Auf der A13 sind am Freitagabend (05.05.2023) bei einem Unfall mehrere Personen verletzt worden. Kurz nach 20:00 Uhr fuhr ein 47-Jähriger mit seinem Auto von Bonaduz in Richtung Norden.
Gleichzeitig war eine 29-jährige Autolenkerin in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
In Mastrils hat am Sonntag ein Lenker sein beschädigtes Auto abgestellt, was eine Drittperson der Kantonspolizei Graubünden meldete.
Diese machte den Mann, er war fahrunfähig, ausfindig.
Am Freitagabend ist es auf der Autostrasse A13 in Domat/Ems zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Am Donnerstag (04.05.2023) um ca. 19:30 Uhr, ist es auf der Malixerstrasse nach einem Ausweichmanöver zu einer Auffahrtskollision zweier Motorräder gekommen, nachdem diese einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen mussten.
Gemäss Aussagen habe dieses Fahrzeug die Kurve geschnitten und ist ohne anzuhalten weitergefahren.
In St. Moritz ist am Donnerstagnachmittag eine Autolenkerin mit einer Fassade kollidiert. Ihr Auto wurde dabei total beschädigt.
Die 75-Jährige fuhr um 16.10 Uhr auf der Via Traunter Plazzas in Richtung Steffanikreisel hinunter.
Auf der Hauptstrasse in Bivio hat sich am Donnerstagabend ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei an einem Arm verletzt.
Am frühen Donnerstagabend ist es auf der Brigelserstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein Automobilist kam in einer Kurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn.
Am Mittwochabend ist der Kantonspolizei Graubünden in Domat/Ems ein Motorradfahrer aufgefallen, weil er ohne Helm fuhr.
Bei der Kontrolle wurden diverse weitere Gesetzesverstösse festgestellt.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Schanfiggerstrasse ein Lastwagen vollständig ausgebrannt.
Der Fahrzeugführer konnte sich vorgängig in Sicherheit bringen.
Die Kantonspolizei Graubünden führt ihre Massnahmen zur Reduktion von Motorradunfällen fort und lanciert eine neue Präventionskampagne.
Ziel ist es, das Sicherheitsdenken von und gegenüber Motorradlenkenden zu fördern.
Immer wieder nutzen Cyberkriminelle Gewinnspiele, um ahnungslose Empfänger dazu zu bringen, persönliche Daten preiszugeben oder Geld zu bezahlen.
Aktuell ist eine Betrugsmasche im Umlauf, bei der ein Akkubohrer als vermeintlicher Gewinn angepriesen wird.
Auf der Deutschen Strasse in Trimmis ist es am Mittwochvormittag bei einem Abbiegemanöver zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Dabei hat sich der Motorradfahrer leicht verletzt.
Am Montag ging es endlich los! Der Baubeginn für das neue Obergericht in Chur ist gestartet.
Mit dabei waren auch Kantonsgerichtspräsident Remo Cavegn, Verwaltungsgerichts-Vize-Präsidentin Ramona Pedretti, Architekt Bernhard Aebi, Regierungsrätin Carmelia Maissen und Kantonsbaumeister Andreas Kohne (von links).
Am 1. Mai 2023 beginnen die Bauarbeiten für das neue Obergericht in Chur. Mit dem Erweiterungsbau und der Sanierung des bestehenden Staatsgebäudes werden auch die betrieblichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Justizreform 3 geschaffen.
Im Herbst 2025 soll das Obergericht bezugsbereit sein.
Am Sonntagmorgen verursachte eine übermüdete Fahrzeuglenkerin auf der Autostrasse A13 einen Unfall.
Um ca. 05:30 Uhr befuhr eine 57-jährige Personenwagenlenkerin aus Deutschland, deren Reise bereits mehrere Fahrstunden bei Nacht umfasste, die Autostrasse A13 von Nufenen kommend in Richtung Süden.
Freie Fahrt am Wochenende: Der Albula-, Oberalp- und Splügenpass sowie San Bernardino sind wieder offen.
Unsere Mitarbeitenden geben für euch Vollgas und räumen fleissig weiter – herzlichen Dank für euren Einsatz!
Am frühen Mittwochnachmittag ist es auf der Südspur der Autobahn A13 in Chur zu einem Auffahrunfall gekommen.
Eine Person musste in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Am Mittwochmorgen ist in Sils i.E. ein Automobilist eingeschlafen und hat eine Streifkollision verursacht.
Die beteiligten Fahrzeuge wurden total beschädigt.
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Leider wissen auch Betrüger um die Popularität dieser digitalen Währungen und nutzen sie für ihre kriminellen Machenschaften aus.
Sie verschicken gefälschte E-Mails, die wie legitime Coinbase-Kommunikation aussehen und versuchen die Opfer auf ihre Fake-Website zu locken.
Auf der Autostrasse A13 in Rothenbrunnen hat sich in der Nacht auf Mittwoch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen ereignet.
Der Personenwagenlenker wurde dabei schwer verletzt.
Am Dienstag ist in Seewis-Pardisla ein Lieferwagen auf ein Auto aufgefahren. Die Autolenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Von Landquart kommend verliess die 34-jährige syrische Automobilistin kurz vor 17 Uhr die Nationalstrasse N28, um in Richtung Seewis-Pardisla zu fahren.
In der Nacht auf Sonntag ist eine Autolenkerin in Jenaz verunfallt. Ihr Auto kam auf dem Bahngleis der Rhätischen Bahn zum Stillstand.
Als die Polizeipatrouille vor Ort eintraf, war die Frau nicht vor Ort.
Am Samstag ist in Tartar ein Mann als vermisst gemeldet worden. Er wurde bei einer mehrstündigen Suchaktion in einem Tobel gefunden.
Am Samstag nach 14 Uhr ging von einem Wohnheim in Tartar die Meldung ein, dass seit kurz vor Mittag ein autistischer Heimbewohner vermisst werde und die Suche nach ihm erfolglos verlaufen sei.
Am Freitag ist auf der Hauptstrasse in Brusio ein Automobilist auf der Gegenfahrspur frontal mit einem Auto aus der Gegenrichtung kollidiert.
Die Autos waren danach nicht mehr fahrbar.
Am Freitagmorgen ist es im steilen Gelände über der Calancastrasse zwischen der Abzweigung Castaneda und Molina zu einer Rutschung mit nachfolgendem Blocksturz gekommen.
Die Calancastrasse bleibt bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Es entstand ein geringer Sachschaden an der Strasse sowie an einem Personenwagen.
Am frühen Donnerstag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Julierstrasse in Rona ausserorts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Ein Automobilist wurde als Raser vom Messgerät erfasst.
Seit Donnerstagmorgen sind der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden mehrere Dutzend sogenannte Schockanrufe gemeldet worden.
Hinter den Anrufen stecken Betrügerinnen und Betrüger.
Wie bei anderen Romance Scam Betrugsmaschen beginnt die verhängnisvolle Beziehung im Internet über soziale Medien, woraufhin eine innige Vertrauensbeziehung aufgebaut wird.
Im Gegensatz zu früheren Vorgehensweisen werden die Opfer dazu gebracht sich in den vermeintlichen Account des virtuellen Partners einzuloggen und verschiedene Geldtransaktionen auszuführen. In Tat und Wahrheit handelt es sich hierbei jedoch um den Account einer Drittperson, welche durch die Geldtransaktionen finanziellen Schaden erleidet.
In der Nacht auf Montag ist in Chur in einen Garagenbetrieb eingebrochen worden. Ein Polizeihund spürte einen Tatverdächtigen in einem gemeinsamen Einsatz der Kantonspolizei Graubünden und der Stadtpolizei Chur auf.
Der Einbrecher wurde festgenommen.
Am Samstagvormittag ist es auf der Südspur der Autobahn A13, kurz vor der Ausfahrt Zizers, zu einer Auffahrkollision gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Freitag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Nationalstrasse N29 in Alvaschein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Mehrere Schnellfahrer wurden verzeigt und ein Raser angehalten.
Am Donnerstag ist ein Automobilist auf der Südspur der Autostrasse A13 beim Isla Bella-Tunnel einem Lieferwagenfahrer aufgefahren.
Beide mussten ins Spital gebracht werden.
Auf der Ofenbergstrasse in Zernez ist es am Donnerstagvormittag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Rund um die Uhr und sieben Tage die Woche steht der Sanitätsnotruf 144 bei medizinischen Fragen und im Notfall zur Seite.
Unabhängig, ob es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt oder die Adresse der Notfallapotheke gefragt ist – die ausgebildeten Disponentinnen und Disponenten helfen.
Cyberkriminelle nutzen eine neue Taktik, um unvorsichtige Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link in einer E-Mail zu klicken und angeblich ausstehende Zollgebühren zu bezahlen.
Unter dem Betreff "Lieferung des ausgesetzten Pakets" werden solche E-Mails versendet, die den Empfänger darum bitten, die ausstehenden Gebühren zu begleichen.
In der Nacht auf Donnerstag (13.04.2023), kurz nach Mitternacht, ist es in Chur an der Masanserstrasse bei der dortigen Baustelle zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne den Schaden zu melden.
Auf den Stau in den Süden folgt der Stau in den Norden.
Die Rückreisewelle hat am Ostermontag zu langen Wartezeiten vor dem Gotthard-Südportal geführt.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Am Ostermontag ist in Igis ein Automobilist gegen ein Gebäude gefahren und hat einen Bankomaten beschädigt.
Die Atemalkoholprobe beim Mann fiel positiv aus.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.