Am Freitag, 1. Mai 2026, ist ein 70-jähriger Mann aus dem Kanton Zürich bei einer Bergwanderung tödlich verunfallt.
Der Mann war allein im alpinen Gebiet unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen von einer Felswand abstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.
Im Zeitraum zwischen Freitag und Sonntagmorgen (03.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen bei Verkehrskontrollen mehrere Personen in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand angehalten.
Bei Geschwindigkeitsmessungen waren fünf Verkehrsteilnehmende zu schnell unterwegs.
Am Samstag (02.05.2026) ist ein 16-jähriger Jugendlicher mit einem E-Scooter gestürzt und dabei unbestimmt verletzt worden.
Der E-Scooter war unter anderem nicht betriebssicher.
Am Samstagvormittag, 2. Mai 2026, wurde die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz kurz nach 10.30 Uhr wegen einer Rauchentwicklung bei einem Bagger im Gebiet Kapf in Seewen alarmiert.
Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug löschen und anschliessend kühlen.
Am Samstagabend, 2. Mai 2026, kam es gegen 18.15 Uhr am Baselmattweg in Allschwil zu einem Brand in einem Kinder- und Jugendhaus.
Verletzt wurde niemand.
Am 2. Mai ereignete sich gegen 14:00 Uhr ein Mountainbike-Unfall auf der Strasse Vie-aux-Chars bei Châtillon.
Zwei Radfahrer waren aus bisher ungeklärten Gründen zusammengestossen und gestürzt.
Kurz nach 16:00 Uhr wurden die Rettungsdienste heute zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Courtemaîche alarmiert.
Zahlreiche Einsatzkräfte rückten zum Einsatzort aus, darunter Feuerwehrleute der Feuerwehr Basse-Allaine (SIS Basse-Allaine), der Feuerwehr- und Rettungszentrale Porrentruy, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, des Veterinärdienstes, des Umweltamtes, ein Inspektor der Umweltbehörde und die Polizei.
Zwischen einem Tiefdruckgebiet bei Irland und einem Hochdruckgebiet über Osteuropa liegt der Alpenraum in einer schwachen südwestlichen Strömung, wobei allmählich etwas feuchtere und labilere Luft die westliche Landeshälfte erreicht und die Schauerneigung zunimmt.
Im zentralen und östlichen Alpenraum stellt sich eine schwache Föhnsituation ein. Auf der Vorderseite einer diffusen Luftmassengrenze über Frankreich ziehen am Sonntag und Montag vermehrt Wolkenfelder auf.
An diesem Samstagnachmittag strömten mehr als 80'000 Menschen in die Kantonshauptstadt, um den Schweizer Meistertitel des HC Fribourg-Gottéron zu feiern.
Der Anlass verlief in einer festlichen und friedlichen Atmosphäre. Es sind keine besonderen Zwischenfälle zu verzeichnen.
Am Freitagabend, 1. Mai 2026, kurz vor 19.50 Uhr, kam es an der Niederbergerstrasse in Reinach BL zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus.
Eine Person wurde zur medizinischen Überprüfung ins Spital gebracht.
Am Samstag, 2. Mai 2026, durchsuchte in Herisau ein vorerst unbekannter Mann einen Personenwagen und konnte dabei beobachtet werden.
Am Samstag, 2. Mai 2026, durchsuchte in Herisau ein vorerst unbekannter Mann einen Personenwagen und konnte dabei beobachtet werden.
Die Bauarbeiten für die Verlegung der Rüeggisingerstrasse beim Militärflugplatz Emmen sind angelaufen.
Anlässlich des Spatenstichs vom 30. April zeigten sich der Kanton Luzern, die Gemeinde Emmen und die Schweizer Armee erfreut über den Baustart.
Weil sie versehentlich auf das Bremspedal trat, verursachte eine Automobilistin auf offener Strecke eine heftige Auffahrkollision durch ein Feuerwehrfahrzeug.
Eine Ambulanz brachte die Seniorin ins Spital.
Am Freitagabend hat sich in Hindelbank eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradlenker wurde verletzt ins Spital gebracht. Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Freitagabend, 1. Mai 2026, gelungen, in Schönenwerd an der Bahnhofstrasse einen Mann anzuhalten.
Er steht im Verdacht, einen Diebstahl aus einem Fahrzeug begangen zu haben und wurde vorläufig festgenommen.
In einem privaten Schuppen in Döttingen griff die Polizei zudem einen verdächtigen Mann auf, der darin übernachtet hatte.
In Döttingen wollte ein Hausbewohner kurz nach sechs Uhr Altpapier in seinen Schuppen bringen.
Am Freitagnachmittag, 1. Mai 2026, fuhr eine 86-jährige Frau um 16 Uhr mit ihrem E-Bike auf der Äusseren Bahnhofstrasse in Siebnen.
Aus bisher ungeklärten Gründen stürzte die Rentnerin. Dabei zog sie sich erhebliche Verletzungen zu.
Am Samstag ist es in Thun zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei und die Polizei der Stadt Lugano berichten, dass es gestern Abend kurz nach 22:30 Uhr in der Obdachlosenunterkunft Botta in Lugano zu Ausschreitungen kam.
Nach ersten Erkenntnissen eskalierte die Situation aus noch ungeklärten Gründen, wobei zwei Personen leichte Verletzungen erlitten und umgehend medizinisch versorgt wurden.
In einer Küche eines Reiheneinfamilienhauses in Bellach kam es am Freitag, 1. Mai 2026, zu einem Brand.
Ursächlich dürfte ein technischer Defekt einer Geschirrspülmaschine gewesen sein. Hinweise auf eine vorsätzliche- oder fahrlässige Handlung gibt es nicht. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Gestern Freitag, 1. Mai 2026, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich auf der Reussstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall.
Ein Personenwagen mit Obwaldner Kontrollschildern fuhr in Richtung Industriestrasse und bog bei der Verzweigung Reussstrasse/Seedorferstrasse nach links in die Seedorferstrasse ab.
Die am 1. Mai in Mellingen als vermisst gemeldete Frau ist in der Nacht tot aufgefunden worden.
Die 81-Jährige wurde am Freitagabend, 1. Mai 2026, in der Nähe von Mellingen tot aufgefunden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (02.05.2026) versuchten zwei Männer, sich mit einem gestohlenen Auto einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Der Fahrer missachtete dabei sämtliche polizeilichen Haltezeichen während der Nachfahrt. Beide Personen sprangen aus dem noch rollenden Auto und flüchteten zu Fuss, konnten jedoch schliesslich festgenommen werden. Durch das Fahrverhalten des flüchtenden Autos wurde ebenfalls ein unbeteiligter Fussgänger gefährdet.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen gegen 3 Uhr (02.05.2026), hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit (BAZG) sowie der Landpolizei Liechtenstein eine koordinierte Verkehrskontrolle auf der Autobahn A13 durchgeführt.
Mehr als hundert Fahrzeuge wurden kontrolliert. Im Einsatz standen rund 20 Einsatzkräfte.
Am Freitagnachmittag (01.05.2026) ist eine 62-jährige Autofahrerin gegen zwei parkierte Autos sowie zwei Gartenzäune gefahren.
Sie war in fahrunfähigem Zustand unterwegs und musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben. Der Rettungsdienst überführte die unbestimmt verletzte Frau ins Spital.
Ein maskierter Mann überfiel am Freitagnachmittag einen Tankstellenshop in Moosleerau, musste aber ohne Beute flüchten.
Dank eines Hinweises war der mutmassliche Täter keine Stunde später gefasst.
Am Freitagmorgen (01.05.2026) ist an der Rorschacher Strasse ein Rollerfahrer wegen einer Ölspur gestürzt.
Er wurde dabei verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Freitagnachmittag (01.05.2026) ist an der Rehetobelstrasse ein Motorradfahrer in einer Kurve gestürzt.
Der Mann wurde verletzt. Das Motorrad prallte danach gegen ein entgegenkommendes Auto. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am frühen Freitagmorgen (01.05.2026) stieg ein Mann im Osten der Stadt in ein fremdes Fahrzeug und fuhr damit davon.
Dies, nachdem er zuvor in fahrunfähigem Zustand angehalten und durch die Polizei wieder entlassen wurde. Im Verlauf des Morgens konnte er im Kanton Zürich angehalten werden.
Am Freitagnachmittag, 1. Mai 2026, kam es im Kreis 4 zu mehreren Polizeieinsätzen wegen einer unbewilligten Nachdemonstration.
Dabei wurden die Einsatzkräfte wiederholt angegriffen, sodass die Polizei Mittel einsetzen musste. 8 Personen wurden festgenommen. Beim Einsatz wurde die Stadtpolizei Zürich von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
In der Nacht auf Freitag, 1. Mai 2026, kurz nach 00.30 Uhr, wurde der Polizei Basel-Landschaft durch eine Drittperson ein Verkehrsunfall auf der Hauensteinstrasse in Wittinsburg gemeldet.
Das stark beschädigte Fahrzeug wurde verlassen vorgefunden. Der verantwortliche Lenker konnte im Nachgang durch die Polizei ermittelt werden.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ist der Motorradfahrer am Freitagabend (1.5.2026) in Steg im Tösstal schwer verletzt worden.
Die Hulftegg musste in beide Richtungen gesperrt werden.
Zwischen einem Tiefdruckgebiet bei Irland und einem Hochdruckgebiet über Osteuropa liegt der Alpenraum in einer schwachen südwestlichen Strömung, wobei allmählich etwas feuchtere und labilere Luft die westlichen Landeshälfte erfasst und die Schauerneigung zunimmt.
Im zentralen und östlichen Alpenraum stellt sich eine schwache Föhnsituation ein. Auf der Vorderseite einer diffusen Luftmassengrenze über Frankreich ziehen am Sonntag und Montag vermehrt Wolkenfelder auf.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien geben im Rahmen der Prävention zur Verkehrssicherheit bekannt, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist, die teilweise schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben können.
Die Fahrzeuglenkenden werden erneut aufgefordert, die Geschwindigkeitslimiten einzuhalten, um die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Heute, am 1. Mai 2026, geht die nationale Opferhilfenummer 142 in Betrieb.
Unter dieser Kurznummer erhalten Gewaltbetroffene sowie Angehörige rund um die Uhr kostenlos und vertraulich eine erste Beratung, Unterstützung in Krisensituationen sowie eine gezielte Weitervermittlung an passende Hilfsangebote.
Bei den Ermittlungen zu einem Fall von häuslicher Gewalt sucht die Kantonspolizei bestimmte Augenzeugen, welche die Auseinandersetzung im Freien beobachtet haben könnten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitag in Frauenfeld nach einem Portemonnaie-Diebstahl zwei Tatverdächtige festgenommen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitag in Frauenfeld nach einem Portemonnaie-Diebstahl zwei Tatverdächtige festgenommen.
Am Samstag, dem 2. Mai 2026, ab 16.00 Uhr findet in Freiburg eine Parade zur Feier des Schweizer Meistertitels des HC Fribourg-Gottéron statt.
In der Stadt kommt es zu erheblichen Verkehrsbeschränkungen. Die Kantonspolizei empfiehlt, das Gebiet zu meiden.
Am Donnerstagabend, 30. April 2026, zwischen 22.50 Uhr und 23.05 Uhr, ist es an der Tramstrasse in Muttenz zu einem Angriff auf einen 59-jährigen Mann gekommen.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.