Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn wurde am Samstagnachmittag in Romanshorn eine Frau leicht verletzt.
Der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.
Bei gezielten Verkehrskontrollen am Freitagabend wurden in Frauenfeld sieben Fahrunfähige aus dem Verkehr gezogen.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist ein 38-jähriger Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung gestürzt.
Er zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Sprayer verschmierten in der Nacht beim Bahnhof Dottikon Mauern.
Auf der Fahndung nahm die Polizei drei junge Männer unter dringendem Tatverdacht fest.
Bei einem Unfall auf einem Bahnübergang in Weinfelden wurde am Samstagmittag eine Frau tödlich verletzt.
Die Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.
Am Samstag, 30. Mai 2026, ist es in Teufen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Am vorderen Auto entstand Sachschaden und am hinteren Fahrzeug Totalschaden.
Eine 15-jährige Schülerin ist am Samstagabend 30. Mai 2026, auf der Stationsstrasse in Olten aus derzeit unbekannten Gründen mit ihrem Mofa gestürzt.
Dabei hat sie sich schwere Verletzungen zugezogen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Das in den vergangenen Tagen wetterbestimmende Hochdruckgebiet verliert an Einfluss auf unser Wetter. Am Sonntag nähert sich im Tagesverlauf von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz, damit steigt das Potential für kräftige Schauer und Gewitter deutlich an.
In der Nacht auf Montag überquert die Kaltfront die Schweiz ostwärts und sorgt für eine deutliche Abkühlung. Im Laufe des Montags erfolgt aus Westen eine Wetterberuhigung.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz nach 12.00 Uhr in Ambrì ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hat.
Eine 37-jährige Mitfahrerin erlitt tödliche Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.
Am Freitagabend ist ein Bergsteiger in Kandersteg als vermisst gemeldet worden.
Er konnte im Rahmen einer Suchaktion nur noch tot geborgen werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Samstagvormittag ist es am Gurnigel in Rüti bei Riggisberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Die Velofahrerin wurde dabei schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
#Radar Auch am Wochenende sind wir für eure Sicherheit im Einsatz.
Unsere Mitarbeitenden sind auf den Strassen unterwegs und sorgen dafür, dass ihr sicher ans Ziel kommt.
Der Centre de Secours et d'Urgence (CSU) Morges-Aubonne hat einen neuen Rettungswagen in Betrieb genommen.
Das Fahrzeug trägt die charakteristische gelb-blaue Beschriftung des Kantons Waadt, die seit 2011 als offizielles Design für präklinische Notfallfahrzeuge gilt und regelmässig an neue Fahrzeugformen angepasst wird.
Hast du gewusst, dass im Wald und auf Waldstrassen ein generelles Fahrverbot für Motorfahrzeuge gilt, auch ohne entsprechende Signalisation?
Grundsätzlich dürfen Waldstrassen nur zu forst- und landwirtschaftlichen Zwecken mit Motorfahrzeugen befahren werden.
Zwischen dem 4. und 25. Juni 2026, jeweils an Werktagen und mit Ausnahme der Wochenenden, kommt es auf der Bahnstrecke zwischen Chiasso und Milano Centrale aufgrund von Bauarbeiten der italienischen Bahninfrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana (RFI) zu Fahrplanänderungen.
Die Arbeiten erfordern Streckensperrungen von jeweils rund drei Stunden, voraussichtlich zwischen 10.00 und 13.00 Uhr. Dabei werden Unterhalts- und Einstellarbeiten an den durchgehend verschweissten Schienen durchgeführt.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse hat heute die letzten Unterlagen der angefragten Hersteller aus vier Ländern für ein zusätzliches System zur bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite erhalten.
Die eingegangenen Informationen werden nun analysiert und dienen als Grundlage, damit der Bundesrat noch im Sommer über das weitere Vorgehen befinden kann.
Am Samstagvormittag ist es in Guttannen zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht werden. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein Autofahrer musste am Freitagabend nach einem Verkehrsunfall in Pfyn vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Samstag in Berg einen Fälleler festgenommen und inhaftiert.
Kurz nach Mitternacht ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass soeben ein unbekannter Mann an der Neuwiesstrasse ein Auto durchsucht und Gegenstände entwendet habe.
Am Samstagmorgen (30.05.2026) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Autofahrer beobachtet, der einen Unfall verursachte und sich von der Unfallstelle entfernen wollte.
Er war fahrunfähig und nicht im Besitze eines gültigen Führerausweises.
Am Samstagvormittag (30.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Es kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die 78-jährige Fahrerin wurde unbestimmt verletzt.
Am Samstagmorgen (30.05.2026) ist ein Lastwagen im Anlieferungsbereich einer Firma in die Wand der Lagerhalle gefahren.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Heute Morgen ereignete sich in Ennetbürgen ein Verkehrsunfall zwischen einem Postauto im Linienverkehr und einem Lenker eines langsamen E-Bikes.
Der E-Bike-Lenker erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Was bedeutet Führung, wenn Pläne nicht mehr greifen und die Realität einsetzt?
Im Schweizer Armee Podcast sprechen Dr. Patrick Hofstetter, Thomas Vogel und Reto Wegmann über ihr gemeinsames Buch „Auftrag. Mensch. Organisation. Führung zwischen Chaos und Perfektion.“ – und über die Frage, was Führung unter realen Bedingungen ausmacht.
In den USA hat die Hauptmontage des ersten für die Schweiz bestimmten F-35A begonnen.
Damit erreicht das Schweizer F-35-Programm einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung der ersten Flugzeuge ab Mitte 2027.
Grenzübergänge im Morgengrauen, gemeinsame Patrouillen mit der Polizei, Begegnungen mit der Bevölkerung und ein Labrador-Welpe, der Zollluft schnuppert.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat auf Social Media einen Fotodump aus dem Mai veröffentlicht und gibt damit Einblicke in den Alltag seiner menschlichen und tierischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Bahnverkehr haben am 29. Mai 2026 einen Mann mit 66 nicht deklarierten Stangen Zigaretten angehalten.
Der Mann war mit einem Zug in Richtung Deutschland unterwegs und wurde am 26. Mai bei Mendrisio kontrolliert.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Bischofszell musste am Freitag eine Autofahrerin ins Spital gebracht werden.
Die 54-Jährige wurde leicht bis mittelschwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Auch bei einem Notfall auf dem See steht die Rega im Einsatz.
So kann unter anderem die Wasseroberfläche aus der Luft abgesucht oder ein Taucher am Einsatzort abgesetzt werden.
Seit Donnerstag, 28. Mai 2026, finden in Zug die Special Olympics National Summer Games statt.
Rund 1'600 Athletinnen und Athleten sowie etwa 600 Coaches treten in 16 Sportarten gegeneinander an. Die Spiele dauern noch bis Sonntag, 31. Mai 2026.
Klein weggeworfen. Grosser Schaden.
Ein Zigarettenstummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verschmutzen – und es dauert bis zu 14 Jahre, bis er zu Mikroplastik zerfällt.
Im Lauerzersee wurden Blaualgen nachgewiesen.
Die Blaualge kann für Hunde und Kleinkinder gefährlich werden. Besonders betroffen sind Bereiche mit sichtbaren Algenteppichen oder trübem Wasser.
Gestern wurden durch unser Waffenbüro rund 960 Kilogramm Waffen und Waffenzubehör fachgerecht vernichtet.
Die Gegenstände stammten aus Strafverfahren, Einzugsverfahren sowie freiwilligen Abgaben.
Zwischen Mittwoch und Freitag (29.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Autofahrer in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand angehalten, drei mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Ein Autofahrer fuhr fahrunfähig und ohne gültigen Führerausweis und hat versucht, sich der Kontrolle zu entziehen. Ein Lieferwagenfahrer hat wegen Übermüdung einen Selbstunfall verursacht. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 in Richtung St.Gallen, Höhe Haag, zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Der rechte Fahrstreifen musste für rund eine Stunde gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend (28.05.2026) ist ein Traktor mit seinem Anhänger im Kreisel bei der Oberrieterstrasse/Südring verunfallt.
Dabei kippte der Anhänger, wobei am Druckfass ein Leck entstand und mehrere tausend Liter Gülle ausliefen. Die Feuerwehr konnte eine mögliche Umweltverschmutzung verhindern.
Am Donnerstagabend (28.05.2026) ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Dabei wurde der 17-jährige Mofafahrer eher schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Gestern Abend kollidierte ein Motorradfahrer auf der Strasse von Intyamon nach Enney mit einem entgegenkommenden Auto.
Er wurde schwer verletzt und erlag leider seinen Verletzungen. Die Kantonspolizei untersucht die Umstände dieses Unfalls.
Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, fuhr ein 31-jähriger Autolenker auf der Seestrasse in Bäch in Richtung Freienbach und überholte mehrere Fahrzeuge.
Um 19.10 Uhr verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zuerst mit der Lärmschutzwand auf der Gegenfahrbahn. Anschliessend prallte der Personenwagen in eine Betonmauer auf der anderen Strassenseite.
Am Freitag (29.05.2026) hat die Kantonspolizei St. Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt St. Gallen technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
20 Fahrzeuge wurden kontrolliert und 4 Verstösse festgestellt. Ein Auto wurde sichergestellt.
Am Freitagnachmittag (29.05.2026) ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gekommen.
Ein 82-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. An einem Auto entstand Sachschaden im Wert von rund 80'000 Franken.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien kündigen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen an.
Die Kontrollen finden in der Woche vom 1. bis 7. Juni 2026 in verschiedenen Gemeinden des Kantons Tessin statt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.