Schweiz

Chiasso TI: Brand auf Hausdach – Arbeiter lösen Feuer mit Gasbrenner aus

Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz vor 13:30 Uhr auf dem Dach eines Gebäudes an der Piazza Indipendenza in Chiasso ein Feuer ausgebrochen ist. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen der polizeilichen Ermittlungen entstand das Feuer, als vier Arbeiter mit einem Gasbrenner auf dem Dach des Gebäudes arbeiteten.

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Winterthur ZH: Fussgänger stirbt nach Kollision mit Velofahrer in Unterführung

Am Samstagabend, 2. Mai 2026, kam es in der Velounterführung beim Bahnhof Winterthur zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger. Der Fussgänger erlitt dabei schwere Verletzungen und starb noch am Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen.

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Rothenburg LU: Raser mit 161 km/h geblitzt – Polizei stoppt Lenker und nimmt ihn fest

Am Freitagnachmittag (1. Mai 2026, ca. 13:45 Uhr) hat die Luzerner Polizei in Rothenburg einen 21-jährigen Autofahrer gestoppt. Der Mann war im Gebiet Ottenrüti in einer 80er-Zone mit 161 km/h (Nettogecshwindigkeit) unterwegs.

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Kanton Zug: Polizei greift bei Tuning-Treffen durch – mehrere Autos stillgelegt

Anlässlich eines bewilligten Tuning-Treffens hat die Zuger Polizei in Zusammenarbeit mit Experten des Strassenverkehrsamtes zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert. Mehrere Autos wurden aus dem Verkehr genommen, weil sie in einem nicht betriebssicheren oder nicht vorschriftsgemässen Zustand unterwegs waren.

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Altstätten SG: Elektroauto brennt auf Parkplatz – Feuerwehr verhindert Gebäudebrand

Am Montag (04.05.2026), ist an der Tiefenackerstrasse ein Auto auf einem Parkplatz in Brand geraten. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf ein Firmengebäude verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar.

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Uzwil SG: Anwohner überrascht Einbrecher – Polizei nimmt zwei Nordafrikaner fest

Am Montag (04.05.2026), hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen, nachdem diese von einem Anwohner bei einem Einbruchversuch an der Birkenstrasse überrascht worden waren und flüchteten. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 19-jährigen Libyer und einen 16-jährigen Marokkaner.

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Capolago TI: Drogenrazzia auf A2 – Albaner mit Kokain im Auto festgenommen

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass ein 24-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien im Rahmen einer Drogenrazzia festgenommen wurde. Der Mann wurde am 29. April 2026 im Gebiet Capolago (Region Segoma) auf der Autobahn A2 in Richtung Norden angehalten.

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Bern BE: 12'000 Personen erhalten Post – Polizei startet grosse Sicherheitsbefragung

In den kommenden Wochen führt die Kantonspolizei Bern eine Bevölkerungsbefragung zur Sicherheit im öffentlichen sowie im virtuellen Raum durch. Dabei werden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger des Kantons Bern auch zur Wahrnehmung der Polizeiarbeit befragt. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Bevölkerung zu ihrem Sicherheitsempfinden sowie eine Einschätzung der Polizeiarbeit zu erhalten.

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Albeuve FR: Auto überschlägt sich und landet auf Dach – zwei Verletzte geborgen

Am Sonntag, 3. Mai 2026, gegen 17.20 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg über einen Verkehrsunfall in Albeuve informiert. Ein 61-jähriger Autofahrer fuhr von Montbovon in Richtung Epagny. Aus noch kam sein Fahrzeug von der Fahrbahn ab, geriet auf eine Böschung und blieb auf dem Dach liegen.

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Weissbad AI: 56-Jähriger nach Bike-Sturz reanimiert – medizinisches Problem vermutet

Am Sonntagvormittag (3.05.2026) um zirka 9.40 Uhr fuhr ein 56-jähriger Mann mit seinem Mountainbike auf der Triebernstrasse von Weissbad in Richtung Lehmen. Kurz nach Weissbad stürzte er aus noch nicht vollständig geklärten Gründen und wurde schnell von Ersthelfern sowie von alarmierten Rapid Rispondern und dem Rettungsdienst Appenzell betreut und erfolgreich reanimiert.

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Solothurn SO/A5: Fahrzeug überschlägt sich im Birchitunnel – Lenker verletzt

Im Birchitunnel der Autobahn A5 bei Solothurn hat sich am Sonntagnachmittag, 3. Mai 2026, eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Ein Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses musste der Birchitunnel während rund drei Stunden gesperrt werden.

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Bellinzona TI: Mann stirbt nach Stromschlag an Bahn-Oberleitung beim Bahnhof

Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich gestern Abend kurz vor 21:45 Uhr ein tödlicher Unfall am Bahnhof Bellinzona ereignet hat. Aus noch ungeklärter Ursache wurde ein Mann durch einen Stromschlag an der Oberleitung der Bahnstrecke getötet.

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Schweiz: Staugefahr an Feiertagen – ASTRA warnt vor massivem Verkehr

Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage rechnet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) wiederum mit hohem Verkehrsaufkommen. Besonders die verlängerten Wochenenden über Auffahrt (14. bis 17. Mai), Pfingsten (22. bis 25. Mai) und Fronleichnam (4. bis 7. Juni) sind staugefährdet.

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Bellinzona TI: Küchenbrand löst Evakuation aus – Bewohnerin mit Rauchvergiftung

Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, kurz nach 8 Uhr, in Bellinzona in einem Mehrfamilienhaus an der Via Francesco Borromini ein Brand ausgebrochen ist. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sind, brach das Feuer in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss aus.

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Sempach LU: 40 Polizeikräfte vor Vereidigung – öffentliche Feier angekündigt

40 junge Polizistinnen und Polizisten werden am Mittwoch, 13. Mai 2026, in Sempach in einer würdevollen Vereidigungszeremonie ins Korps der Luzerner Polizei aufgenommen. Die Feier mit Regierungsrätin Ylfete Fanaj ist öffentlich, die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.

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Hunzenschwil AG: Audi kracht in Stauende – zwei Verletzte bei Kollision auf A1

Auf der A1 bei Hunzenschwil in Richtung Zürich kam es zu einer Auffahrkollision mit drei Autos. Zwei Personen wurden verletzt. Die Kantonspolizei nahm dem mutmasslichen Verursacher den Führerausweis ab.

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Kloten ZH: Zolltage begeistern Besucher mit Diensthunden und spannenden Einblicken

Zolltage auf der Zuschauerterrasse B, ein Wochenende voller Eindrücke! Am 25. und 26. April durften wir zahlreiche Besucher begrüssen, mit live kommentierten Diensthundevorführungen, einem Berufsinfoanlass rund um die Ausbildung beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und Erinnerungsfotos mit Rolli Rollkoffer.

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Uster ZH: Polizist warnt nach Unfall – frisierte E-Scooter bergen grosse Gefahr (Video)

Heiri Dürst, Polizist bei der Kapo Glarus, war bei der Stadtpolizei Uster zu Besuch. Die Polizisten haben über die Gefährlichkeit von frisierten E-Scootern und E-Rollern gesprochen.

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Münchwilen TG: Betrunkener E-Bike-Fahrer (60) stürzt – Spitaleinlieferung

Ein alkoholisierter E-Bike-Fahrer verursachte am Sonntagabend in Münchwilen einen Selbstunfall. Er wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Uetendorf BE: Vier Verletzte bei Kollisionauf Thunstrasse – Lenker eingeklemmt

Am Sonntagabend hat sich auf der Thunstrasse in Uetendorf ein Verkehrsunfall zwischen drei Autos ereignet. Vier Personen wurden dabei verletzt. Die Verletzten wurden mit Ambulanzen in verschiedene Spitäler gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

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Schübelbach SZ: Hightech-Drehleiter erhöht Sicherheit bei Rettungen und Brandeinsätzen

Die Feuerwehr Schübelbach hat ihre Fahrzeugflotte um eine moderne Autodrehleiter (ADL) erweitert. Das neue Einsatzfahrzeug verfügt über einen Leitersatz mit einer Rettungshöhe von bis zu 32 Metern und ist damit optimal für anspruchsvolle Rettungs- und Löscheinsätze ausgerüstet.

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Rüti ZH: Brand auf Balkon – Feuerwehren kontrollieren Glutnester

Am Sonntagmorgen (03.05.2026) um 5:58 Uhr wurde die Feuerwehr Rüti zur Unterstützung der Feuerwehr Wald zu einem Brand auf einem Balkon alarmiert. Beim Eintreffen war der Brand bereits durch die Bewohner gelöscht worden.

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Wetter am Montag, 04.05.2026: Wechselhaft, teils Regen und Föhn mit milden Werten

Zwischen einem Tiefdruckgebiet über den Britischen Inseln und einem Hochdruckgebiet über Osteuropa liegt der Alpenraum unter einer schwachen südwestlichen Strömung, welche allmählich feuchtere und labilere Luft zur Schweiz führt. Im zentralen und östlichen Alpenraum stellt sich eine schwache, am Montag vorübergehend kräftige Föhnlage ein.

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Dallenwil NW: Neue Polizisten vereidigt – zahlreiche Beförderungen im Korps

Am Freitagnachmittag, 1. Mai 2026, vereidigte Landesstatthalterin Karin Kayser-Frutschi in der katholischen Kirche Dallenwil feierlich die Polizeianwärterinnen Adisa Blazevic, Lucie Achermann, Julia Odermatt und Flavia Wolf sowie den Polizeianwärter Dario Lüthi. Die neuen Polizistinnen und Polizisten haben ihr Fachwissen im ersten Ausbildungsjahr an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch erworben, sich im zweiten Ausbildungsjahr die beruflichen Kompetenzen bei der Kantonspolizei Nidwalden angeeignet und anschliessend die eidgenössische Berufsprüfung äusserst erfolgreich abgeschlossen.

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Lachen SZ: Boot gerät in Brand – Hund kommt bei Feuer ums Leben

Am Sonntagnachmittag, 3. Mai 2026, brach auf einem Boot auf dem Obersee bei Lachen ein Brand aus. Beim Ausbruch des Feuers befanden sich fünf Personen und ein Hund an Bord. Verletzt wurde niemand. Der Hund konnte jedoch nicht gerettet werden. Die Brandursache wird untersucht.

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Winterthur ZH: Betrunkener Velofahrer stürzt in Auto – Anzeige folgt

Am Sonntagmorgen, 3. Mai 2026, kurz nach 1.30 Uhr, meldete ein Autofahrer der Einsatzzentrale der Stadtpolizei, dass ein Velofahrer mit seinem Fahrzeug kollidiert sei. Die ausgerückte Patrouille traf vor Ort auf den Melder sowie auf einen 27-jährigen Velofahrer.

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Rothrist AG: Auto kracht in Sichtschutzzaun – Lenker (72) bewusstlos

Am Sonntagmorgen geriet ein PW-Lenker mit seinem Auto neben die Fahrbahn und kollidierte frontal mit einem Sichtschutzzaun. Er musste mit unbekannten Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert werden. Am Fahrzeug dürfte ein Totalschaden entstanden sein.

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Zürich ZH: Mann stürzt bei Fallätsche in die Tiefe – 69-Jähriger tot

Am Sonntag, 3. Mai 2026, stürzte ein Mann in der "Fallätsche" in die Tiefe und kam dabei ums Leben. Kurz vor 12.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich durch Schutz & Rettung Zürich darüber informiert, dass die REGA im Gebiet der "Fallätsche" eine abgestürzte Person geborgen hatte.

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Bern BE: Fahrzeugbrand auf Autobahn – Auto brennt komplett aus

Am frühen Sonntagnachmittag geriet auf der Autobahn A1 auf Höhe Wankdorf ein Fahrzeug in Brand. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit im Gange.

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Zürich ZH: Chaotische Demo bei Bäckeranlage – Polizei mit Wasserwerfer im Einsatz

In der Nacht vom Samstag, 2. Mai 2026, auf Sonntag, 3. Mai 2026, verbarrikadierten sich mehrere Dutzend Personen beim Skaterpark bei der Bäckeranlage und starteten von dort eine unbewilligte Demonstration. Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich wurden dabei mit Wurfgegenständen und Feuerwerk angegriffen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Gummischrot ein.

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Bärau BE: Grossbrand zerstört Mehrfamilienhäuser – Gebäude unbewohnbar

Am Sonntag sind in Bärau zwei Mehrfamilienhäuser und ein Nebengebäude in Brand geraten. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.