Seit einem halben Jahrhundert steht das Ausbildungszentrum Andelfingen für zeitgemässe Ausbildung der Angehörigen von Zivilschutz, Feuerwehr und Kantonspolizei im Kanton Zürich. „Wie wichtig ein verlässlicher Bevölkerungsschutz ist, zeigen die letzten Jahre deutlich“, erklärte Sicherheitsdirektor Mario Fehr heute an der Jubiläumsfeier.
An diesem Wochenende öffnet das Zentrum seine Türen der Bevölkerung – die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorführungen.
Der Zweckverband Feuerwehr Werdenberg Süd beabsichtigt im Gebiet Rans-Oberräfis einen neuen Stützpunkt zu erstellen.
Dieser soll die beiden heutigen Depots in Buchs und Sevelen ablösen. Im neuen Depot ist vorgesehen auch den Zivilschutz und die Rettung zu integrieren.
Am Donnerstagmorgen wurde ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall auf der A6 bei Muri bei Bern schwer verletzt. Der Mann wurde von einem Ambulanzteam medizinisch versorgt und in ein Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
In den nächsten Wochen wird in den Tunnel Gamsen, Eyholz und Turtmann die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung getestet. Dazu werden die betreffenden Abschnitte gesperrt.
Eine zusätzliche Sperrung ist im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Tunnels Visp vorgesehen.
Im ersten Halbjahr 2022 verloren auf Schweizer Strassen insgesamt 116 Menschen ihr Leben bei einem Verkehrsunfall. 1746 Personen wurden in diesem Zeitraum schwer verletzt. Damit stieg die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten gegenüber der Vorjahresperiode.
Bei den E-Bike-Fahrenden stieg die Zahl der Getöteten von 9 auf 15; die Zahl der Schwerverletzten hingegen sank von 254 auf 220. Dies zeigt die Halbjahresstatistik zu den Strassenverkehrsunfällen des Bundesamts für Strassen (ASTRA).
In Obergerlafingen hat sich am Mittwochmorgen, 14. September 2022, ein Mann durch Androhung von Gewalt Zutritt in ein Haus verschafft. Dort konnte er überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Hergang, den Umständen und dem Motiv aufgenommen.
Am Donnerstag, 15. September 2022, ist es in Walzenhausen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Es entstand Sachschaden.
Wir schreiben das Jahr 1979 – der Walkman wird erfunden, ABBA spielt in den Charts und Margaret Thatcher wird als erste Frau Premierministerin des Vereinigten Königreichs.
In genau diesem Jahr beginnt auch unser langjährigster Mitarbeiter für die Stadtpolizei Zürich zu arbeiten. Heute, 43 Jahre später, ist er noch immer für uns tätig.
Der Autofahrer, der am Freitagabend in Steckborn einen Verkehrsunfall verursacht hatte, hat sich bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl.
Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Demontage des Lehrgerüsts kommt es auf der A6 zwischen der Verzweigung und dem Anschluss Schönbühl zu Spurabbauten und zur Sperrung einer Autobahneinfahrt.
Auf der Passhöhe der Benkenstrasse wurden mehr als 30 Altreifen illegal entsorgt. Die Täterschaft ist bislang unbekannt.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe.
In Seewen kollidierte ein Autolenker am Mittwochabend auf der Grellingerstrasse nach einem riskanten Überholmanöver mit einer Baustellen-Signalisation. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch (14.09.2022), kurz nach 16:50 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Ein 4-jähriger Junge wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstag (15.09.2022), kurz vor 01:40 Uhr, ist in der Garage eines Einfamilienhauses ein Brand entdeckt worden. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Heute Abend übergibt der Kanton die neue Umfahrungsstrasse in Wattwil dem Verkehr. Mit der Umfahrungsstrasse wird der Dorfkern von Wattwil künftig umfahren und damit vom Durchgangsverkehr entlastet.
Der Kanton investierte rund 123 Millionen Franken in das Bauvorhaben.
Beim Anschluss Muri wird bei der Ausfahrt aus Richtung Bern der neue, lärmmindernde Belag eingebaut. Um eine hohe Qualität beim Einbau zu gewährleisten, wird der Belag während einer Intensivbauphase eingebaut.
Die Ausfahrt wird dafür für ein Wochenende gesperrt.
Auf der Autobahn A2 bei Sursee kollidierten gestern Nachmittag zwei Fahrzeuge, nachdem sie einem Gegenstand auf der Fahrbahn ausweichen mussten. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 85'000 Franken.
Drei Personen wurden zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Ab Montag, 26. September 2022 bis ca. Mitte November 2022 wird in der Stadt Frauenfeld die Bushaltestelle Lärchenweg saniert.
Die Arbeiten werden unter Einsatz einer Lichtsignalanlage ausgeführt.
Die Baudirektion Uri baut vom 21. September bis 21. Oktober 2022 die Bushaltestellen Eggbergen an der Flüelerstrasse in Altdorf gestützt auf das Behindertengleichstellungsgesetz um.
Dabei werden die Bushaltekanten der Haltestelle Richtung Norden und Richtung Süden auf jeweils 22 Zentimeter angehoben.
Wir nutzen dort seit Jahren die Möglichkeit, unsere Polizeischülerinnen und -schüler, aber auch Spezialformationen und Mitarbeitende aller Kaderstufen in einer idealen Arbeitsumgebung aus- und weiterzubilden.
Besuchen Sie auch uns am Jubiläumsanlass am kommenden Wochenende: www.zh.ch/aza50
Bei der Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Mittwoch in Scherzingen ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In den vergangenen zwei Tagen sind im Kanton Bern über 50 telefonische Betrugsversuche gemeldet worden. Zumeist handelte es sich um die Betrugsmasche „Schockanrufe“ oder „Falsche Polizisten“. Die Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht auf.
Zwischen Dienstagmorgen, 13. September 2022, und Mittwochnachmittag, 14. September 2022, sind bei der Kantonspolizei Bern aus dem Kantonsgebiet über 50 Meldungen zu telefonischen Betrugsversuchen eingegangen.
Am Montagabend (12.09.2022) hat in der Stadt Schaffhausen ein junger Mann mit einem Messer einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Dienstagabend (13.09.2022) in der Stadt Schaffhausen einen Paketdieb auf frischer Tat ertappt.
Der Mann hat den Paketdiebstahl gestanden und wird sich hierfür vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schafhausen verantworten müssen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 09.09.2022 ein 27-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Lugano in flagranti verhaftet wurde.
Die Verhaftung war dank der intensiven Ermittlungsarbeit möglich, die von der Kantonspolizei (mit technischer Unterstützung der Stadtpolizei Lugano) unmittelbar nach der neuen Welle von Betrugsversuchen im Zusammenhang mit dem falschen Vorfall eingeleitet wurde. Der Bericht bzw. die Mitarbeit eines Bürgers, der auf die Medienberichte der letzten Tage folgte, war ebenfalls entscheidend.
Achtundvierzig neue Polizistinnen und Polizisten der Polizeiakademie Savatan wurden heute Morgen vor dem Staatsrat in corpore im Hof von St. Peter vereidigt, nachdem sie nach zweijähriger Ausbildung ihren eidgenössischen Fachausweis erhalten hatten.
Zwei Polizistinnen und zwei Polizisten, die aus einem Polizeikorps eines anderen Kantons stammen, wurden bei dieser Gelegenheit ebenfalls vereidigt. Alle diese Personen traten ab dem 1. Juli 2022 in die Reihen der Genfer Polizei ein.
Die Schweizer Polizeien und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) arbeiten gemeinsam an der Prävention von Cyberbetrug und -delikten.
An diesem 14. September 2022 beginnt ein neuer Teil der nationalen Cyber-Präventionskampagne "Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?". Dieser wird sich dem Thema Online-Hass widmen. Die Schweizer Polizei und das PSC haben sich zusammengeschlossen, um die Bevölkerung über das richtige Verhalten im Internet zu informieren und zu beraten. Denn allzu oft vergessen manche Menschen, dass ihre Handlungen auch im Internet Konsequenzen haben.
Gestern Abend, kurz vor 19:00 Uhr, erreignet sich auf der Nordstrasse in Richtung Sarnen eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Bei der Ausfahrt A8 bremste eine Autofahrerin leicht ab, um einem anderen Fahrzeug den Vortritt zu gewähren.
„Wow, das habe ich nicht gewusst!“
So reagierten viele der 150 Jugendlichen beim Besuch der zahlreichen und spannenden Ausstellungen anlässlich des Lernendentags VBS.
Die Air Zermatt wurde in den vergangenen Tagen zu mehreren anspruchsvollen Rettungen in den Bergen gerufen. Wind, Nebel und schlecht zugängliche, ausgesetzte Positionen der in Not geratenen Alpinisten stellten für die Retter eine grosse Herausforderung dar.
Ausserdem mussten viele der Rettungen während der Nacht durchgeführt werden.
Am Donnerstag, 8. September 2022, fand auf Initiative der Gemeinde Erstfeld der Runde Tisch zum Ausweichverkehr entlang der A2 statt. Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Strassen ASTRA, des Kantons und der Gemeinden Erstfeld bis Realp nahmen daran teil.
An der Besprechung informierten die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden über die belastende Verkehrssituation und die zahlreichen Rückmeldungen von Einwohnern und Einwohnerinnen, welche ihren Unmut darüber äusserten.
Am Mittwoch, 14. September 2022, wurde ein Knabe an der Mürtschenstrasse in Buttikon bei einem Unfall erheblich verletzt.
Der Vierjährige fuhr um 11.40 Uhr mit seinem Laufrad die Strasse entlang, als er von einem rückwärts aus einem Parkfeld fahrenden Lieferwagen angefahren wurde.
Am Dienstagabend wurde die Intervention der Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung eines Baches in Belfaux verlangt. Ein Wildhüter begab sich an den Ort des Geschehens.
Das Ökosystem wurde beeinträchtigt.
Am Mittwochvormittag (14.09.2022) ist es kurz vor 10.00 Uhr, auf der Kreuzung Ringstrasse, Masanserstrasse zu einer frontal-seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Beide Lenker klagten danach über leichte Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, beziehungsweise im Schulterbereich.
Beim zweiten Junghundekurs ging es für die zukünftigen Diensthunde des BAZG unter anderem darum, das Fliegen im Helikopter zu trainieren.
Die Reaktionen reichten von panischer Angst vor dem grossen Ungetüm bis hin zu unbeeindruckter Lässigkeit bei dessen Anblick.
Die aktuelle Bedrohungslage und die Rolle der Armee, der Wert der Milizarmee sowie der Nutzen von militärischem Leadership: Dies drei Themen, über die Korpskommandant Thomas Süssli, Chef der Armee, am 13. September 2022 bei der Firma Meggitt SA in Villars-sur-Glâne zu den Vorstands-Mitgliedern des Wirtschaftsverbandes Swissmem sprach.
Gastgeber waren Swissmem-Präsident Martin Hirzel (ganz rechts), Meggitt-Generaldirektor Pierre-Alain Brodard (2. von rechts) und Meggitt-Standort-Leiter Yves Niklaus.
Am Dienstagnachmittag (13.09.2022) sind im Bezirk Affoltern an verschiedenen Örtlichkeiten kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt worden.
Mehrere Personen sind verhaftet worden.
Am Dienstagabend haben sich zwei Personen auf einem Roller in Worblaufen einer Polizeikontrolle entzogen und durch ihre Fluchtfahrt andere Verkehrsteilnehmende gefährdet.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat dem Gesuch des Kantons Waadt zur Regulierung des Wolfsrudels am Marchairuz zugestimmt. Der Kanton kann drei Jungwölfe zum Abschuss freigeben.
Am 8. August 2022 hat der Kanton Waadt beim BAFU ein Gesuch eingereicht für eine Regulierung des Wolfsrudels am Marchairuz.
Der Regierungsrat hat den Sonderstab Strommangellage eingesetzt. Er untersteht dem Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti und wird operativ durch Urs Mock, Vorsteher des Amts für Bevölkerungsschutz und Militär/Chef Kantonaler Führungsstab Uri, geleitet.
Der Sonderstab übernimmt die Planung, Führung und Koordination der Massnahmen gegen eine drohende Strommangellage im Kanton Uri.
Vorsicht! Wir stellen in der Stadt Luzern vermehrt Diebstähle aus Fahrzeugen fest. Dabei haben es die Täter hauptsächlich auf Bargeld, Wertgegenstände und elektronische Geräte abgesehen.
Das Vorgehen der Täter ist praktisch immer identisch. So werden hauptsächlich Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen.
Am Mittwochmorgen, den 14. September 2022, wurde die Kantonspolizei über einen Einbruch in ein Einkaufszentrum informiert, in welchem ein Geldautomat herausgerissen wurde.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Dienstagabend (13.09.2022), kurz vor 18:30 Uhr, ist es an der Antoniusstrasse zu einem Streit gekommen. Dabei wurde ein 37-jähriger Kenianer mit einem Messer unbestimmt verletzt. Eine 29-jährige Landsfrau wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Die genauen Tatumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.