Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist ein Personenwagen bei einem Verkehrsunfall auf der Axenstrasse in Brunnen rund 45 Meter in den Vierwaldstättersee gestürzt und gesunken.
Im Rahmen der intensiven Suche durch die Kantonspolizei Zürich und uns konnte das Fahrzeug kurz nach Dienstagmittag, 26. Juli 2022, in einer Tiefe von 182 Meter durch eine Kamera geortet werden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Aarauerstrasse in Büron eine Auffahrkollision. Beteiligt waren zwei Personenwagen und ein Motorradfahrer. Dieser verletzte sich beim Unfall.
Der mutmassliche Unfallverursacher fuhr mit seinem hellen Personenwagen mit AG-Kontrollschildern weiter, ohne sich um den Verunfallten oder den Schaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen, 26. Juli 2022, kurz nach 07:00 Uhr, ereignete sich in der A22 in Liestal, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall.
Die Personenwagenlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat hat der Kanton Luzern entschieden, die erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3) beizubehalten.
Weiterhin sind Feuer nur in festeingerichteten Feuerstellen erlaubt. Es wird jedoch dringend empfohlen, vorsichtig mit Feuer im Wald und in Waldesnähe umzugehen.
Ab morgen Mittwoch, 27. Juli 2022 gilt im Kanton St.Gallen ein Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe (200 Meter).
Die Gewitter in den vergangenen Tagen haben zu keiner Entspannung der Trockenheit im St.Galler Wald geführt. Das Sicherheits- und Justizdepartement verfügt deshalb per Allgemeinverfügung bis auf Weiteres ein Feuer- und Feuerwerksverbot in Waldesnähe.
Zwischen Obergösgen und Niedergösgen hat sich am Dienstagmorgen, 26. Juli 2022, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug ereignet.
Trotz sofort eingeleiteten Erste-Hilfe-Massnahmen verstarb der Autofahrer auf der Unfallstelle. Der Unfallhergang und die Unfallursache werden durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn untersucht.
Mitte Juli beschädigte eine unbekannte Täterschaft in Schlatt einen Militärbunker durch Sprayereien und fällte vier Bäume.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Aus noch ungeklärten Gründen brach am Montagnachmittag auf dem Dach eines unbewohnten Neubaus in Arbon ein Brand aus.
Ein Arbeiter wurde leicht verletzt.
Bei einem Unfall ist am Sonntagmittag (24.07.2022) ein Personenwagen von der Axenstrasse rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der PW fuhr von Süden kommend in Richtung Brunnen, als er auf Höhe Wolfsprung mit der rechtsseitigen Felswand kollidierte.
In den vergangenen Tagen haben mehrere ältere Personen Anrufe von Betrügerinnen und Betrügern erhalten. Diese Personen teilten ihnen mit, dass sie Ziel eines Einbruches seien, dass ein Angehöriger in einen tödlichen Unfall verwickelt sei oder dass sie bei ihrer Bank beinahe Opfer von falschen Abbuchungen geworden seien. Die Anruferinnen und Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte und Polizisten oder als Sicherheitsverantwortliche von Banken aus. In einem Fall gelang es den Tätern dieser Tage, einer Rentnerin einen grösseren Geldbetrag abzunehmen.
Die 82-jährige Frau hatte einen Anruf erhalten, bei der ihr ein Täter vorspiegelte, ihr Name finde sich in einem Notizbuch von durch ihn festgenommenen Personen. Ihm gelang es, die Geschädigte so stark zu manipulieren, dass diese später zwei ihr unbekannten Personen das zuhause aufbewahrte Bargeld – 90'000 Euro und rund 3000 Franken – aushändigte.
Weil eine Hausbewohnerin in Bergdietikon (AG) Unkraut abbrennen wollte, geriet eine Hecke in Brand.
Betroffen war eine Liegenschaft am Enzianweg in Bergdietikon. Ein Nachbar bemerkte den Brand am Montag, 25. Juli 2022, kurz nach 19.30 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Diese fand mehrere, zu einer Hecke verwachsene Tannen in Vollbrand vor.
Am frühen Sonntagmorgen (24.07.2022) ist ein Mann erschossen und ein weiterer verletzt worden.
Kurz vor 1:50 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass an der Anternstrasse geschossen und ein Mann verletzt worden sei.
Rund 1'300 Zivilschutz-Angehörige unterstützen das ESAF mit 4’600 Diensttagen. Die Tätigkeiten erstrecken sich vom Aufbau des Festgeländes über Verkehrsdienste bis hin zum Unterhalt der Zivilschutzanlagen.
Seit dem 13. Juni 2022 stehen Zivilschutz-Angehörige zu Gunsten des ESAF 2022 im Einsatz. Bis zum 14. Oktober 2022 werden die rund 1’300 Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) ihren Dienst im Umfang von drei bis fünf Tagen leisten.
Am Samstagmittag (23.07.2022) hat sich der Verkehr auf der A2 vor dem Gotthard-Nordportal auf 15 Kilometern gestaut.
Wegen einem Pannenfahrzeug musste der Gotthard-Tunnel am Vormittag vorübergehend gesperrt werden, was die Situation zusätzlich verschärft hat.
Den eigenen Haushaltsabfall in den öffentlichen Abfalleimern entsorgen, um Geld zu sparen, das kommt in Zofingen leider immer wieder vor.
Wer die Gebührenpflicht auf diese Weise zu umgehen versucht, riskiert durch das illegale Entsorgen happige Bussen.
In Bilten (GL) hat sich am Montag, 25. Juli 2022, ein Unfall mit einem Personenwagen auf der Autobahn A3 ereignet.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Der 34-Jährige bemerkte zu spät, dass sich der Verkehr vor ihm staute.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 17:30 Uhr, sind auf der Zürcherstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Ein 42-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 16:00 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Die 31-jährige Autofahrerin war alkoholisiert.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 9'000 Franken.
Am Montag (25.07.2022), in der Zeit zwischen 1 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Tramstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Ein Neulenker kam gestern bei einem Unfall in Rottenschwil ausserorts von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 25. Juli 2022, gegen 13.30 Uhr auf der Hauptstrasse ausserhalb von Rottenschwil.
Der Alpinist, welcher am 21. Juli 2022 am Combin de Valsorey ums Leben kam, konnte formell identifiziert werden (Polizei.news berichtete).
Beim Opfer handelt es sich um einen 68-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Italien.
Am Montagabend verunfallten in Sörenberg ein Autofahrer und eine Beifahrerin mit dem Auto auf einem steilen Bewirtschaftungsweg.
Die beiden Personen mussten von der Rega in das Spital gebracht werden.
Ein Neulenker verlor in Schafisheim die Kontrolle über einen leistungsstarken Sportwagen und prallte gegen einen Mast.
Die beiden jungen Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montagnachmittag ist auf der Hauptstrasse H13 in Hinterrhein ein Motorradfahrer gestürzt.
Dabei zog sich der Lenker sowie seine Sozia Verletzungen zu.
Unsere Diensthunde tragen bei diesen heissen Temperaturen Schuhe, damit sie ihre Pfoten nicht auf dem Asphalt verbrennen.
Sie tragen diese Schuhe auch bei Einsätzen, um sich nicht zu verletzten, wenn beispielsweise für Hundefüsse gefährliche Gegenstände am Boden liegen.
Beim Autobahnanschluss St.Fiden ist derzeit die Einfahrt via Sonnenstrasse und die Ausfahrt in Richtung Steinachstrasse gesperrt.
Grund für die lokalen Sperrungen ist die Erneuerung der Randsteine im Rahmen der Autobahnsanierung.
Die kantonale Wildhut hat im Rahmen der von Staatsrat Frédéric Favre am 14. Juli 2022 erteilten Abschussbewilligung einen einzelnen Wolf am 23. Juli 2022 in der Region Val-d’Illiez erlegt.
Der Abschuss ist innerhalb des bewilligten Bereichs erfolgt.
Am Montag, 25.07.2022, 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Spitalstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Die 60-jährige Lenkerin eines Personenwagens fuhr aus der Tiefgarage des Kantonsspitals.
Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist ein Personenwagen auf der Axenstrasse in Brunnen nach der Kollision mit einer Felswand rund 45 Meter in die Tiefe gestürzt und im Vierwaldstättersee versunken (Polizei.news berichtete).
Die Suche nach dem gesunkenen Fahrzeug und Personen wurde unverzüglich eingeleitet.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (19.7.2022) in Uster fünf junge Männer verhaftet, die mutmasslich im Zusammenhang mit mehreren erfolgten und versuchten Einbruchdiebstählen in Uster stehen.
Polizeiliche Ermittlungen führten zu fünf jungen Männern, die zwischen Februar und Juni 2022 mutmasslich vier Mal in unterschiedlicher Konstellation in dasselbe Verkaufsgeschäft in Uster eingebrochen sind und dabei Deliktsgut im Gesamtwert von über zwanzigtausend Franken entwendet haben.
Am Montagmorgen, 25. Juli 2022, hat sich ein Rindvieh selbständig gemacht und spazierte durch Herisau.
Erst ein grösseres Personen- und Polizeiaufgebot konnte das Tier stoppen.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Wohnmobil kippte zur Seite. Eine Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Unfallursache dürfte ein geplatzter Reifen sein. Am Wohnmobil entstand Totalschaden.
In Etziken wurden zwischen Samstagmittag und Montagmorgen mehrere Bobinen mit Kabel ab einer temporären Baustelle entwendet.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Personen, welche verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Am Montagvormittag ist in Fahrni b. Thun ein Autolenker verunfallt und dabei verletzt worden. Das Fahrzeug kam auf der Seite liegend in einem Graben zum Stillstand.
Der Unfall wird untersucht.
Am Samstag, 30. Juli 2022 findet die Sportveranstaltungen X-Trials Davos und am Sonntag, 31. Juli 2022 das Sertig Schwinget statt.
In der Landschaft Davos, in den Seitentälern Dischma und Sertig, sowie in Klosters/Monbiel sind Verkehrseinschränkungen notwendig.
Die aktuelle Hitzewelle trifft alle. Auch die Armee kämpft mit gezielten Massnahmen und Weisungen gegen die hohen Temperaturen.
Es gilt, die Soldaten sowie die Tiere zu schützen.
Im Rahmen der Polizeiausbildung wurden unsere Aspirantinnen und Aspiranten, durch die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Emmen geschult.
Feuerwehr und Polizei werden oftmals am gleichen Einsatzort gemeinsam tätig.
Gestern, kurz nach dem Mittag, kam es auf der Brünigstrasse in Bürglen zu einem Verkehrsunfall.
Ein 66-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Auto in Richtung Giswil.
Ein seit Mittwoch, 13. Juli 2022, im Innerthal vermisster Berggänger wurde am Donnerstag, 21. Juli 2022, an der Ostflanke der Ganthöchi (1700 Meter über Meer) in einer Felsrinne tot aufgefunden.
Der 37-jährige Mann aus dem Kanton Zürich ist in steilem Gelände verunglückt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Diessenhofen einen Dieb festgenommen.
Beim 21-Jährigen konnte Deliktsgut von Diebstählen aus Fahrzeugen sichergestellt werden.
In Däniken ist die Kantonspolizei Solothurn am Montag, 25. Juli 2022, auf eine Hanf-Indooranlage mit über 1'500 Hanfpflanzen gestossen.
Die mutmasslichen Betreiber der Anlage wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Montag wurde in Arbon ein 40-Jähriger schwer verletzt. Die Täterschaft ist auf der Flucht.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstag ist es in der Gemeinde Buttisholz zu einer Gewässerverschmutzung durch Gülle gekommen. Diese führte dazu, dass im Rotbach auf einer Länge von über zwei Kilometer der gesamte Fischbestand vernichtet wurde.
Die Ursache ist geklärt und der Verursacher wird beanzeigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.