Am Sonntagabend ist es in Roveredo zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Kurz nach 10:50 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall in Fahrtrichtung St.Gallen auf Höhe Oberdorf gemeldet.
Bei einer Auffahrkollision wurden vier Autos ineinandergeschoben. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 7:30 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall bei der Einfahrt Gossau in Richtung St.Gallen gemeldet.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos und einem Lastwagen wurden zwei Autofahrerinnen leicht verletzt.
Am Montag, 08.06.2026, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Hanf-Indoor-Anlage ausgehoben.
Es sind rund 120 Hanfpflanzen sowie mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt worden. Der mutmassliche Anlagenbetreiber, ein 32-jähriger Schweizer, wurde festgenommen.
Am Samstag (20. Juni 2026, kurz vor 03:45 Uhr) gingen bei der Polizei mehrere Meldungen ein, wonach drei Männer versucht hätten, in ein Geschäft in Sursee einzubrechen.
Nachdem dies misslungen war, flüchteten die Männer zu Fuss.
Am Sonntag (21. Juni 2026, kurz nach 14:30 Uhr) wurde der Polizei gemeldet, dass in der Stadt Luzern ein Mann zurückgehalten werde, der zuvor einen Einschleichdiebstahl begangen haben soll.
Vor Ort konnte die Polizei einen 58-jährigen Mann aus Ungarn vorläufig festnehmen.
An der Löwenstrasse in der Stadt Luzern ist es am Sonntag (21. Juni 2026, kurz nach 14:30 Uhr) aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Taxi gekommen.
Der 28-jährige Zweiradfahrer wurde bei der Kollision verletzt.
Bei der Verzweigung Umfahrungsstrasse/Luzernerstrasse/Länggasse in Oberkirch ist es am Samstag (20. Juni 2026, ca. 22:10 Uhr) zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Der Atemalkoholtest beim Lenker des hinteren Autos ergab einen Wert von 0.82 mg/l.
Bei der Einmündung Langnau zwischen Schachen und Werthenstein bog am Sonntag (21. Juni 2026, kurz vor 14:30 Uhr) ein Autofahrer auf die Kantonsstrasse in Richtung Werthenstein ein.
Dabei kollidierte ein Auto, welches bereits auf der Kantonsstrasse in Richtung Luzern unterwegs war, frontal gegen die Seite des einmündenden Fahrzeugs.
Am Sonntag (21. Juni 2026, kurz nach 21:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Nunwilstrasse in Hochdorf und prallte dabei gegen eine Baustellensignalisation.
Der 60-jährige Autofahrer wurde beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
In der Nacht auf Samstag (20. Juni 2026) ist ein unbekannter Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingedrungen.
Nachdem er diverses Deliktsgut entwendet hatte, wurde er von der Bewohnerin entdeckt und flüchtete. Im Nachgang wurden im Quartier verschiedene Gegenstände aufgefunden. Die Zuger Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (20.06.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission eine Hausdurchsuchung in Tübach durchgeführt.
Insgesamt konnten rund 18 Personen angetroffen werden. Die Einsatzkräfte haben neben Geldspielmaterial auch Bargeld und Waffen sichergestellt.
Am 19. Juni 2026 führte die Regionalpolizei Zofingen in mehreren Schwimmbädern der Region eine Aktion zur Diebstahlprävention durch.
Sie ruft Badegäste dazu auf, ihre Wertsachen niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Ein weiterer Aktionstag folgt Anfang Sommerferien.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Montagvormittag um 09.17 Uhr ging bei der Notrufzentrale in St. Gallen die Meldung ein, wonach Rauch aus einem Dachstock eines Hauses an der Ebenaustrasse in Oberegg aufsteigt.
In den vergangenen Tagen sind mehrere Meldungen von Tieren in abgeschlossenen Autos eingegangen.
Die Kantonspolizei Thurgau warnt davor, Kinder oder Tiere im Auto zurückzulassen.
Am Freitag, 26. Juni 2026, sowie am Samstag, 27. Juni 2026, findet im Kanton Uri das Supercar Owners Circle (SOC) Weekend Switzerland statt.
An beiden Tagen wird je eine Ausflugfahrt am Oberalp- und Furkapass durchgeführt.
Am Sonntag (21.06.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen vier Autofahrer angehalten, die fahrunfähig oder alkoholisiert waren.
Drei von ihnen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Kurz nach 20:15 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Unfall auf der St.Gallerstrasse in Buchs gemeldet.
Ein 75-jähriger Autofahrer verlor während der Fahrt seinen Anhänger. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag (21.06.2026) ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines 26-jährigen Töfffahrers gekommen.
Er wurde von der Rega mit eher schweren Verletzungen ins Spital geflogen.
Die Posten der bürgernahen Polizei von Charmey und Le Mouret werden ihre Türen am 30. Juni 2026 endgültig schliessen.
Die Aufgaben und Dienstleistungen der Kantonspolizei werden durch die Beamtinnen und Beamten der Posten der bürgernahen Polizei von Broc und Freiburg erbracht.
Auf der Passwangstrasse in Ramiswil hat sich am Sonntagabend, 21. Juni 2026, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradlenker zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einer Auffahrkollision mit einem Auto in Dozwil verletzte sich am Sonntag ein Motorradfahrer leicht bis mittelschwer.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag (21.06.2026) flog ein 43-jähriger Gleitschirmschüler in die Tragseile der Kronbergbahn.
Dabei verfing sich der Gleitschirm in den Seilen der Luftseilbahn, sodass sich der Flugschüler nicht mehr selbst befreiten konnte.
Am Sonntag (21.06.2026) kurz vor Mittag ist ein Autofahrer von der Zürcher Strasse in die Rechenstrasse abgebogen.
Dabei übersah er eine Velofahrerin. Diese wurde erheblich verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Montagmorgen ist es auf der A6 bei Grossaffoltern zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei ist der Anhänger eines Lieferwagens auf die Seite gekippt. In der Folge kam es zu schweren Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntagabend, 21. Juni 2026, kam es auf der Axenstrasse in Morschach zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 58-jähriger Autofahrer bog kurz vor 17.30 Uhr aus einer Seitenstrasse nach links auf die Axenstrasse ein.
Am Samstagnachmittag (20.06.2026) versuchte eine 39-jährige Flugschülerin mit ihrem Gleitschirm beim Startplatz auf dem Kronberg loszufliegen.
Während des Startmanövers schlug sie aus noch nicht geklärten Gründen mehrmals auf dem Wiesboden auf und zog sich dabei Beinverletzungen zu.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kronberggebiet gleich zwei Gleitschirmunfälle.
Am Samstagnachmittag (20.06.2026) versuchte eine 39-jährige Flugschülerin mit ihrem Gleitschirm beim Startplatz auf dem Kronberg loszufliegen.
Die erste Hitzewelle hat die Schweiz erreicht. Der TCS warnt vor Sorglosigkeit und gibt Hinweise zur Sicherheit rund ums Fahren.
Die hohen Temperaturen führen schnell zu Hitze im Auto, was für Mensch und Tier lebensgefährlich sein kann. Auch E-Bikes sollten nicht für längere Zeit der sengenden Sonne ausgesetzt sein.
Im Zusammenhang mit den diplomatischen Gesprächen auf dem Bürgenstock und den dort anwesenden internationalen Delegationen stehen die Sicherheitskräfte weiterhin im Einsatz.
Davon betroffen sind auch zahlreiche Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Sonntag in Horn eine Velofahrerin verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Mit der Teilinbetriebnahme des Anschlusses Egerkingen erreicht das Projekt "A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau" die nächste Bauetappe.
Die neue Verkehrsführung wird nun schrittweise dem Verkehr übergeben.
Die 32-jährige Lernfahrerin zog sich diverse innere Verletzungen zu.
Am frühen Samstagnachmittag (20.06.2026) fuhr eine 32-jährige Lernfahrerin mit einem Motorrad von Heiden in Richtung Oberegg.
Am frühen Montagmorgen, 22. Juni 2026, kurz vor 04.15 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus im Oberdorf in Thürnen BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer umfangreichen Hochdruckzone, welche sich vom Mittelmeer über den Alpenraum bis nach Nordwesteuropa erstreckt.
Mit einer schwachen nordwestlichen Höhenströmung gelangt heisse und recht trockene Luft zu uns. Der Hochdruckeinfluss bleibt bis auf Weiteres erhalten. Ab Montag kommt am Südrand des Hochs eine schwache Bisenströmung auf.
Am Samstagabend, kurz nach 20.00 Uhr, kam es auf der Rümikerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Eine 38-jährige Personenwagenlenkerin fuhr auf der Rümikerstrasse stadtauswärts.
Am Freitagabend, kurz nach 19.00 Uhr, wurden die Stadtpolizei Winterthur sowie die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur zu einem brennenden Holz WC-Häuschen beim Skaterpark gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Toilettenhäuschen bereits in Vollbrand.
In der Nacht auf Sonntag versuchten Unbekannte in Killwangen, parkierte Fahrzeuge zu öffnen.
Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Wenige Minuten später konnten zwei Männer angehalten werden. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Samstagmorgen beobachtete eine Anwohnerin, wie sich ein Mann verdächtig im Quartier bewegte.
Im Rahmen einer Fahndung konnten zwei Männer angehalten werden. Ersten Erkenntnissen zufolge dürften die beiden Festgenommenen ein E-Bike vor einem Haus entwendet haben. Ob sie noch für weitere Delikte verantwortlich sind, muss noch abgeklärt werden.
Am Samstag, 20. Juni 2026, haben die Kantonspolizei Zürich, die Feuerwehr Pfäffikon ZH sowie weitere Partnerorganisationen einen gemeinsamen Blaulichttag beim Feuerwehrdepot Pfäffikon ZH durchgeführt.
Der Anlass diente dazu, der Bevölkerung einen direkten Einblick in die Arbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen zu ermöglichen.
Feuerwehr und Polizei wurden wegen eines brennenden Autos auf dem Parkplatz des Kantonsspitals in Villars-sur-Glâne alarmiert.
Es gab keine Verletzten. Die Brandursache ist bislang unbekannt und wird derzeit untersucht.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 16.30 Uhr in Faido zu einem Beinahe-Ertrinkungsunfall gekommen ist.
Ein 47-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Leventina befindet sich in kritischem Zustand.
Plötzlich ist euer Fahrrad weg, gestohlen und nicht mehr auffindbar – richtig ärgerlich.
Trotz dem ganzen Ärger nicht vergessen, den Diebstahl rasch zu melden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.