Am Freitag, 17. Mai 2024, 1645 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten, Fahrtrichtung Graubünden, ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen.
Auf der Überholspur fahrend, bemerkte eine 20-jährige Autolenkerin zu spät, dass das vorausfahrende Fahrzeug abgebremst wurde.
Nach zwei Jahren Vorbereitung lanciert der Touring Club Schweiz das neue Verkehrserziehungsprogramm „Mobeeez“, das in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Kantonspolizei Freiburg entwickelt wurde.
Mobeeez, das sich an 8- bis 12-Jährige richtet, wurde am 15. Mai 2024 in einer Schule im Kanton Freiburg vorgestellt und soll zukünftig in der ganzen Schweiz zugänglich sein.
Der Regierungsrat ergreift Massnahmen im Zusammenhang mit der erhöhten Verkehrsbelastung nach dem Bau der Querspange in Netstal.
Als Erstes sind die Öffnung der alten Linthbrücke und die Verkehrsregelung mit Kadetten in Netstal während der Hauptverkehrszeit geplant.
Am gestrigen Dienstag, 14. Mai 2024, ca. 11:20 Uhr, kam es in Mitlödi, kurz nach der Abzweigung Richtung Schwändi, zu einer Auffahrkollision.
Eine 38-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Glarus herkommend auf der Hauptstrasse Richtung Schwanden unterwegs.
Zwischen Montag, 13. Mai 2024, ca 20:00 Uhr und Dienstag, 14. Mai 2024, 05:30 Uhr, zerkratzte eine unbekannte Täterschaft in Ennenda an der Wiesstrasse ein parkiertes schwarzes Auto (Marke Dacia) an verschiedenen Stellen.
Personen, die Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten sich bei der Kantonspolizei Glarus, Tel. 055 / 645 66 66, zu melden.
Bei einer Strommangellage beabsichtigt der Bundesrat die Übertragung grosser Datenmengen im Mobilfunknetz zu erschweren.
Den in die Vernehmlassung geschickten Verordnungsentwurf dazu will der Glarner Regierungsrat ergänzen.
Heutzutage wird in verschiedenen seriösen Apps ebenfalls Werbung angezeigt.
Diese Werbeflächen werden teilweise auch von Anbietern fragwürdiger Mehrwertdienste genutzt.
Auf Schweizer Strassen sind fast 4 % aller Autolenkenden unter Einfluss von Alkohol unterwegs. 0,4 % fahren mit einem Pegel, der den gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille überschreitet.
Das ist das Resultat der ersten BFU-Erhebung zum Autofahren unter Alkoholeinfluss. Alkohol ist einer der grössten Risikofaktoren für schwere Unfälle. Die BFU empfiehlt deshalb: wer fährt, verzichtet am besten auf Alkohol.
Am Freitag, 10.05.2024, 17:30 Uhr, kam es auf der Sandstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 34-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Bankstrasse in Richtung Sandstrasse.
Am Freitag, 10.05.2024, ca. 09.15 Uhr, kam es in Glarus zu einem Auffahrunfall.
Eine Autolenkerin fuhr auf der Hauptstrasse und bemerkte bei der Spielhofkurve zu spät, dass ein vor ihr fahrendes Auto vor dem Fussgängerstreifen anhielt, um einer Fussgängerin den Vortritt zu gewähren.
Am Dienstag, 7. Mai 2024, kurz vor 7.00 Uhr, fiel der Kantonspolizei ein E-Scooter auf, welcher augenscheinlich viel zu schnell unterwegs war.
Bei der Nachfahrt auf der Landstrasse zwischen Glarus und Netstal stellte sich heraus, dass der 17-jährige Fahrer mit ca. 40 km/h unterwegs war.
Nach der Kontaktaufnahme von vermeintlichen Kaufinteressenten auf Tutti.ch erhalten die Verkäufer eine SMS mit einem Link, über welchen die Zahlung abgewickelt werden soll.
Hierbei handelt es sich jedoch um eine Betrugsmasche mit dem Ziel, an die Kreditkartendaten der Inserenten zu gelangen.
Am Donnerstag, 02.05.2024, führte die Kantonspolizei am Nachmittag auf der Stichstrasse im Bereich Industriezone Nord in Näfels eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt wurden während der zweistündigen Kontrolle im Innerortsbereich 468 Fahrzeuge gemessen, wovon 72 Fahrzeuge die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern überschritten haben.
An den Tagen rund um Auffahrt und Pfingsten werden viele Autofahrerinnen und -fahrer unterwegs in den Süden sein.
Das erhöhte Verkehrsaufkommen wird wie jedes Jahr einige Staustunden mit sich bringen, wenn auch etwas weniger als an den Osterfeiertagen. Der TCS gibt Tipps, den Stau zu umgehen.
In Niederurnen fuhr ein 59-jähriger E-Bike-Lenker um ca. 16 Uhr auf der Ziegelbrückstrasse in Fahrtrichtung Näfels.
Als er die Kreuzung Wiesenstrasse/Linth-Escherstrasse passieren wollte, kreuzte die vortrittsbelastete 47-jährige Lenkerin eines Personenwagens die Bahn des E-Bike-Lenkers.
In Glarus war ein 82-jähriger Mann um ca. 13:45 Uhr mit seinem E-Bike im Bereich des Güterschuppens in Richtung Süden unterwegs.
Zur gleichen Zeit fuhr die 86-jährige Lenkerin eines Personenwagens rückwärts aus einem SBB-Parkfeld.
Am gestrigen Freitag, 3. Mai 2024, ca. 22:50 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 26-jähriger Lenker war mit seinem E-Scooter auf der Landstrasse von Netstal herkommend in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Kurz nach der Verzweigung Landstrasse/Schwimmbadstrasse verlor er aus unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge fuhr er über den rechtsseitigen Randstein, überquerte das Trottoir und prallte in einen Metallpfosten, welcher sich am Rand des angrenzenden Wieslands befand.
Zwischen Donnerstag, 2. Mai 2024, 15.00h und Freitag, 3. Mai 2024, 5.00h, ereignete sich in Mollis, Unterflechsen, ein Dieseltreibstoffdiebstahl.
Die unbekannte Täterschaft brach den Tankdeckel einer Sattelzugmaschine auf und entwendete gegen 300 Liter Dieseltreibstoff. Am Lastwagen entstand Sachschaden.
Die wärmeren Temperaturen locken Bikerinnen und Biker auf die Strasse. Nach der langen Winterpause soll das Motorrad gründlich durchgecheckt werden, aber Fahrerinnen und Fahrer sollten sich selbst ebenso gut vorbereiten.
Fahrtrainings sind auch für Routiniers sinnvoll. Der TCS ist kommenden Sonntag Partner der „Love Ride Switzerland“, der grössten Benefizveranstaltung der Schweizer Bikerszene.
Die Erarbeitung und Änderung von Gefahrenkarten soll künftig breiter abgestützt werden.
Anstelle der Abteilung Wald und Naturgefahren soll eine Gefahrenkartenkommission zuständig sein. Der Regierungsrat schickt die entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung.
Ab sofort haben Einwohnerinnen und Einwohner des Kanton Glarus die Möglichkeit, rund um die Uhr Anzeigen beim Online-Polizeiposten Suisse ePolice aufzugeben (www.suisse-epolice.ch).
Dieses Angebot richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen.
Am Donnerstag, 2. Mai 2024, kurz nach Mitternacht, wurden auf dem Bahnhofsareal in Niederurnen zwei Selecta-Automaten geöffnet.
Die mutmassliche Täterschaft entwendete Bargeld sowie weiteres Deliktsgut und flüchtete im Anschluss mit einem Personenwagen in Richtung Näfels.
Zahlen und Fakten zur Nutztierhaltung im Zusammenhang mit der Wolfspräsenz sind das Thema der regierungsrätlichen Antwort auf eine Interpellation.
Mit der Interpellation „Zahlen und Sachverhalte zu Wolf und Nutztierhaltung“ stellt die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen unter anderem Fragen zu Todesursachen der Nutztiere auf Alpen, Wolfsangriffen und Herdenschutz sowie zum Einfluss der Wolfspräsenz auf die Verpachtung der Alpen.
Betrüger versenden E-Mails im Design von Facebook, mit der Warnung, es sei gegen Richtlinien verstossen worden.
Ihr Ziel ist es, den Account zu übernehmen.
Der neue Cyber Security Threat Radar von Swisscom zeigt die Angriffsmethoden und das Vorgehen von Cyberkriminellen in der Schweiz auf.
Er beleuchtet insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen „Disinformation & Destabilisation“, „Manipulated Generative AI“ und „Unsecure IoT/OT-Devices“.
Am Sonntag, 28.04.2024, 06:25 Uhr, ereignete sich in Mitlödi ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 38-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Glarus herkommend in Fahrtrichtung Schwanden unterwegs.
Am Samstag, 27.04.2024, 19:30 Uhr, kam es in einem Gewerbebetrieb in Schwanden zu einem Brandfall.
Aufgrund einer technischen Ursache entfachte sich bei einem Vakuumkompressor Feuer, welches auch zu einer starken Rauchentwicklung führte.
Am Freitag, 26.04.2024, ca. 19:10 Uhr, kam es in Linthal, bei der Talstation der Braunwald-Standseilbahn AG zu einem Arbeitsunfall.
Ein 56-jähriger Angestellter verrichtete Arbeiten am Ende der Standseilbahn und hob mittels Kran die Güterbrücke ab der Materialtransportebene an.
Am Donnerstag, 25. April 2024 um 17.00h, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Auffahrunfall mit Personen- und Sachschadenfolge.
Eine 59-jährige Personenwagenlenkerin war von Glarus Richtung Linthal unterwegs. In Mitlödi hielt sie an, um ein Mädchen auf dem Fussgängerstreifen passieren zu lassen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwochs, 24. April 2024, verzeichnete die Kantonspolizei Glarus eine Serie von Einbruchdiebstählen in Geschäftsbetriebe entlang der Schwärzistrasse und Am Linthli in Näfels.
Zwischen 02:50 Uhr und 08:35 Uhr wurden insgesamt neun Fälle gemeldet.
Jedes Jahr verunfallen 800 Personen mit dem Velo schwer, 23 sterben. Besonders fatale Folgen haben Hirnverletzungen.
Die BFU hat deshalb verschiedene Systeme in Velohelmen getestet, die vor gefährlichen Drehkräften schützen: Helme mit einem Rotationsdämpfungssystem (RDS), wie MIPS, schützen besser vor Hirnverletzungen als solche ohne. Die BFU empfiehlt deshalb, beim Velofahren einen Helm mit RDS zu tragen und ihn beim Kauf anzuprobieren.
In unseren Küchen stehen einerseits viele elektrische Geräte, andererseits wird mit hohen Temperaturen gearbeitet.
Ablenkung und unsachgemässer Umgang mit den Geräten sind für viele Küchenbrände in der Schweiz verantwortlich. Mit der heute lancierten Kampagne zeigt die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, wie sich Küchenbrände einfach vermeiden lassen.
Am Mittag vom Samstag, 20.04.2024, wurden bei der Flechsenstrasse in Mollis von unbekannter Täterschaft zwei parkierte Personenwagen aufgebrochen.
Bei den Fahrzeugen wurde die Fensterscheibe der Fahrer- bzw. der Beifahrerseite zerschlagen und anschliessend das Fahrzeuginnere nach möglichem Deliktsgut durchsucht.
Eine Fahrzeuglenkerin fuhr am Samstag, 20.04.2024, ca. 06.00 Uhr, auf der Autobahn Richtung Zürich, kam nach einem Überholmanöver beim Wiedereinbiegen auf die Normalspur ins Rutschen und kollidierte heftig mit der angrenzenden Leitplanke.
Die Lenkerin blieb unverletzt, an der Fahrzeugfront entstand grosser Sachschaden.
Gestern Donnerstag, 18.04.2024, ca. 14:00h, kam es auf Höhe Mühle 15 in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Ein 51-jähriger Traktorfahrer beabsichtigte auf die Hauptstrasse Richtung Netstal einzubiegen.
Am Freitag, 12.04.2024, 18.00 Uhr, fiel der Kantonspolizei Glarus ein E-Scooter auf, welcher in Glarus augenscheinlich viel zu schnell unterwegs war.
Bei der anschliessenden Kontrolle musste festgestellt werden, dass der E-Scooter über eine extreme Kraft und Beschleunigung verfügt. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt.
Würden Sie es merken, wenn Sie jemand betrügen will? Vermutlich schon, oder? Vieles haben Sie ja bereits gehört, gelesen und ¬gesehen und entsprechend gross ist das Misstrauen.
Es gibt aber etwas, das dieses berechtigte Misstrauen auflösen kann, und das setzen die -Betrüger schamlos ein: Hoffnung und Vertrauen.
Mit E-Mails, die angeblich von Apple stammen, täuschen die Betrüger eine vorübergehende Sperrung der Apple-ID vor.
Zusätzlich zum Passwort haben es die Cyberkriminellen vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Der Regierungsrat verlängert die befristete Anstellung einer ausserordentlichen Staatsanwältin um weitere drei Monate.
Das befristete Arbeitsverhältnis der ausserordentlichen Staatsanwältin Adrienne Lieberherr endet am 30. April 2024.
Zwischen dem 25. März und 12. April 2024 wurden aus den Texaid-Altkleider-Containern der Sammelstellen Ygrubenstrasse in Glarus und Bahnhof Netstal mutmasslich Alttextilien gestohlen.
Die unbekannte Täterschaft holte via die Einwurfsklappe Altkleidersäcke aus den Containern, riss diese auf und suchte sich die für sie brauchbaren Kleidungsstücke heraus. Die restlichen Textilien warf sie wieder zurück.
Am gestrigen Freitag, 12. April 2024, ca. 19 Uhr, kam es auf der Linth-Escherstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf Linth-Escherstrasse von Bilten herkommend in Fahrtrichtung Niederurnen unterwegs.
Cyberkriminelle versprechen in einem E-Mail, welches angeblich von TWINT stammt, einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken.
Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger den TWINT Account zu übernehmen.
Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm.
Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.
In den Nächten zwischen dem 15. und 19. April finden im Kerenzerbergtunnel Vorbereitungsarbeiten für die umfassende Sanierung des Tunnels im Jahr 2026 statt.
In diesem Zeitraum wird der Tunnel für bis zu vier Nächten für den Verkehr gesperrt.
Sie sind bunt, sehen aus wie handelsübliche Bonbons, enthalten jedoch den aktiven Cannabis-Wirkstoff THC in hoher Konzentration:
So genannte „Edibles“. Diese sind in der Schweiz illegal.
Motorräder werden im Strassenverkehr immer wieder übersehen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb sich jedes Jahr 570 Motorradfahrende bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen schwer verletzen und 20 sterben.
Die BFU macht mit einer neuen Plakataktion darauf aufmerksam, dass Blickkontakt und Bremsbereitschaft wirksam vor Zusammenstössen schützen.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.