Der 50-jährige Mann, der am Dienstag, 14. Juni in Bulle verschwunden war, wurde wohlbehalten aufgefunden
Der 50-jährige Gilles A., der am Dienstag, 14. Juni 2022 in Bulle verschwunden war, konnte wohlbehalten aufgefunden werden.
Während zweier Nächte wurde eine Viehherde auf ihrer Weide aufgescheucht. Eine Kuh wurde dabei so verletzt, dass sie nachträglich erlöst werden musste.
Die Polizei sucht Personen, welche Angaben über den Vorfall machen können.
In Thun sind Anfang Juni aus einem Brandobjekt mehrere Elektrofahrzeuge entwendet worden.
Nach Abschluss der Spurensicherung war das Gebäude der Eigentümerschaft übergeben worden. In der Folgenacht kam es zum Diebstahl. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Bei einer privaten Veranstaltung haben sich am Dienstagabend (14.6.2022) auf der Halbinsel Au (Gemeinde Wädenswil) rund zwei Duzend Personen Verletzungen zugezogen.
Die Sanität rückte mit einem grossen Aufgebot aus.
Am Montag, den 13.06.2022, gegen 1645 Uhr ereignete sich in Les Genevez, auf der Höhe der Kreuzung der Route de Saignelégier und der Route des Vacheries des Genevez, ein Verkehrsunfall.
Ein grauer Personenwagen vom Typ Kombi missachtete den Vortritt, als ein Motorradfahrer auf der Hauptstrasse in Richtung Les Reussilles unterwegs war.
Am Dienstag, den 14. Juni um 08:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 48-jährigen Einwohner von Orchamps-Vennes (F) gesteuert wurde, auf der Avenue de l'Hôtel-de-Ville in Le Locle in östlicher Richtung.
Er führte ein Manöver durch, um sich auf die rechte Spur, die zur Rue Jehan-Droz führt, einzufädeln.
Zürich soll zur Velostadt werden. Um dies zu erreichen, verbessert der Stadtrat die Sicherheit fürs Velo – mit Signalisationen, Markierungen und baulichen Massnahmen.
Eine ergänzende Präventionskampagne soll die Aufmerksamkeit der Velofahrenden fördern.
Auf einer Baustelle ist ein Baugerüst eingestürzt. Ein Arbeiter wurde lebensbedrohlich verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital eingeliefert werden.
Am Dienstagnachmittag (14. Juni 2022), kurz nach 13:30 Uhr, war ein Bauarbeiter auf einer Baustelle an der „Alte Landstrasse“ in der Gemeinde Unterägeri mit dem Aufbau eines Gerüstes beschäftigt gewesen.
Gestern Abend, kurz nach 17:00 Uhr, kam es in Sarnen, auf der Brünigstrasse, im Bereich Dorfplatz, zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Autofahrerin und einem Mofalenker.
Die Fahrzeuglenkerin kam von der Poststrasse und beabsichtigte die Brünigstrasse zu überqueren, um auf den Dorfplatz zu gelangen.
Die grösste Radrundfahrt der Schweiz, die Tour de Suisse, ist mit der heutigen 3. Etappe im wunderschönen Kanton Solothurn.
Damit die Radrennfahrer die Zieleinfahrt in Grenchen gut und sicher erreichen, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen und Strassensperrungen kommen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (14.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Bionstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte auf unbekannte Art und Weise in die Liegenschaft.
Am Dienstag (14.06.2022), kurz nach 07:10 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 55-jähriger E-Biker wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagmittag (14.06.2022) kam es auf der Appenzeller Strasse zu einem Verkehrsunfall mit fünf involvierten Fahrzeugen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Es entstand grosser Sachschaden und alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Am Dienstag, 14.06.20222, 11.50 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler der Primarschulen im Appenzeller Mittelland sind am Dienstagmorgen, 14 Juni 2022, in Teufen zur Radfahrerprüfung angetreten.
Sie haben mit ihrer Fahrt durch das Dorf in Teufen eine der durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden organisierten Fahrradprüfungen abgelegt.
Die Kantonspolizei Graubünden hat im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) am Donnerstag eine Hausdurchsuchung in einem Churer Clublokal durchgeführt.
Dabei wurden verbotene Spielautomaten sichergestellt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagmittag bei Friltschen ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstag, 9. und am Sonntag 10. Juli 2022 wird die Tour de France (TdF) zwei Etappen in der Schweiz austragen: Dole (F) – Lausanne und Aigle – Châtel (F).
Alle Strassen, die von der TdF befahren werden, werden vier Stunden vor der Durchfahrt des Hauptfelds vollständig für den Verkehr gesperrt, d. h. zwei Stunden vor der Durchfahrt der Werbekarawane und 30 Minuten nach dem letzten Fahrer.
Zwischen dem 9. und 11. Juni sowie vom 12. Juni auf den 13. Juni kam es zu weiteren Wolfsangriffen auf ungeschützte Nutztiere im Kanton Glarus.
Zwischen dem Abend des 9. Juni und dem Morgen des 11. Juni griff ein Wolf eine Schafherde in Elm, Wichlen, an und tötete vier Schafe.
Von Sonntag, 19. Juni 2022, 5 Uhr, bis Montag, 20. Juni 2022, 5 Uhr, ist die Uetlibergstrasse zwischen Haldenstrasse und Giesshübelstrasse für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen stadteinwärts via Giesshübelstrasse und Manessestrasse und stadtauswärts via Manessestrasse, Giesshübelstrasse und Uetlibergstrasse.
In Reiden ereignete sich auf der Einmündung der Autobahnausfahrt in die Pfaffnauerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Eine Autofahrerin hat drei Thujahecken durchbrochen, ist in eine Hausmauer geprallt und über drei Gartensitzplätze gefahren.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Branddetektive der Luzerner Polizei haben die Ursache eines Brandes in einer Tiefgarage in Rain geklärt.
Das Feuer ist in einem parkierten Auto ausgebrochen. Die Ursache liegt in der Autoelektronik.
Am Dienstag, 14. Juni 2022, kurz vor 12.00 Uhr hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt an der Friedrich Oser-Strasse einen Brand in einer mit Bauschutt gefüllten Mulde gelöscht.
Beim Brand wurde niemand verletzt – und das Feuer war rasch unter Kontrolle. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt ermittelt nun die genaue Brandursache.
Letzten Sonntag wurde die olympische Fackel durch St.Gallen getragen und damit die am Donnerstag, 16. Juni 2022, startenden National Summer Games von Special Olympics Switzerland angekündigt.
An den Spielen nehmen 1'400 Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung teil. 14 Sportstätten in und um St.Gallen dienen als Austragungsorte der Wettkämpfe.
Im vergangenen März informierte die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung über die Einführung von drei neuen Routen für die alljährlichen Veloprüfungen. Letzte Woche ging die Phase der Veloprüfungen zu Ende, nachdem sie am 11. April gestartet hatte.
Die neuen Veloprüfungsstrecken können als vollen Erfolg verzeichnet werden.
Die geringen Niederschläge seit Anfang Jahr und die steigenden Temperaturen haben zusammen mit Föhnperioden zu einer erhöhten Waldbrandgefahr geführt.
Vor allem in tieferen Lagen zwischen Martinach und Brig ist die Waldbrandgefahr bereits erheblich mit Tendenz in Richtung gross, weshalb der Kanton Wallis zur Vorsicht aufruft.
Gestern Montagnachmittag, 13. Juni 2022, um 16.15 Uhr fuhr ein Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern auf der Furkapassstrasse in Richtung Realp.
Im Bereich „Vor der Rufi“ fuhr der Fahrzeuglenker auf den dortigen Ausstellplatz. Anschliessend stiegen die beiden Fahrzeuginsassen aus ihrem Auto.
Ein Motorradfahrer wurde am Montagnachmittag in Gunzwil bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag (13. Juni 2022 / ca. 16.30 Uhr) in Gunzwil.
Am Montag ist ein Motorradfahrer am Flüelapass gestürzt. Er zog sich mehrere Brüche zu.
Der 50-Jährige fuhr um 15.25 Uhr auf der Flüelastrasse von der Passhöhe talwärts in Richtung Susch.
Am Montag (13.06.2022), um 16:25 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 73-jährige E-Bikerin wurde dabei leicht verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (14.06.2022), kurz vor 7 Uhr haben zwei junge Velofahrerinnen im Kanal neben dem Stöckenweg einen männlichen E-Bike-Fahrer im Wasser aufgefunden.
Der Mann ist mutmasslich mit seinem E-Bike gestürzt und in den Kanal gefallen. Die Reanimation des Mannes musste erfolglos abgebrochen werden.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega nimmt ihren ersten Rettungshelikopter der neuesten Generation mit Fünf-Blatt-Rotor in Betrieb.
Zu Beginn der Wintersaison 2022/2023 wird diese Maschine auf der Rega-Einsatzbasis in Sion (VS) ihren Dienst aufnehmen. Bis 2024/2025 wird die bestehende H145-Flotte der Rega mit diesen modernen, fünfblättrigen Rettungshelikoptern ersetzt und erweitert.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten im Gotthardstrassentunnel wird die Nationalstrasse A2 zwischen Göschenen und Airolo an folgenden Daten für jeglichen Verkehr gesperrt:
Montag, 20. Juni bis Freitag, 24. Juni 2022 (vier Nächte), von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr und Montag, 27. Juni bis Freitag, 1. Juli 2022 (vier Nächte) ebenfalls von 20.00 bis 5.00 Uhr.
Von Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Juni 2022, findet in Andermatt das 64. Zentralschweizerische Jodlerfest statt.
Während diesen Tagen ist mit einem grossen Personen- und Verkehrsaufkommen in und rund um Andermatt zu rechnen.
Am Samstag und Sonntag, 18./19. Juni 2022, ist auf der Kerenzerbergstrasse zwischen Mollis und Filzbach aufgrund des Kerenzerbergrennens 2022 mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Strassensperrungen zu rechnen.
Die Strecke zwischen Mollis und Filzbach ist wegen des Kerenzerbergrennens am 18. und 19. Juni 2022 jeweils von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr in beide Richtungen für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt.
Am Montagabend, 13. Juni 2022, um 18.00 Uhr, ereignete sich auf einem, die Hohenrainstrasse in Pratteln BL querenden Fussgängerstreifen, eine Streifkollision zwischen einem Personenwagen sowie einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Wegen Belagsarbeiten muss in Linthal die Hauptstrasse vorübergehend gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, 18:00 Uhr, bis am Freitag, 17. Juni 2022, 05:00 Uhr, wird die Hauptstrasse ab Verzweigung Poststrasse bis zum Abzweiger Tierfehd infolge Deckbelagseinbau in beiden Richtungen gesperrt.
Von Samstag, 18. Juni 2022, 5 Uhr, bis Montag, 20. Juni 2022, 5 Uhr, ist die Kreuzbühlstrasse im Abschnitt Merkurstrasse bis Mühlebachstrasse für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen via Kreuzplatz, Zollikerstrasse, Feldeggstrasse, Höschgasse und Bellerivestrasse.
Am Montagnachmittag, 13. Juni 2022, kurz nach 14.30 Uhr, kam ein Personenwagen in der Hauptstrasse in Niederdorf BL von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Bagger.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Montagnachmittag ist in Langnau im Emmental eine Autolenkerin verunfallt.
Die Verletzte wurde von der Feuerwehr aus dem Auto befreit und mittels Helikopter ins Spital geflogen.
Am Montag, den 13. Juni um 17:30 fuhr ein Lieferwagen, der von einem 60-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Sentier in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Collège kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 59-jährigen Frau aus Le Locle gelenkt wurde und korrekt auf der Rue du Collège in westlicher Richtung unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.