Am Samstag, 1. Oktober, findet von 9 bis 16 Uhr auf dem Areal des Autobahnwerkhofs und des frisch sanierten Verkehrsstützpunkts Urdorf ein Tag der offenen Tür statt. Dieser wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich organisiert.
Der Eintritt ist kostenlos.
Neue Vakuummatratzen sind eingetroffen und werden vom Team geprüft.
Die Vakuummatratze wird bei Verletzungen von Wirbelsäule, Becken oder Oberschenkelknochen eingesetzt.
Am Mittwochnachmittag hat sich an der Lenk ein Unfall mit einem Trottinett ereignet.
Die Lenkerin wurde verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Nachmittag gegen 14:10 Uhr fuhr ein Fahrer eines Anhängerzuges von Delémont in Richtung Courrendlin.
Vermutlich aufgrund einer Unachtsamkeit gelang es ihm nicht, sein Fahrzeug hinter einer Autokolonne zum Stehen zu bringen, die aufgrund von Bauarbeiten angehalten hatte.
Auf Antrag der Direktion der Justiz und des Innern und der Sicherheitsdirektion will der Regierungsrat die freiwillige Rückkehr von ausländischen Straftäterinnen und Straftätern fördern.
Das gemeinsame Projekt der beiden Direktionen richtet sich an Personen, die ihre Strafe verbüsst haben und nun die Schweiz verlassen müssen. Ein Beratungsangebot innerhalb der Institutionen von Justizvollzug und Wiedereingliederung (JuWe) soll den Betroffenen eine Perspektive vermitteln. Dabei wird das bereits für den Asylbereich bestehende Angebot des Kantonalen Sozialamtes für den Justizvollzug erweitert.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 15:30 Uhr, musste die Autobahn A1 zwischen Rheineck und Meggenhus gesperrt werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Die Kantonspolizei Obwalden ist aufgrund eines technischen Problems auf der Hauptnummer sowie über die Notrufnummern derzeit nicht erreichbar.
In dringenden Fällen kann die Kantonspolizei Obwalden über folgende Mobiltelefonnummer erreicht werden: 079 504 77 28
Heute Mittwoch ereignete sich auf der Hauptstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Ein Autolenker verletzte sich und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Die Arbeiten für die Erneuerung der Bristenstrasse sind in vollem Gange.
Wegen guten Fortschritten kann auf die Nachsperrung von kommendem Freitag, 23. September, auf Samstag, 24. September 2022, verzichtet werden.
Gestern Abend wurde ein 8-jähriger Junge in Malters beim Überqueren der Luzernstrasse von einem grauen Auto erfasst und dabei leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer fuhr weiter, ohne seine Angaben zu hinterlassen.
Die Polizei sucht den unbekannten Fahrzeuglenker oder Zeugen des Vorfalles.
Am Mittwochnachmittag ist auf der A5 bei Brügg ein Lastwagen zur Seite gekippt und mit einer Stützmauer kollidiert. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zur Unfallursache wurden Ermittlungen aufgenommen.
Der braun-schwarze Mischling ist am Mittwochmittag in Morgarten (Gemeinde Oberägeri) zugelaufen. Weil er nicht gechipt ist, konnten wir ihn nicht vermitteln.
Könnt ihr uns helfen? Der Hund befindet sich derzeit in einem Tierheim und wird dort gut umsorgt.
Am Freitag und Samstag haben sich in Biel zwei Raubüberfälle ereignet. Dabei wurden unter Verwendung von Pfefferspray zwei Mobiltelefone gestohlen.
In der Folge wurden am Samstag fünf junge Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, die Raubüberfälle begangen zu haben oder mit anderen ähnlichen Fällen in Verbindung zu stehen. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung von vergangenem Sonntag in Lengnau ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, den mutmasslichen Täter zu identifizieren und anzuhalten. Er befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist nach jetzigen Erkenntnissen eine im Moment unbekannte Person von einer Brücke auf die Autobahn A1 gesprungen.
Diese Person ist verstorben.
Am Mittwochmorgen, 21. September 2022, hat sich in Oberarth auf der Bahnstrecke zwischen Goldau und Immensee ein tödlicher Unfall ereignet.
Ein Streckeninspektor wurde von einem heranfahrenden Personenzug erfasst und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 06:15 Uhr, ist es in einer Firma an der Schildstrasse zu einer Verpuffung in einem Industrieofen gekommen. Die Feuerwehr konnte die Örtlichkeit vom Rauch befreien.
Es entstand Sachschaden von mehreren 10'000 Franken.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich in Wabern ein Selbstunfall eines E-Bikes ereignet. Der Lenker war aus noch zu klärenden Gründen in einen Baum geprallt und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Montagabend (19.09.2022) ist es am Unteren Graben zu einer seitich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Mitfahrer verletzten sich leicht.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstag, 20. September 2022, um circa 22.45 Uhr, haben zwei Unbekannte in der Lehenmattstrasse einen 23-jährigen Mann und eine 25-jährige Frau beraubt.
Es wurde niemand verletzt. Die mutmasslichen Täter flüchteten in Richtung St. Jakob-Park.
Was kann mir schon passieren? Über mich ist alles bekannt. Das Thema des siebten Datenschutz-Video-Wettbewerbs führte zu überraschenden und sehr unterschiedlichen Einsendungen von hoher Qualität.
Am Dienstagabend verlieh die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski im Kino RiffRaff in Zürich die Preise. Die drei Gewinnervideos handeln von der Spaltung der Gesellschaft durch manipulierte Diskussionen, der zunehmenden Gefahr durch Cyberattacken und davon, wie wir von smarten Geräten gezielt daran gehindert werden, das zu tun, was uns wichtig ist.
Heute Mittwoch kam es auf der Kantonsstrasse in Werthenstein zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto. Der Lieferwagen kippte und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde verletzt und ins Spital überführt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag (20. September 2022), kurz nach 16:15 Uhr, auf der Autobahn A4, Fahrtrichtung Zürich, vor der Ausfahrt Affoltern am Albis/ZH.
Wie bei so vielem im Leben, braucht es auch im Strassenverkehr klare Regeln. Damit für alle verständlich ist, wo welche Regeln gelten, sind Signale und Markierungen nötig.
Was aber viele nicht wissen: Alle Signale und Markierungen, egal ob auf Kantons-, Gemeinde- oder Privatstrassen, müssen von der Polizei bewilligt werden.
Das 100-Jahr-Jubiläum der Sanität der Rettung Basel-Stadt steht im Zentrum des diesjährigen Blaulichttags.
Zusammen mit den anderen Blaulichtorganisationen präsentiert sie dem Publikum einen Grossteil ihrer Fahrzeugflotte.
Bei einem Brand in einer Wohnung in der Gemeinde Entlebuch verstarb letzte Woche eine Bewohnerin.
Die Brandursache ist auf eine Kerze im Wohnzimmer zurückzuführen.
Die Kantonspolizei Bern hat den seit August 2021 laufenden Pilotversuch mit Beweissicherungskameras unverändert in den ordentlichen Betrieb überführt.
Mit den Beweissicherungskameras, die am Körper getragen werden, wird die Dokumentation von Straftaten unterstützt.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A14 in Root eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Der Autofahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
Am Dienstag (20.09.2022), kurz vor 15:40 Uhr, ist auf der Hauptstrasse ein Auto während des Überholens mit einem E-Bike kollidiert. Zwei E-Bike-Fahrer wurden verletzt.
Ein 26-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Thal.
Am Dienstag (20.09.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall beim Bahnweg vom Fassadengerüst gefallen und verstorben.
Der 43-jährige Schweizer war damit beschäftigt, das Fassadengerüst vom Neubau eines Mehrfamilienhauses abzubrechen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (21.9.2022) in Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) drei mutmassliche Einbrecher verhaftet.
Es wurden diverse Gegenstände sichergestellt, die möglicherweise aus Einbrüchen stammen.
Bei Däniken kam es am Dienstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradlenker wurde erheblich verletzt und in ein Spital gebracht.
Am Dienstagnachmittag, 20. September 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich einen falschen Polizisten fest, der zuvor einen Mann telefonisch unter Druck gesetzt und mehrere zehntausend Franken von ihm verlangte hatte.
Kurz nach 16 Uhr meldete sich ein Mann bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich und erzählte, dass er soeben von einem Polizisten angerufen worden war und über einen schweren Unfall seiner Frau informiert worden sei.
Am Dienstag, 20. September 2022, ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Bennau eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 19-jähriger Autofahrer fuhr um 16.45 Uhr in Richtung Einsiedeln, als er auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidierte. Er erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde hospitalisiert.
Am Mittwoch, 21. September 2022, kurz nach 06.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt einen Brand an der Brombacherstrasse löschen müssen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Notfallstation bringen.
Während der Nacht auf Dienstag (19.09.2022) verübten bisher unbekannte Vandalen diverse Beschädigungen an Grabmälern auf dem Friedhof in Appenzell.
Es wurden 7 Jesusfiguren von Holzkreuzen abgebrochen und teilweise mitgenommen. Bei 6 Grabsteinen wurden die Kreuze abgebrochen und liegengelassen.
Am frühen Montagmorgen (19.09.2022) hat sich in Trasadingen in einem Industriebetrieb ein Arbeitsunfall ereignet. Dabei wurde eine junge Frau leicht verletzt.
Unfallursache und Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Zürich, 00.45 Uhr. Viele Menschen schlafen friedlich, doch es ist längst nicht alles dunkel.
Der Mond leuchtet hell, in einigen Wohnungen brennt noch Licht und an den bekannten Ausgehmeilen leuchten die Neonlichter – und wir sind hellwach. 24/7, auch mitten in der Nacht, patrouillieren unsere Mitarbeitenden durch die Stadt, wie hier mit unserem Limmat 10.
Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend (20.9.2022) zwischen einem Personenwagen und einem Bub ist der Bub verletzt worden.
Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 33-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen auf der Zürichstrasse.
Am Dienstagnachmittag (20.09.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet.
Dabei wurde der Velofahrer verletzt.
Am Dienstagabend kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Bern zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen.
Der Unfallhergang ist unklar, die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Gestern, kurz vor dem Mittag, fuhr ein 91-jähriger Autofahrer mit seinem Auto von Oberwilen in Richtung Giswil.
Beim Forstmattli kollidierte das Fahrzeug heftig mit einem Metallpfosten.
Wachtmeister Ege Arslan ist einer der fünf Mechaniker, die die Instandhaltung der gepanzerten Fahrzeuge sicherstellen.
Nach zwei Jahren als Durchdiener suchte er nach einer neuen Erfahrung. Im SWISSCOY Kontingent 46 arbeitet er in seinem angestammten Beruf als Mechaniker und Mechatroniker, hat neue Kameraden gefunden und lernt sich selber kennen.
In der Nacht auf Mittwoch, 21.09.2022, 01.10 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 22-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Glarus und war durch das Autoradio abgelenkt.
Der seit Montagvormittag, 19. September 2022, in Brunnen vermisste 55-jährige Mann konnte am Dienstagabend, 20. September 2022, durch die Kantonspolizei Zürich angehalten werden.
Aus Grün den des Persönlichkeitsschutzes werden keine weiteren Auskünfte erteilt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.