Am Mittwoch, 15. Juni 2022, ist es in Waldstatt zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Der Zweiradfahrer kam mit seinem Töff in einer Kurve zu Fall und erlitt mittelschwere Verletzungen.
Er musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.
Betrüger, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben, treiben weiterhin ihr Unwesen.
Täglich gehen bei der Kantonspolizei Meldungen von Betroffenen ein. Sie mahnt zu Wachsamkeit.
Am frühen Donnerstagmorgen ist im Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Zürich ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei rückten mit einem Grossaufgebot aus.
Personen wurden beim Brand nicht verletzt.
Weil er am Steuer einnickte, verursachte ein Automobilist gestern Nachmittag in Densbüren einen Selbstunfall.
Der Lenker sowie dessen Beifahrerin wurden verletzt ins Spital gebracht. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden.
Hast du schon einmal eine Ölsperre auf der Aare gesehen? In Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei sowie der Feuerwehr Stadt Solothurn haben wir bei Selzach geübt, wie eine Ölsperre auf dem Wasser eingerichtet wird.
Diese bräuchte es beispielsweise, wenn nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahnbrücke in Grenchen eine grosse Menge Öl in die Aare flösse.
Vorgestern Abend rückte die Kantonspolizei an Verkehrsunfälle in Engelberg und im Sarneraatal aus:
Kurz nach 18:00 Uhr wurde durch den ausgerückten Rettungsdienst ein Unfall zwischen einem 10-jährigen Mädchen und einem 18-jährigen Fahrradlenker in Engelberg gemeldet. Der Fahrradlenker fuhr auf der Klosterstrasse in Richtung Wydenstrasse.
Donnerstag, 16.06.2022 um 05:15 Uhr, ereignete sich in Basel, Birsstrasse 244, ein Verkehrsunfall.
Hierbei verlor der/die Fahrzeuglenker/in die Herrschaft über den weissen Smart und kollidierte in der Folge mit einem Baum und einem Kandelaber.
Am Mittwoch (15.06.2022) am frühen Abend fing ein landwirtschaftlicher Arbeitsanhänger aus noch nicht ganz geklärten Gründen während der Fahrt Feuer.
Der 33-jährige Lenker bemerkte das Feuer, fuhr auf eine Wiese und konnte durch sofortiges Handeln das Feuer unter Kontrolle bringen. Durch den Brand wurde niemand verletzt. An der Siloballenpresse entstand Totalschaden.
Gestern Nachmittag stürzte ein Helikopter kurz nach dem Start ab. Der Pilot und seine Passagierin wurden dabei verletzt und von einer Ambulanz und einem Helikopter der REGA versorgt.
Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange.
Der seit dem 14. Februar 2022 vermisste junge Argentinier wurde im Alpstein tot aufgefunden.
Anlässlich einer privaten Wanderung entdeckte ein erfahrener Bergretter eine leblose Person im unwegsamen Gebiet oberhalb der Alp Dunkelberndli.
Bei einem Brand in einem Jugendheim ist am Mittwochnachmittag (15.6.2022) in Hausen am Albis ein Sachschaden von gegen hunderttausend Franken entstanden.
Es ist niemand verletzt worden.
An einer der Orgeln der Kollegiatskirche in Neuenburg wurden Sachbeschädigungen im Wert von mehreren zehntausend Franken begangen.
Eine Person wurde festgenommen und von der Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern kurz nach 12 Uhr in Vacallo ein Fussgänger überfahren.
Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 87-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region auf der Via Guisan, als er aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, einen 75-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im Raum Lugano anfuhr, der sich in der Mitte der Fahrbahn befand und versuchte, einem Fussgänger das Überqueren zu erleichtern.
Am späten Dienstagnachmittag (14.06.2022) war ein 48-jähriger Landwirt auf seiner Liegenschaft am Mähen.
Während eines Wendemanövers geriet sein Traktor ausser Kontrolle und rollte rückwärts den Hang hinunter.
Heute Mittwoch lag die Schweiz zwischen einem umfangreichen Hochdruckgebiet über Osteuropa und einer schwach ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich zwischen Portugal der Biskaya und Nordafrika erstreckte.
Das Wetter im Alpenraum stand dabei im Einflussbereich des Hochs über Osteuropa. Trotz dem deutlichen Hocheinfluss zogen kurz nach Mitternacht erste Regenschauer von Frankreich her über die Region rund um den Genfersee nach Südosten hinweg.
Am Mittwochnachmittag, 15. Juni 2022, kam es im Kreis 1 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem VBZ-Bus und einem Fussgänger.
Dieser erlitt dabei unbestimmte Verletzungen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug*innen.
Am Sonntag, 26. Juni 2022 findet der 29. Dreiländergiro statt.
Im Münstertal und im Unterengadin ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen und der Umbrailpass wird am Vormittag für jeglichen Verkehr gesperrt.
In der vergangenen Nacht haben sich zwei Männer gewaltsam Zutritt in ein Verkaufsgeschäft verschafft. Auf der Flucht konnten die mutmasslichen Einbrecher festgenommen werden.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Die Luzerner Polizei hat gestern Abend in Zell einen Autofahrer angehalten. Die Atemalkoholprobe beim Fahrzeuglenker ergab einen Wert von 1,5 mg/l.
Der Führerausweis wurde auf der Stelle abgenommen.
Heute morgen, um kurz nach 07:00 Uhr, absolvierte die neue Aufklärungsdrohne für die Schweizer Armee in Emmen den Erstflug. Mit dem erfolgreichen Testflug nimmt das Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) einen weiteren wichtigen Meilenstein.
Nach den erfolgreichen Rollversuchen im Mai 2022 absolvierte die erste der beiden Ende April 2022 in der Schweiz eingetroffenen Drohnen des Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) ihren erfolgreichen Erstflug.
Die Verkehrsanordnungen für die drei nächsten Velovorzugsrouten werden heute Mittwoch ausgeschrieben.
Es geht um die Velovorzugsrouten „Höngg“, „Schwamendingen“ und „Affoltern – Oerlikon“.
Seit Anfang 2021 betreibt die Kantonspolizei Zürich die Fachstelle Seniorenschutz.
Diese ist vernetzt mit Behörden sowie Institutionen und verfolgt das Ziel, Delikte zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren zu erkennen und zu verhindern, um so diese besonders verletzliche Personengruppe zu schützen.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag „Fronleichnam“ (16. Juni 2022) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Beim Werkhof in Solothurn ist am Mittwochmorgen ein Mann durch eine mitgebrachte Chemikalie verletzt worden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben eine Untersuchung eingeleitet.
Am Dienstagmorgen (14.06.2022) ist ein Lieferwagen mit einem stillstehenden Trolleybus an der Langgasse kollidiert. Der Fahrer war nach eigenen Angaben durch sein Mobiltelefon abgelenkt.
Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwochmorgen, 15. Juni 2022 nahm die Stadtpolizei Zürich drei mutmassliche Einbrecher fest.
Dies, nachdem sie versucht hatten, in eine Wohnung einer Liegenschaft im Kreis 5 einzubrechen.
Am Mittwochmittag, 15. Juni 2022, kurz nach 11.30 Uhr, ereignete sich in der Bennwilerstrasse in Oberdorf BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Fahrbahn abkam und mit der Strassenböschung kollidierte.
Sowohl der Fahrzeuglenker als auch der mitfahrende Hund blieben unverletzt.
Die hohen sommerlichen Temperaturen laden zum Geniessen ein, können aber für Seniorinnen und Senioren gefährlich sein und zur grossen körperlichen Belastung werden.
Der Schweiz stehen Hitzetage bevor. Es gilt, sich mit Sonnencreme und einer guten Kopfbedeckung vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen.
Am Dienstag, 14. Juni 2022, kurz vor 20.30 Uhr, fuhr ein E-Bike-Lenker auf der Leonhardstrasse in Richtung Nord.
Zur gleichen Zeit fuhr ein bis jetzt unbekannter Knabe mit seinem Velo auf dem Höheweg und bog anschliessend links auf die Leonhardstrasse ein.
Am Montag (13.06.2022), kurz nach 13:45 Uhr, sind zwei Mitarbeiter in einer Firma an der Zwizachstrasse schwer verletzt worden.
Ein Grossaufgebot von Rettungskräften stand im Einsatz (Polizei.news berichtete).
Am Dienstag, 14. Juni 2022, um circa 21.40 Uhr hat ein 34-jähriger Mann einen 38-Jährigen auf dem Vorplatz des Bahnhofes SBB verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Am Dienstagnachmittag ist in Ascharina ein Dumper über den Wegrand einer Baustelle geraten und hat sich über einen Abhang überschlagen.
Der Fahrzeuglenker konnte abspringen und wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (14.06.2022), kurz nach 16:15 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde niemand verletzt. Ein 36-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Dienstag (14.06.2022), kurz vor 17:10 Uhr, ist es auf der Wiesenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 5-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Mittwoch, kurz vor 2 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Henauerstrasse zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache ist noch unklar.
Im Freibad Lättich lag ein kleines Mädchen regungslos im Wasser.
Die Vierjährige musste reanimiert und in kritischem Zustand mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten wurden am Dienstagabend in Frauenfeld zwei Personen verletzt, eine davon schwer. Zwei tatverdächtige Männer wurden festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden in Aadorf zwei Personen verletzt, eine davon mittelschwer.
Beide Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Sommer, Sonne und heisse Temperaturen. Zeit um zu erinnern, dass sowas (Bild) nicht geht.
Auch wenn das Fenster einen Spalt geöffnet ist steigen die Temperaturen im Innern eines Fahrzeuges auf ein Level, dass für Lebewesen schnell in einer Tragödie enden kann.
Am Mittwoch, 15.06.2022, 05.25 Uhr, kam es in einem Wohnhaus an der Rufibachstrasse in Bilten zu einem Brandfall.
Der Brand ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen auf dem Balkon im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses.
Eine stark alkoholisierte Autofahrerin verursachte am Dienstag in Affeltrangen einen Selbstunfall. Sie blieb unverletzt, musste aber ihren Führerausweis abgeben.
Die 43-jährige Autofahrerin war kurz nach 15.30 Uhr auf der Zufahrtsstrasse "Am Bach" in Richtung Dorfzentrum unterwegs.
Gestern Nachmittag brach auf dem Gelände eines Autoverwertungsbetriebs ein Brand aus.
Obwohl mehrere Schrottfahrzeuge ausbrannten, konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.
Der 50-jährige Mann, der am Dienstag, 14. Juni in Bulle verschwunden war, wurde wohlbehalten aufgefunden
Der 50-jährige Gilles A., der am Dienstag, 14. Juni 2022 in Bulle verschwunden war, konnte wohlbehalten aufgefunden werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.