Die Kantonspolizei Bern hat am Samstag bei einer gezielten Verkehrskontrolle in Bern mehrere Fahrzeuge mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Insgesamt werden 20 Autolenker angezeigt.
In der Nacht auf Mittwoch ist auf der A1 ein Auto mit 188 km/h gemessen worden. Erlaubt sind auf dem betreffenden Strassenabschnitt maximal 80km/h.
Der Lenker wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
In Biel ist in der Nacht auf den letzten Samstag eine Frau von einem unbekannten Mann tätlich angegangen worden. Sie wurde oberflächlich verletzt. Dritte eilten der Frau zur Hilfe, worauf der Täter flüchtete.
Es werden Zeugen gesucht.
Vergangenen Freitag sind 110 Tonnen Schutzmaterial aus China in Zürich eingetroffen, welches der Kanton Bern beschafft hatte. Eine zweite per Sonderflug transportierte Lieferung wird nächste Woche erwartet, weitere mehrere Dutzend Tonnen Materialien werden mit Regelflügen geschickt.
Die Gesundheitsinstitutionen können das Material über die Bestellplattform des Kantons zum Selbstkostenpreis beziehen. Mit diesen Lieferungen kann der Bedarf an Schutzmaterial im Gesundheitswesen bis auf weiteres gedeckt werden.
Am Montagabend ist in Kehrsatz ein Mann von einem Unbekannten tätlich angegriffen worden. Das Opfer wurde dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, 20. April 2020, kurz nach 17.05 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es in Kehrsatz auf einer Wiese oberhalb der Unteren Längenbergstrasse kurz zuvor zu einem Angriff gekommen und dabei ein Mann verletzt worden sei. Ein Ambulanzteam brachte den Verletzten ins Spital.
Am Montagmorgen hat sich ein Motorradlenker auf der Autobahn A1 in Bern einer Kontrolle zu entziehen versucht. Er konnte im Zuge einer Nachfahrt angehalten werden.
Dabei wurden teils massive Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliche Fahrmanöver festgestellt.
Am Freitagabend haben in Bern zwei Männer versucht, einer Frau die Handtasche zu entreissen.
Sie flüchteten, als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden. Einer der Männer konnte angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Der mutmassliche Täter des Raubüberfalls auf ein Ladengeschäft im Kreis 10, Ende November 2019, konnte dank eines DNA-Treffers ermittelt werden.
Am 27. November 2019, bedrohte ein Unbekannter in der Denner-Filiale an der Limmattalstrasse 177 mit einer Waffe Angestellte und erbeutete mehrere hundert Franken Bargeld. Danach flüchtete er. Durch das Forensische Institut Zürich wurde damals eine umfassende Spurensicherung durchgeführt.
Am Freitagmorgen ist es in Schüpbach zu einem Selbstunfall gekommen. Eine Autolenkerin wurde dabei verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochnachmittag hat ein Unbekannter einen Überfall auf die Volg-Filiale in Oberbipp verübt. Er bedrohte eine Angestellte und flüchtete mit Beute.
Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
An der Wiesenstrasse in Ostermundigen ist es am Mittwoch zu einem Brand an den Elektroinstallationen eines Wohnhauses gekommen.
Eine technische Ursache steht im Vordergrund. Es wurde niemand verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen hat in Bern ein Auto nach einem Selbstunfall Feuer gefangen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das brennende Fahrzeug rasch löschen.
Der Lenker wurde mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht.
Am Dienstagnachmittag ist es in Bern beim Treppenabgang zwischen der Bundesterrasse und der kleinen Schanze zu einem Streit gekommen, bei dem ein Mann verletzt wurde. Es werden Zeugen gesucht.
Am Dienstag, 14. April 2020, kurz nach 16.15 Uhr, ist bei der Kantonspolizei Bern die Meldung eingegangen, wonach bei der Bundesterrasse in Bern mehrere Personen auf einen Mann einschlagen würden.
Wie aus ihrem Tätigkeitsbericht 2019 hervorgeht, gewinnt die Zusammenarbeit der Bundesanwaltschaft (BA) mit nationalen und internationalen Partnern zunehmend an Bedeutung.
Eine starke Vernetzung ist unabdingbar für eine wirksame Bekämpfung moderner Kriminalitätsformen.
Am Mittwochmittag ist ein Motorradfahrer auf der Guggisbergstrasse bei Riedstätt von der Strasse abgekommen und gestürzt.
Der Verunfallte musste schwer verletzt mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
Im Kanton Bern herrscht auf Grund der Trockenheit grosse Waldbrandgefahr.
Deshalb gilt im ganzen Kanton ab sofort ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das Verbot gilt bis auf Widerruf.
Eine E-Bikefahrerin ist am Dienstag bei einem Unfall in Schwanden b. Brienz verletzt worden und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Brand vom 15. Februar 2018 in Frutigen hat die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland den 56-jährigen Beschuldigten wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens angeklagt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen klagt die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland den Beschuldigten, einen 56-jährigen Schweizer, beim Regionalgericht Oberland (in Fünferbesetzung) an. Er wird sich wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens zu verantworten haben.
Anfang April ist es in Uetendorf zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Der nach dem Unfall in kritischem Zustand hospitalisierte E-Bikefahrer ist am Sonntag im Spital verstorben.
Am Samstag wurde bei Laupen ein lebloser Mann aus der Saane geborgen. Er dürfte gleichentags beim Fischen ins Wasser geraten und verstorben sein.
Weitere Ermittlungen zum Hergang der Ereignisse sind im Gang.
Am Sonntagabend ist im Büschiwald bei Köniz ein Feuer ausgebrochen. Der Flurbrand konnte durch die Feuerwehr gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.
Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund. Es werden Zeugen gesucht.
Am Samstag ist in Kallnach ein Schopf in Vollbrand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden.
Ermittlungen zur Ursache wurden aufgenommen.
Am Karfreitag hat die Kantonspolizei Bern anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Brünigpassstrasse fünf Motorräder mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Den Fahrzeuglenkern wurde der Führerausweis abgenommen. Die fünf Männer werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Die Motorräder wurden sichergestellt.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Detligen hat die Kantonspolizei Bern gegen Freitagabend ein Motorrad gemessen, das massiv zu schnell unterwegs war.
Dem Fahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
In Saanen ist am Freitagnachmittag ein Mehrfamilienhaus ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Sämtliche Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
In der Nacht auf Donnerstag ist ein Mann in Bern bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen konnte der mutmassliche Täter am Donnerstagabend angehalten werden.
Er befindet sich in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Donnerstagabend ist es in Thun zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gekommen. Eine Person wurde dabei mit einem scharfen Gegenstand verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte angehalten werden.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Bern zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo gekommen.
Die Velolenkerin wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Donnerstag kurz vor Mittag ist es in Brügg im Bereich der Autobahnanschlüsse zu einem Unfall mit einem Velo und einem Auto gekommen.
Das beteiligte Auto setzte seine Fahrt fort. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwochabend hat sich in Albligen auf der Schwarzenburgstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Drei Personen wurden mit Ambulanzen in Spitäler gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Die Meldung zu einem Unfall in Albligen auf der Schwarzenburgstrasse ging bei der Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 8. April 2020, kurz nach 21.00 Uhr ein.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Bern ein schwer verletzter Mann ins Spital gebracht worden. Es muss davon ausgegangen werden, dass er die Verletzungen bei einer Auseinandersetzung erlitten hat.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Im Testzentrum auf dem BEA-Gelände in Bern können täglich 200 bis 300 Tests durchgeführt werden.
Möglich wird dies dank dem medizinischen Personal des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) und des Schweizerischen Militär-Sanitäts-Verbandes (SMSV).
Seit gut zehn Tagen erfasst der Kanton Bern die Fallzahlen von Covid-19 systematisch nach Verwaltungskreisen. Innerhalb dieses Zeitraums sind die Fälle im Verwaltungskreis Berner Jura am stärksten angestiegen.
Der zuvor auf dem Bern/Expo-Gelände stationierte Testbus kommt neu im Berner Jura zum Einsatz.
Der Regierungsrat hat an seiner heutigen Sitzung die Vollzugsverordnung zur Covid-19-Verordnung Kultur genehmigt, die der Bundesrat am 20. März 2020 erlassen hat. Gleichzeitig stimmte er auch dem entsprechenden Leistungsvertrag zwischen Bund und Kanton Bern zu.
Damit kann das Amt für Kultur des Kantons Bern die eingereichten Gesuche um Unterstützungsbeiträge ab sofort bearbeiten und darüber entscheiden.
Die Corona-Krise stellt viele Menschen vor besondere Herausforderungen.
Droht der Druck in Familien oder Paarbeziehungen zu gross zu werden, stehen im Kanton Bern vielfältige Beratungs- und Hilfsangebote von kantonalen und privaten Fachstellen bereit.
Das Kantonale Führungsorgan ruft die Berner Bevölkerung dazu auf, über Ostern auf Ausfahrten mit dem Auto oder dem Motorrad zu verzichten und beliebte Ausflugsziele zu meiden.
Ziel ist, dass die Regeln des Bundes im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch während der Feiertage optimal eingehalten werden. Bei einer grösseren Verkehrsdichte behält sich der Kanton vor, einzelne touristische Strassenabschnitte kurzfristig zu sperren.
Die ETH Zürich und der Kanton Bern haben ihre Kräfte gebündelt und wollen ihre Covidtracker als gemeinsames Vorhaben weiterentwickeln.
Dafür haben sie ein Konsortium gegründet, das die Arbeit bereits aufgenommen hat. Die Datensätze und Fragebögen der beiden Tracker werden zusammengeführt, um noch genauere Daten zu erheben und Analysen durchführen zu können.
Am Dienstagnachmittag ist es in Matten bei Interlaken zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Dumper gekommen.
Der Zweiradlenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstagvormittag ist bei einem Firmengebäude in Büren an der Aare ein Feuer ausgebrochen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Die Meldung zu einem Brand am Wislerenweg in Büren an der Aare ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 7. April 2020, gegen 8.50 Uhr ein.
Am Montagnachmittag hat ein Mann auf dem Rathausplatz in Bern eine Velolenkerin bedroht und deren Rucksack gestohlen.
Im Rahmen eines Zeugenaufrufs werden insbesondere zwei Frauen gesucht, welche die Tat beobachtet haben dürften.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Brüttelen hat die Kantonspolizei Bern am Montagnachmittag ein Motorrad gemessen, das massiv zu schnell war.
Der Führerausweis wurde dem Lenker vor Ort abgenommen.
Schutzmaterialbeschaffung in Fernost, Betrieb der Hotline, Information der Bevölkerung, sowie Unterstützung beim Aufbau von Testzentren und der Steuerung des Personaleinsatzes:
Das sind einige der vielfältigen Aufgaben, welche das wegen der Coronakrise von der Regierung eingesetzte Kantonale Führungsorgan (KFO) von einem Tag auf den andern übernommen hat.
Am Montagabend ist es in Rubigen zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt und musste durch ein Ambulanzteam ins Spital gebracht werden.
Die Meldung zu einem Unfall auf der Worbstrasse in Rubigen ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 6. November 2020, kurz vor 21.00 Uhr, ein.
Der Absturz einer F/A-18 vom 29. August 2016 in der Region Susten wurde mutmasslich durch eine fehlerhafte Höhenangabe des Flugverkehrsleiters verursacht. Weitere Faktoren könnten den Unfall mitverursacht haben.
Gegen den Flugverkehrsleiter sowie gegen den zweiten Piloten der Patrouille wurde eine Voruntersuchung eingeleitet.
Am Sonntagnachmittag ist ein E-Bikefahrer bei einem Unfall in Uetendorf schwer verletzt worden. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Sein Zustand ist kritisch.
Der Unfall auf der Aegertenstrasse in Uetendorf wurde der Kantonspolizei Bern am Sonntag, 5. April 2020, gegen 17.00 Uhr gemeldet.
Die gesamte Bevölkerung ist durch die Coronapandemie stark gefordert.
Dies gilt auch für die Sicherheitsorgane, die in dieser Situation ebenfalls stark beansprucht sind. Ihre Einsatzfähigkeit für die Sicherheit der Bevölkerung ist gewährleistet. Zum Schutz dieser Mitarbeitenden, aber auch zum Erhalt der Durchhaltefähigkeit der eingesetzten Organisation, wurden verschiedene Massnahmen ergriffen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.