Am Montag (13.06.2022), um 18 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einem Haus an der Schulstrasse erhalten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte trat Rauch aus dem Dach des Hauses.
Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden. Es wurde niemand verletzt.
Am Montag, 13. Juni um 07:55 ereignete sich auf der Ausfahrt Boudevilliers, Chaussée La Chaux-de-Fonds, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos.
Eine der Fahrerinnen, die schwanger war, wurde von einem Krankenwagen versorgt und zur Kontrolle ins Spital Pourtalès gebracht.
Am Sonntag, den 12. Juni 2022, gegen 16:15 Uhr, verlor ein Motorradfahrer auf der Kantonsstrasse zwischen Mont-la-Ville und dem Col du Mollendruz die Kontrolle über sein Zweirad.
Trotz des raschen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb er, nachdem er mit dem Helikopter ins CHUV in Lausanne geflogen worden war.
Am Sonntag, den 12. Juni 2022 um 17:55 Uhr rückte die Feuerwehr des SPS Neuchâtel zu einem Küchenbrand im Hotel-Restaurant du Vignoble, Rue du Châtelard 3 in Peseux aus.
Die Feuerwehrleute waren schnell vor Ort und führten die üblichen Kontrollen durch, da der Brand, der auf dem Industrieherd ausgebrochen war, von den Angestellten bereits unter Kontrolle gebracht worden war.
Am Sonntag, 12. Juni 2022 um 18:55 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 18-jährigen Einwohner von Peseux gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse von Rochefort in Richtung Bôle.
Auf der Höhe der letzten Kurve vor dem Dorf Bôle prallte er gegen die Leitplanke, rutschte 60 Meter weit und landete schliesslich im Grasstreifen der ansteigenden Fahrbahn.
Am Sonntag, den 12. Juni um 11:10 befand sich ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von Hauterive gesteuert wurde, an der Tankstelle Les Rouges-Terres in Hauterive.
Als er auf die Rouges-Terres in östlicher Richtung abbog, kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 88-jährigen Einwohner von Wavre gesteuert wurde und auf der mittleren Spur in Richtung Neuenburg unterwegs war.
Am Sonntag, den 12. Juni um 06:35 fuhr ein Motorrad, das von einem 42-jährigen Einwohner von Cortaillod gesteuert wurde, auf dem Chemin des Graviers in Cortaillod in Richtung Süden.
Auf der Höhe der Hausnummer 3 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich quer legte und in ein parkendes Auto prallte.
Am Samstag, den 11. Juni 2022, ereignete sich gegen 16:00 Uhr etwa 500 Meter von der Buvette du Mont Tendre entfernt auf dem Gebiet der Gemeinde Montricher ein tödlicher Unfall in der Zivilluftfahrt.
Der Pilot eines Motorseglers, der sich allein an Bord seines Fluggeräts befand, überlebte nicht.
Am Samstag, 11. Juni 2022 um 18:10 Uhr kam es im Kreisel von Buchilles in Boudry zu einer Kollision zwischen einem Trottinett, das von einer 40-jährigen Einwohnerin von Le Locle gelenkt wurde, und einem Auto, das von einem 67-jährigen Einwohner von Collombey VS gelenkt wurde.
Die Fahrerin des Trottinetts wurde verletzt und mit einem Krankenwagen ins RHNe Pourtalès gebracht.
Am Montagmittag sind in Vinelz zwei E-Bike-Lenker frontal miteinander kollidiert.
Einer wurde dabei schwer verletzt und von der Rega ins Spital gebracht. Der Zweite erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbständig zu einem Arzt.
Gestern Abend, in der Nacht sowie heute Morgen gab es im Zusammenhang einer Kaltfront Schauer und Gewitter.
Im heutigen Blog sehen wir uns genauer an, was passiert ist und werfen einen Blick über die Grenze ins nahe Frankreich.
Am Montag (13.06.2022), kurz nach 13:45 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung eingegangen, dass in einer Firma an der Zwizachstrasse zwei Arbeiter schwer verletzt wurden.
Ein Grossaufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz.
Heute Montag, 13. Juni 2022, kurz nach 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Wohnwagengespanns mit niederländischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Im Bereich Männigen musste er sein Fahrzeug staubedingt bis zum Stillstand abbremsen.
Bei einem Arbeitsunfall ist am Montagvormittag (13.6.2022) in Hinwil ein Landwirt tödlich verunfallt.
Im Verlauf des Montagvormittags stürzte ein 78-jähriger Landwirt beim Befüllen einer Futtermischmaschine von derselben.
Die Luzerner Polizei war über das vergangene Wochenende stark gefordert.
Nebst vielen Kontrollen wegen Ruhestörungen sowie durchgeführten Personen- und Fahrzeugkontrollen ereigneten sich auch einige Unfälle, bei denen mehrere Personen verletzt wurden.
Am Samstag, 11. Juni 2022, fand auf dem Urnerboden bei sommerlichen Temperaturen die Motorrad-Präventionsaktion „Super Biker“ statt.
Eine grosse Anzahl Motorradfahrende besuchte den Aktionsplatz, um sich mit den Motorradpolizisten und den Fahrzeugexperten über das Thema „Sicherheit auf dem Töff“ auszutauschen.
Am Sonntagnachmittag haben sich in Adelboden unabhängig voneinander zwei Selbstunfälle mit Trottinetts ereignet.
Beide Lenker wurden schwer verletzt und jeweils mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Die Unfälle werden untersucht.
Am Mittwoch, 15. Juni 2022, macht die Tour de Suisse am Ende der vierten Etappe in Brunnen halt.
Aufgrund des Radrennens kommt es im Zentrum von Brunnen sowie im inneren Kantonsteil zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstag, 14. Juni 2022, ist in der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Der Grund für die Behinderungen ist eine bewilligte Demonstration.
Am Sonntagabend (12.06.2022) ist ein Auto auf der Schönbüelstrasse komplett ausgebrannt. Grund für den Brand war ein technischer Defekt.
Es wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12.06.2022) wurde ein alkoholisierter Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen. Er fiel anderen Verkehrsteilnehmenden mit seiner Fahrweise auf.
Der Führerausweis wurde ihm abgenommen und er musste sein Fahrzeug stehen lassen.
Eine alkoholisierte Autolenkerin missachtet den Vortritt und verursachte eine Kollision worauf sich das beteiligte Fahrzeug überschlug.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 12. Juni 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an verschiedenen Standorten im Kanton Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Drei Fahrzeuglenker mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Zwischen Goldau und Schwyz wird die Wildtierüberführung Röthen über die A4 erstellt.
Der bestehende Deckbelag unmittelbar bei der Wildtierüberführung wird im Rahmen des Bauvorhabens instandgesetzt.
Am Samstag und Sonntag, 18./19.06.2022, ist auf der Kerenzerbergstrasse zwischen Mollis und Filzbach aufgrund des Kerenzerbergrennens 2022 mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Strassensperrungen zu rechnen.
Die Strecke zwischen Mollis und Filzbach ist an beiden Tagen jeweils von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr in beide Richtungen für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt.
Ab dem 20. Juni 2022 werden auf der Axenstrasse in den Tunnel Gumpischbach Süd und Tellsplatte Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten erfolgen jeweils in den Nächten von Montagabend bis Freitagmorgen und dauern voraussichtlich rund zwei Wochen.
Am vergangenen Wochenende wurden von der Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet.
Im Oberwallis haben drei Lenker ein Raserdelikt begangen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Sonntagnacht in Romanshorn nach einem Diebstahl aus einem Segelschiff einen 36-jährigen Mann festgenommen.
Beim Marokkaner konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Sonntag (12.06.2022), kurz vor 19:15 Uhr, ist es auf der Feldwiesenstrasse zu einem Unfall zwischen einem 4-jährigen Mädchen und einem vorbeifahrenden Auto gekommen.
Das Mädchen verletzte sich dabei leicht.
Am Sonntag (12.06.2022), kurz nach 19 Uhr, ist es in einem Wohnhaus an der Balmstrasse zu einem Zimmerbrand gekommen. Es wurde durch den Brand niemand verletzt.
Kurz nach 19 Uhr wurde der Brand in einem Zimmer im Obergeschoss festgestellt. Die aufgebotene örtliche Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Am Sonntag (12.06.2022), kurz vor 11 Uhr, ist es auf der Ruggellerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 54-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (12.06.2022), kurz vor 13:15 Uhr, hat sich auf der Hulfteggstrasse eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Am Sonntag (12.06.2022), kurz vor 14:25 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 23-jährige Motorradfahrer zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.
Am 10. Juni 2022 wurde eine Frau von ihrem Sohn auf offener Strasse in Vouvry angegriffen.
Der junge Mann wurde vor Ort von der Kantonspolizei angehalten und medizinisch versorgt. Die Mutter musste hospitalisiert werden.
Während drei Tagen gastieren die Tour de Suisse Men und die Tour de Suisse Women in Graubünden. Die beiden Renntrosse durchqueren mehrere Regionen des Kantons.
Am Samstag, 18. Juni fährt der Men-Tross von Ambri kommend über den Lukmanierpass via Disentis, Ilanz, Chur, St. Luzisteig ins Fürstentum Liechtenstein nach Malbun (Etappenziel).
Von Montag, 27. Juni 2022 bis ca. Samstag, 13. August 2022 wird in der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus die Strasse zwischen Ergeten und Wilen wegen Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt.
In dieser Zeit wird der motorisierte Verkehr umgeleitet.
Am Sonntagnachmittag, 12. Juni 2022, kurz nach 16.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft, im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle, auf der Autobahn A18, in Münchenstein BL einen Personenwagen, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 25-jähriger Ungare, wohnhaft in der Region, wurde auf der Autobahn A18, Fahrtrichtung Reinach, mit einer Geschwindigkeit von 188 km/h gemessen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich am Sonntag (12.06.2021) gewaltsamen Zutritt zu zwei Foodtrucks im Raum Salzstadel/Lindli.
Weiter wurden diverse Sachbeschädigungen und Diebstähle in der näheren Umgebung begangen.
Ab Montag, 20. Juni bis Freitag, 24 Juni 2022 muss der Strassenabschnitt zwischen Bruster und Waldhof in Langenrickenbach für Sanierungsarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt werden.
Von Anfang März 2021 bis August 2021 wurden am Strassenabschnitt der Kantonsstrasse 115 zwischen Bruster und Waldhof in Langrickenbach umfangreiche Strassenrohbauarbeiten ausgeführt.
Bei einer Liegenschaft an der Kastelsstrasse in Grenchen ist am Sonntagabend, 12. Juni 2022, aus noch zu klärenden Gründen ein Gartenhaus in Brand geraten.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Ein Automobilist geriet gestern in Laufenburg auf die Gegenfahrbahn und verursachte dort einen Selbstunfall.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Lenker am Steuer eingenickt sein.
Am Sonntagnachmittag, 12. Juni 2022, kurz nach 17.00 Uhr, verursachte der Lenker eines Kleinmotorrades in der Baselstrasse (A18) in Liesberg BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde dabei schwer verletzt.
Am Sonntag kollidierte ein unbekanntes Auto mit einer 5-jährigen Fahrradlenkerin. Die Lenkerin stürzte und wurde leicht verletzt.
Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, fuhr das unbekannte Auto weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.