerbe in Hundwil, Gais und Heiden Lichtkontrollen durch.
Während den drei Verkehrskontrollen überprüfte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Montag-, Dienstag- und Freitagabend, in der Zeit zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, gemeinsam mit der TCS Sektion Appenzell Ausserrhoden, Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes AR und Vertretern des örtlichen Autogewerbes an jedem Kontrollort mehrere Hundert Fahrzeuge.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Blackout oder schwere Strommangellage – die Ausserrhoder Wasserversorgungen sind auf diese Notfälle vorbereitet.
Die Mehrheit der Versorgungen hat die notwendigen Notstrom-Absicherungen inzwischen realisiert, bei den anderen ist die Planung weit fortgeschritten. Am Mittwoch, 8. November 2023, zog die Projektleitung am kantonalen Wasserversorgungsseminar Bilanz.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
In der Nacht auf Donnerstag, 2. November 2023, ist es in Speicher zu zwei Einbruchdiebstählen in Verkaufsgeschäfte gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich kurz vor 2.00 Uhr gewaltsam Zutritt in einen Lebensmittelladen.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im vermeintlichen Namen von Swisscard verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen das angebliche Fehlen der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.
Laut einer Umfrage des Touring Club Schweiz sind 83 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Dennoch geben nur 24 Prozent an, konsequent Ausrüstung zu verwenden, die ihre eigene Sichtbarkeit erhöht.
Anlässlich der 17. Durchführung des Tages des Lichts setzt der TCS seine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung fort.
Am Dienstagmorgen, 31. Oktober 2023, ist in Schönengrund ein Personenwagen mit Anhänger eine Wiese hinuntergerollt und in einem Bachbett gelandet.
Kurz nach 07.00 Uhr stellte ein 39-jähriger Landwirt seinen Personenwagen mit Milchtankanhänger auf den Platz vor seinem Bauernhaus.
Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %.
Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.
Am Montag, 30. Oktober 2023, hat sich in Teufen ein für kurze Zeit abgestellter Personenwagen selbständig gemacht.
Dieser rollte eine Quartierstrasse hinunter und kam schlussendlich auf einer Mauer zum Stehen. Am Personenwagen entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen, 26. Oktober 2023, ist es in Teufen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Personenwagen gekommen.
Die Frau hat sich dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden ist zuständig für die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung im Kantonsgebiet. Der Hauptsitz der Polizei befindet sich im Zeughaus in Herisau.
Die Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden setzt sich aus fünf Abteilungen zusammen, die dem Polizeikommandanten unterstehen. Die einzelnen Bereiche im Überblick:
Personelles und Support
Kommandodienste
Regional- und Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden wurde im Jahr 1972 gegründet. Damals waren 45 Polizeibeamte tätig, inzwischen arbeiten rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Dienst der Bevölkerung. Die Belegschaft setzt sich aus 80 Polizistinnen und Polizisten sowie 20 Zivilangestellten zusammen. Das Polizeikommando übernimmt die Führung des Korps sowie die Umsetzung der strategischen Ziele. Auch der Informationsaustausch und die Organisation liegen in den Händen des Kommandos. Die Strategieplanung der Polizei Appenzell Ausserrhoden erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Kommando und den einzelnen Abteilungen.
Die strategische Ausrichtung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
In einer eigens formulierten Strategie hält die Polizei Appenzell Ausserrhoden die Aufgaben, Visionen und Leitsätze des Polizeibetriebs fest. Bevölkerung, Behörden und alle Mitarbeitenden sollen demnach stolz auf die Polizei in Appenzell Ausserrhoden sein. Die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung stehen bei der Polizeiarbeit im Vordergrund. Nach den Vorgaben des Leitbilds setzen sich die Kolleginnen und Kollegen der Polizei aktiv und mit Herzblut für ihre Arbeit ein und verfolgen eine hohe Aufklärungsquote. Augenmass und eine faire und flexible Handlungsweise sollten bei der Polizeiarbeit selbstverständlich sein. Eine lösungsorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Ämtern und anderen Polizeibehörden im Land gehört ebenso zu den Leitsätzen wie gegenseitiges Vertrauen und die Offenheit gegenüber Kritik.
Die strategischen Geschäftsfelder richtet die Polizei Appenzell Ausserrhoden so aus, dass eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sichergestellt wird. Eine zeitgerechte Bewältigung der Ereignisse durch den Einsatz der Polizei sowie die Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum stehen dabei im Fokus. Auch die Anpassung der polizeilichen Arbeit an die gesellschaftliche Entwicklung hat die Polizei dabei im Blick.
Stabsabteilung Personelles und Support
Die Stabsabteilung Personelles und Support verantwortet das Personalmanagement der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Auch die Aus-und Weiterbildung der Polizisten und Polizistinnen liegt in den Händen dieses Bereichs. Darüber hinaus übernimmt die Abteilung die Finanzen und das Controlling der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen den Polizeikommandanten mit Führungsaufgaben und sind für die Logistik verantwortlich. Zudem übernimmt die Stabsabteilung Projektleitungen und führt das Polizeikommando am Hauptsitz in Herisau.
Die Kommandodienste der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die kantonale Notrufzentrale gehört zu den Kommandodiensten. Hier gehen die Notrufe ein und werden entsprechend weitergeleitet. Die Einsätze werden von hier aus koordiniert und eingeleitet. Hilfesuchende werden von der Notrufzentrale aus beraten und unterstützt. Die Polizei Appenzell Ausserrhoden nutzt das informatikbasierte System der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen, dabei greifen drei Arbeitsplätze auf die Server in St. Gallen zurück. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr für die Entgegennahme polizeilicher Meldungen erreichbar. Auch eingehende Alarme von Brand- und Wertschutzanlagen sowie Feuernotrufe werden hier bearbeitet.
Die Aufgaben der Regional- und Verkehrspolizei
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden bezeichnet die Regional- und Verkehrspolizei selbst als „Feuerwehr“, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überall dort zur Stelle sind, wo eine schnelle Unterstützung gefragt ist. Bei Unfällen, Verbrechen oder anderen Vorfällen sind die Polizistinnen und Polizisten schnell zur Stelle. Zudem patrouillieren die Bediensteten Tag und Nacht und schreiten ein, sofern das notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit auf die Hilfe der Polizei Appenzell Ausserrhoden verlassen. Im Hinterland, Mittelland und Vorderland des Kantons gibt es verschiedene Polizeiposten, die für die jeweilige Wohngemeinde zuständig sind.
Für die polizeiliche Grundversorgung im Kanton ist die Regionalpolizei zuständig. Im Kanton gibt es sechs Polizeiposten, in denen die Polizistinnen und Polizisten tätig sind. Unter anderem dienen die Stationen als Ansprechpartner für die Belange der Bevölkerung. Die Bediensteten nehmen Anzeigen auf, beraten und unterstützen. Bei einem Einbruch, einem Brand oder einem Unfall ist die Regionalpolizei zur Stelle. Auch in Fällen von häuslicher Gewalt unterstützen die engagierten Polizistinnen und Polizisten. Einige der Bediensteten arbeiten in Spezialeinheiten und sind beispielsweise als Grenadiere oder Hundeführer/in tätig.
In der Verkehrsgruppe kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Strassenverkehr im Kanton. Sie sind zuständig bei schweren Verkehrsunfällen, nehmen Verkehrskontrollen vor und prüfen den technischen Zustand von Fahrzeugen. Auch die Bewilligung für Signale, Markierungen oder temporäre Parkbewilligungen übernimmt die Verkehrsgruppe. Die Verkehrserziehung von Schülerinnen und Schülern liegt in den Händen der Verkehrsinstruktion. Kinder und Jugendliche werden für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert und lernen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Auch die Überwachung von Schulwegen zählt zu den Aufgaben der Verkehrsinstruktion.
Die Arbeit der Kriminalpolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Die Kriminalpolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Verhinderung, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten verantwortlich. Mit Fachwissen, einer guten Menschenkenntnis und taktischem Vorgehen klären die Kriminalbediensteten die Fälle auf. Die Abteilung gliedert sich in vier verschiedene Bereiche:
Fahndung und Ermittlung
Kripo-Support
Kriminaltechnischer Dienst
Sicherheitsberatung
Die Fachabteilung Fahndung und Ermittlung bearbeitet Kapitalverbrechen und übernimmt Delikte mit einer überregionalen Bedeutung. Zudem dient die Fahndung und Ermittlung als Anlaufstelle für nationale und internationale Dienststellen. Die Fahndung nach Personen oder Fahrzeugen obliegt der Verantwortung dieses Bereichs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich in drei verschiedene Gruppen auf. Die Gruppe Leib und Leben übernimmt bei Körperverletzungen und anderen strafbaren Handlungen wie Nötigung oder Vergewaltigung. Die Gruppe Vermögensdelikte ist bei Raub, Diebstahl oder Erpressung zuständig. Der Fachbereich Jugend kümmert sich um Jugendstrafsachen und die Prävention.
Der Kripo-Support unterstützt andere Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden mit verschiedenen administrativen Leistungen. Die Bereitstellung elektronischer Geräte für die Polizeiarbeit wird über diesen Bereich abgewickelt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Qualitätskontrolle der Polizeiberichte und sind für die Ausschreibung gestohlener Gegenstände zuständig. Eine spezielle Gruppe des Kripo-Supports übernimmt die Durchsuchung sichergestellter IT-Geräte nach Beweisen. Darüber hinaus leisten die Spezialistinnen und Spezialisten Unterstützung bei der Aufklärung von Delikten im Internet.
Bei Unfällen oder Bränden übernimmt der kriminaltechnische Dienst die Spurensicherung. Das Ressort der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Auswertung der Beweise zuständig und unterstützt so die Ermittlungen.
Geht es um die Beratung in Sicherheitsfragen, übernimmt die Abteilung Sicherheitsberatung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Bevölkerung bei Fragen zur Sicherheit und zeigen, wie der bestmögliche Schutz vor Einbrechern aussehen sollte. Nach Angaben der Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt es in der Schweiz alle acht Minuten einen Einbruch, das Kanton Appenzell Ausserrhoden ist etwa alle zwei Tage von einem Delikt betroffen. Langfinger bevorzugen Häuser und Wohnungen, die nicht ausreichend gesichert sind. Die Sicherheitsberatung prüft bei einem Termin vor Ort die aktuelle Situation und erteilt entsprechende Verbesserungsvorschläge.
Die Sicherheitspolizei im Überblick
Zur Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden gehören verschiedene Gruppen. Als Spezialeinheit ist die Interventionsgruppe „Säntis“ tätig. In besonderen Situationen kommen die Kolleginnen und Kollegen aus dieser Einheit zum Einsatz.
Die Polizeihundegruppe ist eine Gemeinschaft der Hundeführerinnen und -führer der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Diensthunde dienen nicht nur als Schutzhunde, sondern werden bei Eignung als zum Aufspüren von Drogen eingesetzt.
Die Sicherheitspolizei gibt wichtige Tipps zum Umfang mit Feuerwerk, Waffen und Munition. Zu unterscheiden sind bei den Feuerwerkskörpern verschiedene Kategorien. Wer ein Feuerwerk der Kategorie F4 abfeuern möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung und einen Ausweis, der nach Bestehen eines Kurses ausgestellt wird. Zudem muss für diese Art Feuerwerk eine Genehmigung bei der Sicherheitspolizei eingeholt werden. Geht es um Sprengmittel, ist die Sicherheitspolizei ebenfalls für Zulassung und Prüfung zuständig.
Für die Einhaltung des Waffengesetzes ist die Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden verantwortlich.
Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt wichtige Präventionstipps
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden steht der Bevölkerung mit verschiedenen Tipps zu Prävention zur Seite. Geht es um häusliche Gewalt, leisten die Polizistinnen und Polizisten sofort Hilfe und ermitteln den Sachverhalt. Zudem prüfen die Bediensteten die Einleitung von Zwangsmassnahmen. Unter anderem kann ein Rückkehr-, Annäherungs- oder Kontaktverbot ausgesprochen werden.
Von Stalking betroffene Opfer sollten ebenfalls direkt mit der Polizei Appenzell Ausserrhoden Kontakt aufnehmen. Auch in diesen Fällen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Massnahmen einleiten, die dem Schutz des Opfers dienen.
Wissenswertes zum Kanton Appenzell Ausserrhoden
Zum Kanton Appenzell Ausserrhoden gehören 20 politische Gemeinden mit rund 55’000 Einwohnern. Der Regierungssitz befindet sich im Hauptort Herisau. Das Kanton setzt sich aus den Bezirken Appenzeller Hinterland, Appenzeller Mittelland und Appenzeller Vorderland zusammen. Weitere bekannte Orte des Kantons sind Trogen, Teufen und Heiden.