Am Donnerstag (27.11.2025), kurz vor 04:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, bei der Autobahneinfahrt Gossau in Richtung Zürich, zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Mittwochabend ist in Biel am Bahnhof ein Mann von einem Unbekannten tätlich angegangen und verletzt worden.
Der Täter flüchtete anschliessend zu Fuss. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Auf der Autobahn ist es zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Dabei wurde eine Person erheblich verletzt. Eines der Fahrzeuge landete im Wiesland und musste geborgen werden.
Am Donnerstag (20.11.2025) und am Montag (24.11.2025) haben zwei Personen einen Tankstellenshop in Embrach überfallen.
Am Dienstag (25.11.2025) verhaftete die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Polizei Basel-Landschaft die beiden mutmasslichen Räuber in Birsfelden.
Am Mittwoch, 26. November 2025, ist es in Grub/AR zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Die Lenker haben sich dabei leicht verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Im November hat die Kantonspolizei Freiburg zwei junge Männer aus dem Seebezirk des Kantons Freiburg angehalten.
Sie stehen im Verdacht, zahlreiche Graffitis und Tags an öffentlichen Infrastrukturen angebracht zu haben. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.
Am Mittwochnachmittag, 26. November 2025, fand im Kreis 12 ein Mann eine ältere Frau verletzt am Boden liegend auf.
Diese musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug*innen.
Am Dienstag (18. November 2025) hat die Luzerner Polizei in Horw einen 17-jährigen Schweizer festgenommen.
Am Vorabend (Montag, 17. November, ca. 23:30 Uhr) hatte sich der Jugendliche in der Stadt Luzern einer Polizeikontrolle entzogen und war mit einem Auto geflüchtet.
In der Nacht auf Sonntag erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Erdrutsch in Maladers.
Ein Haus wurde durch den Erdrutsch, welcher sich im Hang hinter dem Haus löste, erfasst. Die Arosastrasse wurde durch den Erdrutsch ebenfalls teilweise verschüttet.
Auf einem Fussgängerstreifen auf der Kantonsstrasse in Triengen fuhr eine Autofahrerin am Mittwoch (26. November 2025, ca. 17:15 Uhr) eine Fussgängerin an.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei leicht.
Im Sonnenbergtunnel in der Stadt Luzern kam es am Mittwoch (26. November 2025, ca. 17:00 Uhr) in Fahrtrichtung Norden zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Aus noch ungeklärten Gründen konnte eine Autofahrerin nicht mehr rechtzeitig anhalten als der Verkehr ins Stocken geriet und prallte gegen das vor ihr fahrende Auto.
Wenn die Nächte länger werden und es früh eindunkelt, steigen erfahrungsgemäss auch die Einbruchdelikte.
Im Schutz der Dunkelheit können sich Einbrecher oft ungesehen Zutritt verschaffen und der Umstand, dass sich während der kalten Jahreszeit weniger Menschen draussen aufhalten, kommt ihnen gelegen. Einbrecher nutzen diese Bedingungen gezielt aus.
Die Kantonspolizei St.Gallen informiert über drei Wege aus der Gewalt und ruft Betroffene dazu auf, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Viele von Gewalt betroffene Menschen melden sich erst spät oder gar nicht bei externen Anlaufstellen. Angst, Scham, emotionale Abhängigkeit oder finanzielle Sorgen halten sie oft zurück.
Am frühen Donnerstagmorgen, 27. November 2025, ca. 03.30 Uhr, kam es in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus an der Erzenbergstrasse in Liestal BL zu einem Brand.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In Hausen kam es am Mittwochabend zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Dank rascher Alarmierung und einem grossen Polizeiaufgebot konnte ein mutmasslicher Täter kurze Zeit später festgenommen werden. Zwei weitere Tatverdächtige flüchteten zu Fuss. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, Bundesrat Beat Jans, hat Patrick Wittwer zum Vizedirektor des Bundesamts für Polizei fedpol ernannt.
Er wird ab dem 1. März 2026 den Direktionsbereich Bundessicherheitsdienst leiten.
Am Dienstagnachmittag, 25.11.2025, kurz nach 15:00 Uhr verlor ein 22-jähriger Lenker mit seinem Lieferwagen in Lungern auf der Brünigstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Grund waren der starke Schneefall sowie die Sommerbereifung. Der Lieferwagen prallte in die Leitplanke.
Auch bei einem Bagatellunfall mit einem Kind gilt: Lieber einmal zu viel reagieren als zu wenig.
Kinder sagen oft nach einer leichten Kollision, es sei alles okay – doch später zeigen sich Schmerzen oder Verletzungen.
#kapogestern: Im Januar 1963 liess der letzte massive Eiswinter in der Schweiz grosse Seen gefrieren.
Anlässlich der Seegfrörni gab es periodische Eismessungen durch Polizeiangehörige der Kantonspolizei Zürich.
Trains remplacés par des bus entre Lausanne und Puidoux ce week-end
Wegen Erneuerung von Sicherheitsanlagen und Bauwerken kommt es vom 28. November um 23.20 Uhr bis 1. Dezember 2025 um 5.00 Uhr zu einer Totalsperrung der Bahnstrecke zwischen Lausanne und Puidoux.
Ab Montag, 1. Dezember 2025, gilt auf der gesamten Länge des Felsenwegs die Wintersperre.
Aus Sicherheitsgründen wird der attraktive und bei in- und ausländischen Gästen beliebte Felsenweg am Bürgenberg auf seiner gesamten Länge gesperrt.
Auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Oftringen brach am Mittwochabend ein Brand aus.
Während Menschen und Tiere unversehrt blieben, richtete das Feuer erheblichen Schaden an.
Bei einem Selbstunfall wurde in der Nacht auf Donnerstag in Neukirch an der Thur ein Autofahrer schwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (26.11.2025), kurz nach 13:15 Uhr, hat ein 54-jähriger Schweizer versucht, in eine Firma an der Grasbäustrasse einzubrechen.
Er wurde von einem Mitarbeiter bemerkt und zurückgehalten. Die Kantonspolizei St.Gallen nahm ihn anschliessend fest.
Zwischen Montagmittag und Mittwochmittag (26.11.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Terrassentür Zutritt ins Innere der Wohnung.
Am Mittwoch (26.11.2025), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Richtung Rheineck zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 25-jähriger Mann landete mit seinem Auto auf dem Dach und wurde dabei schwer verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Eine neue Rheinbrücke zwischen Huningue und Basel stellt ein Kernelement für die grenzüberschreitende Mobilität im 3Land dar.
Ab 2026 wird die technische, juristische und finanzielle Machbarkeit vertieft geprüft, um anschliessend über die weitere Planung entscheiden zu können. Die Untersuchungen laufen rund drei Jahre und werden mit Unterstützung europäischer Fördermittel (Interreg) und der schweizerischen Neuen Regionalpolitik durchgeführt.
A21 Martigny: Tunnel du Mont-Chemin wird für Wartungsarbeiten am Abend des 2. Dezember 2025 für einige Stunden gesperrt.
Die Sperrung betrifft beide Fahrtrichtungen zwischen Martigny-Expo und dem Transalpin-Kreisel.
Am Mittwoch, 26. November 2025, ca. 20.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen (Fahrtrichtung Zürich) ein Verkehrsunfall.
Eine 27-jährige Autofahrerin verlor mutmasslich wegen Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurden am Mittwochnachmittag in Berg drei Personen verletzt.
Zwei mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.
Die Festnahme eines Mannes aus Guinea im Dezember 2024 führte zur Aufdeckung eines Betrugsrings vom Typ "Marabout".
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Freiburg zeigen, dass die mutmasslichen Täter mit falschen spirituellen Versprechen über CHF 400'000.00 erbeuteten und zahlreiche Opfer emotional unter Druck setzten.
Am Mittwochnachmittag, 26. November 2025, ist in einem grossen Wohnhochhauskomplex im Bezirk Tai Po (Hongkong) ein schwerer Brand ausgebrochen, der sich rasch auf mehrere Gebäude ausbreitete.
Die Behörden sprechen von einer der schwersten Brandkatastrophen der letzten Jahrzehnte in der Metropole.
Der Touring Club Schweiz hat erstmals eine Analyse zum Gesundheitszustand von Hochvoltbatterien in gebrauchten Elektrofahrzeugen durchgeführt.
Untersucht wurde der sogenannte State of Health (SoH) im Zusammenhang mit Alter und Laufleistung der Fahrzeuge.
Heute Donnerstag dehnt sich ein Ausläufer des Azorenhochs bis zum Alpenraum aus und trocknet die Luftmasse ab, im Norden bleibt in der Grundschicht jedoch noch feuchtere Luft zurück.
Im Laufe des Freitags zieht der Hochausläufer ostwärts ab, und die Strömung dreht allmählich auf West. In der Nacht auf Samstag erreicht uns aus Westen eine Störung, in der zweiten Tageshälfte wird die Luftmasse vorübergehend stabilisiert.
Gewalt betrifft uns alle. Sie passiert jeden Tag – sichtbar und unsichtbar, in Worten wie in Taten.
Gewalt ist aber niemals okay, egal in welcher Form. Nur gemeinsam können wir etwas dagegen tun.
Die Stadt Thun und die Energie Thun AG planen die Neugestaltung der Frutigenstrasse zwischen Mönchplatz und Maulbeerkreisel.
Ab Sommer 2026 wird gebaut. Ziel sind sicherere Verkehrswege und der Ausbau des Fernwärmenetzes.
Verkehrskontrolle in Kleinbasel: Der Lernverband war zusammen mit der Verkehrspolizei im Einsatz.
Im Fokus standen sogenannte Trendfahrzeuge – mit teils gravierenden Regelverstössen.
Auf knirschendem Neuschnee waren wir am Wochenende unterwegs – mit einer klaren Mission.
Gemeinsam mit einem Wildhüter vom Kanton Schwyz kontrollierten wir die Einhaltung der Leinenpflicht.
Am Mittwoch (26.11.2025) ist an der Säntisstrasse ein Einfamilienhaus in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwochabend (26.11.2025) ist in Nürensdorf bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto die Lenkerin eines elektrischen Dreirads schwer verletzt worden.
Die Frau musste nach der Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Eigentalstrasse blieb bis 21 Uhr gesperrt.
Bei einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Mittwochabend (26.11.2025) in Uster ein Fussgänger verletzt worden.
Der 81-Jährige musste hospitalisiert werden. Die Zürichstrasse blieb mehrere Stunden gesperrt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.