Wir teilen Ihnen mit, dass Patrick L., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Aus Rücksicht auf die Person und ihre Familie möchten wir uns im Voraus dafür bedanken, dass Sie das zur Verfügung gestellte Foto aus Ihren Akten entfernen.
Elf neue bewaffnete Sicherheitsagentinnen und Sicherheitsagenten (ASP) wurden am Montag, 3. August 2026, im Rahmen einer offiziellen Zeremonie in Anwesenheit der Behörden vereidigt.
Im Anschluss daran traten sieben der neuen Einsatzkräfte ihren Dienst bei der Genfer Kantonspolizei innerhalb der Diplomaten- und Flughafeneinheit (UDIPA) an, während vier weitere der Brigade für die Sicherheit bei Gerichtsverhandlungen (BSA) zugeteilt wurden, die dem kantonalen Amt für den Strafvollzug angegliedert ist.
Im Rütiwald haben sich im Laufe der Zeit zwei Orte zu Parkplätzen entwickelt, die dafür nicht geeignet sind.
Einerseits ist das die Einfahrt über die Rosenbergstrasse bei der Weid und andererseits die Einfahrt von der Spitalstrasse beim Aldi her.
Während des Wochenendes vom 21.08. – 23.08.2026 musste die Stadtpolizei Winterthur mehrmals wegen unerlaubten Grillfeuer ausrücken.
Die Stadtpolizei Winterthur weist darauf hin, dass das absolute Feuerverbot weiterhin bis auf Widerruf gilt.
Am Sonntag, 23. August 2026, 17:30 Uhr, bog ein 59-jähriger Personenwagenlenker vom Dialogplatz herkommend nach rechts in die Robert Sulzer Gasse ab.
Dabei übersah er einen rechtsseitig sehenden Abgrenzungsstein und kollidierte mit diesem.
Am Sonntag, 23. August 2026, kurz nach 16:00 Uhr, meldete ein Vater bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass er im Eulachpark seinen 8-jährigen Sohn aus den Augen verloren hat.
Aufgrund des Signalements konnte eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur den Gesuchten rund eine halbe Stunde später wohlbehalten an der Bushaltestelle Oberseen, in der Nähe des Wohnortes der Familie, antreffen.
Am Sonntag, 23. August 2026, kurz vor 00:30 Uhr, meldete ein Passant, dass an der Habsburgstrasse eine Gruppe Jugendlicher einen Stuhl auf einen Personenwagen gestellt haben.
Als er die Jugendlichen ansprach, sind diese in Richtung Wülflingerstrasse geflüchtet.
Am Samstag, 22. August 2026, Kurz nach 02:00 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Personenwagenlenker mit seinem Fahrzeug auf der Grüzefeldstrasse stadtauswärts.
Auf der Höhe der Scheideggstrasse kam es zu einer Kollision mit einem 24-jährigen Mann, welcher auf dem Fussgängerstreifen die Strasse überquerte.
Am Sonntagmorgen, 23. August 2026, ereignete sich kurz nach 07.15 Uhr auf der Laufenstrasse in Zwingen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es in Biel zu einer Streiterei gekommen.
Dabei wurde eine Person verletzt. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Sonntagmorgen ist ein Mann in Bern im Zuge einer tätlichen Auseinandersetzung verletzt worden.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht. Insbesondere zwei Frauen, die zum Tatzeitpunkt vor Ort waren.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagnachmittag (23.8.2026) in Aeugstertal (Gemeindegebiet Aeugst am Albis) eine Motorradkontrolle durchgeführt.
Der Schwerpunkt lag nicht nur auf dem technisch einwandfreien Zustand der Fahrzeuge sowie der Fahrfähigkeit der Lenkenden, sondern auch im Dialog mit den Verkehrsteilnehmenden.
Stark betrunken verursachte ein 49-jähriger Automobilist einen Verkehrsunfall.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug sowie der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden. Die Kantonspolizei nahm dem Unfallverursacher den Führerausweis vorläufig ab.
Update zu dieser Vermisstmeldung (24.08.2026)
Vermisstmeldung – Willy G. - Revokation: Wir teilen Ihnen mit, dass Willy G., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Update zu dieser Vermisstmeldung (23.08.2026)
Wir teilen Ihnen mit, dass Patrick L., der seit dem 23. August 2026 als vermisst gemeldet war, bei guter Gesundheit aufgefunden wurde.
Vom 24. August bis 7. September 2026 wird die Route de Bellebouche zwischen der Route de Jussy und der Route du Château-L’Evêque gesperrt.
Für Fahrzeuge sind die signalisierten Umleitungen zu beachten.
Am Wochenende vom 29. bis 30. August 2026 wird die Route de Bardonnex zwischen dem Chemin de la Châtière und dem Chemin de Pierre-Grosse gesperrt.
Die Sperrung dauert von Samstag um 18 Uhr bis Montag um 5 Uhr, für Fahrzeuge sind die signalisierten Umleitungen zu beachten.
In den Nächten vom 24. und 25. August 2026, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr, wird der Dénivelé des Esserts gesperrt.
Für Fahrzeuge sind die signalisierten Umleitungen zu beachten.
Am Donnerstagabend wurde die Drohne der FFZ aufgeboten, nachdem ein parkiertes Fahrzeug bei einem Wohnhaus in Brand geraten war.
Die Feuerwehr Unterägeri konnte den Brand rasch löschen.
Am Sonntagmorgen (23.08.2026) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen einen 23-jährigen Tunesier festgenommen, nachdem mehrere Meldungen von der Strasse Leginglen eingegangen waren, wonach ein Mann Gegenstände aus Autos stehle oder um Häuser schleiche.
Bislang sind vier Fälle bekannt, bei denen der Mann Diebstähle aus parkierten Fahrzeugen beging oder dies versuchte.
Am Samstagmorgen (22.08.2026) ist ein Autofahrer auf der Staatsstrasse in Gams gegen einen Stromkasten geprallt.
Trotz ausgelöster Airbags und auslaufender Flüssigkeit entfernte sich der Autofahrer pflichtwidrig von der Unfallstelle.
Am Samstagabend (22.08.2026) hat ein Auto auf der Hulfteggstrasse die Anhaltezeichen einer Polizeipatrouille missachtet und ist geflüchtet.
Die zwei Insassen, eine 40-jährige Frau und ein 45-jähriger Mann, konnten kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden. Beide werden verdächtigt, das Fahrzeug abwechselnd in fahrunfähigem Zustand gefahren zu haben. Der Mann zudem trotz Führerausweisentzug. Da sich der 45-Jährige den Anweisungen der Polizei widersetzte, musste das Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.
Beim Brand einer Küche eines Einfamilienhauses in Pfaffhausen (Gemeindegebiet Fällanden) entstand am Samstagabend (22.8.2026) hoher Sachschaden an Küche und Dachkonstruktion.
Gegen 19.30 Uhr brach aus derzeit noch nicht geklärten Gründen in einer Küche eines Mehrfamilienhauses in Pfaffhausen ein Brand aus.
Am Samstagabend (22.08.2026) hat ein unbekannter, maskierter Täter einen Tankstellenshop beim Haag-Center überfallen.
Dabei erbeutete der Täter über tausend Franken Bargeld. Nur wenige Minuten später überfiel mutmasslich der gleiche Täter einen Tankstellenshop in Bendern FL. Die Kantonspolizei St.Gallen hat zusammen mit der Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein die Ermittlungen aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht zum Samstag fiel einer Drittperson am Bahnhof eine Situation auf, in der sich zwei Personen an hochpreisigen Fahrrädern zu schaffen machten.
Eine Fahndung führte zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Die Kantonspolizei in Aarau sucht den Besitzer eines E-Bikes.
Am Samstag, 22. August 2026, ist es in Heiden zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem freilaufenden Hund gekommen.
Der Motorradlenker und der Hund wurden verletzt. Am Motorrad entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag, 22. August 2026, konnte die Kantonspolizei dank einem Hinweis aus der Bevölkerung um 04.20 Uhr an der Kantonsstrasse in Galgenen zwei Männer festnehmen.
Die beiden algerischen Staatsangehörigen im Alter von 25 und 23 Jahren werden verdächtigt, kurz zuvor in umliegenden Wohnquartieren Gegenstände aus Fahrzeugen entwendet zu haben.
Am späten Freitagabend, 21. August 2026, rückte die Kantonspolizei Schwyz aufgrund eines automatischen Einbruchalarms kurz nach 23.30 Uhr zu einem Einkaufszentrum nach Ibach aus.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten kurze Zeit später auf der Rückseite des Gebäudes eine männliche Person anhalten.
Bei einem Selbstunfall eines Rollerfahrers erlitten am Samstagabend (22.8.2026) in Embrach der Fahrer und sein Sozius schwere Verletzungen.
Der Lenker des Rollers ist in der Nacht im Spital verstorben.
Auf der Thalstrasse in Laupersdorf kam es am Samstagabend, 22. August 2026, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Mofa.
Der Mofalenker wurde dabei verletzt und in ein Spital gebracht.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 22. / 23. August 2026, kurz nach 00.30 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Bürklinstrasse in Birsfelden einen Verkehrsunfall.
Die Lenkerin wurde beim Unfall nicht verletzt.
Am Samstag, 22. August 2026, kurz nach 16.15 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Delsbergstrasse in Liesberg einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Delémont unterwegs war.
Im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle wurde der 53-jährige portugiesische Motorradlenker mit einer Bruttogeschwindigkeit von 145 km/h gemessen.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach hat sich am Samstagnachmittag, 22. August 2026, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Am späten Samstagabend (22.08.2026) hat sich auf der Ramsener-Strasse ein Alleinunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Lenker kam in einer leichten Linkskurve mit dem Fahrzeug von der Strasse ab. Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und musste mit dem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Bei einem Selbstunfall eines Rollerfahrers erlitten am Samstagabend (22.8.2026) in Embrach der Fahrer und sein Sozius schwere Verletzungen.
Rettungskräfte transportierten sie in ein Spital.
Am Sonntag und Montag bestimmt der Ausläufer eines Hochs, das sich von den Britischen Inseln Richtung Nordsee verlagert, das Wetter im Alpenraum.
Im Laufe des Montags gelangt die Schweiz auf die Vorderseite eines Tief über der Biskaya. In der Nacht auf Dienstag überquert uns aus Südwesten eine Störung mit eingelagerten Gewittern.
Am 20. August 2026 wurden oberhalb von Pfäffikon auf dem Gemeindegebiet Freienbach mehrere Schafe gerissen und verletzt.
Die vorgefundenen Spuren lassen auf einen Riss durch einen Wolf schliessen.
Am Samstag, 22. August 2026, fand für die Bevölkerung von Sisikon der erste Tag der offenen Baustelle statt.
Auf verschiedenen Rundgängen, unter anderem ins Berginnere zur Ausbruchstelle des Sisikoner Tunnels beim Zwischenangriff Dorni, erhielten die Besuchenden einen vertieften Einblick in die aktuellen Arbeiten.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass es heute, am 22.08.2026, kurz vor 2 Uhr in der Via Pelli in Lugano zu einer Messerattacke gekommen ist.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen geklärt werden müssen, verletzte eine Person einen 19-jährigen afghanischen Staatsbürger mit Wohnsitz in der Region mit einer Stichwaffe und ergriff anschliessend die Flucht.
Bereits wenige Tage nach Beginn ihres Praxiseinsatzes bei der Zollstelle Zürich konnten unsere Aspirantinnen und Aspiranten an einer besonders interessanten Kontrolle teilnehmen.
Dabei ging es um ein 250 Jahre altes, wertvolles Samurai-Schwert aus Japan.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.