Im Kreuzungsbereich Diessbachstrasse/Bürenstrasse in Schnottwil hat sich am Freitagmorgen, 3. April 2026, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei haben sich zwei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Beide wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, den 2. April 2026 kam es am Bahnhof von Sitten zu einer Auseinandersetzung.
Zwei Personen wurden verletzt und anschliessend ins Spital gebracht. Drei mutmassliche Täter wurden angehalten und inhaftiert.
Die Kollision von zwei Gleitschirmpiloten ist am Freitagnachmittag (3. April 2026) glimpflich ausgegangen.
Einer landete auf einem Baum, der andere konnte sicher landen. Verletzt wurde niemand.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagmorgen in Bischofszell zwei Personen festgenommen, die mit einem gestohlenen Auto unterwegs waren.
Saffira Guinand ist HR-Spezialistin im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten und hat auf hohem Niveau Fussball gespielt.
2024 entschied sie sich, die Rekrutenschule als Veterinärsoldatin in Sand (BE) zu absolvieren. Dann folgten die Unteroffiziers- und die Offiziersschule.
Gestern durften wir 16 neue Aspirantinnen und Aspiranten bei uns im Polizeikorps Basel-Landschaft begrüssen.
Sie haben sich dazu entschieden, in den kommenden zwei Jahren die anspruchsvolle Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten in Angriff zu nehmen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn hat am Donnerstagnachmittag, 2. April 2026, an der Luterbachstrasse in Zuchwil einen Mann angehalten, welcher vorgängig zwischen Niederbipp und Zuchwil mit seinem grauen BMW X6 durch eine aggressive und gefährliche Fahrweise aufgefallen ist.
In diesem Zusammenhang ist die Polizei an den Aussagen von Personen interessiert, die sachdienliche Angaben zum Fahrverhalten des BMW-Lenkers machen können.
Vor dem Gotthard-Nordportal staut sich der Verkehr aktuell noch stärker.
Auf der A2 von Luzern in Richtung Gotthard stehen die Fahrzeuge zwischen der Verzweigung Altdorf UR und Göschenen UR auf rund 20 Kilometern.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Frauenfeld mehrere Take-Away-Betriebe kontrolliert.
Zwei Personen wurde wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz festgenommen und inhaftiert.
Am frühen Donnerstagabend rückten Feuerwehr und Kantonspolizei zu einem brennenden Fahrzeug auf der Autobahn bei Châtel-St-Denis aus.
Es gab keine Verletzten.
Am Donnerstagnachmittag verwechselte eine Automobilistin mutmasslich das Gas- mit dem Bremspedal.
Anstatt ihr Fahrzeug zu parken, durchbrach sie zwei Hecken, kollidierte mit einem auf der Strasse stehenden Auto und schlussendlich mit einer Stützmauer.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso kommt es derzeit zu gleich mehreren Verkehrsbehinderungen auf der Gotthardroute.
Zwischen Giornico und Biasca ist der Verkehr nach wie vor infolge eines Unfalls eingeschränkt.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso ist es zwischen Giornico und Biasca zu einer Verkehrsbehinderung nach einem Unfall gekommen.
Der Transitverkehr auf der Gotthardroute ist in diesem Abschnitt derzeit eingeschränkt.
Am Donnerstagabend (2.4.2026) ist es in Bülach zu Schussabgaben auf einen Mann gekommen.
Dieser wurde schwer verletzt. Die Kantonspolizei Zürich hat die Fahndung nach der Täterschaft aufgenommen. Am Freitagmorgen wurde ein Verdächtiger verhaftet.
Am Donnerstagmittag (02.04.2026) ist im Werdenberger Binnenkanal ein Ölfilm festgestellt worden.
Die Feuerwehr errichtete zwei Ölsperren. Die Situation wird weiter beobachtet.
Am Donnerstagabend (02.04.2026) ist es in einer Garage zu einem Brand gekommen.
Die Brandursache ist unbekannt, es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (03.04.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen nach einem versuchten Autodiebstahl drei Männer festgenommen.
Zwei von ihnen konnten nach einer Flucht zu Fuss festgenommen werden, der dritte wenig später am Bahnhof Bad Ragaz.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass der 62‑jährige italienische Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien, der am 1. April 2026 in einen Unfall auf der Via San Gottardo in Cadenazzo verwickelt war, verstorben ist.
Er erlag seinen schweren Verletzungen, die er sich bei diesem Verkehrsunfall zugezogen hatte.
Der Staatsrat hat Christoph Wieland, den derzeitigen Präfekten des Lake District, zum Kommandanten der Kantonspolizei ernannt.
Er tritt am 1. Januar 2027 die Nachfolge von Philippe Allain an, der am 1. Juli die Leitung des Schweizerischen Polizeiinstituts übernimmt.
Derseit dem 26. Februar 2026 in Lausen BL vermisste Mann ist am Mittwochnachmittag tot aufgefunden worden.
Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Dritteinwirkung.
Die Kantonspolizei meldet einen Verkehrsunfall, der sich am 1. April 2026 kurz nach 23:00 Uhr in Cadenazzo ereignete.
Laut ersten Ermittlungen fuhr eine 46-jährige Schweizerin aus der Region Locarno auf der Via San Gottardo in Richtung Locarno.
Die Kantonspolizei Freiburg hat über hundert Diebstähle aufgeklärt, die zwischen Mai und August 2025 in Kellern der Region Bulle begangen wurden.
Zwei Verdächtige wurden inhaftiert, ein dritter wurde in Untersuchungshaft genommen. Alle werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Drei unbekannte Personen haben in der Nacht auf Donnerstag versucht, in eine Autogarage in Hettenschwil einzubrechen.
Die umgehend veranlasste Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Die Polizei konnte drei tatverdächtige Männer festnehmen.
Am Gründonnerstag, 2. April 2026, gingen um 14:20 Uhr bei der Schaffhauser Polizei mehrere Alarmmeldungen über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Quartier „Gräfler“ ein.
Die ausgerückte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Die massiven Schneefälle der letzten Tage haben Auswirkungen auf das Urner Kantonsstrassennetz.
Wie ein Rekognoszierungsflug und die Einschätzung von Lawinenfachleuten ergeben haben, liegen an exponierten Lagen sehr grosse Mengen Schnee, die sich noch nicht verfestigen konnten.
Am Donnerstagnachmittag (02.04.2026) fand mit der Waffenübergabe an 19 Aspirantinnen und Aspiranten ein freudiger Anlass der Kantonspolizei St.Gallen im Hofkeller statt.
Mit der Übergabe der Dienstwaffe beginnen für die Aspirantinnen und Aspiranten zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz.
Im Zeitraum zwischen Anfang November und Ende Februar hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Einbruchkriminalität gelegt.
Mit über 950 Kontrollen konnte der Kontrolldruck sehr hoch gehalten werden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum über 40 mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Auf der A2 in Richtung Gotthard kommt es aktuell zwischen der Verzweigung Altdorf UR und Göschenen UR zu einer starken Verkehrsüberlastung.
Vor dem Nordportal des Gotthardtunnels staut sich der Reiseverkehr auf rund 19 Kilometern.
Ein Hochdruckgebiet erstreckt sich vom Atlantik bis nach Osteuropa und bestimmt das Wetter im Alpenraum. Von Freitagabend bis Samstagmittag zieht eine schwache Warmfront von Westen her über die Schweiz, die Alpensüdseite bleibt wetterbegünstigt.
Danach nimmt der Hochdruckeinfluss wieder zu und es fliesst sehr milde Luft zur Schweiz. Am Sonntag zieht das Tief «Dave» von Schottland nach Schweden und führt in der Nacht auf Montag eine Kaltfront zum Alpenraum.
Während eines Meisterschaftsspiels am 22. März 2026 ist im Stadion Schützenwiese ein Mann angegriffen und verletzt worden.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm Ermittlungen auf und hat inzwischen zwei tatverdächtige Männer festgenommen.
Die Polizei Basel-Landschaft hat Massnahmen beschlossen, um die Verkehrsinstruktion trotz aktueller personeller Engpässe kurzfristig im ganzen Kanton sicherzustellen und langfristig zu stärken.
Das Ziel bleibt weiterhin eine lückenlose Verkehrserziehung vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe.
Am Mittwochmorgen konnte eine Patrouille des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in Brugg einen Mann beobachten, wie er aus einem Auto eine Tasche samt Portemonnaie entwendete.
Die Einsatzkräfte hielten den 34-jährigen Algerier an.
Die Kantonspolizei meldete, dass sich heute kurz nach 10:30 Uhr auf der Via ai Cedri in Vezia ein Unfall auf einer Baustelle in der Nähe eines Wohnhauses ereignete.
In der Nacht auf Mittwoch versuchte ein unbekannter Mann in Oftringen, ein Fahrzeug zu öffnen.
Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei den mutmasslichen Dieb anhalten. Die Kantonspolizei nahm den 36-jährigen Algerier für weitere Ermittlungen vorläufig fest.
Am frühen Donnerstagmorgen, 2. April 2026, wurden in Reichenburg zwei Einbrüche verübt.
Zwei tatverdächtige Personen konnten dank Hinweisen aus der Bevölkerung und mit Unterstützung einer Diensthündin festgenommen werden.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Luzern → Gotthard staut sich der Verkehr derzeit zwischen Erstfeld und Göschenen auf rund 15 Kilometern.
Grund ist eine Überlastung der Strecke vor dem Nordportal des Gotthardtunnels, wodurch es zu einem Zeitverlust von bis zu 2 Stunden und 30 Minuten kommt.
Am Mittwochabend (01.04.2026) ist ein Motorradfahrer vor der Polizei geflüchtet, als eine Patrouille diesen zur Kontrolle anhalten wollte.
Der Mann war ohne Kontrollschild unterwegs und hatte nicht den erforderlichen Führerausweis. Er wird angezeigt.
Ein Anwohner überrascht am vergangenen Dienstag in Rechthalten einen Mann auf frischer Tat, der im Verdacht steht, mehrere Diebstähle begangen zu haben.
Die Kantonspolizei rückt sofort aus und nimmt den mutmasslichen Täter kurz darauf fest. Die Polizei zeigt ihn bei der Staatsanwaltschaft an.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben die Einleitung eines Strafverfahrens gegen einen 37-jährigen Schweizer bekannt, der an einer Mittelschule im Raum Bellinzona unterrichtet.
Die Ermittlungen, die sich noch in der Anfangsphase befinden, betreffen insbesondere mutmassliche Straftaten im Zusammenhang mit der Intimsphäre einiger Minderjähriger.
In den Wochen 15 und 16 führt das Amt für Betrieb Nationalstrassen im Seelisbergtunnel die jährlichen Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten aus.
Dazu wird jeweils eine Röhre in der Nacht ab jeweils 19.30 Uhr bis um 05.00 Uhr gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im ersten Quartal am Flughafen Zürich insgesamt rund 1’071 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt und 38 Personen verhaftet.
Die Staatsanwaltschaft Nidwalden hat die Untersuchung zum gewaltsamen Überfall auf einen Garagisten im April 2024 in Wolfenschiessen abgeschlossen.
Gegen drei der fünf beschuldigten Personen wird beim Kantonsgericht Nidwalden Anklage erhoben. Ihnen wird unter anderem versuchter Raub vorgeworfen.
Betrüger verschicken derzeit SMS im Namen der Luzerner Polizei und behaupten, es bestehe eine offene Busse mit bald ablaufender Zahlungsfrist.
Die Polizei warnt vor dieser Masche.
Im Kanton Uri sind die Autobahneinfahrten Göschenen und Wassen auf die A2 in Richtung Gotthard aktuell gesperrt.
Die Sperrung ist Teil des Staumanagements: Ab etwa drei Kilometern Stau vor dem Gotthard-Nordportal werden die Einfahrten geschlossen, um Ausweichverkehr durch die Dörfer zu verhindern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.