In der Kampgange der Kantonspolizei wird aufgezeigt, wie richtiges Verhalten in einem Tunnel Leben retten kann.
In Kurzfilmen erhalten Fahrzeuglenkende wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei Stau, Pannen, Rauch oder Bränden.
Am Mittwoch, 04.10.2023, 14.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Nidfurn ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Luchsingen unterwegs.
Der Regierungsrat hat das Ausführungsprojekt zum Ausbau der Netstalerstrasse genehmigt.
Nun erfolgt die Ausarbeitung des Ausführungsprojekts sowie die Vergabe der Baumeisterarbeiten. Wenn alles planmässig verläuft, können im Frühjahr 2024 die Arbeiten in Angriff genommen werden.
Am Dienstag, 03.10.2023, 13.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs.
Der Bund möchte die Regelung der Kleinmobilität auf Radverkehrsflächen revidieren.
Mit den meisten Vorschlägen ist der Regierungsrat einverstanden, bei einzelnen befürchtet er eine Einbusse der Verkehrssicherheit.
Im Jahr 1985 hat die Schweiz als erstes Land die Autobahnvignette eingeführt. Seit dem 1. August 2023 steht die E-Vignette als Alternative zur herkömmlichen Klebevignette zur Verfügung.
Was Vater Roland vor bald 40 Jahren kreiert hat, wird heute von seinem Sohn Thomas weiterentwickelt. Ein Besuch im Atelier des Graphikers Thomas Hirter.
Am Samstag, 30.09.2023, 19.30 Uhr, geriet ein Personenwagen auf der Flechsenstrasse in Mollis in Brand.
Der 26-jähriger Lenker bemerkte auf seiner Fahrt auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich aus dem Motorenraum Rauch.
In der Nacht von Freitag, 29.09.2023, auf Samstag, 30.09.2023, zwischen 23.30 Uhr und 05.00 Uhr, führte die Kantonspolizei Glarus auf der Autobahn bei Niederurnen, Fahrtrichtung Chur, eine Verkehrskontrolle durch.
2 Führerausweise wurden vor Ort abgenommen.
Durch das Senden von E-Mails, die den Anschein erwecken, von Amazon zu stammen, versuchen die Betrüger die Mailempfänger zu überzeugen, dass eine angebliche Bestellung im Namen des Mailempfängers getätigt wurde.
Die Cyberkriminellen erhoffen sich, dass das potenzielle Opfer auf die in der betrügerischen Bestellbestätigung angegebene Telefonnummer anruft.
Am Donnerstag, 28.09.2023, 17.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel in Obstalden ein Verkehrsunfall.
Der Kerenzerbergtunnel wurde einspurig mit Gegenverkehr geführt. Die 45-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet.
Telefonbetrug und insbesondere die Schockanrufe nehmen schweizweit zu. Im laufenden Jahr wurden bisher mehr als 2'800 Schockanrufe oder Enkeltrickbetruge registriert mit einer Schadenssumme von rund 8 Mio Franken.
Das sind dreimal so viel Fälle wie im letzten Jahr. Nebst finanziellem Verlust verursacht Telefonbetrug viel persönliches Leid. Heute starten die Schweizerische Kriminalprävention und die kantonalen und städtischen Polizeikorps eine nationale Präventionskampagne zum Telefonbetrug. Die Kampagne wird von der Kantonalen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren und der Pro Senectute unterstützt und dauert bis Mitte November.
Am Dienstag, 26.09.2023, 14.40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel in Obstalden ein Verkehrsunfall.
Der Kerenzerbergtunnel wird zurzeit einspurig mit Gegenverkehr geführt.
Wegen Belagsarbeiten muss in Oberurnen die Bahnhofstrasse vorübergehend gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Vom Freitag, 29. September 2023, 19 Uhr, bis Samstag, 30. September 2023, 6 Uhr, wird die Bahnhofstrasse in Oberurnen im Abschnitt Landstrasse bis Kärpfstrasse infolge Deckbelagsarbeiten in beiden Richtungen gesperrt.
Im Rahmen einer Vernehmlassung unterstützt der Regierungsrat die Reform der lebenslangen Freiheitsstrafe.
Er weist allerdings auf Unklarheiten und mögliche Mehrkosten hin.
Am Montag, 25.09.2023, 20.05 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse im Fennen in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Wiesenstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links auf die Hauptstrasse in Fahrtrichtung Niederurnen einzubiegen.
Die Klöntalerstrasse ist zwischen Rhodannenberg und Vorauen wieder ohne Einschränkungen befahrbar.
Die Klöntalerstrasse war aufgrund von Bauarbeiten zwischen Rhodannenberg und Vorauen von Montag, 28. August 2023, in der Nacht gesperrt.
Für die Projektierung des Kantonsgefängnis-Neubaus in der Biäsche beantragt der Regierungsrat dem Landrat, einem Kredit von 1,77 Millionen Franken zuhanden der Landsgemeinde zuzustimmen.
Das Kantonsgefängnis mitten in der Stadt Glarus hat eine schlechte Infrastruktur: Der Spazierhof ist exponiert, die Materialanlieferung ist erschwert und die Möglichkeiten zur Beschäftigung der lnsassen sind beschränkt.
Zum aktuellen Zeitpunkt erhalten viele Selbstständige, Vereine und Unternehmen ein Schreiben einer angeblichen Registrierungsstelle per E-Mail oder per Briefpost.
Aufgrund des Layouts des Schreibens mit einer angehängten Rechnung wird den Empfängern suggeriert, dass eine kostenpflichtige Dienstleistung beansprucht wurde und eine Zahlung fällig sei.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen, 17./18.09.2023, wurde an der Wiggisstrasse in Näfels in ein Geschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Coiffeurgeschäft und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstagabend, 16.09.2023 ca. zwischen 17.00 und 19.00 Uhr wurden durch unbekannte Täter, Wertgegenstände aus den Umkleidegarderoben der GLKB Arena im Buchholz entwendet.
Die unbekannte Täterschaft gelangte ungesehen in die unverschlossenen Garderobenräumlichkeiten und durchsuchte dort die Kleidungsstücke und Taschen.
Am Samstagabend, 16.09.2023 erreichte die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass zwischen Freitag und Samstag 15./16.09.2023 jemand in ein Firmengebäude in Niederurnen am Amerikaweg eingedrungen ist.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Industriegebäude und durchsuchte dort einen Schreibtisch.
Am Samstagmittag, 16.09.2023, ca. 13.00 Uhr ereignete sich in Näfels im Quartier Neuweg ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kind.
Eine 25-jährige Lenkerin fuhr auf der Quartierstrasse als unverhofft ein 5-jähriger Knabe hinter einem parkierten Wagen auf die Strasse trat und seitlich mit dem Wagen kollidierte.
Am Freitagabend, 15.09.2023 um ca. 18.10 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung eines Verkehrsunfalles in Niederurnen auf der Hauptstrasse im Fennen.
Ein Personenwagen durchbrach aus noch unbekannten Gründen in Fahrtrichtung Bilten den Strassenzaun und prallte anschliessend in die Wand eines Firmengebäudes.
Am Freitagabend, 15.09.2023 um ca. 18.10 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung eines Verkehrsunfalles in Niederurnen auf der Hauptstrasse im Fennen.
Ein Personenwagen durchbrach aus noch unbekannten Gründen in Fahrtrichtung Bilten den Strassenzaun und prallte anschliessend in die Wand eines Firmengebäudes.
Am frühen Samstagmorgen, 16.09.2023 um ca. 02.00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, wonach in Filzbach auf der Kerenzerbergstrasse ein Personenwagen in eine Stützmauer gefahren und beschädigt sei.
Vor Ort konnten die ausgerückten Funktionäre feststellen, dass es sich beim Verursacherfahrzeug um den gesuchten Personenwagen des Verkehrsunfalles in Näfels handelte.
Nur kurz nach der ersten Unfallmeldung, ging um 18.40 Uhr die Meldung eines weiteren Verkehrsunfalls auf der Autobahn A3 in Niederurnen in Fahrtrichtung Zürich ein.
Ein Personenwagen kollidierte ca. 300 Meter vor der Ausfahrt zur Raststätte aus noch unbekannten Gründen mit der rechtsseitigen Leitplanke und wurde durch den Aufprall heftig über die Fahrbahn in die linksseitige Leitplanke geschleudert.
Bern, 15.09.2023 - Der Gotthard-Strassentunnel steht dem Verkehr ab Freitagabend, 15. September 2023, 20.00 Uhr, wieder zur Verfügung. Spannungsumlagerungen im Berg haben am letzten Sonntagnachmittag zu einem Schaden an der Zwischendecke geführt.
Seither war der Tunnel für den Verkehr gesperrt.
Der Kanton Glarus begrüsst die Revision der eidgenössischen Jagdverordnung.
In seiner Stellungnahme fordert er aber, dass Wölfe auch in Jagdbanngebieten reguliert werden dürfen.
Im ersten Halbjahr 2023 haben 100 Menschen auf Schweizer Strassen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren. 1818 Menschen wurden in diesem Zeitraum schwer verletzt.
Damit sank die Zahl der Schwerverunfallten gegenüber der Vorjahresperiode. Zurückgegangen sind die Zahlen insbesondere bei den Insassen von Personenwagen und bei Fahrradfahrenden. Dies zeigt die Strassenverkehrsunfall-Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) für das erste Halbjahr 2023.
Betrüger geben sich in WhatsApp-Gruppen als Mitarbeiter von Binance aus und versprechen grosse Gewinne durch Krypto-Investitionen.
In Wahrheit haben es die Kriminellen jedoch nur auf das Geld ihrer potenziellen Opfer abgesehen und die erhoffte Rendite bleibt aus.
Das eigene Auto ist etwas Persönliches. Nicht selten befinden sich darin mehr oder weniger wertvolle Gegenstände. Von ein paar Münzen für eine Parkuhr oder den Einkaufswagen, über den Rucksack oder die Handtasche, bis hin zum Mobiltelefon, Notebook, Tablet oder dem Navigationsgerät.
Für Diebe stellen daher abgestellte oder parkierte Autos beliebte Objekte dar; ganz besonders, wenn diese unverschlossen und, ohne grosses Aufsehen zu erregen, mit einem Handgriff offen sind.
Am Montag, 14.08.2023, begann im Kantons Glarus das neue Schuljahr. Damit wurden viele Kinder das erste Mal mit dem Verkehrsgeschehen konfrontiert.
Von den Fahrzeuglenkern wird gegenüber den Kindergarten- und Primarschülern im Strassenverkehr ein besonders rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Aus diesem Grund hat die Kantonspolizei Glarus als Schwerpunktaktion während den ersten beiden Schulwochen die Verkehrswege in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten in den drei Gemeinden überwacht.
Der Gotthard-Strassentunnel ist seit gestern, 10. September 2023, für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist ein Schaden an der Tunneldecke.
Die Ursache sowie das genaue Schadensausmass sind noch nicht bekannt. Bis auf Weiteres bleibt der Tunnel für den Verkehr gesperrt.
Am Sonntag, 10.09.2023, 15.15 Uhr, kam es im Oberdorf in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Oberurnen unterwegs. Der 30-Jährige bemerkte zu spät, dass die Autofahrerin vor ihm im stockenden Verkehr abbremste.
Am Sonntag, 10.09.2023, ca. 10.45 Uhr, ereignete sich im Tobelwald oberhalb von Mollis ein tödlicher Sportunfall.
Ein E-Mountainbike-Fahrer begab sich von Mollis aus auf eine Tour in Richtung Filzbach.
Am Freitag, 08.09.2023, 04.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Der 71-Jährige Lenker eines Personenwagens war im Kerenzerbergtunnel auf der Normalspur hinter einem Lastwagen in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Donnerstag, 07.09.2023, 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Donnerstag, 07.09.2023, ca. 14.30 Uhr, ereignete sich oberhalb des Klöntalersees in Glarus ein schwerer Bergunfall, bei dem ein Berggänger verstarb und eine Berggängerin schwer verletzt wurde.
Die beiden Berggänger waren vom hinteren Saggberg auf dem Weg zum Vorderglärnisch unterwegs.
Der Kanton Glarus hat beim Bund ein Gesuch zur Regulierung des Wolfsrudels Schilt eingereicht.
Es wird begründet durch Schäden an Nutztieren, wie das zuständige Departement Bau und Umwelt mitteilt.
Für alle Gebäude im betroffenen Gebiet der Wagenrunse gilt – diese sind bei der Glarnersach gegen Elementarschäden grundsätzlich zum Neuwert versichert.
Und der Rutsch in Schwanden gilt versicherungstechnisch als Elementarereignis.
Der Kanton gewährt der Gemeinde Glarus Süd zur Bewältigung der Folgen des Erdrutschs finanzielle Soforthilfe aus dem Sozialfonds.
Nach den Rutschungen oberhalb von Schwanden vor einer Woche können die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Quartiere nach wie vor nicht zurück in ihre Liegenschaften.
Am Sonntag, 10.09.2023, findet am Klausenpass der Veloanlass „Klausen Monument“ statt.
Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauer/innen gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Sonntag, 10.09.2023, von 09.00 bis 16.00 Uhr, für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Am Samstag 02.09.2023, ca. 12.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahnüberführung in Bilten ein Verkehrsunfall mit drei Autos.
Ein Fahrzeuglenker liess einigen Fahrzeugen, die bei der Autobahnausfahrt nach links in Richtung Bilten abbiegen wollten, den Vortritt.
Aufgrund von Nutztierschäden auf der Alp Gamperdun durch das Wolfsrudel aus dem St. Galler Calfeisental hat der Bund dem Gesuch des Kantons Glarus zur Erweiterung des Abschussperimeters auf Glarner Boden umgehend zugestimmt.
Es darf somit auch durch die Glarner Wildhut reguliert werden.
Cyberkriminelle bieten über eigens dafür erstellte Facebook-Gruppen Waren oder Dienstleistungen zu Schnäppchenpreisen an.
Das vorrangige Ziel der Betrüger ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.