Schweiz

Mordanklage, tödlicher Bergsturz und schwerer Töff-Crash – fünf Polizeimeldungen des Tages

Ein 25-jähriger Schweizer wird wegen Mordes an einer 38-jährigen Frau angeklagt, ein Wanderer stürzt auf rund 3’400 Metern Höhe in die Tiefe und zwei junge Motorradfahrer werden bei einer heftigen Kollision schwer verletzt: Der 5. Oktober 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz. Auch der Tod eines 72-jährigen Autofahrers nach einem mutmasslichen medizinischen Ereignis sowie eine Dreifachkollision mit zwei Verletzten beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

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21-Jähriger lebensgefährlich verletzt – Polizei fahndet nach Täter oder Tätern

(Biasca TI). Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, kurz vor 15 Uhr, bei der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) die Meldung über einen schwer verletzten Mann an der Via Bellinzona in Biasca eingegangen ist. Nach Angaben der Ärzte befindet sich der 21-Jährige in einem sehr schlechten Zustand und sein Leben ist in Gefahr.

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Postauto kommt von Strasse ab und rammt Hydranten sowie Haltestellensignal

(Haslen AI). Am Postauto entstand beträchtlicher Sachschaden. Am frühen Montagnachmittag (5.10.2026), kurz nach 13.05 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Postautochauffeur von Haslen in Richtung Appenzell.

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Heftige Frontalkollision mit drei Autos

(Steinen SZ). Am Montag, 5. Oktober 2026, ist es auf der Schlagstrasse kurz nach 9 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei Personenwagen gekommen. Zwei Personen wurden dabei verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Dunkelheit im Verkehr: Mit Reflektoren werden Fussgänger deutlich früher gesehen

(Schweiz). Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr von besonderer Bedeutung.

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Trickdiebstahl in Hotelbar Chrüz in Oensingen – zwei Personen erbeuten 660 Franken aus Kasse

(Oensingen SO). In der Air Force Lounge des Hotel Chrüz in Oensingen ist es zu einem Trickdiebstahl gekommen. Zwei Personen sollen eine Mitarbeiterin abgelenkt und dabei insgesamt 660 Franken Bargeld aus einer Kasse entwendet haben. Der Ablauf wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet.

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Auto kollidiert beim Abbiegen mit Velo – Polizei sucht Lenker eines weissen BMW

(Blumenstein BE). Am Freitag vor einer Woche kam es in Blumenstein zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto. Der Velofahrer wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen, insbesondere der Autofahrer wird gebeten, sich zu melden.

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38-Jährige getötet: Staatsanwaltschaft klagt 25-jährigen Schweizer wegen Mordes an

(Zürich ZH). Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Ende September 2026 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen Mann wegen Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, im August 2024 in einer Wohnung in der Stadt Zürich eine Frau getötet zu haben.

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Mit 149 statt 80 km/h durch Baustelle gerast – Führerausweis sofort weg

(Siders/Sitten VS). Am Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 9.20 Uhr wurde ein Automobilist mit einer Geschwindigkeit von 149 km/h statt der erlaubten 80 km/h registriert. Die Geschwindigkeitskontrolle erfolgte im Baustellenbereich der Rhoneautobahn A9 zwischen den Anschlüssen Siders-West und Sitten-Ost.

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Manipulierter Lastwagen gestoppt – AdBlue-Betrug kostet knapp 10'000 Franken

(St-Maurice VS). Zwischen Ende Juli und Ende August 2026 wurden in St-Maurice und Gondo drei Fahrzeuge mit manipulierten Abgasreinigungssystemen angehalten. In allen drei Fällen ermöglichten die Veränderungen, die ordnungsgemässe Funktion der zur Reduzierung von Schadstoffemissionen vorgesehenen Systeme zu umgehen.

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Autoknacker auf frischer Tat gestört – Polizei nimmt drei Algerier fest

(Zürich ZH). Am Freitagabend, 2. Oktober 2026, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 zwei mutmassliche Fahrzeugeinbrecher fest. Im Zuge der Ermittlungen wurde über das Wochenende eine weitere Person festgenommen.

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Vom Tessin in den Vatikan: Polizei und Schweizergarde bauen ihre Partnerschaft aus

(Bellinzona TI). Zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Vereinbarung, mit der die Zusammenarbeit zwischen der Tessiner Kantonspolizei und der Päpstlichen Schweizergarde begann und die am 26.09.2016 im Vatikan unterzeichnet wurde, reiste eine Tessiner Delegation nach Rom, um das bedeutende Jubiläum zu feiern und die in den vergangenen zehn Jahren entstandenen Beziehungen zwischen den beiden Organisationen zu erneuern. Seit über 500 Jahren gewährleisten die Päpstlichen Schweizergardisten die Unversehrtheit des Heiligen Vaters und die Sicherheit der Gebäude des Vatikans.

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Dreifach-Crash mit Bus – drei Frauen verletzt

(St.Gallen SG). Am Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es auf der Langgasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und einem Bus gekommen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden mit der Rettung ins Spital gebracht.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 05.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Holzstapel bei Stall gerät in der Nacht in Brand

(Sattel SZ). In der Nacht von Sonntag auf Montag, 05. Oktober 2026, kurz vor 02:30 Uhr, brannte an der Ägeristrasse im Sattel ein Holzstapel bei einem Stall. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Sattel konnte das Feuer durch die Anwohnenden gelöscht werden.

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16-Jähriger wirft Zigarette ins Wiesland – kurz darauf brennt es bei Trafostation

(Wangen SZ). Am Sonntag, 04.Oktober 2026, um 12:00 Uhr, erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung, dass in Siebnen, Haslenstrasse, bei einer Trafostation ein Feuer entfacht sei. Die ausgerückte Feuerwehr Wangen konnte das Feuer rasch löschen.

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Messer-Raub in Pizzeria scheitert – Polizist ausser Dienst stoppt Serben (36)

(Villmergen AG). Am Sonntagabend überfiel ein Unbekannter eine Pizzeria in Villmergen. Er drohte den Angestellten mit einem Messer und forderte Bargeld. Ein anwesender Mann nahm ihm das Messer aus der Hand, woraufhin der Täter flüchtete. Kurze Zeit später konnte er von einem Polizisten, der privat unterwegs war, angehalten werden. Der mutmassliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

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72-Jähriger stirbt nach Verkehrsunfall – Polizei sucht weiterhin Zeugen

(St.Gallen SG). Der 72-jährige Autofahrer, welcher am Donnerstagabend (01.10.2026) infolge eines mutmasslichen medizinischen Ereignisses in einen Verkehrsunfall involviert war, ist im Spital verstorben. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht in diesem Zusammenhang weiterhin Zeugen.

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Niedergösgen SO: Zwei schwarze Ziegen büxen aus und laufen 1,5 Kilometer durchs Dorf

(Niedergösgen SO) Zwei grosse schwarze Ziegen haben sich in Niedergösgen auf einen nächtlichen Ausflug begeben und dabei rund 1,5 Kilometer durchs Dorf zurückgelegt. Eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn konnte die beiden Ausreisser schliesslich in einen Garten lotsen und sichern.

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Schwere Kollision zwischen E-Bike und Töff

(Gossau SG). Am Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Motorrad gekommen. Ein 65-jähriger Motorradfahrer wurde schwer, ein 58-jähriger E-Bike-Fahrer leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Brand im Strohlager einer Scheune – Pferde und Kälber gerettet, zwei Personen im Spital

(Flums SG). Am späten Sonntagnachmittag (04.10.2026) ist es zu einem Brand in einer Scheune gekommen. Zwei Pferde und zwei Kälber konnten unverletzt aus dem Stall gerettet werden. Zwei Personen wurden nach einer Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

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Vier Tonnen schwere Eiche wird mit Spezialkran gepflanzt – danach folgt Vollsperrung

(Interlaken BE). Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, wird an der Lindenallee in Interlaken eine Stileiche mit Hilfe eines Spezialkrans gepflanzt. Sie ist elf Meter hoch, fünf Meter breit und vier Tonnen schwer.

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Verkehrsknoten wird neu gestaltet – mehr Sicherheit für Fussgänger und Busverkehr

(Biel BE). Die Umgestaltung des Knotens Reuchenettestrasse–Lienhardstrasse in Biel nimmt wieder Fahrt auf. Die rechtskräftige Plangenehmigung liegt vor. Damit sind wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung des Projekts erfüllt.

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Armeechef Benedikt Roos trifft Glarner Regierung – Sicherheit und Cyber im Fokus

(Kanton Glarus GL). Korpskommandant Benedikt Roos, Chef der Armee, hat sich im Kanton Glarus mit Regierungsrat Christian Marti, Vorsteher des Departements Sicherheit und Justiz, zu einem persönlichen Austausch getroffen. Im Zentrum standen verschiedene aktuelle sicherheits- und wirtschaftspolitische Themen und Entwicklungen von gemeinsamem Interesse.

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Schwere Töff-Kollision: Zwei junge Lenker bewusstlos – Rettungshelikopter im Einsatz

(Glashütten AG). Am Sonntagnachmittag kam es in Glashütten zu einer schweren Kollision zwischen zwei Motorradfahrern. Der 17- und der 20-Jährige mussten mit einem Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in Spitäler gebracht werden. Die Zofingerstrasse war für mehrere Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

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Unfall nahe Bahnunterführung – mehrere Einsatzfahrzeuge und Abschleppdienste vor Ort

(Thusis GR). Am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, hat sich gegen 18 Uhr auf der Fürstenauerstrasse bei der Abzweigung zum Caznerweg ein Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben der Rhätischen Zeitung standen mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr sowie zahlreiche Polizeifahrzeuge im Einsatz.

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Alkoholisierter E-Bike-Fahrer stürzt am Randstein

(Gais AR). Am Sonntag, 4. Oktober 2026, ist in Gais ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer gestürzt und hat sich dabei leicht verletzt. Der 36-Jährige touchierte auf dem Weg nach Hause mit seinem E-Bike einen Randstein und kam zu Fall. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

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Wetter am Montag, 05.10.2026: Sonne, Nebel und einzelne Schauer in den Alpen

Die Schweiz liegt mehrheitlich im Einflussbereich eines Hochs, welches sich vom nahen Atlantik über Deutschland bis nach Osteuropa erstreckt. In der Höhe zieht am Montag ein kleines Tief von Süddeutschland über den Alpenraum nach Norditalien, bevor es am Dienstag umkehrt und nordwärts erneut zu den Alpen zieht. Es sorgt zum Teil für eine Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse. Am Mittwoch gelangt der Alpenraum auf die Vorderseite eines Tiefs, das von der Biskaya zu den Benelux-Staaten zieht. Damit einhergehend erfolgt eine Anfeuchtung, und in den Alpen wird es vorübergehend föhnig.

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Polizeipatrouille sendet Grüsse zum Wochenabschluss

(Kanton Basel-Landschaft BL). Auch wenn die Sonne langsam untergeht, ist die Polizei Basel-Landschaft weiterhin mit ihren Patrouillen unterwegs. Zum Sonntagabend sendet eine Patrouille einen Gruss aus dem Einsatz und wünscht der Bevölkerung einen entspannten Abend sowie einen guten Start in die neue Woche.

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Polizeiaspiranten starten Ausbildung – acht Nachwuchskräfte beginnen ihren Weg im Korps

(Zug ZG). Acht Aspiranten des neuen Lehrgangs sind am vergangenen Donnerstag in ihre Ausbildung bei der Zuger Polizei gestartet. Zu den ersten Erlebnissen gehörten das Beziehen der eigenen Uniform, erste Lektionen im Umgang mit der Waffe sowie die Begleitung einer Schicht.

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Polizei-Schweiz am 4. Oktober 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages

Ein Dachstock steht in Vollbrand und macht ein Mehrfamilienhaus unbewohnbar, ein Auto überschlägt sich mehrfach und stürzt rund 40 Meter eine Böschung hinab, und in Biel wird ein Mann auf dem Trottoir angefahren – der Lenker flüchtet: Der 4. Oktober 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz. Auch ein gewaltbereiter Mann, gegen den die Polizei ein Destabilisierungsgerät einsetzen musste, sowie die Festnahme dreier mutmasslicher Einbrecher beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

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Verbindungsstrasse übers Wochenende gesperrt – Postautolinie fällt am Samstag aus

(Kaisten AG). Die Verbindungsstrasse zwischen Kaisten und Ittenthal ist saniert, es fehlt aber noch der abschliessende Deckbelag. Der Deckbelag wird von Freitagabend, 9. Oktober 2026, 19 Uhr, bis Sonntagabend, 11. Oktober 2026, 20 Uhr, eingebaut. Aufgrund der langen Belagsetappen, der Vollsperrungen und der Umleitung kommt es für die Verkehrsteilnehmenden zu Behinderungen. Zudem wird die Postautolinie Ittenthal-Laufenburg (144) am Samstag, 10. Oktober 2026, nicht verkehren.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 04.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Mutmasslicher Jaguar kracht in Bäume – beschädigtes Auto bleibt verschwunden

(Bellikon AG). Zwischen dem 29.09 und dem 30.09 kollidierte ein Auto - mutmasslich ein Jaguar - auf dem Höhenweg mit mehreren Sträuchern und Bäumen. Das Auto dürfte dabei einen grossen Schaden erlitten haben. Der Unfall wurde bis heute nicht der Polizei gemeldet. Daher sucht die Polizei Augenzeugen.

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Heizöl fliesst in Fluss – Feuerwehr errichtet mehrere Sperren

(Saint-Imier BE). Am Samstag wurde in Saint-Imier eine Verschmutzung der Schüss durch Heizöl festgestellt. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Trinkwasser ist nicht betroffen. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.

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Auto überschlägt sich mehrfach und stürzt 40 Meter Böschung hinab

(Soubey JU). Am 4. Oktober 2026 gegen 11 Uhr kam es auf der Kantonsstrasse zwischen Soubey und Esserfallon auf Höhe der Örtlichkeit Les Rochelets zu einem Verkehrsunfall mit einem Auto. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und kam rund 40 Meter tiefer bei Bäumen zum Stillstand.

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Geisterfahrerin (34) auf Autobahn gestoppt

(Domdidier FR). In der vergangenen Nacht hat die Kantonspolizei eine 34-jährige Automobilistin angehalten, die auf der Autobahn A1 zwischen Lully und Avenches als Geisterfahrerin unterwegs war. Die mutmassliche Urheberin wurde vorläufig festgenommen. Eine Untersuchung ist im Gang.

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Gewaltbereiter Mann in Oberbütschel – Polizei setzt Destabilisierungsgerät ein

(Oberbütschel BE). Am Sonntagmorgen hat die Kantonspolizei Bern in Oberbütschel einen sich renitent verhaltenden Mann unter Einsatz von Mitteln angehalten. Anschliessend wurde er in ein Spital gebracht. Weitere Abklärungen sind im Gang.

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Auto erfasst Mann auf Trottoir – Lenker flüchtet, Polizei sucht nach weissem Audi und Zeugen

(Biel BE). Sonntagnacht ist in Biel ein Mann von einem Auto angefahren und verletzt worden. Die Lenkerin oder der Lenker fuhr weiter ohne anzuhalten. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.